Romanerweiterungsrecherche, Dichtfestschnuppern und Familienessen

“Paul und Paula” habe ich jetzt durchkorrigiert, war gar nicht soviel zu ergänzen, denn der Paul hat eigentlich gestimmt, sie läßt sich Pauli nennen, wird aber in der “Villa” als Paul angeredet und das steht auch in ihren Papieren. Die Kollegin vom “Sigmund Freud Museum” heißt jetzt Irmi Engländer und der Kollege, Stefan Zöhringer und das Ganze hat jetzt 23.477 Worte und nur einundzwanzig Szenen, denn da gab es einen Nummerierungsfehler und wurde an meine Testleserin Gloria G. geschickt.

Jetzt stellte sich natürlich die Frage, kann ich das irgendwie noch erweitern, damit ein Roman in einer “ordentlichen Länge” daraus wird und obwohl ich eigentlich skeptisch war, denn erstens war ich darin nie sehr gut, zweites kommt es mir in der Kürze sehr dicht, knapp und klar vor, bin ich am Nachmittag losgezogen, um ein bißchen was einzukaufen und mir vielleicht auch diesbezügliche Gedanken zu machen.

So bin ich in den “Freßnapf” gegangen, wo ich vor Weihnachten mit der Anna war und dort eine Verkäuferin gesehen habe, wo ich nicht sicher war, ist das jetzt ein Mann oder eine Frau oder war die Frau vielleicht einmal ein Mann und ansonsten in den “Kik”, um mir eine Jeans und zwei leichte Leiberln zu kaufen und dann über die Bücherschränke und den “Thalia” in die Hauptbücherei, um da vielleicht mein Konzept zu erweitern.

Das ist nicht gelungen, im “Wortschatz” hat es aber Jonathan Franzens “Unschuld” gegeben, leider habe ich mir das schon vom Karli zum Geburtstag schenken lassen und dann dachte ich, gehe ich in die “Alte Schmiede”, weil es da wieder ein “DichtFest” gab, allerdings nur kurz, denn für viertel neun, war ich mit der Anna in einem Restaurant in der Gumpendorferstraße verabredet, weil sie dem Alfred zu Weihnachten einen diesbezüglichen Gutschein für ein “Hotpot-Essen” zum Geschenk machte.

Auf den Weg in die “Alte Schmiede” bin ich über die Mariahilferstraße gegangen, wie schon im Oktober und Dezember zu den “Nika-Recherchen” und da in ein Geschäft hineingefallen, um mir Hose zu kaufen.

“Alles 14.90!”, stand auf dem Tisch, wo sie lag, eine schöne schwarze Strechjeans, also damit zur Anprobe und bei der Schlange warten, dann bin ich draufgekommen, auf dem Stück, das passte, stand 39.90 und nichts von der Ermäßigung, also wieder zurück, eine mit Ermäßigungspickerl suchen, zum Glück gab es die Gleiche in der passenden Größe und nochmals anstellen. Da hatte ich das Pech hinter ein vielleicht syrisches Paar mit Kinderwagen und sehr vielen Stücken zu geraten, die sehr gut Deutsch konnten und mit den Verkäuferinnen verhandelten, weil man nur sechs Stück anprobieren konnte, sie hatten aber achtzehn. Dauerte also eine halbe Stunde, bins ich dann die 14.90 Hose hatte und eine schöne Alltagsbeachtung, die vielleicht in einen meiner Romane kommen könnte und bin damit fast zu spät in die “Alte Schmiede” gekommen, wo ich mich hinten gleich beim Eingang setzte und Christine Huber zuhörte, die die diesmal fünf Lesenden, die das ohne Pause tuen sollten, vorstellte.

Markus Lindner, Johannes Tröndle, Sonja Harter, Erwin Enzinger und Stefan Schmitzer. Den 1970 geborenen Markus Lindner, der drei Zyklen mit den Namen “Animalia etc” hatte, wo er zum Beispiel ein Kalendarium 12. Dezember, 20 Dezember etcetera, sowie eine Speisekarte verlas, habe ich gehört und den Beginn von Johannes Tröndles “kurze Gedichte sind besser/ bezahlt”, eine Anspielung an die Tarfpoltik des ORF, wie Christine Huber in ihrer Einleitung betonte.

Sonja Harter hat sich in ihren Gedichten, glaube ich, auch auf die Realbedingungen der Schreibenden bezogen, aber da bin ich schon in Richtung Gumpendorferstraße gegangen, um mich mit dem alfred, der Anna und dem Andreas zu treffen, Dum Sums, Fleisch und Meeresfrüchte Suppenfondue und Kokuskugeln zu essen und am Donnerstag werde ich mir nochmal die Videos, die von Christoph  bzw. Christina Vivenz im Netz gibt, ansehen und dann mit der  intensiven Korrigerarbeit meines ersten Kurzromans oder längeren Erzählung von diesem Jahr beginnen, mit dem ich eigentlich zufrieden bin.

12 : 13

In der “Alten Schmiede” gibt es eine “Zeitschriftengalerie” und seit einiger Zeit auch eine Reihe “Literatur als Zeit-Schrift”, die von Lena Brandauer, Paul Dvorak und Daniel Terkl moderiert und konzeptiert wird und die ging heute in die zwölfte Runde und zwar wurde da das dreizehnte Heft der Zeitschrift “Triedere – für Theorie und Kunst” zum Thema (Auto) Poetologien und ich muß gestehen, daß ich von dieser Zeitschrift noch nie etwas gehört habe, wohl aber von einigen ihrer Herausgeber und Autoren.

Es geht in ihr aber auch wie Matthias Schmidt, der mir unbekannte Herausgeber, erklärte, auch um die Grenzgebiete, wie Philosophie, bildende Kunst etcetera aber bei einem Heft, das “Poetologien” zum Thema hat, geht es natürlich schon um Literatur und deshalb waren auch viele mir bekannte Literaten im Publikum und der “Schmiedensaal” war sehr voll.

Es gab auch einen Büchertisch, wo man die älteren zum Teil unverkäuflichen Hefte bestaunen, die neuen kaufen konnte und da gab es auch ein Sonderheft zur Flüchtlingsfrage, das man gegen eine Spende, für den Deutschunterricht, erwerben konnte und da hat auch Chris Bader einen Text geschrieben und das ist Christiane Zintzens neuer Name, also höchst aktuell.

Peter Clar den ich von den Jelinek-Symposien beziehungsweise den “Volksstimmefesten” kenne, ist der zweite Herausgeber und der stellte das aktuelle Heft vor und erwähnte die Namen, der darin enthaltenen Autoren, so hat Michael Hammerschmid, glaube ich, geschrieben “Poetologie ist Poetologie ist…. und soweiter und so fort.

Die 1989 geborene Astrid Nischkauer stellte ihre Collage aus Interviews vor, die sie mit Autoren wie Monika Vasik, Elfriede Jelinek, Clemens J. Setz, Ilse Kilic, etcetera, etcetera gemacht hat, wo es um Schreibanfänge, erste Sätze, Schreibblockaden und anderes ging, was zur  Poetologie oder überhaupt zum Schreiben gehört.

Dann folgte der Zeitschriftenmeister und Poetryslamer Markus Köhle mit seinen in dem Heft enthaltenden und auch anderen Texten, die seine Sprach- und Wortgewalt zeigen, “Ich will Sprachingenieuer werden”, beispielsweise, als Antwort auf einen Text von Gert Jonke, der nur Schriftsteller werden wollte, aber das ist dem Performer zu wenig, so bezog sich sein Heft im Text auch auf eine Straßenbahnfahrt und die Poetologie stellt dann in etwa die Haltegriffe da.

Der 1967 in Klagenfurt geborene Romancier, Theaterautor und Fotograf Peter Truschner stellte dann eine andere Seite der Poetologie vor, nämlich die Verbindung von Theorie, Raum Zeit und Form und Fotos aus Bangkog und Burma und eine von den schönen bunten Karten, von Herbert J. Wimmer, die gemeinsam mit Gerhard Jaschkes “Feribords” zur freien Entnahme beim Ausgang liegen und von denen ich schon eine ganze Sammlung habe, die “volkskarte” mit der Aufschrift “komplexität für alle!” passt da auch gut hinzu, wurde er doch auch von Astrid Nischkauer interviewt und hat sich sich, glaube ich, auf seine Kartenproproduktion dabei bezogen, weil er seit 2000 einen Computer besitzt, der das Programm dazu hat, gibt es sie.

Herbert J. Wimmer war im Publikum, wenn ich mich nicht irre Jörg Zemmler, Stefan Gmeiner vom “Standard”, Monika Vasik, Gabriele Petricek, Günter Vallaster und und und..

Und ich kann von meiner vielleicht nicht so ganz poetischen Schreibwerkstatt berichten, der Rohentwurf von “Paul und Paula” ist fertig.

51 Seiten, 23 896 Worte und 22 Szenen, also knapp und kurz, mein kürzestes Buch, glaube ich, fast, gefolgt von der “Paula Nebel”.

Jetzt gehe ich das Ganze nochmals durch, finde ein paar prägnante Namen und schaue, wo sich die Paula Pauli nennt etcetera, das mache ich vielleicht am Mittwoch und am Donnerstag kann ich dann ganz poetisch durch die Stadt marschieren um herauszubekommen, ob und wie sich der Text vielleicht doch noch erweitern läßt, obwohl ich damit eigentlich nie sehr weit gekommen bin und, die vom Alfred erstellte Fassung vom “Sommerroman” habe ich heute auch zu korrigieren angefangen.

Ein paar Fehler gibt es noch, dann kann es das Buch vielleicht bald erscheinen, die “Vorschau” erscheint am Freitag und beim “Morawa” gibts wieder “Weiße Buch Wochen” und da habe ich mir ein Buch, um zwei Euro gekauft, das vielleicht auch  gut zum Thema passt, nämlich Martin Mosebachs “Das Rot des Apfels – Tage mit einem Maler”, wo es, glaube ich, Texte zu Bildern von Peter Schermuly gibt.

Erneuter Schreibbericht

Wer wissen will, wie es weitergegangen ist? Es ist natürlich, selbstverständlich, am Freitag habe ich die bis dato vorhandenen elf Szenen durchkorrigiert und, um ein paar Worte verkürzt. Die Idee mit dem Vater, der Diabetes hat, operiert werden soll und sich mit der Tochter versöhnen will, ist mir da schon gekommen und auch die, daß es mit dem Vater weitergehen könnte und auch eine Margarita Strähne war vorstellbar.

Dann ging es wieder. Samstags in der Badewanne kamen beim Lesen von Brigitte Konauers “Teufesbruck”, ein sehr anspruchsvolles poetisches Buch, das volle Aufmerksamkeit verlangt, die Idee, daß der Vater, den Paula ja am Abend davor vielleicht an der Kreuzung gesehen hat, anruft, sie legt auf, verschüttet Milch und Kaffe, geht dann wieder Jogen, trifft die Kollegin und den ehemaligen Chef vor dem “Sigmund Freud Museum”, sie wohnt in der Währingerstraße, während Paul inzwischen in seiner Firma sitzt, an Paula denkt, Irene ruft an, mach sich Sorgen um Margarita.

So weit, so what und bis jetzt aufgeschrieben, das heißt vier Szenen sind jetzt wieder dazu gekommen und wir halten bei 18 144 Worten, 39 Seiten und 15 Szenen und dann war es wieder aus.

Das heißt ein paar Blogs von sehr jungen Frauen, die dort selbstbewußt Schreibtips geben, von  Stufenplänen, Heldenreisen und, wie man an Material für seine Texte kommt, schreiben, habe ich inzwischen auch entdeckt.

Man geht in eine Bibliothek, greift blind nach dem ersten Buch und schreibt, sich einen Satz oder Wort heraus. Das tut man vier, fünf Mal, dann hat man vielleicht  den Plot der nächsten Geschichte.

Daran habe ich auch schon gedacht, es bisher aber noch nicht ausprobiert, denn, daß der Kurt nach der Operation im Koma liegen könnte oder stirbt, war mir schon eingefallen.

Dann bin ich mit der Brigitte Konauer wieder in die Badewanne gegangen und habe weitergedacht, ihre poetisch schönen Sätze, die von Vogelvolieren und vieles anderen handeln und  an Valerie Fritsch erinnern, dazu laden dazu und eigentlich ist es auch ganz einfach.

Der Paul singt wieder in der “Villa” Margarita hat sich mit ihrer Freundin Jana hingeschlichen, die Mutter erlaubt es ja nicht und erzählt, sie probt mit ihrer Freundin für die Faschingsparty in der Schule auch einen Zarah Leander Auftritt. Paul bringt die Beiden heim und dann auch Paula, die sich ja vor einer Begegnung mit Kurt fürchtet.

Dabei treffen sie seinen Arbeitskollegen Stefan Slopetzky, der prompt “Ist das deine Freundin?”, den Singel fragt. Und das könnte das Bonmot sein, der Aufhänger und das, was alle fragen werden, Frau Huber, Dr. Scherzer, die Typen am Donaukanal, etcera.

Bei der Jause am Samstag bei Irene kommt ein Anruf von Paulas Mutter, Kurt liegt auf der Intensivstation.

“Willst du ihn nicht besuchen?”

Sie will eigentlich nicht, aber Paul bietet sich als Begleiter an, weil sie vielleicht nur so wirklich abschließen und später keine Schuldgefühle haben braucht.

Sie kommen dann von dort zurück, gehen zur Magaritas Faschingsparty, Dr. Scherzer fragt “Ist das ihr Freund, Fräulein Paula?”, er sagt fröhlich ja und sie fügt zu seiner Kondulation “Das macht mir nichts aus, Herr Doktor!” hinzu und richtig, Elektrotechnik wird sie ab dem Sommersemester auch studieren.

So weit, so what und eigentlich sehr gut, nicht wahr? Hat nur einen kleinen Haken. Das Ganze wird, wenn es so bleibt, keine dreißigtausend Worte und etwa fünfzig Rohseiten haben, ein halber Nanowrimo also, für den ich für das Aufschreiben, an die zwei Wochen brauchte, wo bleibt der Vorsatz ein Jahr dafür zu brauchen, Frau Dr. Jancak?

Scheint wieder nicht zu gehen, weil ich vielleicht eine Kurze und Schnelle bin und natürlich ein wenig ausgeschrieben, aber es sind neue Wege und nicht sehr viel Abgelutschtes schon zig Mal Angeschriebens drinnen. Der offene Bücherschrank kommt zum Beispiel kein einziges Mal vor und es wird, glaube ich, auch kein Buchtitel erwähnt.

Bei der “Paula Nebel”, das habe ich vor ein paar Jahren schon geschrieben, ist es mir auch so ergangen. Fott dahin geschrieben, dann war ich nach fünfzig Seiten Rohtext fertig. Das fertige Buch hat vierundachtzig und  “Miranda Schutzengelchen” hundertvier.

Das geht mir manchmal so, daß ich schnell fertig bin und daß es kürzere Geschichten oder Erzählungen werden.

Muß nicht schlecht sein und wenn ich mich so bei meinen vierzig Büchern umblicke, habe ich einige recht dünne und dann auch sehr dicke, wie die “Radiosonate” oder “Das Literaturgeflüster-Texte-Buch”.

In die Krise werde ich also nicht stürzen, sondern die geplanten Szenen aufschreiben, dann das Ganze ordentlich korrigieren und auch noch etwas straffen, um beispielsweise die Beziehung der Beiden klar herauszuarbeiten.

“Ist das deine Freundin?”, als Schlüßelsatz, mehr braucht eigentlich nicht sein.

Bei den Namen werde ich auch noch etwas ändern und sie vielleicht klingender und sprechender machen, eine Irmi Engländer vielleicht, einen Dr. Wilfinger, zu dem geht Paula in Hormonbehandlung, Pauli wird in ihren Papieren stehen und Mag P. Billinger oder Pauli Billinger am Türschild und das “Fräulein Paula!” ist  auch so eine Metapher, beziehungsweise tritt  Paul, als solche in der “Villa” auf und singt Zarah Leander und Edith Piaf.

Die Krise könnte dann natürlich schon irgendwie wieder kommen, denn erstens ist es nicht gerade lustig, wenn ich mit dem Buch in einem Jahr oder so im “Literaturhaus” stehe, es herzeigen will und keiner schaut es an und die Frage, was kommt danach?, wird sich auch wieder stellen und wenn ich so weiter mache, komme ich vielleicht wirklich in Jacqueline Vellguths Nähe, mit ihrem zwölf Bücher pro Jahr-Projekt, um damit berühmt zu werden.

Nun, ich werde das sicher nicht und mir wird wahrscheinlich auch nicht so viel einfallen, daß ich 2016 noch elf andere Projekte zusammen bringe, abgesehen davon, daß dann der Alfred durchdrehen würde, der jetzt schon die Nika mit der Sandra und der Selma durcheinanderbringt und “Schreib nicht so viel!”, stöhnt.

Denn da haben wir  am Freitag das Bild für die “Pensionsschockdepression-Promotion” gemacht und am Samstag, die Vorschau “Für die “Ereignisreichen Sommererlebnisse vier prekärer Literaturstudentinnen”, wird am Mittwoch, beziehungsweise Donnerstag im “Literaturgeflüster” erscheinen und ich kann nur schreiben, daß ich ja wieder Ideen für Geschichten sammeln kann, vielleicht ein “Best of III” herausgeben oder ein weiteres “Literaturgeflüsterbuch”.

Mal sehen, ich bin sehr gespannt und jetzt wartet sowieso noch sehr viel Arbeit auf mich, bevor ich den Rohtext, ganz egal, wieviel Seiten er  haben wird, meinen Probeleser übergeben kann.

Weiter mit der Indie-Front

Jacquelines Vellguths Projekt, zwölf Romane in einem Jahr zu schreiben und zu veröffentlichen, hat mich dazu gebracht, mich weiter mit der “Indie-Front” zu beschäftigen.

Vor einigen Jahren bin ich ja auf diese Formulierung bezüglich der Selbstpublisher, die damals aufgekommen sind, gestoßen, habe meine zwar gedruckten und nicht bei “Amazon” erschienenden Bücher ebenfalls so genannt, womit ich wahrscheinlich in Konflikt mit dem sogenannten “Indie-Bookday” komme, das ist ein Tag im März, glaube ich, wo alle aufgerufen werden in die Buchhandlungen zu gehen und sich ein Buch eines sogenannten unabhängigen Verlags, da sind “Droschl” und ich glaube auch, “Residenz” dabei, also alle, die nicht von großen Konzernen abhängen und sich von diesen offenbar in Schatten gestellt fühlen.

Seit einigen Jahren gibt es die “Selfpublisher”, manche von ihnen, wie man hört, höchst erfolgreich, während ich mit meinen fünfzig selbstgedruckten Büchern und meinen Vorschauen im “Literaturgeflüster” ja höchst isoliert vor mich hinwurschtle.

Die erste, außer den großen amerikanischen Namen, die angeblich Millionen damit verdienen und die Wolfgang Tischer auf seiner Seite regelmäßig vorstellt, war Martina Gercke, die mit ihren “Holunderküßchen” auch höchst erfolgreich war. Dann ist man daraufgekommen, daß sie viel von anderen Bestsellerautoren, wie Kerstin Gier, Sophie Kinsella, etcetera übernommen hat.

Ein Shitstorm ist losgegangen, sie hat sich aber nicht beirren lassen und hat weitergeschrieben und geschrieben.

Jetzt ist der Shitstorm vorbei und es gibt inzwischen neun Bücher von ihr.

Einige hat sie mit Katja Gschneidt geschrieben und zwei davon, nämlich “Glücksstern mit Schwips” und “Alles nur (k)ein Mann” mit Katja Gschneidt geschrieben, habe ich gelesen.

Auf ihrer Facebookseite gibt es immer wieder Gewinnspiele, wo man die Bücher und meistens rosa Sachen, wie sie die jungen Mädels offenbar lieben, gewinnen kann und die 1963 geborene in Hamburg lebende Flugbegleiterin scheint auch ein großes Fanpublikum zu haben.

Da man E-Bücher nicht im offenen Bücherschrank finden kann, beziehe ich mein Indie-Buchwissen nur im Internet und da staune ich über die vielen Schattenautoren, die man im Buchhandel nicht finden kann, über die die Blogger und wohl auch andere Literaturexperten, die Nasen rümpfen, die aber, nicht alle wahrscheinlich, aber  viele, höchst erfolgreich sind.

Stellt sich nur die Frage, wer wird das alles lesen?

Oder wird es gelesen? Aber wenn man auf die “Amazonseite” geht, gibt es da Fünfstern Rezensionen zu Hauf, auch wenn die vielleicht von Freunden stammen und eine vielleicht etwas weniger euphorische Rezension oft kritisch kommentiert wird.

Vor einigen Jahren habe ich einen anderen Artikel über einen Indie Autor geschrieben, den ich über Anni Bürkls  Seite kennenlernte, nämlich den Krimi Autor und Biographienschreiber Bela Bolten.

Das Biografienschreiben hat er vielleicht schon aufgegeben, nachdem er mit seinen Krimis offenbar ebenfalls sehr erfolgreich wurde.

Inzwischen gibt es, glaube ich, sechszehn Krimis und Bela Bolten, der ja mit Krimis aus dem zweiten Weltkrieg begonnen hat, über die ich in meinem damaligen Artikel auch geschrieben habe, hat inzwischen eine neue Serie, die sogenannten “Berg und Thal Krimis”, die am Bodensee ermitteln und wo es jetzt gerade, wenn ich mich nicht irre, Fall neun, “Mordbrenner” gibt.

Die Bücher gibt es auch als Taschenbuch, werden aber wahrscheinlich nicht so einfach in den Wiener Bücherschränken zu finden sein und die “Kindle-Bücher” bekomme ich nicht auf meinen Rechner. Ich habe es versucht, denn ich habe einmal eines bei einem von seinen Gewinnspiele, wo man auch ein Wochenende am Bodensee, um sich den Tatort anzusehen und vom Autor herumgeführt wurde, gewinnen konnte, gewonnen.

Auch er ist sehr erfolgreich und die Krimis, in die ich mich über die Leseproben eingelesen haben, erscheinen mir sehr qualifizert.

Wolfgang Tischer, der sich auch sehr mit den Selbstpublishern beschäftigt und immer wieder Seminare macht, wie man seine Bücher selbst herausgeben kann, hat ja, glaube ich, auch einmal untersuchen lassen, was es für qualifizierte Selbstmacher gibt und Leipzig gibt es inzwischen auch Selbstpublisher-Preise.

Aber da muß man im Internet publizieren und das tue ich ja nicht, also falle ich wieder einmal hinaus und habe mich auch noch immer nicht entschließen können, es auch einmal mit dem “Amazon-Direkt Publishing” zu versuchen, weil ich da sicher Vorurteile habe, etwas an der großen “Amazon-Kritik” stimmt ja sicher, obwohl er der erste war, der den Markt für alle geöffnet hatte, während es vorher geheißen hat, wenn du es erst einmal selbst machst, bist du unten durch und kannst nie und und keinen Umständen einen Verlag finden!

Das scheint jetzt vorbei, denn Jacqueline Vellguth meint sogar, daß man durch viel selber publizieren erst dahin kommen kann und einige Autoren, wie Nele Neuhaus, von der ich demnöchst was lesen werde, oder Elke Bergsma, von der ich einen Band gelesen habe, sind erst durch ihre großen Selbsterkäufe zu den Verlagen, beziehungsweise die zu ihnen gekommen.

Bei mir fürchte ich, klappt das nicht, zumindest tut es das nicht im “Literaturgeflüster”, was man vielleicht mit dem großen “Amazon” nicht vergleichen kann.

Wenn man es nicht versucht, weiß man es nicht, klar, aber die Genres, die dort Erfolg haben sind Krimis, Phantasie, Chiclits, etcetera, das schreibe ich nicht und bleibe daher wahrscheinlich bei meinen selbstgedruckten fünfzig Büchern, die ich versuche, dann im Netz zu vermarkten.

Interessanterweise kommen die meisten Anfragen von meinen Klienten, die mich dort gefunden haben, während die Autorenkollen skeptisch sind und “Eigenverlag wollen wir nicht!” oder “Wir können nicht alles lesen, es gibt ja schon so viel!”, sagen.

Es ist wie es ist, hat Erich Fried einmal geschrieben und ich versuche mich damit abzufinden, beziehungsweise so weiterzumachen, wie ich es kann und auch weiter hüben und drüben, über den Tellerrand zu schauen, zu dem “Hanser-Experiment”: “Morgen mehr” zum Beispiel, aber auch zu Jacqueline Vellguth, diezumindestens mir Mut machte, daß man durchaus drei Bücher im Jahr veröffentlichen kann und sich nicht dafür genieren muß und ich bin immer noch gespannt, ob sie die zwölf schafft und habe sogar schon gedacht, ähnlich wie das Buchpreislesen, das auszuprobieren, denke aber, daß ich zwar in einem Monat einen Rohtext schreiben kann. Das aber wahrscheinlich nicht zwölf Mal hineinander und selbst wenn ich es sechs oder siebenmal schaffen würde, würde ich die nächsten Jahre zum Fertigmachen brauchen und das sich Ausschreiben, das Hudeln und sich Wiederholen, ist ja zumindestens ein Thema, das sich bei mir sicher stellen würde und wo ich aufpassen sollte.

Die Idee ist aber sehr interessant und kann sicher etwas verändern und vielleicht die Gräben zwischen hüben und drüben, Qualität und Qualität oder Profi und Amateuere etwas zusammenzubringen.

Mich hat sie dazu gebracht, mich wieder einmal bei den “Selbstpublishern”, von denen ich die meisten wahrscheinlich gar nicht kenne, umzuschauen.

Und wenn ich schon bei den Krimiautoren und bei Anni Bürkl war, ist die auch sehr interessant, die publiziert zwar zumindest ihre Krimis nicht selber, sondern bei “Gmeiner”, da gibt es mittlerweile fünf Berenike Roihtner Krimis, von denen ich mich mit “Schwarztee” und “Ausgetanzt” etwas beschäftigt habe. Sie hat  jetzt aber auch eine Selbstmacherschiene und dort einen Liebesroman herausgegeben und zwei historische Krimis, von denen ich die “Spionin von Wien” auf meiner Leseliste habe, gibt es auch.

Interessant wieder einmal über den Tellerrand zu schauen und sich mit den “Selbermachern” und anderen Autoren zu beschäftigen.

Und meine Lieblingsbücher, die Satzanfänge und die Vorschau auf das neue Buch, das gerade erschienen ist, gibt es bei mir auch und inzwischen elf Szenen von  “Paul und Paula”,  14.519  Worte, beziehungsweise 32 Seiten und   stehe gerade wieder an.

Zustands- und Schreibbericht

“Wie geht es mit dem neuen Schreibprojekt der Transgendergeschichte Paul und Paula?”, werden meine Leser vielleicht fragen.

Nun wahrscheinlich so, wie vor ein paar Jahren mit der “Paula Nebel”, die mich ja in eine Krise stürzte und anschließend zum “Literaturgeflüster-Texte-Buch”, meinem einunddreißigsten Selbstgemachten führte und ansonsten gar nichts änderte.

Das heißt ich habe weiter geschrieben und geschrieben, wurde zum Leidwesen vom Alfred immer schneller dabei und hatte gleichzeitig das Gefühl ausgeschrieben zu sein.

Das hatte ich auch im November und Dezember, als ich am “Adventkalender” schrieb, beziehungsweise korrigierte. Jetzt kann ich nichts mehr Neues schreiben, jetzt ist alles angeschrieben und dann unbeachtet geblieben, jetzt werde ich vielleicht im neuen Jahr ein paar Skizzen machen, etcetera.

Dann kam die Idee zu “Paul und Paula”,  ich habe, während ich korrigierte, die ersten Notizen gemacht.

Was ich hatte, war eine Einstiegsszene, Paul triff Paula in der “Villa”, er trägt ein rotes Seidenkleid und singt mitllerweile Zarah Leander oder Marlene Dietrich in eben diesen Lokal.

Ob das der Prolog ist oder ab in die Vergangenheit der Beiden, um zu erklären, wie es dazu kam, daß sie wurden, wie sie sind oder die Einstiegsszene war mir lange nicht klar, auch nicht ob die Beiden zusammenkommen?

Die Einstiegsszene, weder Prolog, noch erstes Kapitel genannt, habe ich dann in der ersten Schreibgruppe des Jahres, also letzten Donnerstag geschrieben.

Da hatte ich mich schon ein bißchen in die Transgenderliteratur eingelesen, es gibt ja auch zufällig gerade einen diesbezüglichen Film und mir einige “You-tube-Videos” angesehen.

Spannend vielleicht auch, daß das Thema der Schreibgruppe Künstler war, denn Transvestiten, sind Kunstfiguren erklärte in der Diskussion Klaus Khittl und schickte mir einiges Material, damit ich mich in das Thema einlesen kann.

Ob ich das will und soll oder die Geschichte frei aus dem Bauch ganz naiv sich entwickeln lassen, war mir zu diesem Zeitpunkt nicht ganz klar. Aber, daß ich dazu, ähnlich, wie bei der “Mimi” einen Probleleser brauche, ist schon wichtig und fein, wenn es einen gibt.

Dann habe ich wieder losgeschrieben, ab letzten Freitag, glaube ich und es gibt bis dato 14  711Worte, cirka 32 Seiten und 11 Szenen und ich habe in der letzten Woche zwischen meinen Stunden und am Wochenende geschrieben und geschrieben.

Habe erste Ideen entwickelt und Material gesammelt. Den Prolog weggelassen und es gleich mit Paul beziehungsweise Paula beginnen lassen. Die ersten vier Szenen spielen in der “Valla”, dann besucht Paul seine Schwester, Paula geht laufen, der Paul singt in der “Villa”: “Kann denn Liebe Sünde sein”, mit Küßchen in die Menge und entsprechenden Schwungaufschlag, wiederholt das nocheinmal bei seiner Schwester beim Geburtstagsfest seiner dreizehnjährigen Nichte und freundet sich dazwischen ganz vorsichtig und unverbindlich mit  Paula an, bei der sich die Schatten der Vergangenheit melden.

Die Mutter ruft an, der Vater hat Diabetes und grauen Star, ein Fuß soll amputiert werden und er möchte sich mit seiner Tochter aussöhnen. Sie bekommt wieder Panikattacken und sieht Gespenster auf der Straße.

So weit, so what und klingt eigentlich ganz gut, nicht wahr?

Aber und das ist vielleicht das Problem, so ist es mir mit “Paula Nebel” vor ein paar Jahren vielleicht auch gegangen. Da habe ich auch ohne Konzept Szene für Szene vor sich hingeschrieben war nach sechzig bis siebzig Seiten fertig und habe gebloggt, ich bin in der Krise.  “Paula Nebel” ist trotzdem erschienen und hier ist das Problem, daß ich eigentlich noch nicht wirklich weiß, wo ich hin will und auch nicht wie es weitergeht.

Auch kein Problem, könnte man meinen, denn merke dir endlich, liebe Eva, ein Roman schreibt sich nicht in einer Woche, das braucht Jahre und das scheint auch die Profis von den Amatueren und den Gebrauchsschreibern zu trennen.

Also das Ganze noch einmal durchgehen, die Schneeflockenmethode hernehmen, clustern oder ein neuerliches Brainstorming machen, was alles noch passieren kann. Die Handlung von A-Z konzipieren oder mir mögliche Szenarien aufschreiben.

Eine Idee habe ich ja noch,  ins “Sigmund Freud Museum”, wo  Paula gearbeitet hat, könnte ich auch zurückgehen und  Paul hat eine Nichte, die vielleicht magersüchtig ist, also wäre das ja schon Stoff.

Beim Szenarienschreiben und geduldig wieder von vorne anfangen, war ich ja nie gut, aber vielleicht wäre das eine Chance, mich weiterzuentwickeln, statt wieder nur das Nächste anzufangen, den Februarroman zum Beispiel, um bei Jaqueline Vellguts Plänen zu bleiben.

Ich will ja endlich einmal ein Jahr für ein Rohkonzept brauchen und müßte mir vielleicht auch überlegen, wie ich mit dem Material, das ich habe, einen Roman aufbaue.

Am Wochenende korrigieren und plotten und am Mittwoch vielleicht in der Stadt spazieren und Szenen sammeln, in die Theorie kann ich mich auch noch einlesen, mit Betroffenen sprechen, etcetera.

Im Hintergrund lauert, glaube ich, die Angst, daß es wieder nichts wird, bei der “Paula Nebel” und dem Folgeprojekt “Die Wiedergeborene” war es so und, ich glaube, inzwischen die Hauptursache der Krise, war das mangelnde Feedback.

Denn was ist, wenn mir der große Wurf gelingt und niemand merkt es und niemand geht hin?

Und da hatte ich gestern in der “Alten Schmiede” auch wieder deprimierende Erfahrungen, habe ich da ja wieder die Journalistin getroffen, die mir seit zwei Jahren verspricht, daß sie mich irgendwann ganz sicher interviewen wird,”Im Juni melde ich mich, wenn das mit der Radioschiene klappt!”, etcetera und der Journalist oder Autor war auch da, den ich vor ein paar Jahren einige meiner Bücher für eine Literaturhausrezension gegeben habe, was ja auch nicht und nicht zu klappen scheint.

Da hat der Janko Ferk zwar die der “Sophie Hungers” gemacht, aber wenn ich es versuche, scheint es nicht zu klappen, weil kein Geld oder “Eigenverlag wollen wir nicht!” oder was auch immer…

Keine sehr rosigen Alternativen also, aber wenn ich nicht zu schreiben aufhören will, bleibt mir nichts anderes über, als weiterzumachen und versuchen aus dem “Paul und Paula-Thema” einen ultimativen Roman zu machen, ganz egal, ob das jemanden auffällt oder nicht.

Quantitätsschreiben

Ich bin ja eine sehr Schnelle und geniere mich schon fast dafür, daß ich an die vierzig selbstgemachte Bücher habe, die eigentlich niemand wirklich sehen, lesen oder anschauen will und, das Jahr für Jahr jetzt schon drei Bücher im Jahr  von mir entstehen.

“Schreib nicht so schnell!”, sagen der Alfred, der das ja alles korrigieren muß und die Elfriede Haslehner und schreibe das dann ins “Literaturgeflüster”, tue weiter, denke aber, ich sollte nicht, denn es zählt ja die Qualität und die sogenannten Hochautoren habe ich einmal beim “Frankfurtsurfen” beobachtet, brüsten sich ja geradezu damit, drei bis fünf Jahre für ein Buch zu brauchen, während die sogenannten “Selfpuphlisher”, wie Wolfgang Tischer auf seiner Seite schreibt, ihre Texte in  ein paar Monate oder Wochen hinunterklopfen und manche sogenannte “Gebrauchsautoren”, die, die mit den Pseudonymen also beispielsweise Julia Kröhn oder  Carla Federico, Sophia Kronberg, Leah Cohn, etcetera schreiben, müßen das wahrscheinlich schon wegen ihrer Verlagsverträge tun.

Und ich schreibe ja immer und tue das auch bei meinem neuen Projekt wieder, daß ich sehr gern ein Jahr lang an dem Text arbeiten will, um ihn kommen, entstehen, reifen, sich entwickeln lassen, etcerta kann, was mir bisher nicht wirklich gelungen ist, denn nach vier bis sechs Wochen ist der Rohtext fertig, ich in meinen alten Bahnen, beziehungsweise Klischees drinnen, das fertige Produkt  interessiert dann niemanden und ich habe mir allmählich gedacht, das ist eben so, ich kann aus meiner Haus nicht heraus und jede oder jeder, wie sie oder er es kann!

Dann gibt es noch den “Nanowrimo”, dieses jährliche Schreibprojekt aus Amerika, wo  alles anders ist und man nicht auf den Kuß der Muse wartet, sondern in kreative Schreibkurse geht, beziehungsweise man solchein der Schule hat, wo im Monat November in dreißig Tagen ein Roman mit mindestens fünfzigtausend Wörtern geschrieben wird.

Daran nehmen jährlich tausende Personen, meist Amateuere, ein paar Profi-und Zwischenschreiber, wie ich es wahrscheinlich bin, gibt es auch, teil.

Die meisten werden vielleicht nicht fertig. Viele aber schon und viele nehmen jedes Jahr daran teil. Ich habe heuer meinen fünften Nanowrimo geschrieben,  bin mit dem Korrigieren daran gerade fertig geworden und denke auch, daß ich über das Stadium in einen Monat mal schnell fünfzigtausend Worte hinzufetzen hinaus bin und jetzt in die Tiefe gehen sollte, wenn ich es kann…

Beziehungsweise bin ich da milder und denke, geht es nicht so ganz allein und unbeachtet dorthin zu kommen, mache ich was ich kann, aber das schlechte Gewissen, ich bin eine Quantitätsschreiberin, was ja  fast schon ein Schimpfwort ist, ich habe vierzig selbstgemachte Romane, die niemand lesen will und ich mich schon fast genieren muß, wenn ich das wem erzähle, bleibt.

Ich tue es natürlich trotzdem und habe das Jahr auch damit begonnen, bzw. beendet meine Lieblingsbücher im Netz vorzustellen, beziehungsweise überhaupt die Romananfänge hineinzustellen,  bin ich ja eine ehrliche Frau, auch wenn ich, wenn es geht für die “Paul und Paula” wieder ein Jahr brauchen will und das vielleicht auch muß oder daran scheitere, weil das ja Neuland ist, was ich hier betrete.

Also haben wir gelernt, nur die Qualität ist wichtig, und die bekommt man nicht in einem Monat, man braucht Jahre oder den Musenkuß respektive, die Schreibschule a la Leipzig, Hildesheim oder Wien, wenn man dort genommen wird, um das zu entwickeln, dann hat man aber eine Chance bei “Hanser”, “Suhrkamp” oder “Rohwohlt”, zu erscheinen, während das Internet beziehungsweise der “böse Amazon” es möglich machen, in drei vier Wochen seinen Roman hervorzuklopfen, der dann eben keine “Qualität” ist und den niemand lesen will.

Das sind Klischees natürlich und sie werden zum Glück auch aufgebrochen, obwohl ich fürchte, daß sich im großen und Ganzen nicht wirklich sehr viel ändert und die große Kehrtwende nicht wirklich kommt, denn Vorurteile sind hartnäckig und so kann man bei den Literaturbloggern noch immer lesen, daß sie keine Romane von “Indieautoren” annehmen oder nur Verlagsseiten von richtigen Verlagsautoren suchen und mir hat “Wikipedia” auch einige Bücher hinausgeschmissen, weil Selbstgemachtes, nein, das wollen wir nicht, obwohl es in Frankfurt odeer Leipzig schon ganze Hallen mit Ständen solcher Bücher gibt.

Es gibt aber Ausnahmen auf die ich in der letzten Zeit auf der der einen und der anderen Seiten gestoßen bin, die diese Voruteile vielleicht  ein Stück aufbrechen und ich beginne mit der sogenannten Profiseite, nämlich dem “Hanser-Verlag”, wo ja am Montag das große Projekt “Morgen mehr” mit Tillmann Rammstedt startet, der da jeden Tag ein Kapitel seinens neuen Roman schreiben wird, das man abonnieren kann und ein paar Montae später, im Mai, glaube ich, gibt es das Buch bei “Hanser” zu kaufen.

Das ist sicher ein Zwischending zwischen Selbstgemacht und Verlag, beziehungsweise Qualität und Quantität, wenn man in diesen Lagern bleiben will. Man kann auch sagen, Joe Lendle hat den Mut, da ein wenig aufzubrechen und sich auf beide Seiten zu begeben, beziehungsweise sie zusammenzubringen.

Denn Tillmann Rammstedt, ist sicher ein Qualitätsautor, ein Bachmannpreisgewinner, obwohl mir sein “Kaiser von China”, nicht gefallen hat, weil mir zu aufgesetzt. Aber sicher einer, der den Mut hat, sich ein bißchen auf die andere Seite zu begeben, sich beim Schreiben in die Karten schauen zu lassen und zu sagen, in fünf Monaten gibt es den fertigen “Hanser-Roman”, obwohl ich  erst am Montag zum Schreiben beginne und, daß man sich da ins Eck schreiben kann, habe ich schon öfter erlebt.

Nun gut, Joe Lendle und Tillmann Rammstedt sind mutig und trauen sich etwas, wie das ankommt, werden wir beobachten und ich habe wieder einmal vor, ein Jahr für meinen neuen Roman zu brauchen, obwohl ich derzeit noch nicht weiß, ob ich über den Prolog hinaus, den ich schon habe, etwas Brauchbares zusammenbringen werde.

Daneben habe ich zu schauen, daß meine letzten drei Bücher, “Die Pensionsschockdepression”, die das bald sollte und der sogenannten “Sommer-“ und der “Winternanowrimo” fertig werden und da sind wir schon beim zweiten Beispiel.

Denn ich habe früher so 2009 oder so, sehr viel auf der Seite “Schriftsteller werden.de” von Jacquine Vellguth nachgeschaut, die den schon sehr lang betreibt, eine eigene Schreibwerkstatt hat und auch viel beim “Nanowirmo” mitmacht.

2009 habe ich ja bei einer ihrer Ausschreibungen mitgemacht und dabei auch etwas gewonnen. Jetzt bin ich  längere Zeit nicht bei ihr gewesen, gestern aber wieder hingekommen, denn ich will  ja nachdem der Prolog zu “Paul und Paula” fertig ist, ein Brainstorming machen, um herauszubekommen, ob ich überhaupt soviel Handlungsstränge habe, um einen Roman über die Begegenung der Beiden, die vorher anders hießen, machen zu können?

Da ist mir auch die “Schneeflockenmethode” eingefallen, die Jacqueline Vellguth einmal übersetzte und ein paar diesezügliche Artikel in ihren Blog stellte.

Eine Methode, die auch nicht wirklich etwas für mich ist, beziehungwweise bin ich bei der “Paula Nebel” und der “Wiedergeborenen” nicht wirklich mit ihr weitergekommen, weil man sich da hinsetzt, zuerst einen Satz über seinen Romaninhalt schreibt, dann drei, bzw und am Schluß konzipiert man Szene für Szene. Dann trinkt man vielleicht ein Glas Bier oder Wein und setzt sich, das ist vielleicht ein Jahr später und schreibt den Roman in einen Zug hinunter.

Das ist wahrscheinlich nichts für mich, ich habe mir die Artikel aber gestern wieder aufgerufen, um es vielleicht beim Brainstorming für die Matieralsammlung damit zu versuchen und bin auf einen sehr interessanten Artikel beziehungsweise  Projekt von Jacqueline Vellguth, der diplomierten Physikerin gestoßen, die das sogeannte Quantitätsschreiben damit auf die Spitze stellt oder das Qualitätsschreiben umkippt.

Denn sie will, hat sie verlautet im Jahr 2016 zwölf Romane schreiben und veröffentlichen, jedes Monat einen “Nanowrimo” sozusagen, ruft dazu andere zur Unterstützung, beziehungsweise zum Mitmachen auf.

Sie will damit, glaube ich, auch Geld verdienen und auffallen und da sie eine große Fangemeinde hinter sich hat, wird ihr da auch einiges gelingen.

Wenn ich ein Bild von meinen Romanen in das Netz stelle oder bei einer “Vorschau” ein Gewinnspiel veranstalte, bekomme ich  keine Reaktionen und ich hätte auch Bedenken, was die zwölf betrifft.

Denn das kann ich von mir sagen, mehr als drei bis vier Bücher sind wahrscheinlich nicht zu schaffen, wenn man  nicht wirklich hinunterhudeln will.

Denn nach dem Monat hat man ein Rohkonzept und das habe ich bei meinem Letzten ja ganz gut gesehen. Da habe ich im Oktober mit der Recherchearbeit angefangen,  am ersten November mit dem Schreiben, war am einundzwanzigsten fertig und habe dem Alfred, das Rohkonzept vorgestern zum Fertigmachen übergeben.

Das Buch wird dann wahrscheinlich in einem Jahr erscheinen und in den letzten Jahren habe ich immer drei Bücher pro Jahr geschrieben und herausgebracht.

Bei zwölf im Jahr sehe ich schon die Gefahr, daß man in seinen Klischees stecken bleibt. Jaqueline Vellguth ist aber eine Profiautorin, die,  glaube ich, schon viel länger als ich, beim “Nanowrimo” mitschreibt.

Sie wird also schon wissen, was sie verspricht und wenn sie genügend Fans hinter sich hat, werden ihre Bücher auch gelesen. Ob sie damit in den Literaturbetrieb hineinkommt, weiß ich nicht. Hat sie auch jetzt erst ihr erstes Buch bei “Amazon” veröffentlicht, obwohl sie schon länger schreibt und Thomas Wollinger hat,  glaube ich, das Projekt an dem er jahrelang im Internet geschrieben hat, auch nicht wirklich veröffentlicht. Denn die Vorurteile sind vermutlich beharrlich.

Es ist aber sicher ein interessantes Experiment und kann auch mir Mut machen, zu meinen drei Büchern im Jahr zu stehen. Auch wenn ich jetzt wieder ganz ehrlich und wahrhaftig vorhabe, ein Jahr für die Paula und den Paul zu brauchen und ich mich da auch wirklich in das Thema einarbeiten muß, um weiterzukommen.

Aber da habe ich von Klaus Khittl, der viel darüber weiß, schon Hilfe und Internetseiten angeboten bekommen und das Scheitern denke ich, ist  auch sehr wichtig.

Wenn ich mit dem Projekt nicht weiterkomme und im “Literaturgeflüster” darüber schreibe, ist das auch eine wichtige Erfahrung und so finde ich es sehr spannend mit welchen literarischen Projekten hüben und drüben das neue Jahr beginnt und denke nach wie vor, daß jeder, der es will, schreiben soll und darf und, ob die sogenannte Hochliteratur wirklich nur aus Worträuschen a la Valerie Fritsch und Andrea Winkler oder Negativen wie Thomas Bernhard beziehungsweisen “Unverständlichen” wie Arno Schmidt, Ulrich Peltzer, etcetera, besteht, ist die Frage und ich antworte gleich, daß ich es nicht glaube und es wahrscheinlich schon ein wenig seltsam ist, daß die Leute zwar alle von Proust und James Joyce schwärmen, ihre Bücher aber wahrscheinlich nicht gelesen haben, während sie bei Stephenie Meyer und “Schades of Grey,” etcerta,” Pfui, das liest man nicht!”, schreien.

Seltsam, daß die Bücher aber trotzdem Millionenauflagen haben. Das ist wirklich eigenartig und vielleicht auch verlogen, denkt eine, die gerne über den Tellerrand schaut, im Jahr 2016 zu ihren vierzig selbstgemachten Büchern stehen will, aber nichts dagegen hat, für die “Paul und Paula” vielleicht doch einen wirklichen, echten Verlag zu finden oder wenigstens damit literarisch wahrgenommen zu werden.

Schreibgruppe und Musterbuch

Das neue Jahr bringt Fortschritte in meiner Textproduktion, bin ich doch gestern vorläufig mit der “Nika Weihnachtsfrau” fertiggeworden. Den Buchtext gab es schon auf der “Nanowrimoseite”, so daß wir nur noch das Coverfoto, wieder ganz einfach und eigentlich eine Wiederholung, die schöne alte Puppe meiner Mutter mit der Weihnachtsmütze, brauchen und die Puppe ist auch schon das Covergirl bei der “Selma”.

Da ist heute das “Dummie”, Musterbuch heißt es offiziell und dazu gibt es jetzt ein Lesezeichen vom Digitaldruck, wo drauf steht, was man machen soll, wenn man keinen Fehler mehr findet und was, wenn es welche gibt, gekommen.

Und es gibt natürlich, denn ich bin eine eher schlampige Korrigiererin und habe als ich beim letzten Durchgang nur mehr das Jahr 2016 statt 15 zu beanstanden hatte, den Alfred gleich bestellen lassen, statt nochmals durchzusehen und mich auf das Dummie vertröstet.

Das ist jetzt da und wurde durchgesehen und dann geht es, während der Alfred noch das “Sommerbuch” zu korrigieren hat, gleich an das neue Buch, an die Geschichte von  Paul und  Paula und da habe ich  schon geschrieben, daß ich, während ich im November am “Kalender” gearbeitet habe, mir eigentlich nicht vorstellen konnte, noch was Neues zusammenzubringen. Denn es gibt ja schon so viel, ich bin ein wenig ausgeschrieben, soll ich mir das wirklich noch mal antun, etcetera, wenns ohnehin niemanden interessiert….

Ich will wahrscheinlich nicht, sondern muß und so ist  irgendwie die Idee gekommen von den beiden Menschen zu schreiben, die gemeinsam die Schule besuchten und sich fünfzehn Jahre später in einem jeweils anderen Geschlecht wiedertreffen.

Eine faszinierende Idee und den Prolog oder Eingangsszene hatte ich schon vor mir, was aber dann und was ist, wenn ich das Ganze wieder in vier – bis sechs Wochen niederschreibe und dazwischen merke, ich kann es nicht oder komme nicht aus meiner Haus heraus,  schaffe es nicht, damit aufzufallen, so daß es jemand zur Kenntnis nimmt, daß da eine ist, die schreibt und schreibt….?

Die alten Sachen halt und wenn man dann zum Schreiben anfängt und man kommt nicht weiter, komme ich wieder in die Krise und bei Transgender kenne ich mich eigentlich nicht sehr aus und das wären wirklich neue Bahnen, wäre aber eine Chance zu zeigen, was ich kann oder mich weiterzuentwickeln, etcetera.

So habe ich heute einen halben Putztag gemacht, das Dummie durchgesehen, mir dann im Internet ein paar Recherchefilme angeschaut und wußte schon, daß ich am Abend im Cafe Fortuna in der ersten Schreibegruppe im neuen Jahr damit beginnen werde und als Thema “Begegnung” vorschlage, denn die Paula Paul trifft ja den neuen Paul im Gasometer, jetzt werde ich die “Villa” daraus machen und so bin ich ziemlich erwartungsvoll in die Westbahnstraße aufgebrochen und heute waren wir auch fast vollzählich.

Nur der Robert war nicht da, der vielleicht auch nicht mehr kommen wird, aber sonst Klaus Khittl, Peter Czak, Ruth Aspöck, Fritz Widhalm, Doris Kloimstein und seit langem wieder Ilse Kilic und als das Thema abgestimmt wurde, entschieden sich die Meisten für “Künstler” und ich war erst ein bißchen baff, weil das auf dem ersten Blick nicht recht passen könnte, dann habe ich aber gedacht, daß der Paul auflegt und die Paula vielleicht Karaoke singt und außerdem kann man das Wort Künstler ein paar Mal in den Text hineinschreiben.

Das habe ich dann auch gemacht und die ersten viereinhalb handgeschriebenen Seiten meines neuens Romanprojeksts sind jetzt entstanden.

Sehr viel weiter weiß ich noch nicht, auch nicht, ob und wie die Beiden zusammenkommen. Sie haben jedenfalls das gleiche Gymnasium besucht, Paula hat dann Kunstgeschichte studiert und im Sigmund Freud Museum gearbeitet, jetzt hat sie gekündigt und lernt Paul in einem Szenelokal kennen

Paul ist Informatiker und geht am Abend mit roten oder schwarzen Seidenkleidern in die “Villa” und, wie ich in die Handlung hineinkommen soll, ob ich in der Vergangenheit erzählen oder in der Gegenwart bleiben soll, muß sich noch entscheiden.

Da wartet noch viel Arbeit und die Chance mich weiterzuentwickeln auf mich. Das Thema Künstler hat in der Gruppe  zu regen Gesprächstoff angeregt und wurde von allen Facetten angeschrieben.

Klaus Khittel war wieder kanpp und prägnat und verband die vorgeschlagenen Themen mit den Künstlerfesten. Denn Fest war auch noch im Gespräch und eines, das ich jetzt vergessen habe.

Dann kam Doris Kloimstein und betrachtete das Künstlerthema aus der Sicht der Therapeutin und Ruth Aspöck fiel auf, daß die Literaturen oft nicht für Künstler gehalten werden, weil Schreiben ja jeder kanm und das wurde dann auch heiß diskutiert.

Fritz Widhalm hatte, wenn ich den Namen richtig verstanden habe, einen Dialog zwischen dem Künstler  Joseph Beuys und  dem Künstler Fritz. Peter Czak zeigte den interessanten Widerspruch auf, daß die Leute sich zwar vor den Künstlern distanzieren, selber aber gern und viel Kunst konsumieren und Ilse Kilic hat sich in ihrem Text, glaube ich, auch mit Ähnlichen beschäftigt.

Wer ein Künstler ist, wie ein Bestseller entstehet und noch vieles anderes und ich werde meine viereinhalb handgeschriebenen Seiten jetzt eintippen und das Wort Künstler wahrscheinlich wieder herausstreichen, weil der Paul vielleicht doch keine Karaokesängerin ist.

 

Lese- und Schreibbericht

Der Dezember ist ja durch den Adventkalender, beziehungsweise, dem Versuch weihnachtlich zu bloggen ziemlich ausgelastet, Veranstaltungen hat es auch gegeben und eine ziemliche Leseliste, die ich noch “abarbeiten” will, so sind die Schreibberichte in der letzten Zeit vielleicht ein bißchen zu kurz gekommen und da gibt es einiges zu berichten.

So habe ich in den letzten Tagen sowohl die “Selma” als auch die den “Sommernanowrimo” durchgesehen.

Die “Selma” ist ja schon ziemlich ferttig, da geht es um die letzten Fehler, wie schreibt man beispielsweise Houellebecq, bevor es an den Digitaldruck gehen wird.

Vor Weihnachten wird  das wahrscheinlich nicht mehr fertigwerden, so wird das Buch voraussichtlich wieder im Jänner erscheinen und mit der “Sommergeschichte” fängt der Alfred gerade zum Korrigieren an. Da brauchen wir auch noch das Titelbild, das den Hund “Ouzo” zeigen soll und dann wird Buch sieben- und achtundreißig, wenn ich mich nicht irre und durcheinander komme, fertig sein.

Ich korrigere inzwischen an meinen “Adventkalender”, beziehungsweise habe ich am Donnerstag im “Read!!ingroom” daraus gelesen und am Samstag noch ein Fensterchen in den Blog gestellt.

Wenn mir im Dezember der Blogstoff ausgeht, es gibt ja jetzt keine Veranstaltungen mehr und ich mit dem Lesen nicht nachkomme und auch sonst den Weihnachtlichen Alltag nicht beschreiben will, kann ich noch andere Kapitel hineinstellen, mein Adventkalender geht ja bis in den etrsten Jänner, weil ich vorher keine fünfzigtausend Worte hatte und dann geht es irgendwann wieder an das neue Schreiben.

Da habe ich  neulich geschrieben, das ich keine Ahnung hätte, was ich als nächstes schreiben soll, weil ich schon über alles geschrieben und alle meine Themen angerissen habe.

Stimmt nicht ganz, werden meine Leser jetzt vermuten, beziehungsweise verrate ich, es ist mir etwas eingefallen und das könnte auch etwas Neues, abseits von den bekannten Pfaden, depressive Frau, Büchersammlerin, prekäre Arbeitsverhältnisse, Älter werden, Sterben, Demenz, etcetera, werden.

Nämlich ein Roman mit dem spannenden Titel “Paul und Paula” und die Paula kann ich gleich verraten, ist als Paul geboren worden und umgekehrt und die Treffen sich im “Gasometer”, wo sich Paula ihrem neun roten Seidenkleid und Stöckelschuhen präsentieren will und  haben sich gekannt, sind beziehungsweise  als Paula und Paul gemeinsam in die Schule gegangen, er ist dann Informatiker geworden, sie hat Kunstgeschichte studiert und jetzt treffen sie einander wieder und räsumieren über ihr Leben.

Eine Geschichte, wo ich  zeigen könnte was ich kann, beziehungsweise mir was Neues ausdenken und die bekannten Pfade verlassen muß.

Mal sehen, wie es geht, bevor ich mit dem Korrigieren der Nika nicht fertig bin, fange ich nicht damit an.

Das sind so die Schreibepläne und was das Lesen betrifft, bin ich  entgegen meiner Bücherbeschränkungspläne in der letzten Zeit auf einigen Flohmärkten gewesen und habe mir sehr viele Bücher sehr billig gekauft und so kann ich jetzt Andrea Winkler, Lutz Seilers “Kruso”, Sascha Stanisic “Vor dem Fest” etcetera in zehn Jahren lesen, während mir für heuer noch die Bücher bleiben, die nicht auf der LL standen und die ich bei “Buzzaldrin” gewonnen habe.

Ich habe auch noch bei Tobias Nazemi vom “Buchrevier” einem anderen, der glorreichen Bücherblogger, ein Buch gewonnen, nämlich Wilhelm Bartschs “Amerikatz”, denn der hatte  eine Bloggeraktion, wo man zwanzig dieser Bücher gewinnen konnte.

Einige der Bücherblogger wollen ja sehr eng mit Verlagen zusammenarbeiten und bieten sich für solche Aktionen an.

Ich verstehe da meinen Blog anders, nämlich als mein persönliches literarisches Tagebuch, als die Präsentation meines Schreibens, Lesens und  Veranstaltungskalender, mein Weg in den Literaturbetrieb hieneinzukommen oder mich neben ihm zu zeigen, wie es einmal Hans Raimund in Frage stellte.

Ich will mit meinen Blog nichts verdienen, sondern zeigen, da ist eine, die schreibt und liest und interessiert sich sehr für Literatur, schaut her und interessiert euch auch dafür!

Funktioniert nicht ganz oder nicht so, wie es mir wünschen würde, denn ich habe nicht sehr viele Kommentare und schaffe es auch nicht sehr viele meiner Leser zu meinen Lesungen zu bringen oder sie für meine Bücher und Gewinnspiele zu interessieren, aber ich bekomme immer öfter Bücher von Verlagen oder Autoren angeboten und da sage ich selten “Nein!”, sondern greife ich zu, denke, eines geht schon noch und so werde ich auch 2016 an dem Kunststück zu üben haben, möglichst alle mir vorgenommenen Bücher zu lesen und nicht, wie in den letzten zwei Jahren, immer mehr auf später zu verschieben.

Ach ja, es gibt soviele oder auch zuviele Bücher und ich interessiere mich sehr dafür,  will sie eigentlich alle lesen,  und ich eine Auswahl, wie “Ich lese nur gute Bücher!”,nicht treffen will, denn was ist ein gutes Buch? Gür mich sind das  eigentlich die meisten.

Also spannend beispielsweise dieser Literaturhaus-flohmarkt, mit dem ich mich  bisher nicht beschäftigt habe und jetzt am letzten und am vorletzten Tag zweimal hinging und gesehen habe, da kann man wirklich die “Haymon” “Droschl”, “Residenz” und auch andere Bücher, oft noch im Erscheinungsjahr, um zwei Euro kaufen, während sie ja sonst an die zwanzig kosten.

Die Buchhänder werden stöhnen, ich finde das toll, obwohl ich mir  angesichts meiner langen  Leseliste keine mehr kaufen sollte. Aber was soll ich machen, ich interessiere mich dafür und habe den Ehrgeiz möglichst viel zu lesen und so bin ich schon auf das nächste Jahr gespannt, beziehungsweise bin ich neugierig, wie es mir da mit meinen Bücherbeschränkungsplänen geht, die ich mir immer vornehme, aber  angesichts des Bücherreichtums um mich herum, dann nicht schaffe oder vielleicht auch nicht wirklich schaffen will.

Mariahilferstraßenbummel und Lese.Auslese

Ich habe ja schon im Oktober für die “Nika, Weihnachtsfrau” recherchiert, den Text dann im November geschrieben und korrigiere seither an ihm.

Daß ich im Dezember wieder auf die Mariahilferstraße gehen will um das authentische Weihnachtsflair einzufangen, habe ich mir schon Ende November vorgenommen. Bisher ist es nicht dazu gekommen, sind wir ja Anfang Dezember nach Ungarn gefahren, dann war in meiner Praxis sehr viel zu tun mit zwei bis dreimal Diagnostik am Tag, aber jetzt wirft Weihnachten schon seine Schatten und so hatte ich am Mittwoch Zeit und am Donnerstag wenn ich wieder zum klinischen Mittag gehe, komme ich auch zur Mariahilferstraße, also habe ich zuerst gedacht, mache ich am Mittwoch meinen Recherchetag, dann das wieder auf den Donnerstag verschoben, weil ich befürchtete, daß mir ein ganzer Tag zu lang sein wird, dann hat sich eine Klientin für Mittwoch zehn Uhr angemeldet und die Anna,  der ich am Donnerstag beim “Thalia”  den Setz kaufen wollte, hat auch umdisponiert und so bin ich doch heute nach dem Mittagessen losmarschiert und die ersten zwei Stunden mit der Anna herumgestiefelt, sie sogar in den “Freßnapf” in die Neubaugasse begleitet, wo sie ihrem Hund Ouzo Weihnachtsgeschenke kaufte.

Dann habe ich mich  noch entschlossen, den Flohmarkt im Literaturhaus der morgen endet einmal zu besuchen, wo es Bücher der österreichischen Verlage “Haymon”, “Residenz” etcetera von ein bis drei Euro gibt.

Da hatte ich dann fünf sechs Stück in der Hand, die ich vorerst zurücklegte, denn ich habe ja schon so viele Bücher und brauche eigentlich nicht noch Geld für neue ausgeben.

Aber im Bücherschrank, wo ich dann hinging, war  nichts zu finden, so bin ich wieder zurück und habe mir die beiden Andrea Winkler Bücher “Drei, vier Töne, nicht mehr” und “König, Hofnarr und Volk”, sowie das TB von Maria Matios “Darina, die Süße” gekauft, dann war es schon vier vorbei, bis ich  wieder auf die Mariahilferstraße kam und da zuerst zum “Peek und Cloppenburg” ging, weil ich, wie ich mit der Anna dort war, gesehen habe, daß es dort schöne Weihnachtskarten gibt das das Kaufhaus schloß ausnahmweise schon um halb sieben, weil es nachher eine Veranstaltung gab, wofür schon eine Bühne aufgebaut wurde.

Vielleicht die Personalweihnachtsfeier, die ich in meinem “Adventkalender” am 28. 12. ansetzte. Ich werde dort den Gerngroß wahrscheinlich weglassen, denn das Kaufhaus Gerngroß hat am Donnerstag und Freitag bis neun Uhr offen und dann spaziert dort auch ein Christkindl und keine Weihnachtsfrau herum. Das hat man davon, wenn man das Ambiente studiert, man bekommt heraus, wo  die Phantaise unpräzis war.

Morgen werde ich dann nur über die Mariahilferstraße laufen, wenn ich ins AKH gehe,  aber eine “Weihnachtsbücherkastentour” machen und wenn ich will, kann ich nochmals ins Literaturhaus gehen und das was ich liegen ließ nachkaufen, eine Frau hat mir aber schon die “Annalieder” von Nadine Kegele weggekauft.

Am Samstag wenn das das Christkindl vor oder im Gerngroß steht, kann ich ja auch noch einmal kurz hinschauen und das in meinem Blog vielleicht mit dem neunzehnten Adventkalenderfenster verbinden.

Dann bin ich bin nach meiner neuerlichen Romanrecherche, in die “Gesellschaft für Literatur” zur Lese.Auslese gegangen, die dort  zweimal im Jahr stattfindet. Vor dem Sommer und vor Weihnachten stellen dort Katja Gasser und Cornelius Hell jeweils literarische Neuerscheinungen vor und zu Weihnachten gibt es h nachher Punsch und Kekse und das war für mich der Grund hinzugehen,  denn normalerweise bin ich ja kein so großer Fan von Leseempfehlungen und im “Literaturmuseum” wäre auch eine Veranstaltung gewesen.

Ein bißchen neugierig war ich aber schon auf die ausgewählten Bücher, denn durch mein Buchpreisbloggen und die neun Bücher die ich bei “Buzzaldrin” gewonnen habe, von denen ich gerade den Mathias Nawrat lese, bin ich da ja besonders gut eingelesen.

Also hätte ich einige der vorgestellten Bücher gelesen haben können. War aber nicht so, was wieder einmal bestätigt, es gibt  viel mehr Bücher, als die zwanzig die auf der LL stehen.

Bekannt waren mir allerdings schon einige davon, denn einige wurden schon auf der “Buch-Wien” vorgestellt und Marianne Gruber hielt wieder eine sehr schöne Einleitung über den Wert der Bücher und was das Lesen mit einem machen kann.

Dann begann Cornelius Hell mit Johannes Bobrowski “Lewins Mühle. 34 Sätze über meinen Großvater”.

Das ist ein DDR-Autor, der zu seinem runden Todestag wieder aufgelegt wurde und von Sujet her ein wenig an Mathias Nawrats “Die vielen Tode unseres Opas Jureks” erinnert, obwohl er schon 1965 gestorben ist.

Dann kam Ludwig Fels “Die Hottentottenwerft”, bei “Jung und Jung” erschienen und das Buch zeigt, wie Katja Gasser  und Cornelius Hell erklärten, daß die Deutschen nicht nur im Holocaust, sondern auch während der Kolonalisierung sehr gewaltätig waren.

Dann folgte Katharin Hackers “Skip”, eine in Österreich, wie Katha Gasser meinte, nicht so bekannte Autorin. Mir ist sie bekannt, habe ich ja sowohl, die “Habenichtse” und heuer auch “Eine Art Liebe” gelesen.

 

Drago Jancars “Die Nacht, als ich sie sah” wurde während der “Buch- Wien” in der “Alten Schmiede”, ich glaube, sogar von Cornelus Hell moderiert, vorgestellt,Adolf Muschs “Die japanische Tasche” auf der ORF Bühne, wahrscheinlich von Katja Gasser moderiert und György Dragomans “Der Scheiterhaufen” wurde während der Bühne wahrscheinlich von Cornelius Hell auf der “Donau Lounge” vorgestellt.

Dann kam noch der neue Gedichtband von Chrostoph W. Bauer “stromern”, bei “Haymon” erschienen, da habe ich schon einiges von dem Autor gelesen und Thomas Bernhard ist mir auch nicht unbekannt.

Manfred Mittermayer hat eine Biografie über ihn geschrieben, die bei “Residenz” herausgekommen ist und zwischen Cornelius Hell und Katja Gasser entspann sich die Diskussion, ob man die Biografie kennen muß, um sein Werk zu verstehen?

Da denke ich, wahrscheinlich nicht unbedingt diese, aber etwas über das Leben des großen Autors zu wissen, ist sicherlich sehr nützlich, der ja wie Katja Gasser bemerkte, selbst sehr emfpindlich geenüber Kritik war. So hat ihn Herbert Eisenreich einmal sehr verissen und Bernhard hat dann an den Verlag geschrieben, daß sie das nächste Mal einen Schimpansen. als Rezensenten bestellen sollen.

“Deshalb liebe ich Thomas Bernhard” hat Cornelius Hell eingeworfen. Ich würde das eher für eine  ungezogene Bermerkung halten.

Dann waren die Bücher vorgestellt und Marianne Gruber kam mit einer Schachtel und einer Schüßel, denn da hat es eine Umfrage gegeben, wo man seine Meinung zur “Gesellschaft” sagen konnten und jetzt wurden zehn der Antworter gezogen, die je ein Buch gewonnen haben.

Leider scheint keiner der Anwesenden diesen Zettel vorher gesehen zu haben, ich habe ihn auch erst später ausgefüllt, so daß ich da erst im nächsten Jahr etwas gewinnen kann.

 

Der Advent war im November

Hurrah, hurrah, ich bin fertig mit dem “Nanowrimo”.

52.122 Worte steht auf meiner Statistikseite, wenn ich auf meinen Rechner gehe, steht da ein wenig weniger, nämlich 50.168 und so mußte ich wieder ein wenig schummeln und das vierte Kapitel der “Dreizehn”, nämlich die “Weihnachtsfrau, für alle Fälle”, dazu kopieren, denn das sich mein Zählwerk von dem der “Nanowrimoseite” unterscheidet, habe ich schon in den vorigen Jahren festgestellt.

Trotzdem habe ich dieses Jahr verhältnismäßig wenig geschummelt, wenn man davon absieht, das ich jedes Kapitel einmal korrigiert habe und am Anfang auch alles, was ich bis dahin hatte, um mit dem Schreibfluß weiterzukommen und mich nicht allzu sehr zu verhedern, wobei insgesamt sicher einige tausend Worte weggefallen sind, so daß ich nicht wirklich geschummelt habe.

Und ich habe es ja schon bei meinen früheren Nanowrimoberichten erwähnt, es ist mir beim Schreiben diesmal sehr gut gegangen.

Die Struktur des Dezembers beziehungsweise des Adventkalenders, die ich hatte, hat mir geholfen nicht über das Ziel hinauszuschießen und zumindest am Anfang bei täglich einer Szene zu bleiben.

Später hat sich das dann geändert, denn ich bin ja ein paar Tage nicht zum Schreiben gekommen, die “Buch-Wien” hat mich auch aus dem Flow herausgebracht, ich wollte aber nicht ales nochmals durchkorrigieren, weil ich erstens fürchtete, daß ich dann nicht rechtzeitig fertig werde und zweiters auch, daß dann wieder einige Wort wegkommen werden. Die Kapitel sind aber gegen Ende immer kürzer geworden, so daß bald klar war, das geht über den vierundzwanzigsten Dezember hinaus.

So habe ich den Titel inzwischen auch in “Nika Weihnachtsfrau oder ein Dezember” umgewandelt und das stimmt auch nicht ganz, denn das letzte Kapitel, spielt am ersten Jänner und da am frühen Morgen, so zwischen drei und vier, als die Nika mit dem Harald Schwabeneder, vom Jazzland kommend, wo sie Silvester gefeiert haben, nach Hause geht und dabei noch einige Bekannte trifft.

Da war ich dann auch noch nicht ganz fertig, so habe ich, wie auch bei “Beim Sterben sollte man zu Hause sein” ein Nachwort angefügt, wo ich das mit dem “Nanowrimo” erklärte und auch, daß die “Nika Weihnachtsfrau” eigentlich der dritte Teil der Trilogie ist, denn die Fatma Challaki kommt ja auch schon in der “Pensionsschockdepression” und im “Sommernanowrimo” vor.

Es wird auch ein ähnliches Cover geben, wenn das Buch erst fertig ist, nämlich, bei der “Weihnachtsfrau”, die alte Puppe meiner Mutter mit einer Weihnachtsmannmütze über den Zöpfen, während die bei der “Selma” ein Kopftuch trägt.

Beim “Sommernanowrimo” soll dann der Hund Ouzo, Annas Hund, das Titelbild zieren.

So weit so gut und ganz spannend und eigentlich bin ich sehr stolz auf mich. Jetzt muß ich natürlich schauen, daß meine Trilogie, die Jahresproduktion von 2015, fertig wird und die “Nika Weihnachtsfrau” muß ich natürlich noch korrigieren und korrigieren, weil es mit dem Handlungsfaden, da ich das Ganze noch nicht richtig durchkorrigiert habe, noch nicht ganz stimmen wird.

Die zugegeben, etwas hatscherte Krimihandlung, von dem Toten in Vera Mosebachs Klo und dem Kindesvater Joe Prohaska, der sich unbedingt um die kleine Zoe-Philpha kümmern will, obwohl ihn Ruth Horvath  nicht haben will.

Vielleicht kann ich das ein bißchen straffen, so daß es doch ganz spannend wird und dann wirds vielleicht im nächsten Jahr fertig sein und läßt sich als Adventkalenderbuch im Dezember verschenken und ja richtig, eine Lesung gibt es im Read!!!ingroom , wo ich ja auch den “Sommernanowrimo” vorgestellt habe, am siebzehnten Dezember auch.

Ich lade alle herzlich dazu ein und dann stehe ich wahrschienlich wieder an mit meiner Romanproduktion und weiß nicht weiter, weil ich, wenn mans pessimistisch sieht, höchst wahrscheinlich schon so ausgeschrieben bin, daß ich mir denke, wozu tue ich mir das an, wenn das ohnehin niemand lesen will und die Spamer, wenn ich auf meinen Blog darüber schreibe, nur posten “Wow so etwas Schlechtes habe ich noch nie gelesen!”

“Stimmt wahrscheinlich nicht, Freunde, wird schon durchschnittlich sein!”, ist inzwischen meine Antwort, an die ich glaube und “psychologisch realistisch!”

Der Alltag einer Psychotherapeutin halt, die seit Jahren am Volksstimmefest liest und nicht der Text, einer experimentellen Autorin, aber ob ich  im Frühjahr wieder den Mut habe, etwas Neues anzufangen oder mir etwas Diesbezügliches einfällt, weiß ich nicht, beziehungsweise kann ich es mir jetzt nicht vorstellen.

Denn die Tatsache, daß ich mir meine Bücher selber drucken lasse, scheint auch in Selfpublisherzeiten, wo schon ganze solche Hallen, die Buchmessen füllen, zu hemmen und die Blogger schreien noch immer “Bitte kein Selbstgemachtes, das wollen wir nicht lesen!”

Die Voruteile scheinen groß zu sein und nicht zu verändern, obwohl “Hanser” jetzt damit wirbt, daß Tllmann Rammstedt, der Bachmannpreisträger von 2008, ab Jänner täglich ein Romankapitel schreibt, das man sich abonnieren und auf sein Handy laden lassen kann.

Nun gut, bei “Hanser” wird es wohl trotzdem erscheinen und scheine das Pech zu habe, obwohl ich mich so anstrenge und schon solange schreibe, immer ganz unten und die letzte zu sein, da kann ich machen was ich will, obwohl ich schon bald vierzig selbstgemachte Bücher habe und und…

Macht ja nichts und ist eigentlich sehr schön, kann man alles nachlesen und das amerikanische Modell, wo man wenn man die fünfzigtausend Worte hochgeladen kann,  ein Jubelgeheul hören kann, ist eigentlich auch sehr schön und über den schon wieder in drei Wochen im Rohkonzept geschriebenen Roman bin ich auch sehr stolz, obwohl ich mir, wie meine Leser wissen, für das nächste Jahr schon wünsche, da vielleicht wirklich den ganzen November zu brauchen und länger als gefordert zu werden.

Aber ob ich da überhaupt mitschreiben werde, ist ja, wie ich vorhin schrieb, ohnehin nicht klar und diesen Advent habe ich ja inzwischen schon im November verbracht, beziehungsweise habe ich ihn vorverlegt.

Jetzt werde ich die letzte Novemberwoche korrigieren und  im Dezember wahrscheinlich auch, so daß es abgesehen von allem anderen, auch ein sehr intensives Weihnachtsmonat geworden ist.