Keine O-Töne, keine Lesung am Volksstimmefest und mit dem “Hundert Seiten-Rohtext” fertig

Heute wird es die letzten O-Töne in dieser Corona-Saison geben und da wird Eva Menasse ihr neues Buch “Dunkelblum” und Ulrike Haidacher ihr Debut “Die Party” vorstellen, allerdings weil das Wetter kalt und regnerisch ist, im sicheren Hafen der Arena 21, wie seit zwei Stunden auf der O-Töne Facebookseite steht und da kommt man ohne 3G und Mundnasenschutz nicht hinein.

Also werde ich zu Hause bleiben, bloggen, Denis Pfabes “Simonelli” in der Badewanne auslesen und warten, ob Eva Menasse auf die Öst kommt und Ulrike Haidacher auf die Debutschiene. Die Bücher werde ich sonst wahrscheinlich nicht lesen, da noch einige andere Neuerscheinungen auf mich warten und die ersten Zusagen und E-Books bezüglich der deutschen Longlist auch schon eingetroffen sind.

Schade natürlich, denn die O-Töne sind derzeit ja die einzigen Veranstaltungen, wo eine Masken- und 3G-Verweigerin hingehen kann und die habe ich heuer auch schon zweimal versäumt. Denn beim ersten Mal am Juli waren wir in Harland um den neunundachtzigsten Geburtstag der Schwiergermutter zu feiern und am fünften August, als Hanno Millesi aufgetreten ist, hat es bis cirka halb sechs geregnet. Dann hat es aufgehört. Aber da wollte der Alfred nach Harland fahren und hat gesagt “Es fängt eh gleich wieder an!” Hat es nicht und ich habe mich geärgert. Derzeit regnet es nicht, schaut aber sehr danach aus und ist windig.

Nun ja, nun ja, vielleicht sollte ich mich doch mehr anpassen und nicht mehr so Corona kritisch sein, denn Texte, die das Wort Corona-Leugner oder Demo-Teilnehmer enthalten, gelten offenbar nicht als linke Wörter und sind offenbar auf dem Volksstimmefest nicht willkommen und dabei hätte ich ohnehin nicht den Text von der Kickl-Demo gelesen, sondern die Szene zwei aus den “Hundert Seiten” und da ist die Corona-Situation eigentlich nur eine Nebensache. Das Drumherum, denn meine Texte sind ja realistisch und passen sich immer den Zeitumständen an und da hat die Amelia eben gerade ihre Corona-Matura gemacht und der Richard wurde von seiner Redaktion entlassen, weil er auf einer Corona-Demo war. Das soll schon vorgekommen sein. Ansonsten geht es in den “Hundert Seiten” um eine siebzigjährige Feministin, die mit ihren Freundinnen, die zweite Frauenbewegung aufgebaut hat und auf diese Idee bin ich bezüglich Mieze Medusas neues Buch bekommen, beziehungsweise deshalb, weil die bei der Vorstellung meinte, es gäbe keine alten Frauen in der Literatur bzw. keine alten Autorinnen.

Es geht also um die Frauenbewegung und was daraus wurde und auch um das Verhältnis das der Richard zu seiner Mutter hat und da haben mich einige Erlebnisse geprägt, die meine feministischen Freundinnen, die alle älter sind als ich mit ihren Söhnen hatten, beziehungsweise, die mit ihren Müttern, die, weil sie den Feminismus aufbauen wollten, keine oder wenig Zeit für sie hatten.

“Warum snd wir keine normale Familie?”, hat, glaube ich, der Sohn, der Hansi Berger einmal zu ihr gesagt und das sagt auch der Richard zur Lotte Spielberg und da kommen in der Szene zwei halt die Worte “Männerhassende Feministinnen” vor und das ist dann nicht “links genug”, obwohl ich mich erinnern kann, daß in den Siebzigerjahren, die Frauen ihre männlichen Babies nicht ins “Frauenzimmer” oder in den Frauenstützpunkt in der Tendlergasse mitnehmen konnten und dann empfinden dann die Kinder das vielleicht so…

Nun ja, nun ja, ist ja nicht das erste Mal, das mir das passierte. Aus der Szene Margarete wurde ich auch einmal ausgeladen, weil ich nach dem Honorar fragte und bei der Lesung im Cafe Amadeus war ich so gut wie und bei der im Republikanischen Club ziemlich allein.

Macht ja nichts, könnte ich wieder schreiben, wie der Fuchs, der die Trauben nicht bekommt, weil ich mir ohnehin nicht ganz sicher bin, wie das in Zeiten wie diesen mit den 3Gs Maßnahmen am Volkssstimmefest ist, wenn man aufs Donauinselfest, egal ob geimpft, nur mit PCR-Test und Anmeldung darf, obwohl mir die Veranstalter schrieben, daß es keine nennenswerte Corona-Restriktionen gibt.

Gibt es wahrscheinlich doch, wenn eine Corona kritische linke Autorin keinen gar nicht so Corona kritischen Text lesen darf und das haben mir die Veranstalter auch geschrieben, daß die Ausladung nicht wegen meiner Einschätzung der Corona-Politik passierte.

Nun gut, nun gut, ist meine letzte Lesung also schon vor zwei Jahren passiert und ich erinnere, daß ich eigentlich mit nur wenigen Ausnahmen seit 1989 am Volksstimmefest gelesen habe und was die “Freiheit des Wortes” betrifft, habe ich diese Veranstaltungen für die GAV 2001 und 2003-2009 organisiert und mit den “Hundert Seiten”, wo ich die zweite Szene, die ich eigentlich sehr gut finde, lesen wollte, bin ich gestern mit dem Korrigieren fertig geworden. jetzt liegt der Text am Küchentisch und wartet darauf, daß der Alfred aus Albanien zurückkomt und ihn druckerdeifertig macht.

Das “Corona-Texte-Buch” wo es cirka fünfzig meiner Corona kritischen Texte gibt, hat er mir vor seiner Abreise auch ausgedruckt. Ich habe es durchgesehen, es gibt bis auf die letzten Szenen, die ich noch angefügt habe, eigentlich keine Fehler und kann mich jetzt an das Recherchieren für das “Seitengewitter” machen und werde da vielleicht aufpassen, daß er nicht zu Corona kritisch wird!

Aber stimmt, das ist das Thema, das mich seit eineinhalb Jahren am meisten beschäftigt, ich hätte keinen “neutraleren” Text für das Fest gehabt. Aber das wäre dann auch nicht ehrlich gewesen, wenn ich das Wort “Corona-Leugner” oder die alte Frau, die sich über Küßchen, das der Richard der Amelia am Bahnhof gibt und die dann “Ich habe den Babyelefanten bei der Oma vergessen!”, sagt herausgestrichen hätte.

Nun gut, nun ja, ich habe mich ja schon länger gewundert, daß de es keine Corona kritischen Linken gibt. Ein paar gibt es natürlich, den meisten scheinen die Freiheitsbeschränkungen aber egal zu sein und ich werde mich die nächsten Tage auf Textrecherche, beziehungsweise auf das Plotten machen.

Mal sehen, wie es geht und wann ich auf andere Themen, als Corona komme? Das wird wohl noch eine Weile dauern, denn noch geht es ja um das Impfen, das G1 und die vierte Welle, vielleicht aber auch um Afghanistan und die Talibans, die dort die Frauenrechte unterdrücken.

Das wäre vielleicht auch ein Thema für den nächsten oder übernächsten Text. Mal sehen, ich bin gespannt und wenn Eva Menasse und Ulrike Hadiacher auf die Buchpreislisten kommen, kann ich ihre Bücher lesen, wenn nicht, habe ich mit den anderen Büchern in den nächsten Monaten genug zu tun, so daß ich zumindestens bis der Alfred aus Albanien zurückkommt, wahrscheinlich wenig aus dem Haus gehe und daher auch als Ungeimpfte niemanden anstecken kann!

Afghanistan-Solidemo vor den O-Tönen

Sabine Schönfellner

Sabine Schönfellner

Michael Köhlmeier

Michael Köhlmeier

Seit am Sonntag die Taliban Kabul eingenommen hat, ist die Welt in Aufruhr und es gibt in OE24 TV neben dem Dauerbrenner Corona, Berichte über die Situation der Frauen und über die, die sich am Flughafen drängen, um aus dem Land hinauszukommen, während es vom Innenminister Nehammer stoisch heißt “Wir schieben weiter ab und nehmen niemanden auf, weil wir die Flüchtlingskrisen von 2015 nicht wiederholen wollen!”

Da gab es Empörung der Oppositionsparteien und am Donnerstag viele Demos. Schon am Vormittag am Platz der Menschenrechte eine Solidaritätskundgebung der SPÖ. Ich habe bei OE24 mitgechaut und überlegt, ob ich hingehen soll, dann aber meine “Hundert Tage”weiterkorrigiert und am Nachmittag zuerst ein Mail der GAV und dann eines der Linken bekommen, die mich auf die Solidaritätskundgebung, die um sechs vor der OVP-Zentrale begann und und am Ballhausplatz enden sollte, aufmerksam machte und das ging sich dann ja vor den O Tönen wunderbar aus.

Ich konnte mein Manu bis halb sechs weiter korrigieren und bin dann ein bißchen zu spät zur ÖVP–Zentrale gekommen. Viele Demonstranten, die hauptsächlich Masken trugen, wie das bei den Lnken eher üblich ist, so daß ich eigentlich zuerst nur die Elfi Resch und dann beim Ballhausplatz Lukas Cejpek und Margret Kreidl erkannte, während seltsamerweise die Polizisten keine Masken trugen.

Susanne Scholl,die da ja sehr engagiert ist, hat am Ballhausplatz gesprochen. Es gab viel Empörung wegen der sturen Regierungshaltung und laute Kampfparolen und ich bin, nach dem ich mich bei Elfi Resch erkundigt habe, ob sie etwas über das Volksstimmefest weiß, zum Museumsquartier gegangen, wo Katja Gasser zuerst die 1987 in Krems aufgewachsene Literaturwissenschaftlerin Sabine Schönfellner und ihren Debutroman “Draußen ist weit” vorstellte, wo eine Ich-Erzählerin ihre Erfahrung mit drei betagten Menschen, die sie in einem Heim betreut oder mit ihnen auf Reisen geht, schildert. Leider hat die mir bisher unbekannte Autorin eher wenig gelesen, sondern fast dozierend über ihr Buch erzählte und dann kam der Dojen, der schon am Mittwoch in Ö1vorgestellt wurde, nämlich Michael Köhlmeier mit seinem neuen Roman “Matou”der von Katja Gasser als Premeielesung vorgestellt wurde, obwohl er ihn ja schon in Rauris vorgestellt hat. Ein gigantischer Roman in dem eine vorlaute Katze ihre sieben Leben schildert. Ihr erstes Leben hatte sie in der französischen Revolution, dann natürlich bei E. T. A Hoffmann, denn der hat ja über den Kater Murr geschrieben. Ein Leopard war sie auch einmal und in Amerika. Das siebente Leben verbringt sie bei einener alten Dame in einer DöblingerVilla und ihrem Neffen Daniel, den sie in die Bibliothek schickt um Bücher ür sie zu holen, denn sie schreibt ihre Memoiren.

Ein spannendes Buch, das sicher auf einer der Buchpreislisten kommen wird. Katja Gasser stellte am Schluß noch drei Fragen an Michael Köhlmeier von denen ich mir die, ob er eitel sei und ob er gut schlafe, gemerkt habe. Michael Köhlmeier ist wohl sowohl ein guter Leser, als auch ein routinierter Schreiber, der auch sehr gekonnt durch sein Buch führte und nun müßte man es lesen, was ich vermtlich auch irgendwann tun werde.

Premieren O-Töne

So wurden die dieswöchentlichen O-Töne bei denen wir wieder waren, vorgestellt. Die letzten Woche war ja mit sehr viel Pechgezeichnet, denn den ganzen Tag bis cirka halb sechs Uhr Regen und dann zehn Minuten bevor wir nach Harland gefahren sind, hat es zu regnen aufgehört und die Veranstaltung mit Hanno Millesi und Anna Felnhofer hat im Freien stattgefunden. Kalt war es offenbar,so hat Gabriele Hegedüs, die diesmalige Veranstaltung eingeleitet und was die Premiere betrifft.

So ist Christina Walkers “Auto”, ein Debut und die 1971 in Bregenz geborene Christina Walker war mir bisher unbekannt. Ihr Buch ist im “Braumüller Verlag” erschienen und bei dem Titel handelt es sich, wie Sebastian Fasthuber, der Moderator in seiner Einleitung betonte, tatsächlich um ein solches und dahin ist der Protagonst, ein vormaliger Verlagsvetreter ausgestiegen.Das heißt, er lebt auch dort. Geht in die Wohnung und zu Frau und Sohn nur mehr duschen. Ddas heißt mit dem Sohn will er Fußballspielen, obwohl er ansonsten seine Bewegungen sehr eingeschränkt hat und dasklang sehr interessant.

Angela Lehner

Angela Lehner

Christina Walker

Christina Walker

Ein spannender O-Töne Abend also mit diesmal sehr guten Wetter. Margit Heumann ist auf mich zugekommen und das war fein, schreibe ich doch immer Covid und der Lockdown bzw.die 3Gs haben meine Sozialkontakte sehr eingeschränkt und wenn man bei den O-Tönen hinter dem Zaun steht, sieht man wenig und wieder ist mir aufgefallen, es war sehr leer. Der Security der neben mir stand, hat mit den jungen Frauen, die von ihm den Ausgangsstempel haben wollten, geschäkert und gescherzt und die zweite Lesende war 2019, glaube ich, als Debutantin bei den O- Tönen aufgetreten,was Sebastian Fasthuber anerkennend erwähnte und zwar handelt es sich dabei, um die 1987 in Klagenfurt geborenen Angela Lehner, die mit ihrem “Vater unser”gleich auf die Shortlist des dBps kam, in Rauris damit gewonnen hat,den FranzTumler preis, den “Alpha” und das östdDebut, beim Bloggerdebut stand sie, glaube ich, auch auf der Shortlist und jetzt hat sie wiedereinen Roman geschrieben,der “2001” heißt und der ist die Premiere, weil noch nicht wirklich erschienen. Kaufen konnte man ihn sich trotzdem am Büchertisch und Sebastian Fasthuber meinte etwas von eigenem Ton und trotzdem neues Thema und das stimmt, glaube ich, auch,das den AngelaLehner, die auch noch starken Dialekt hat tatsächlich hat. Die jetztige Heldin heißt julia Hofer ist, glaube ich fünfzehn und wohnt in einem Schiort namens Tal, wo die Touris herumschwirren Sie geht in die Hauptschule, die jetzt, glaube ich, neue Mittelschule heißt.

Aber das Buch spielt 20021, da ist die Julia wahrscheinlich so alt,wie ihre Autorin damals war und ist eine freche Göre, die sich selbst Restmüll nennt,weil sie nur in die Hauptschule geht. Es beginnt mit einer Geschichtsstunde. Der Lehrer wiill von ihr die Zahlen des ersten Weltkriegs wissen. Sie sagt 1786, denn sie ist bezüglich Zahlen ein bißchen behindert, wie der Mathe Lehrer sagte. Ansonsten interessiert sie sich für ihre Crew, das sind ihre Freunde und für Hip Hop. Labert also in fließenden Englisch und einen Bruder hat sie auch. Angela Lehner las zwei Szenen, die zweite handelte von Spaghettikochen und Angela Lehner rerzählte dazwischen ein bißchen was,wie sie zu ihrem Stoff gekommen sei, ob sie plottet und, daß sie auch ein Corona-Opfer sei, weil sie keine Förderung bekommen hat.

Das Buch ist wieder bei “Hanser” erschienen und hat ein entsetzlich kitschiges Cover. Ansonsten hat es mr und Angela Lehners Ton sehr gefallen und das kitschige Cover habe ich mir jetzt ergoolget und nicht erkauft und wieder zwei inteerssante Bücher kennengelernt, wo ich von beiden bisher keine Ahnung hatte, so daß ich wieder bezüglich der dBp und der Ost spekulieren kann und dann wäre das Lesen ja sehr interessant.

O-Töne mit Olga Flor und Renate Silberer

Alexandra Millner, Renate Silberer

Alexandra Millner, Renate Silberer

Renate Silberer

Renate Silberer

Alexandra Millner moderierte, glaube ich, zum ersten Mal die O-Töne, Ljuba Arnautovic habe ich wiedergesehen und einen Hund, der diesmal,nachdem Petra Eckart,die diesmal eröffnete herbeigeholt wurde, hineindurfte, und am Schluß, um es schon vorweg zu nehmen laut bellte, gab es auch.

Während ich schon Hannos Millesis “Der Charme der langen Wege”, wo es um einen tauben Geräuschmacher geht, lese, gab es diesen Donnerstag etwas halb Bekanntes bei den O-Tönen, nämlich das Debut der Renate Silberer, das ich wie ihren Erzählband schon gelesen habe,”Kremayr und Scheriau”, deren Herbstvorschau, ich diesmal fast versäumt habe, macht es möglich und Olga Flors “Morituri”, davon habe ich schon bei der letzten oder vorletzten “Wienreihe” etwas gehört.

Wieder einen”Hugo” trinken, das erlaubte 3 G-lose Sommervergnügen, könnte man so sagen und Renate Silberers Lesung über den aussteigend wollenden Seminarleiter im “Hotel Weitblick” und das Buch, der Johanna Haarer, hat mir diesmal fast besser gefallen, als, damals, als ich es gelesen habe.

Olga Flor, die eine auffällige grüne Kopfbedeckung und eineSonnenbrille aufgesetzt hatte, hat das, glaube ich, auch getan, denn sie eröffnete ihre Lesung mit ihrem Entsetzen, daß ihr Vater, heute sechsundachtzig, offenbar unter diesem Buch aufgewachsen ist, nicht verstanden hat, daß sie ihre Kinder nicht die ersten vierundzwanzig Stunden ihres Lebens in ein dunkles Zimmer legte.

Ich habe das Buch gelesen, weil es meine Mutter wohl für meine 1942 geborene Schwester gekauft oder bekommen hat und, die, glaube ich, trotzdem in kein dunkles Zimmer legte und als ich 1984 mit der kleinen Anna im Haus am Almweg war, habe ich das Buch gelesen und die damaligen Erziehungsmethoden mit den heutigen verglichen. Ich habe auch einmal einen Film über die Haarer Tochter gesehen, die unter der Erziehung ihrer strengen Mutter sehr gelitten hat. Meine Schwester und meine Cousinen wurden, glaube ich, trotzdem halbwegs normal erzogen und ich habe bei Olga Fors Empörung ein wenig an die heutige Situation denken müßen, wo alle geimpft oder getestet und das Registrationsblatt ausfüllen müssen und Olga Flors “Morituri” ist wieder sehr kompliziert, so daß ich immer noch nocht so genau weiß, worum es dabei geht.

Alexandra Millner zählte alle bisher erschienen For-Bücher auf. Morituri ist, glaube ich, das siebente.

“Klartraum” das auf der öst-BP -Liste stand, habe ich, gelesen. Es wurde auch auf den O-Tönen vorgestellt. “Ich in gelb” auch”. Die “Kollateralschäden” sind, glaube ich, auf der dBp gestanden.

“Die Königin ist tot”, habe ich in der Hauptbücherei gehört, bin also fast eine Olga Flor Spezialistin, die ja auch die erste “Veza-Canetti -Preisträgerin” war, finde sie aber eigentlich gar nicht so sozalkritisch, wie Alexandrea Millnersie zu halten scheint. Dazu ist sie mir zu theoretisch und ich verstehe unter Realismus wohl etwas anderes.

Alexandra Millner, Olga Flor

Alexandra Millner, Olga Flor

Olga Flor

Olga Flor

Es gab zwei Leseblöcke und ein Gespräch dazwischen, das mir die Handlung auch nicht viel näher brachte, obwohl Olga Flor sehr gesprächig war und viel erklärte, beispielsweise, warum sie am Abend eine Sonnenbrille trug. Es geht um einen Maximilian habe ich mitbekommen, der irgendwo am Land ausgestiegen ist. Dort gibt es ein Moor und Olga Flor behauptete, daß man in diesen nicht versinken kann und darunter eine unterirdische Klinik in der irgendwelche meidizinische Experimente, über die Olga Flor auch sehr viel erzählte, durchgeführt wurden.

Wie schon geschrieben, sehr kompliziert und jetzt bin ich wieder gespannt, ob und auf welche Buchpreisliste sie kommen wird und nächste Woche, kann ich schon verraten, wird Hanno Millesi, dessen Buch ich dann schon gelesen habe, präsentiert werden und eine mir bisher unbekannte Debutantin.

Ich bin gespannt und es war wieder ein schöner Sommerabend und eine gute Stimmung mit fast neuer Normalität.

Grazer O-Töne

Klaus Kastberger, Ferdinand Schmalz

Klaus Kastberger, Ferdinand Schmalz

“Heute kommen die O-Töne aus Graz!”, leitete die Veranstalterin Gabriela Hegedüs das diesmalige Literaturfestival ein, denn der Grazer Literaturprofessor und Literaturhausleiter Klaus Kastberger, der 1963 in Gmunden geboren wurde, hatte den “Bachmann-Preisträger” von 2017 Ferdinand Schmalz der 1985 in Graz als Matthias Schweiger geboren wurde in der Debutantenschiene und in derHauptschiene den 1961 ebenfalls in Graz geborenen Egon Christian Leitner, den er glaube ich, vorigs Jahr zum “Bachmannpreis-Lesen” eingeladen hat, zu moderieren.

Vom der Literaturabteilung der Stadt Wien ist Julia Danielczyk ins Publikum gekommen, Ljuba Arnautovic habe ich, glaube ich, gesehen. Astrid Nischkauer durfte mit ihren Hund nicht in die heiligen 3 G-Hallen hinein, keine Ahnung warum, ein Hund ist ja nicht anstecken, mußte also draußen stehen, was auch nicht soviel Unterschied macht und Ferdinand Schmalz, der sich ja, glaube ich, um mit den 1953 in Kornneuburg geborenen Sprachkunstleiter und Prießnitz- Nachlaßveralter Ferdinand Schmatz verwechselt zu werden, so nannte, habe ich schon einmal in der “Literatur im Musa” kennengelernt.

Der “Bachmann-Preisträger” als Debutant? Klaus Kastberger hat ihn gleich darauf angesprochen, daß der Theaterautor offenbar vier Jahre gebraucht hat, um seinen “Bachmann-Text” Mein Lieblingstier heißt Winter” als Buch herauszubringen. Ferdinand Schmalz erkärte es durch zwei Kinder und Theaterarbeiten, Corona mag vielleicht auch eine Rolle gerspielt haben oder eher nicht, weil die wäre ja zum Schreiben eher förderlich und Ferdinand Schmalz hat die Geschichte von dem Rehragout und dem der sich in einer Tiefkühltruhe einfrieren wil,l noch ausgeweitert. Einen Ministerialrat, der Naziorden sammelt und damit erpreßt wird und noch zwei Putzfrauen, die die dann finden, eingebaut und das Buch, das Wolfgang Tischer vom “Literaturcafe” gerade liest, ist, glaube ich, vor ein paar Tagen erschienen.#

“Sie erleben eine Premiere!”, pries Klaus Kastberger an und dann kam der schon erwähnte Egon Christian Leitner mit seinem Sozialstaatsroman, an dem er schon sseit den Siebzigerjahren schreibt und einen Teil davon auch schon bei “Wieser” herausgebracht hat, deshalb kein Debutant, der eigentlich keiner ist, obwohl der Autor eine Marcel Reich-Ranicki Defition dafür anführte, erzählend und über zweihundert Seite. Das Schmalz-Buch ist da sogar kürzer und eine Handlung scheint der Sozialstaatsroman, das Lebenswertk Egon Christian Leitner nicht wirklich zu haben, keinen Plot und keine Spannngsbögen was wohl unter erzählend gemeint sein dürfte, sondern immer wieder die Worte “Tage, Monat, Jahr”, also eine Art Tagebuch. Dann wurde Karl Kraus zitiert und das Milgram- Experiment. Das Sozialstaatsvolksbegeheren wurde immer wieder erwähnt und die anonymen Alkoholiker und und und….

tKlaus Kastberger, Egon Christian Leitner

Klaus Kastberger, Egon Christian Leitner

Und da das Ganze über neunhundert seiten zu haben scheint, wurde wohl vieles dabei nicht erwähnt und interessant, der Grazer Literaturprofessor, der das ja vorher in Wien war und den ich wahrscheinlich in der “Alten Schmiede” kennenlernte, der Mayröcker- Spezialist, der aber dennoch trotzdem den literarischen Außenseiter, der der Philosoph Egon Christian Leitner ,wie ich in “Wikipedia” fand, sicherlich ist, nach Klagenfurt eingeladen hat, war in seiner Moderation fast ein wenig überheblich, so als ob er ausdrücken wollte “Nna ganz so literarisch bist du trotzdem nicht und dein Buch so schwer, daß es mir auf der Fahrt nach Wien fast den Rucksack ruiniert hat!” und da kann ich anfügen, daß Klaus Kastberger auch ein interessantes Original ist, denn ich kann mich an einen neunten November erinnern, wo in dem Kino in der Johannesgasse eine Veranstaltung zur Reichkristallnacht war und da fragte ihn Karin Rick nach Jonathan Litells “Wohlgesinnten” und er at so als hätte er keine Ahnuing. Jetzt lädt er nach Kagenfurtz immer wieder literarische Außenseiter ein, denn Fritz Krenn dessen Text mir sehr gut gefallen hat, war auch ein solcher, die dann wie man am Beispiel Egon Christan Leitner Karriere machen und noch etwas kann ich vermelden hat doch der 1982 ebenfalls in Graz geborene Clemens j. Setz, der auch schon bei den O-Töne gelesen hat, heuer den “Büchner-Preis” bekommen, wow, wie jung könnte man da sagen, aber den “Bremer-Literaturpreis” hat er, glaube ich, vor Friederike Maröcker bekommen, dafür ist die Ehrenbürgern der Stadt Wien und Klaus Kastberger, der ungewöhnliche Lteraturprosessor der in Klagenfurt auch immer ungewöhnliche Leiberln trägt und heuer auch einen Hut, war dann offenbar der einzige Nicht- Grazer bei den O- Tönen und nächste Woche geht es dann mit der ebenfalls in Graz geborenen, Olga Flor, die aber “Veza Canetti- Preisträgerin” ist und der Debutantin Renate Silberer deren Debut ich schon gelen habe und die ist in Braunau geboren und lebt in Linz, weiter.

O-Töne im 3G-Design

Die O-Töne, das Lliteraturfestival im Museumsquartier, das im Juli und August jeden Donnerstag stattfindet und da die österreichischen literarischen Mainstream Neuerscheinungen präsentiert,gibt es schon seit einigen Jahren, wegen meiner Sommerfrische habe ich erst seit dem sich der Alfred in Altersteilzeit befand, damit begonnen am Donnerstag hinzugehen und als ich vor ein paar Jahren von der Sommerakademie im Völkerkundemuseum schon um sechs dort war, habe ich mir angewöhnt, um diese Zeit mit einem Buch hinzugehen, mich in die zweite Reihe zu setzen und war mitten im Geschehen, habe mich dann meistens mit der Christa Unterauer unterhalten, manchmal auch die Ruth dabei getroffen, etcetera.

Florian Baranyi, Katharina Schaller

Florian Baranyi, Katharina Schaller

Ab letzten Jahr ab den Corona-Zeiten war das anders, denn da mußte man sich ja mit Maske durchschleusen lassen und durfte freiwillig den Registrierungsboben ausfüllen, so bin ich zwar auch um sechs hingegangen, aber draußen vor gestanden oder auf der Bank hinten gesessen und heuer braucht man keine Maske im Freien, aber die 3G-Regel und die Regisgtrierung ist Pflicht und letzten Donnerstag als es mi Monika Helfer und Thomas Arzt begonnen hat, war ich in Harland, weil ea ja der neunundachtzigste Geburtstag der Schwiegermutter gefeiert wurde, also erst diese Woche wieder ein live Literaturerlebniss, da gibt es ja heuer außer den O- Tönen wahrscheinlich nichts, im letzten Jahr war ich in Strobl, im Künstlerdorf, im Cafe Prückl im Weinhaus Sittl und dazwischen noch ein paar Mal bei den “Wilden Worten” und im März, im April und Mai bei der Ruth Privatveranstaltung beim Grillparzer Denkbmal. So ganz literarisch ausgehungert bin ich aber trotzdem nicht, weil ich mir ja die livestreams gegeben habe, aber die haben jetzt Sommerpause, also heuer wieder O- Töne und auch das war nicht so sicher, weil es am Nachmittag ein bißchen nach Regen ausgesehen hat, aber das hat sich gegeben und ich habe mir gedacht, wenn ich ohnehin nur hinten stehen kann, ist es ja egal wann ich hinkomme und so habe ich den Haupthof erst um dreiviertel acht erreicht, einen dieser Sitzmöbel gefunden, aber bald verlassen, denn da hätte ich nichts verstanden, obwohl mir das Debut und die Hauptlesung diesmal nichtso ganz unbekannt war. Florian Banjanyi hat moderiert und da zuerst die Debutantin Katharina Schaller vorgestellt, da habe ich nichts verstanden, weil der Alfred gerade auf Fototour war, aber ich habe die 1989 Katharina Schaller und ihr Debut “Unterwasserflmmern” schon beim Leipzig extra und ich glaube auch sonst schon wo gehört. Die Autorin las dann zwei Stellen aus ihrem bei “Haymon” erschienenen Buch, wo es um eine Frau, die aus einer Beziehung zwischen zwei Männern ausbricht zu gehen scheint und dann eine Beziehung zu einer Frau namens Marie eingeht.

Florian Baranyi, Raphaela Edelbauer

Florian Baranyi, Raphaela Edelbauer

Diesmal war es kein Problem sich hinter das Gitter zu stellen, der ein Meter Abstand der im letzten Jahr galt und es waren eigentlch auch nur wenige Besucher anwesend und sehr viele sind auch dannn auch während der Lesung von Raphaela Edelbauer gegangen und die ist mir ja auch keine Unbekannte mehr, habe ich sie ja vor ein paar Jahren auf der Buch Wien im Literaturvdafe aus ihrem sehr theoretischen Debutroman lesen gehört. Dann kam das “Flüßige Land”, wo sie ja auf beiden Buchpreis Shortlists gestanden ist, und jetzt “DAVE” der SF- Roman um die künstliche Intelligenz den ich gelesen habe und es gab wie bei den Hauptlesungen üblich auch ein Gespräch mit dem Moderator, wo Raphaela Edelbauer erzählte, daß sie zehn Jahre an dem Buch gearbeitet und es dreimal geschrieben hat und sie verriet auch, daß ihr nächster Roman von ein paar jungen Lleuten ein paar Stunden vor dem Ausbruch des ersten Weltkrieges handelt, also sehr spannend und ich freu mich schon auf das Lesen, denn der erste Weltkrieg interessiert mich sehr und ich habe den dann doch sehr schönen Sommerabend sehr genossen, zwei “Hugos” gentrunken, obwohl die Delta-Variante die Zahlen ja wieder nach oben treibt, so daß es statt Lockerungen wieder Verschärfungen gibt und man jetzt auch ständig” impfen”,” impfen”, “impfen” hört, das kann man ja jetzt sogar auf einem Schiff, im MQ offenbar noch nicht. Aber die Literatur ist vielleicht nicht so ein Mainstreamprogramm, daß das interessant wäre und nächste Woche gibt es dann Egon Christian Leitner, der voriges Jahr beim “Bachmann-Preis” gelesen hat und das Debut von Ferdinand Schmalz und der hat ja ein paar Jahre früher beim “Bachmann-Preis gewonnen.

Nora Gomringers Gedichtbände

Noch einmal Nora Gomringer in der “Alten Schmiede”, die zum Saisonschluß noch einmal, mehrfach verschoben, ihre Gedichtbände vorstellte. Jana Volkmann moderierte und es gibt in einer der “Hammer- Zeitungen” auch ein Interview zwischen ihr und der19 80 geborenen Tochter einer Literaturwissenschafterin und des Dichters Eugen Gomringers,.

“Monster – Morbus- Moden” und die “Gottersanbeterin” beides bei “Volant & Quist” erschienen und die “Gottesanbeterin” hat sie, glaube ich, auch bei dem “Leipziger Online Messetag” im Vorjahr vorgestellt. Ich habe Nora Gomringer, glaubeich,das erste Mal in Göttweig bei einer “Literatur und Wein” kennengelernt und da als sehr berühmte Lyrikerin erlebt, dann kam ihre “Bachmann-Lesung”, wo sie vulminant von Nora Bossong las und beim “Shamrock-Festival” im Literaturhaus habe ich auch mit ihr gesprochen und war beeindruckt von ihrer Freundlichkeit. Mieze Medusa hat sie auch in ihrer “Hip-hop- Reihe” vorgestellt, die gestern in der “AS” nachgeholt wurde undjetzt noch einmal Nora Gomringer, die freundliche Frau,dieerzählte, daß Monster-Morbus-Moden” zuerst in Einzelbänden 2013, 2015 und2017 erschienen sind.Je fünfundzwanzig Gedichte mit fünfundzwanzig Iluustrationen, die Nora Gomringer stolz vorzeigte und von ihren Nachbarn erzählte, der offebar illustriert hat und diejetztin einem Einzelband zusammen erschinen sind.

“Monster”, da gibt es ja den “Frankenstein” und das”Monster und die Mädchen”: “So sprach das Mädchen das Mädchen bin ich-so sprach dasMonster und das Monster bin ich”.

Es gibt die “Toteninsel”,das ist ein Bild von Arnold Böcklin und als das Buch in Norwegen erscherschienen ist, fehlte dieses Gedicht,weil Norwegen Anders Preivig, der darin vorkommt, nicht literarisiert haben wollten.Es wird ein Haus beschrieben mit seinen vielen Zimmern und während der Band sehr erfolgreich war, ist es, wie Nora Gomringer erzählte, um “Morbus”viel stiller geworden. Das wurde eher in Arztpraxen vorgetellt. Da gibt es ein Gedicht über Depression und die Frage, wie man die thematisieren kann, daß es die Menschen annehmen? Spricht man vom schwarzen Hund, der Wand, etcetera.

Und die” Gottesanbeterin” beschäftigt sich, wie schon der Titel sagt mit derReligion. .Da hat Nora Gomringer auchverschiedeneVorlesunge <nngehalten und das Buch in fünf Teilen, wie ein Katechismusaufgebaut.

“Widmung”, “Zeugnis”, “Tim”, das ist ein verstorbener Freund und das Gedicht beschreibt sehr beeindruckend, wie der Vater die Wohnung ausräumt und den Namen von der Tür entfernt und “Angebot” und am Schluß wie es Nora Gomringer noch auf zwei Gedichtbände auf vietnamnesisch hin, die man sich zur freien Etnahme nehmen konnte, hin. Ich weiß nich,t ob Vietnamnesen im Publikum waren, bin aber wieder bestätigt worden, daß es sich bei Nora Gomringer, um eine interessante Dichterin handelt und, daß man sich vielleicht überhaupt mehr mit Lyrik beschäftigen soll, also lesen und vielleichtauch selber solche schreiben.

Sukini aka Sookee und Nora Gomringer in der AS

“Ist das schon Kunst oder kann das Rap” ist ein Projekt, das Mieze Medusa in der “Alten Schmiede” geplant, aber offenbar nicht ganz ausführen konnte. Die ersten zwei Teile habe ich, glaube ich, im Dezember gehört und bin, kann ich schreiben, weder eine Slam, noch ein Hip-Hop- Spezialistin. Von Raps und Hip- Hops schon gar nicht. Von der Poetry Slam- Szene habe ich im Laufe meines Lebens, weil ich mich ja sehr für Literatur interessiere, schon einiges mitbekommen. Mein erster Poetry Slam war der im Cafe Stein, wo man sich noch bei “Droschl” bewerben mußte und ich nichtgenommen wurde, weil ich eher konventionell bin, wie mir Anette Koch damals schrieb, dann habe ich, ich glaube,das war so um 2008 Mieze Medusa kennengelernt, die damals ihr erstes Buch im Frauenverlag hatte, das ich immer noch nichtgelesen habe. Die hat dann mit Markus Köhle auf verschiedenen Orten Poetry Slams aufgeführt und jetzt diese Reihe, wo sie im Dezember Robert Prosser und Yasmin Hafedh vorstellte und Nora Gomringer offenbar lockdownbedingt nicht kommen konnte und Nora Gominger, die 1980 geborenene schweizdeutsche Lyrikerin und Tochter von Eugen Gomringer, die 2015 den “Bachmann-Preis” gewonnen hat, hat, wie ich Wikipedia entnehme, 2006 mit den Slams aufgehört und leitet jetzt das Lteraturhaus in Bamburg. Sie ist eine sehr freundliche extravertierte Person,ich habe einmal im Literaturhaus beim Schamrock-Festival mit ihr gesprochen und jetzt bin ich, weil wir von Harland nach Wien gefahren sind und ich dann noch lange telefonieren mußte,zu spät in den Stream gekommen und konnte heute leider auch den verpassten Anfang nicht hören. Mieze Medusa saß also schon mit Nora Gomringer am Vortragspult und hat sich mit ihr, glaube ich, über die feministische Poetry oder Hip-Hopp Szene unterhalten und Nora Gomringer erzählte, daß sie sowohl Schauspielerin, als auch Ärztin werden wollte und mit vielen Halbbrüdern aufgewachsen ist und jetzt sehr viel Lyrik schreibt. Eines ihrer Bände wird morgen in der “Schmiede”vorgestellt. Mieze Medusa hielt ein anderes Buch hoch oder ließ es von der Assistentin bringen, die, wie Nora Gomringer erwähnte von ihr beschäftigt wird. Sie sagte dann noch, daß sie keine Kinder wollte, bevor sie ein paar feministische Poetry Texte, die von einer Frau ohne Worte, ohne Kinder, etcetera handelten, was ich alles für mein Buchprojekt mit dem ich mich auch mit dem Feminismus beschäftigte,brauchen kann, der mir in der Poetry Slam-Szene, wo ich jetzt ja regelmäßig die Slam Bs im Literaturhaus höre, entgangen ist und dann kam Sukini oder So kee auf die Bühne,die gleich erzählte, daß sie eigentlich auch Nora heißen würde. Nora Hantzsch, wie ich Wikipedia entnehme, 1983 in Pasewalk geboren, die unter den Namen Sookee, wie weiter steht und anderen Pseudonymen als Rapperin gegen Antisemitismus und Rassismus einsetzt. Jetzt hat sie sich offenbar in Sukini umgewandelt, weil sie einAlbumfür iKndernamens”Schmetterlingskacke” herausgegeben hat und Mieze Medusa bedauerte, daß die Feuilletons und die Rezentenden Hip-Hopp wie die Slams eher ignorieren und forderte dann das Publikum auf, nicht nur, weil man sich endlich wieder live treffen kann, Applaus zu geben,”Geht außer euch!”,sagt Diana Köhle da ja immer, sondern auch an FM4 zu schreiben, damit das Album dort Einzug findet. Das kann man ja machen und Nora Gomringer hat ja auch einen Text in der “Wie wir hassen-Anthologie” und wird morgen von Jana Volkmann noch einmal in der “Schmiede” vorgeststellt, bevor die dann in den Sommer geht und dann im Herbst, wie ich hörte, in den Innenräumen, die Masken fallen, wenn man nur 3 Gs brav beibehält.

Zwischen Lese.Auslese und Gesellschaftsräume der Literatur

ich sitze im Garten in der Krongassenpraxiswohnung, der Wasserschlauch ist eingeschaltet, es ist heiß und ich bin in Zeiten,wie diesen die nun schon eineinhalb Jahre dauern am Abend zu Hause und nicht, wie es früher üblich war, in der “Alten Schmiede” oder der “Gesellschaft für Literatur” und da wäre die Wahl ohnehin schwer gefallen oder auch nicht.

Denn die “Gesellschaftsräume der Literatur” eine Konferenz mit Leopold Federmair, Olga Martynova, Robert Stripling,Anna Weidenholzer und der Supervision durch Ferdinand Schmatz moderiert von Kurt Neumann klang interessant, begann aber schon um siebzehn Uhr und da hatte ich zweiStunden. Aber eigentlich hatte ich mir schon vor Jahren angewöhnt kurz vor Weihnachten und vor Saisonschluß in die “Gesellschaft für Literatur” zur “Lese.Auslese” zu gehen, wo Cornelius Hell und Katja Gasser immer ihre persölnlichen Empfehlungen geben und da gab es einmal Punsch und Kekse und das andere Mal Bowle und Knabbereien.

Das fällt seit einem Jahr zwar weg, aber Traditionen soll man einhalten und mit Maske, Anmeldung, Registration, Impfnachweis, Reisepaß etcetera gehe ich in keinen Veranstaltungen und in der “Gesellschaft” fangen dieVeranstaltungen wahrscheinlich Lockdownbedingt schon um achtzehn Uhr an, was zwar nichts macht, denn dasVideo kann man zurückdrehen.

Als ich mich vor sieben mit dem Rest meines Erdbeercocktails in den Garten setzte, fand ich zwar die Veranstaltung, das Video war aber nochnicht eingestellt, obwohl es schon bald sieben vorbei war. Also doch in die “Alte Schmiede”, vielleicht läuft diese Veranstaltung noch. Tat sie auch, zumindestens konnte ich mir wie es in der “Alten Schmiede” üblich ist, den Anfang ansehen.

Da saß Olga Martynova von der ich schon einiges gelesen und gehört habe, am Lesetisch.Kurt Neumann saß daneben und erklärte den Sinn der Veranstaltung .Leopold Federmair, der seit 2006 in Hiroshima lebt, war zugechaltet. Die Veranstaltung hätte schon früher stattfinden sollen, wurde also nachgeholt. Ursprüglich hätte auch Peter Henisch was zur Zukunft des Romans, alsVertreter der älteren Generation sagen sollen. Jetzt supervidierte Ferdinand Schmatz, ein alter Bekannter, der “Alten Schmiede”, wie Kurt Neumann ausführlicherklärte. Anna Weidenholzer sollte zur jüngeren Generation was sagen, war aber krank und hatte einen Text beigesteuert. Leopold Federmair auch, denn in Hiroscima war es schon Mitternacht. Also klappte die Übertragung nicht. So begann Kurt Neumann mit den dem Verlesen seines Textes. Ich hörte zu, schaute immer nach, ob das Video der “Gesellschaft” schon sichtbar ist.

Auf einmal war das “Alte Schmiede” Video aus. Das ist dort so, eine Zeitlang kann man nachsehen. Dann muß man verzichten oder auf später warten, wenn es eingestellt wird. Also nichts mit Lieratur im Krongassengarten. Macht auch nichts, denn ich kann ja mit James Baldwin in die Badewanne gehen oder nachsehen, was Katja Gasser und Cornelius Hell empfehlen. Mir die Bücher dann besorgen oder bei “Amazon” nachschauen

Als ich das erste Mal bei einer “Lese.Auslese” war, hat mir Helmut H. Niederle, die Liste einen Tag früher gegeben. Also was empfehlen, die zwei? Ljuba Arnautovic “Junischnee”, dieFortsetzung ihrer Familiengeschichte, da habe ich sie schon am Volksstimmefest vor zwei Jahren ein Stück darauf lesen gehört und bei “Rund um die Burg” war sie auch. Dann Anna Bar “Nil”, das wurde, glaube ich, in der “Gesellschaft” vorgestellt, habe ich aber versäumt.

Marica Bodrozic “Pantherzeit” klingt interessant,“Tito ist tot” habe ich von ihr gelesen, ein paar andere Bücher vonihr, habe ich in den Regalen. Albert Camus und Maria Casares”Schreib ohne Furcht und viel”, ein Briefwechsel. Klingt interessant und wurde, glaube ich, schon in “Ex Libris” vorgestellt. Wolfgang Hermann “Herr Faustini bekommt Besuch/2021/04/12/seltsames-aus-dem-limbus-verlag/” da habe ich mir den Livestream der “Gesellschaft” angehört. Ivan Ivanji “Corona in Buchenwald” klingt interessant und macht neugierig. Ich habe aber schon einiges von dem Autor und noch soviel anderes zu lesen. Dzevad Karahasan “Tagebuch der Übersiedlung”, Eva Schmidt “Die Welt gegenüber” und und Adam Zagajewski “Poesie für Anfänger.”

Klingt alles interessant und reißt mich nicht vom Sessel. Bestellen werde ich mir wahrscheinlich nichts davon. Vielleicht kommt was auf die Bücherlisten oder auf anderen Weg zu mir und was nehme ich mit von diesem Abend?

Man kann also während die Welt beim Fußballfviewing ist, auch im Garten sitzen und über zwei Literaturveranstaltungen wo man in normalen Zeiten bei einer gewesen wäre ,schreiben. Corona macht es möglich und das ist füge ich an, derzeit auch sehr interessant, weil keine positiven Fällen mehr, aber die Delta- Variante kommt bestimmt und hält die Welt in Atem. Also impfen, impfen und ja nicht die Maske ablegen, wie man eigentlich im Juli sollte und wenn man in die Disko will, dann nur mit einem G. Aber dort will ich zum Glück bestimmt nicht hin

Und literarisch kann ich noch vermelden, die Fahnen für das “Noah-Buch”sind gekommen.

Dicht-Fest mit Maske und 3G

Die letzten zwei “DichtFeste“in der”Alten Schmiede”haben, glaube ich, ohne Publikum stattgefunden. Jetzt ist das ja wieder gestattet und ich schreibe ja immer, daß es mich sehrwundert, daß sich da jemand freiwillig mit Maske hineinsetzt und es ist auch immer schön zu sehen, wie dann die Vortragenden und Moderierenden ihre Masken auf-und absetzen. Interessanterweise fanden die zwei letzten Feste auch ohne Christine Huber, sondern moderiert von Johannes Tröndle statt, denn sie hat ja die Gav-Veranstaltung vor Jahren eingeführt. Auch der Rahmen hat sich etwas geändert, Denn das Dicht-Fest war ja immer eine sehr schöne Veranstaltung. Wo immer drei Autoren vorgestellt von Christine Huber gelesen haben, dann gabs eine Pause und nachher Wein und Gespräche und zweimal bin ich vomLiteratumuseum hingegangen, als es schon fast aus war, um einmal Elisabeth Wandler-Deck zu treffen.Ja das waren noch Zeiten. jJetztgab es keine Pause.Johannes Tröndle stellte die Autoren jeweils vor und gab ihnen eine zehn minütige Lsezeit und die erste Autorin und ihre Sonette habe ich auch schon gekannt, wurde mit Kirstin Breitenfeldner ja die Lyrik im März in der “Gesellschaft” nachgeholt. Dann kam Birgit Schwaner mit ihrem “Podium-Portrait” und ich weiß nicht, ob ich schon geschrieben habe, daß ich die 1960 in Freiburg geborene vom Lesetheater kenne. Ihre erste Publikation hieß, glaube ich, “Flaschenpost” und Birgit Schwaner, die sehr experimentell ist, begründete auch weshalb, Johannes Tröndle erklärte noch daß in ihren Texten viele Tiernahmen vorkommen und sie ja selber einen solchen trägt. Ob es die “Podium- Sommerlesereihe”, die sie organisiert, heuer geben wird und wann sie anfangen wird, weiß ich nicht, aber wegen drei Gs und Maske gehe ich ja nicht hin ,kann also auch da nicht selber lesen, obwohl ich das ja sehr gern gtäte. Der dritte Leser war Christian Katt, hatte auch ein “Podium-Portrait” und ich kenne ihn auc hvom <lesetheater. Er las, glaube ich, Reisegedichte und Udo Kawassers, 1965 geboren, Band “die blaue reise. doanu.bosporus” ist bei “Limbus” erschienen, enthält, wie man ahnen kann, Reisegedichte.

“Erklär mir Wien!”, Erklär mir Istanbul!” Da denkt man wahrscheinlich an die Liebe und er forderte das Publikum auch auf, dieAugen zu schließen und goß sich langsam und bedächtig Wasser ein und ich habe Udo Kawasser das letzte Mal bei diesem Zieglergassenfest gesehen. Da hat er mich angesprochen, ich habe mich nicht an ihn erinnern können, obwohl ich schon bei einer seiner Lesungen war. Dann kam Robert Streibel, der ist oder war der Direktor der VHS Hitzing hat ein Buch über den “April in Stein” geschrieben und jetzt offenbar auch Gedichtte. “Pilgers Paaradies undHölle” in der “Editon der Provinz” erschienen und Augusta Laar, die ja auch das “Schamrock-Festival” organisiert, ist, glaube ich, eine Beat-Poein, als sehr experimentell. Noch mehr als Birgit Schwaner, zumindest hießen ihre Texte “AVEC BEAT, Kurzformen, Mischungen, Loops” oder waren so angekündigt. Nachher, da hat, glaube ich, schon Christian Katt darauf hingewiesen, konnte man die Bücher kontaktlos über die Straße oder so kaufen,nd jetzt kann es inden Sommer gehen undim herbst können wirschauen, ob eswieder mit oder ohneChristine huber weitergeht und dasGlasRotwein und g-lose undmaskenlose Präsenz wäre auch sehr schön.