Pfingststorming

Jetzt kann ich auf das übliche Pfingstprogramm hinweisen, daß in Harland aus der Radfahrt zum Pfingstfest nach Nußdorf an der Traisen besteht, als Studentin und junge Psychologin bin ich mit den logischen Denkern zum Pfingsttreffen nach St. Gallen in der Steiermark gefahren, einmal war ich in Wien und das gabs das Bachmann-Symposium, so daß ich mit einem netten Führer zu den Orten gefahren und gegangen bin, wo sie in Wien wohnte und der hat uns dann das Cafe Raimund gezeigt und gesagt, da hat einmal der Hans Weigel, der ja jetzt eine Tafel dort hat, einen Roman über sie geschrieben. Den habe ich seitdem gesucht und inzwischen (ohne den offenen Bücherschrank) gelesen und einen Lesemarathon habe ich einmal, als der Alfred auf Reisen war, auch gemacht und einmal habe ich einen Bücherstapel aus der Galerie Splitter auf den Judenplatz getragen.

Heuer sind wir wieder in Harland und das Wetter ist wieder nicht besonders schön, es ist eigentlich scheußlich, kalt und naß, was mich ja nicht so besonders stört, aber der Alfred jammert ständig und so habe ich in der “Schokolade” auch einen “Wetternörgler”, der ihn zum Vorbild hat.

Was tut man an so einen Wochenende, außer am Samstag in der Regenjacke, wie gewohnt zum Markt fahren und dort ein Würstel oder wenn vorhanden einen Burger essen, eine Leberkässemmel steht auch zur Alternative, am Sonntag zu der Frau Herziger auf einen Kaffee bezeihungsweise ein Glas Wein und am Montag auf die Rudolfshöhe, aber dort hatte ja der Wirt im vorigen Jahr geschloßen?

An ein Pfingststorming habe ich am Freitag, als ich nicht schlafen konnte gedacht und mir die vorhandenen Alternativen ausgemalt, die hauptsächlich in einem Lese- und Schreibmarathon gipfelten und das habe ich dann auch  wenig spekulär getan.

Denn es gibt ja drei Schreibprojekte, um es mal, wie Annika Bühnemann ausdrücken, deren täglichen Vlogs ich mir ja seit Leipzig gerne ansehe und da ist am Donnerstag gerade rechtzeitig, so daß ich noch zum klinischen Mittag gehen konnte, wo es um das Trinken ging,  der Probedruck von “Paul und Paula” gekommen und o Wunder, es gibt keine Fehler. Vielleicht habe ich was übersehen, aber ich habe es ja vorher zweimal dem Alfred wieder weggenommen und umgeschrieben, einmal um die Rückmeldungen meiner Testleserin einzuarbeiten, das zweite Mal um keine Personenrechte zu verletzten, jetzt kann es an die Druckerei gehen und wenn wir Glück haben, kommt das Buch schon vor dem Urlaub.

Das Probekapitel und das schöne Cover kann man sich auch schon ansehen und wenn man will noch die Gewinnspielfragen beantworten.

Dagegen hat mich das Fehlerteufelchen bei der “Nika” noch immer nicht ausgelassen, so daß dieses Buch jetzt höchstwahrscheinlich nach der”Paula” erscheinen wird, obwohl ichs ja im November beim “Nanowrimo” geschrieben habe und die Transgendernovelle im Jänner, was aber gar nichts macht, denn es ja ohnehin ein Weihnachtsbuch beziehungsweise Adventkalender.

Und dann gibt es ja die “Berührungen”, die habe ich am Freitag eher lustlos, es gab in Ö1 ein Gespräch mit Renata Schmidtkunz und Klaus Amann über Christine Lavant, das ich mir anhören wollte,zum Korrigieren vorgenommen habe, da habe ich ja vorige Woche den Rohtext fertiggestellt, war eigentlich zufrieden und jetzt bin ich wieder über den Anfang gestolpert und  mir gedacht, das sitzt noch nicht so recht, da muß ich noch was ändern, aber was?

Da müßte ich vielleicht was umschreiben, den Beginn anders anlegen, da bin ich vielleicht zu schnell hineingesprungen, so daß nicht wirklich glaubhaft ist, warum die Hildegard keine Reise machen soll und die Anna Augusta zum Psychiater geht und dann könnte man es mir vielleicht auch wieder als Jammerrei oder larmojant auslegen und wirklich ausgefeilt ist das mit dem “berühren” auch nicht….

Andererseits denke ich mir dann wieder, ist ja egal, wenn ich ohnehin keine Leser habe, schreibe ich es so, wie es mir gefällt und da stelle ich halt  meine Bücher und mein Schreiben vor.  Einige werden darin erwähnt und auch, daß die ausgeschriebene Anna Augusta schon so viel geschrieben hat, denn eine Reise kommt ja in den “Dreizehn Kapiteln” vor, die depressive Thekla Morgenstern trifft die Jasmin im Park die ihr von der IS gefährdeten Selma erzählt, eine Agathe holt in der “Begrenzten Frau” ihr ersparten von der Bank ab, um in den Waltd hinauszugehen und nicht mehr wiederzukommen, eine “Flüchtlingstrilogie” kommt vor, etcetera

Interessant dazu vielleicht das Gespräch mit Klaus Amann, dem emeritierten Klagenfurter Literaturprofessor und Literaturarchivgründer, in dem auch erwähnt wurde, daß Christine Lavant irgendwann zum Schreiben aufgehört hat und, daß das viele Autoren tun, weil sie mit dem Druck endes zweite Jahr ein Buch schreiben zu müssen nicht mehr mitkommen und irgendwann, wenn man vierzig Bücher geschrieben hat ist man vielleicht auch ausgeschrieben und beginnt sich zu wiederholen. Martin Walser hat Klaus Amann angemerkt, schreibt zwar auch in den Neunzigern fleißig weiter, aber das wurde ja auch schon kritisiert und wiederholt sich, glaube ich, auch.

Nun ja , das Schreiben ist mir wichtig, obwohl ich keinen Erfolg habe es niemand außer mir bemerkt wahrnimmt und als interessant befindet, aber ich schreibe wahrscheinlich auch, entgegen der Ratschläge, die man in den Schreibratgebern und Marketingkursen für Autoren, hören kann, eher für mich, als für die anderen, sollte den Text aber trotzdem  noch  gründlich korrigeren und bearbeiten, den Anfang wenn ich es zusammenbringe, vielleicht doch noch umschreiben, etcetera.

In Harland, wo ich keine Drucker habe, muß ich das Ganze durchgehen, in Wien kann ich es wieder Szene für Szene machen und vielleicht bringe ich es hin, daß es mir gefällt.

Aber es ist mein über vierzigstes Buch und die Themen wiederholen sich, denn man schreibt ja immer dasselbe Buch, sein Leben lang, daß das nicht von mir, sondern von Doderer ist, weiß ich inzwischen und da bin ich schon beim nächsten, nicht nur Pfingstschwerpunkt und da habe ich mir jetzt auch  Doderer als Ziel gesetzt, beziehungsweise die Dtv- Taschenbüchlein aus den Achtzigerjahren, die Wasserfälle von Slunj” und die “Merowinger”, die ich in Harland habe und ich habe außer dem “Doderer-Buch” und den “Dämonen” keine anderen “Doderer” in meinen Regalen, obwohl ich im Gedächtnis hatte, daß ich mir den in der Studentenzeit sehr viel kaufte und gelesen habe.

Mit den “Merowingern”, die ich ja  angelesen habe, habe ich auch schon begonnen, die “Wasserfälle” passen irgendwie in den Urlaub, weil sie in Kroatien sein dürften und Stefan Zweig habe ich auch noch ausgelesen. Da gibt es im Juni auch einen Film, wo  Josef Hader seine Rolle spielet und den ich mir vielleicht ansehen kann.

Das alte Bücher lesen ist sehr interessant, bezüglich Zweig habe ich ja noch den “Fouche” in Wien liegen, “Brasilien” soll auch noch kommen und ich könnte auch wieder habe ich gedacht zur Bücherzelle beim Viehofener See und nachschauen, ob mir da einer die “Strudelhofstiege” oder “Die Sternstunden der Menschheit” hineingelegt hat.

Das wäre ja auch so eine Idee für einen Pfingstmarathon, ein anderer wäre nach Wilhelmsburg oder nach Traisen fahren und dort ein wenig shoppen und das Baden mit den vielen Durftölen, die mir die Anna immer zu Weihnachten schenkt, gibt es natürlich auch, denn ich bin ja eine Badewanneleserin und in meine Bücherregalen kann ich mich auch umsehen, staunen, lesen, umsortieren, etcetera.

Es scheint also ein etwas leises Stürmen zu werden mit der Hoffnungen meine Begrenzungen ein wenig aufzulösen, mit dem Berühren vielleicht besser zu werden, meine Bücher und die Themen über die ich noch schreiben könnte, zu ordnen und am Montag fahren wir auch schon früher zurück, weil der Alfred am Dienstag immer seinen Betriebsausflug hat.

Vorschau auf “Paul und Paula”

Umschlaggestaltung: Pavlina Delcheva

Umschlaggestaltung: Pavlina Delcheva

Paul Schneider hat mit Paula Billinger in Linz vor zwanzig Jahren dasselbe
Gymnasium besucht.

Dann ist er nach Wien gegangen, hat Informatik studiert und begonnen, in
seiner Freizeit als „Fräulein Paula“ im roten Seidenkleid und Stöckelschuhen
im „Maribou“ Schlager von Zarah Leander und Edith Piaf zu singen, wo er eines
Tages Paula als Paul wieder trifft.

 

Anbei das Cover meiner Transgendergeschichte “Paul und Paula” zu der ich durch einige Transformationen   inspiriert wurde, den Inhalt und die Personen aber erfunden habe, so daß etwaige Ähnlichkeiten Zufall beziehungsweise der Thematik geschuldet sind.

Man sieht es gibt ein professionelles Cover und nun wieder drei Fragen, die Antworten sind im Text, behiehungsweise in den Schreibberichten zu finden.

 

  1. Wo sind Paul und Paula zur Schule gegangen?
  2. Welche Lieder singt Paul(a) im “Maribou”?
  3. Welche drei Bücher habe ich zur Recherche gelesen?

 

Es gibt wieder ein Buch nach Erscheinen zu gewinnen.

 

Und hier die Schreibberichte: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14

Nun würde mich noch interessieren, wie da neue Cover, in Vergleich zu den selbstgemachten gefällt?

Jeden Dienstag “Read!!ingroom-Tag”

Vor einem Jahr bin ich Dienstag nach Ostern in den “Reading!!room” marschiert, denn ich hatte Gabi Rökl, bei einem der Kreativen Brunch, die es nicht mehr gibt, in der Galerie in der Krongasse, getroffen, die mir sagte, daß ich mir meine Bücher abholen soll, die ich ihr damals nach meiner Lesung sogzusagen zum Verkauf überlassen hatte und mich auch auf den Büchertausch aufmerksam machte.

2Den gab es damals, glaube ich, jeden ersten und dritten Dienstag im Monat und an jenm Dienstag wurden außerdem noch die Postkarten beziehungsweise deren Gewinner vorgestellt.

So bin ich in Kontakt mit Christian Schwetz, den Stiefsohn meiner Cousine Irmgard gekommen und habe mich auch für den “Summa in der Stadt” angemeldet, weil ich ja schon die Idee geborenen hatte, im Sommer in der Sommerfrische einen Roman über prekäre Studentinnen zu schreiben.

Das war der 13. 7. dann dachte ich, das wäre viel zu früh, denn bis dahin würde ich in der Sommerfrische noch nichts geschrieben haben und disponierte um, denn es gibt ja schon einige Sommergeschichten.

“Tauben füttern” spielt glaube ich im Sommer und “Sommer am Wasser”, dann habe ich in der Schreibgruppe im Juni den Beginn der ersten Szene geschrieben und in der zweiten Sommerfrischenwoche dann einige, bis zur Seite vierzig den Rohtext, glaube ich.

Die ersten vier Szenen habe ich dann gelesen und dann das Fatma Challaki Kapitel, glaube ich auch, bei meinem Geburtstagsfest, nicht am Volksstimmefest, da bin ich mit dem “Miranda Schutzengelchen” hingegangen und jetzt ist das Buch, das inzwischen der “Mittelteil einer Trilogie” ist fertig geworden.

“Selmas Kopftuch” ist, wenn man es so will der erste, der “Adventkalender”, meinen letzten “Nanowrimo”, den ich am siebzehnten Dezember im “Read!!ingroom” vorstellte, der dritte.

Die Fatma Challaki kommt jedenfalls in jedem der drei Bücher vor und das Buch ist langsam langsam fertig geworden und eigentlich habe ich gedacht, daß ich es am Dienstag, bevor wir nach Leipzig fahren, schon hintragen kann, habe ich doch den “Read!!ingroom-Blogbeitrag zur Veranstaltung” als Buchtext verwendet, dann hatten die beim “Digitaldruck” aber so viel zu tun, daß es erst am Gründonnerstag fertig wurde.

Die Fatma Challaki Szene habe ich dann auch beim Osterspaziergang in St. Pölten gelesen und der “Read!!ingroom” öffnete, habe ich auf der dortigen Homepage gelesen, seine Pforten ab April jeden Dienstag  für den Büchertausch, dem Tratsch oder dem Smalltalk.

Es gibt inzwischen dort auch eine Schreibegruppe, die sich die “Dienstagschreiber” nennt und dieser Dienstag habe ich dem Programm entnommen, war vor allem für Schauspieler und Vortragskünstler reserviert, die bei den dort stattfindenenden Lesereihen mitmachen wollten.

So standen schon ein paar junge Leute vor dem Portal, als ich den” Read!!ingroom” mit meinem Buch, beziehungsweise noch zwei anderen Büchern, “Selmas Kopftuch” und “Miranda Schutzengelchen”, das ich immer noch in der Tasche hatte, Maria Gornikiewicz, die mit mir ja den “Buben dürfen Weinen Mädchen dürfen pfeifen” Wettbewerb für ein nichtspezifisches Kinderbuch, im Jahre 1980 oder so gewonnen hat, saß an der Theke und es haben sich, glaube ich, an die zwanzig junge Vortragskünstler gemeldet, die bei den Vortragsreihen mitmachen wollen.

So gab es zwei Gesprächsrunden im Vortragsssaal, während ich meinen Wein trank und mit Maria Gornikiwicz, die öfter zum Büchertausch zu kommen scheint und mit Gabi Rökl smalltalkte und mich auch in den Bücherreihen umsah.

Kurt Raubal ist dann auch noch gekommen.Ich habe mein “Sommerbuch” abgegeben, jetzt muß noch die “Nika Weihnachtsfrau” fertig werden und das “Summa in der Stadt- Festival” ist für heuer auch schon ausgeschrieben “Hülsenfrühchte und Knallschoten” lautet, glaube ich, das Thema, für das man sich schon amelden kann.

Ein E-Book zum Thema “Pack die Badesachen” ein, wo ich meine vier Szenen einschicken werde, wird es auch geben und eine Reise nach Prag auf den Spuren Kafkas und Kish, aber da werde ich mich wahrscheinlich wieder in meiner Sommerfrische in Harland bei St. Pölten befinden und so wie es ausschaut, an meinen “Berührungen” weiterschreiben.

Die “Sommergeschichte” hat auf diese Art und Weise ein Jahr von der Planung bis zur Fertigstellung gebraucht und der “Readi!!ingroom” ist ein sehr interessanter Ort für die kulturelle Nahversorgung, den ich jeden nur empfehlen hat, und der für mich auch schon eine sehr persönliche Geschichte hat.

Ein neues Buch zum Indiebookday

20160325-153310

Seit einigen Jahren gibt es  den sogenannten “Indiebookday”. Da soll man in eine Buchhandlung stürmen und nach einem Buch aus einem “unabhängigen Verlag” fragen, es kaufen und davon ein Foto in seinen Blog, auf Facebook, etcetera posten, um auf diese Art und Weise diese Verlage zu unterstützen.

Dem “Mairisch-Verlag” ist das vor drei Jahren eingefallen und die Aktion ist ein sehr großer Erfolg geworden, so daß man morgen auf den Facebookseiten viele solcher Bücher sehen kann.

Was ein unabhängiger Verlag ist nicht so leicht zu entscheiden, ich glaube die, die nicht von “Bertelsmann”, “Suhrkamp”, “Hanser”, etcetera, abhängen, aber schaut man auf diese Seoite, sieht man Fotos von “Wallstein” “Droschl” “Residenz-Büchern”.

Ich finde diese Aktion sehr interessant, obwohl ich mir angesichts meiner Bücherberge kein zwanzig Euro Buch kaufen werde, habe von “Jung und Jung”, der glaube ich, auch dazu gehört, aber vor kurzem “Nach dem Sturm” gelesen und auf das Wort “Indiebook” bin ich noch einige Jahre früher, im Zusammenhang mit den Selfpublishern gekommen.

Da hat sich eine Autorin  beschwert, daß die “Indiebook-Autoren” so schlecht wären und mir, die ich diesbezüglich ja immer etwas skeptisch bin, hat dieses Wort gefallen und habe gedacht “Aha, dann heißen meine Bücher  jetzt also so!” und habe ein paar Wochen später einen diesbezüglichen Artikel geschrieben.

Als es dann 2013 zum ersten Mal den Indiebookday gab, haben sich andere Autoren, glaube ich, beschwert, daß da auch die Selfpublisher ihre Bücher posteten und “Buzzaldrin”, der ich ja recht viel kommentiere, hat geantwortet, daß sie sich auch einen “Selfpublisherday” wünscht.

Den scheint es nicht zu geben, sind diese Bücher in den Buchhandlungen ja höchstwahrscheinlich auch nicht zu finden, obwohl in Leipzig in der Halle 5, ein Teil diesen Büchern gewidmet war und es da einige Stände und einige Bühnen gegeben hat, wo sie vorgestellt wurden.

Ich habe dann auch prompt eine Frau zu einer anderen sagen hören “Das ist die Halle, der Autoren, die gerne welche werden wollen und der Stände, die sie dabei untersützten!”

Die diesbezüglichen Vorurteilen sind immer noch sehr groß und scheinbar nicht zu überwinden.

Aber seit ich meinen “Indiebook-Artikel” geschrieben habe, sind im “Literaturgeflüster” einige gefolgt, in denen ich meine Bücher vorstelle und auf sie hinweise.

Die “Vorschauen” und die Bilder mit dem neuen Buch gibt es schon länger und so kann ich am Vortag des vierten “Indiebookday” stolz verkünden; “Hurrah, hurrah, es ist da mein achtunddreißigstes “selbstgemachtes” Buch und wenn man will der zweite Teil der “Flüchtlingstrililogie” oder auch das “Sommerbuch” in dem die prekäre Literaturstundentin Sandra Winter, den Sommer im elterlichen Haus in Harland bei St. Pölten verbringt, den Lehrer Andy Hermann kennenlernt, mit ihrer dementen Großmutter und deren slowakischen Pflegehelferinnen plaudert, an ihrer Diplomarbeit über den “Deutschen Buchpreis” schreibt und zu ihren drei Freundinnen Kontakt aufnimmt, die irgendwo auf dieser Welt ebenfalls Germanistik studieren, Eleneni tut dies im krisengeschüttelten Athen, Jelena Malatschuk versucht in Donezk ihre Dissertation über Bertha von Suttner fertigzustellen und Fatma Challaki, die auch, wenn auch als noch nicht dieselbe Person in der “Pensionsschockdepression” und dann als die Studentin, die von ihrem Vater von Damaskus über Lapedusa hergeschickt wurde, auch im “Adventkalender” eine Rolle spielt, kommt nach Traiskirchen und lernt in der NB Professor Eberhart kennen, den eigentlich Jelena heiraten soll.

Hier der erste Satz, den ich bei der “Vorschau” glaube ich, vergessen, aber versprochen habe, in Hinkunft bei meinen Buchpräsentationen auch die ersten Sätze vorzustellen:

“Es ist Sommer dachte Sandra Winter und sah etwas trübsinnig vor sich hin.”

Eine Lesung daraus hat es schon am 13. 7. im “Read!!ingroom” gegeben, da habe ich die ersten vier Kapitel gelesen, das zweite, wo die Fatma Challaki nach dem Tod ihres Bruders das Boot besteigt, werde ich auch beim morgigen Osterspaziergang der “LitGes” rund um den Viehopfenersee lesen und lade alle herztlich dazu ein, die Lust haben zu kommen und in der Gegend wohnen und die drei Fragen meines Vorschaugewinnspiels, das damit geschlossen ist, löse ich hiermit ebenfalls auf:

  1. Elena Soualaki, Griechenland, Fatma Challaki, Syrien und Jelena Malatschuk, Ostukraine
  2. Den Hund Ouzo findet Elenis Freund Giorgos, der mit ihr in Athen in einer Hundefängerorganisation arbeitet, schenkt ihn ihr und die beiden nehmen ihn dann auf ihren Hundetransport nach Wien mit, wo sie auch Sandra Winter treffen.
  3. Frank Witzel “Die Erfindung der roten Armeefraktion durch einen manisch depressiven Teenager im Sommer 1969” und zu tun hat es damit, daß Sandra ja ihre Diplomarbeit darüber schreibt und am Tag der Longlistvergabe trotz “Frequency” mit Andy Hermann in den “Thalia” auf die Kremsergasse geht, um sich die Buchpreisbücher anzuschauen und eine Umfrage dazu zu machen.

Das nächste Gewinnspiel in der nächsten Vorschau gibt es schon, da kann man dann die “Nika, Weihnachtsfrau” gewinnen, was zur Jahreszeit vielleicht noch ein bißchen unpassender, als das Sommerbuch zu Ostern ist.

Es wird aber wahrscheinlich noch eine Weile dauern, bis der “Adventkalender” fertig ist und wer sich, um wieder zum Ausgangsthema zurückzukommen, für mein selbstgemachtes achtunddreißigstes “Indiebuch” interessiert und es vielleicht auf seinen Blog oder Facebookseite posten will, soll sich bei mir melden, dem ersten der das tut, schicke ich das E-Book, die es bei mir jetzt auch immer gibt, zu.

Vorschau auf “Nika, Weihnachtsfrau oder ein Dezember”

20160214-005830

Die achtundzwanzigjährige Germanistikstu-
dentin Nika Horvath verdingt sich im Dezem-
ber prekär als Weihnachtsfrau, mit einem
roten Mantel weißen Kragen und einer rot-
weißen Nikolomütze, auf der Mariahilfer-
straße, um für ein Kaufhaus Werbezettel zu
verteilen und den Kindern Zuckerln und
Schokoladestückchen in den Mund zu schie-
ben. Dabei kommt sie in Kontakt mit Passan-
ten, Käufern, Flüchtlingen, Angepassten und
Ausgeschlossenen und ein Adventkalender
der besonderen Art eröffnet sich.

 

Und wieder gibt es eine Vorschau auf ein neues Buch, sozusagen der dritte Teil der”Flüchtlingstrilogie” oder die Fortsetzung des “Sommerbuchs”, der im November im Rahmen des “Nanowrimos” geschrieben wurde.

Das zweite Buch mit dem  Puppencover, diesmal mit der Weinhnachtsmannmütze, vielleicht nicht ganz passend zur Jahreszeit, aber es wird ja noch eine Weile brauchen, bis das Buch gedruckt und erschienen ist.

Daher jetzt schon die drei Fragen, mit denen man das Buch nach Erscheinen gewinnen kann:

  1. Wie ist es zu der Entstehung des Buches gekommen und in welchen Rahmen wurde es geschrieben?
  2. In welchen meiner vorigen Bücher gibt es schon eine “Nika, Weihnachtsfrau-Geschichte”?
  3. Wer ist Joe Proshaka und in welchen Theaterstück spielt er eine Hauptrolle?

Zur leichteren Beantwortung der Fragen gibt es wieder die Schreibberichte: 1 2 3 4 5 6 7 8 9

Ich wünsche viel Spaß beim Raten und schicke dem Ersten, der die Fragen beantwortet, das Buch gerne zu.

Eine Lesung daraus hat es schon am 17. Dezember im “Read!!ingroom” gegeben.

Ausschnitte daraus sind im Blog am 5. 19. und 25. Dezember zu finden.

Im Dezember werde ich im Blog sicher auf meinen Adventkalender hinweisen, beziehungsweise weitere Ausschnitte daraus einstellen, so daß es neben dem Printbuch nach und nach ein richtiger Blogroman werden kann.

Wieder ein neues Buch

20160115-231744

Es ist da, das siebenunddreißigste selbstgemachte und mein vierzigstes Buch, wenn man die “Hierarchien” und die beiden Fach- und Sachbücher übers Stottern mitzählt, der erste Teil der Flüchtlings-Trilogie sozusagen, das “Sommerbuch” und der “Adventkalender” werden noch folgen und so stelle ich hiermit die “Pensionsschockdepression oder Selmas Kopftuch”  vor und löse die Räteselfragen auf:

  1. Es geht in dem Buch um eine Büchersammlerin, um die Frage, ob man in einer öffentlichen Schule ein Kopftuch tragen darf und als Türkin Zahnärztin werden kann und, um ein beherztes junges Mädchen, das mit der “Romantherapie” Schwung in die Sache zu bringen versucht, einem Herrn Minister eine Facebookeintragung macht und vielleicht Detektivin beziehungsweise Taxilenkerin wird oder auch Buchhändlerin.
  2. Die Puppe gehörte einmal meiner Mutter, mit der Selma hat sie zu tun, weil die, als gläubige Mulima ein Kopftuch tragen will und deshalb habe ich ihr eines als Symbol und Coverfoto aufgesetzt.
  3. Ursprünglich hätte es “Die Bibliophilin” heißen  sollen und um das Büchersammeln beziehungsweise Depression gehen. Die Realität hat mich aber eingeholt. Ein Buch das mich dazu angeregt hat, war “Tolstoi und der lila Sessel”. Die “Romantherapie” habe ich schon erwähnt.

Eine Neueinführung gibt es 2016 bei meinen Buchpromotionen auch. Nämlich die ersten Sätze:

“Als Thekla Morgenstern an diesem Morgen erwachte, hatte sie schlecht geschlafen und war naß vor Schweiß.”

Weiterlesen läßt sich das im Buch.

Auf der Website wird es das zweite Kapitel, das ich als “Selmas Kopftuch” ursprünglich beim Fest zum “Tag des Buches” bei den “Margaretner Wohnpartnern” lesen wollte,  geben.

Das Gewinnspiel ist jetzt abgeschlossen, wer jetzt noch etwas gewinnen will, den  kann ich auf die gestern erschienene Vorschau auf “Die ereignisreichen Sommererlebnisse vier prekärer Literaturstudentinnen”, verweisen.

Die Bücher kann man bei mir bestellen, über Rezensionsanfragen freue ich mich.

Vorschau auf “Die ereignisreichen Sommererlebnisse vier prekärer Literaturstudentinnen”

IMAG0201

Sommerfrische für Studentinnen:
Eva Jancak gab anlässlich ihrer Lesung Einblicke in
ihre neuesten Texte. Auslöser war die Idee einer
Sommergeschichte über Sandra Winter, eine prekä-
re Literaturstudentin, die nach sanften Druck der
Mutter ihren Sommer im Haus der Eltern verbringt.

Sandra Winters Mutter versah die Einladung mit
einem wahren kommunikativen „double-bind“.
Einerseits sollte die Tochter im Haus ihrer Eltern in
Harland bei St. Pölten die Sommerfrische genießen,
auf der anderen Seite war der implizite Wunsch vor-
handen, den slowakischen Pflegehelferinnen, die
die demente Großmutter betreuen, ein wenig auf
die Finger zu schauen. Nicht zuletzt wäre die Som-
merfrische ja dazu geeignet, die Diplomarbeit fertig
zu stellen.

Viel lieber hätte Sandra Winter ihre Freundin Eleni
in Griechenland besucht, aber dies war aus finanzi-
ellen Gründen nicht möglich.

Neil Y Trasher, read!!!ingroom, 14. 7. 2015

 

So wird es ausschauen mein neues Buch, das ich im letzten Sommer in der der Sommerfrische in Harland bei St. Pölten geschrieben habe und gleich, nachdem ich begonnen hatte, die ersten vier Szenen im “Read!!!ingroom” geschrieben habe.

Ein brandaktuelles Buch könnte man so sagen, habe ich mich ja während ich auf der Terrasse saß oder mit dem Rad nach Wilhelms- oder Herzogenburg gefahren bin, an den aktuellen Nachrichten über Griechenland, die Flüchtlingsproblematik etcetera entlanggetastet und es ist, ohne, daß es mir damals bewußt war und ich es plante, der zweite Teil einer Anthologie geworden.

Der Erste ist vor kurzem erschienen, obwohl da die Fatma Challaki noch eine andere Geschichte hat und in einen anderen Zusammenhang auftritt, der dritte Teil liegt noch auf Alfreds Schreibtisch, wurde aber auch schon im “Reading!!!ingroom” vorgestellt. Probekapitel gibt es hier zu lesen. Denn es ist in gewisserweise auch ein Blogroman, beziehungsweise soll er immer im Dezember einer werden und ein paar der Kapitel als Adventkalenderfenster in den Blog kommen.

Für alle Neugierigen, die das Buch, wenn es erschienen ist, lesen wollen, gibt es es jetzt drei Fragen und drei Bücher zu gewinnen, wenn man sie richtig beantwortet und dazu helfen Schreibberichte, die ich unten verlinke:

  1. Wie heißen Sandras Freundinnen und aus welchen Ländern kommen sie?
  2. Was hat es mit dem Hund am Cover für eine Bedeutung?
  3. und vielleicht überraschend, wer hat 2015 den deutschen Buchpreis gewonnen und was hat das mit diesem Buch zu tun?

Viel Glück beim Raten über reges Interesse würde ich mich freuen! Antworten bitte per mail: evajancak@fastmail.com

 

Und hier die Schreibberichte: 1 2 3 4 5 6 7 8 9

Weiter mit der Indie-Front

Jacquelines Vellguths Projekt, zwölf Romane in einem Jahr zu schreiben und zu veröffentlichen, hat mich dazu gebracht, mich weiter mit der “Indie-Front” zu beschäftigen.

Vor einigen Jahren bin ich ja auf diese Formulierung bezüglich der Selbstpublisher, die damals aufgekommen sind, gestoßen, habe meine zwar gedruckten und nicht bei “Amazon” erschienenden Bücher ebenfalls so genannt, womit ich wahrscheinlich in Konflikt mit dem sogenannten “Indie-Bookday” komme, das ist ein Tag im März, glaube ich, wo alle aufgerufen werden in die Buchhandlungen zu gehen und sich ein Buch eines sogenannten unabhängigen Verlags, da sind “Droschl” und ich glaube auch, “Residenz” dabei, also alle, die nicht von großen Konzernen abhängen und sich von diesen offenbar in Schatten gestellt fühlen.

Seit einigen Jahren gibt es die “Selfpublisher”, manche von ihnen, wie man hört, höchst erfolgreich, während ich mit meinen fünfzig selbstgedruckten Büchern und meinen Vorschauen im “Literaturgeflüster” ja höchst isoliert vor mich hinwurschtle.

Die erste, außer den großen amerikanischen Namen, die angeblich Millionen damit verdienen und die Wolfgang Tischer auf seiner Seite regelmäßig vorstellt, war Martina Gercke, die mit ihren “Holunderküßchen” auch höchst erfolgreich war. Dann ist man daraufgekommen, daß sie viel von anderen Bestsellerautoren, wie Kerstin Gier, Sophie Kinsella, etcetera übernommen hat.

Ein Shitstorm ist losgegangen, sie hat sich aber nicht beirren lassen und hat weitergeschrieben und geschrieben.

Jetzt ist der Shitstorm vorbei und es gibt inzwischen neun Bücher von ihr.

Einige hat sie mit Katja Gschneidt geschrieben und zwei davon, nämlich “Glücksstern mit Schwips” und “Alles nur (k)ein Mann” mit Katja Gschneidt geschrieben, habe ich gelesen.

Auf ihrer Facebookseite gibt es immer wieder Gewinnspiele, wo man die Bücher und meistens rosa Sachen, wie sie die jungen Mädels offenbar lieben, gewinnen kann und die 1963 geborene in Hamburg lebende Flugbegleiterin scheint auch ein großes Fanpublikum zu haben.

Da man E-Bücher nicht im offenen Bücherschrank finden kann, beziehe ich mein Indie-Buchwissen nur im Internet und da staune ich über die vielen Schattenautoren, die man im Buchhandel nicht finden kann, über die die Blogger und wohl auch andere Literaturexperten, die Nasen rümpfen, die aber, nicht alle wahrscheinlich, aber  viele, höchst erfolgreich sind.

Stellt sich nur die Frage, wer wird das alles lesen?

Oder wird es gelesen? Aber wenn man auf die “Amazonseite” geht, gibt es da Fünfstern Rezensionen zu Hauf, auch wenn die vielleicht von Freunden stammen und eine vielleicht etwas weniger euphorische Rezension oft kritisch kommentiert wird.

Vor einigen Jahren habe ich einen anderen Artikel über einen Indie Autor geschrieben, den ich über Anni Bürkls  Seite kennenlernte, nämlich den Krimi Autor und Biographienschreiber Bela Bolten.

Das Biografienschreiben hat er vielleicht schon aufgegeben, nachdem er mit seinen Krimis offenbar ebenfalls sehr erfolgreich wurde.

Inzwischen gibt es, glaube ich, sechszehn Krimis und Bela Bolten, der ja mit Krimis aus dem zweiten Weltkrieg begonnen hat, über die ich in meinem damaligen Artikel auch geschrieben habe, hat inzwischen eine neue Serie, die sogenannten “Berg und Thal Krimis”, die am Bodensee ermitteln und wo es jetzt gerade, wenn ich mich nicht irre, Fall neun, “Mordbrenner” gibt.

Die Bücher gibt es auch als Taschenbuch, werden aber wahrscheinlich nicht so einfach in den Wiener Bücherschränken zu finden sein und die “Kindle-Bücher” bekomme ich nicht auf meinen Rechner. Ich habe es versucht, denn ich habe einmal eines bei einem von seinen Gewinnspiele, wo man auch ein Wochenende am Bodensee, um sich den Tatort anzusehen und vom Autor herumgeführt wurde, gewinnen konnte, gewonnen.

Auch er ist sehr erfolgreich und die Krimis, in die ich mich über die Leseproben eingelesen haben, erscheinen mir sehr qualifizert.

Wolfgang Tischer, der sich auch sehr mit den Selbstpublishern beschäftigt und immer wieder Seminare macht, wie man seine Bücher selbst herausgeben kann, hat ja, glaube ich, auch einmal untersuchen lassen, was es für qualifizierte Selbstmacher gibt und Leipzig gibt es inzwischen auch Selbstpublisher-Preise.

Aber da muß man im Internet publizieren und das tue ich ja nicht, also falle ich wieder einmal hinaus und habe mich auch noch immer nicht entschließen können, es auch einmal mit dem “Amazon-Direkt Publishing” zu versuchen, weil ich da sicher Vorurteile habe, etwas an der großen “Amazon-Kritik” stimmt ja sicher, obwohl er der erste war, der den Markt für alle geöffnet hatte, während es vorher geheißen hat, wenn du es erst einmal selbst machst, bist du unten durch und kannst nie und und keinen Umständen einen Verlag finden!

Das scheint jetzt vorbei, denn Jacqueline Vellguth meint sogar, daß man durch viel selber publizieren erst dahin kommen kann und einige Autoren, wie Nele Neuhaus, von der ich demnöchst was lesen werde, oder Elke Bergsma, von der ich einen Band gelesen habe, sind erst durch ihre großen Selbsterkäufe zu den Verlagen, beziehungsweise die zu ihnen gekommen.

Bei mir fürchte ich, klappt das nicht, zumindest tut es das nicht im “Literaturgeflüster”, was man vielleicht mit dem großen “Amazon” nicht vergleichen kann.

Wenn man es nicht versucht, weiß man es nicht, klar, aber die Genres, die dort Erfolg haben sind Krimis, Phantasie, Chiclits, etcetera, das schreibe ich nicht und bleibe daher wahrscheinlich bei meinen selbstgedruckten fünfzig Büchern, die ich versuche, dann im Netz zu vermarkten.

Interessanterweise kommen die meisten Anfragen von meinen Klienten, die mich dort gefunden haben, während die Autorenkollen skeptisch sind und “Eigenverlag wollen wir nicht!” oder “Wir können nicht alles lesen, es gibt ja schon so viel!”, sagen.

Es ist wie es ist, hat Erich Fried einmal geschrieben und ich versuche mich damit abzufinden, beziehungsweise so weiterzumachen, wie ich es kann und auch weiter hüben und drüben, über den Tellerrand zu schauen, zu dem “Hanser-Experiment”: “Morgen mehr” zum Beispiel, aber auch zu Jacqueline Vellguth, diezumindestens mir Mut machte, daß man durchaus drei Bücher im Jahr veröffentlichen kann und sich nicht dafür genieren muß und ich bin immer noch gespannt, ob sie die zwölf schafft und habe sogar schon gedacht, ähnlich wie das Buchpreislesen, das auszuprobieren, denke aber, daß ich zwar in einem Monat einen Rohtext schreiben kann. Das aber wahrscheinlich nicht zwölf Mal hineinander und selbst wenn ich es sechs oder siebenmal schaffen würde, würde ich die nächsten Jahre zum Fertigmachen brauchen und das sich Ausschreiben, das Hudeln und sich Wiederholen, ist ja zumindestens ein Thema, das sich bei mir sicher stellen würde und wo ich aufpassen sollte.

Die Idee ist aber sehr interessant und kann sicher etwas verändern und vielleicht die Gräben zwischen hüben und drüben, Qualität und Qualität oder Profi und Amateuere etwas zusammenzubringen.

Mich hat sie dazu gebracht, mich wieder einmal bei den “Selbstpublishern”, von denen ich die meisten wahrscheinlich gar nicht kenne, umzuschauen.

Und wenn ich schon bei den Krimiautoren und bei Anni Bürkl war, ist die auch sehr interessant, die publiziert zwar zumindest ihre Krimis nicht selber, sondern bei “Gmeiner”, da gibt es mittlerweile fünf Berenike Roihtner Krimis, von denen ich mich mit “Schwarztee” und “Ausgetanzt” etwas beschäftigt habe. Sie hat  jetzt aber auch eine Selbstmacherschiene und dort einen Liebesroman herausgegeben und zwei historische Krimis, von denen ich die “Spionin von Wien” auf meiner Leseliste habe, gibt es auch.

Interessant wieder einmal über den Tellerrand zu schauen und sich mit den “Selbermachern” und anderen Autoren zu beschäftigen.

Und meine Lieblingsbücher, die Satzanfänge und die Vorschau auf das neue Buch, das gerade erschienen ist, gibt es bei mir auch und inzwischen elf Szenen von  “Paul und Paula”,  14.519  Worte, beziehungsweise 32 Seiten und   stehe gerade wieder an.

Romananfänge

20160103-211024

Jetzt kommt wieder was zur “Buchpromotion”, beziehungsweise ein Pausenfüller, denn die Veranstaltungen haben ja noch nicht angefangen, mit dem Lesen bin ich nicht so schnell und eigentlich will ich inzwischen jeden Tag etwas, solange mir etwas dazu einfällt, schreiben und da habe ich auch einen entsprechenden Aufhänger.

So hat “Buzaldrin” doch ein Buch auf ihrer Seite verlost, das in einer deutschen Fernsehsendung vorgestellt wurde, das heißt, eigentlich kein richtiges, sondern eher ein Notizbuch, das die Book-Tuberin Kossi entworfen hat, weil sie immer schon ein Buch haben wollte, in dem sie die ersten Sätze aus ihren Lieblingsbüchern schreiben konnte.

Und ich habe ja vor kurzem meine “Lieblingsbücher” aus meiner Produktion hier vorgestellt und  dabei gedacht, daß ich ja eigentlich einmal einen Adventkalender machen könnte, wo ich jeden Tag einen Satz eines meiner Bücher hineinstellen könnte, da ich ja schon fast vierzig Selbstgemachte habe, hätte ich genügend Auswahl.

Aber ein Monat mit den Romananfängen selbstgemachter Bücher überfordert wohl die Leser, habe ich ja erst gestern bei einer Bücherbloggerin gelesen, daß sie sich zwar sehr über Angebote von Verlagen freut, aber die Indiebook-Autoren, um Verständnis dafür bittet, keine solche Bücher mehr anzunehmen.

20160103-211109

Nun ja, das kann ich nicht verändern, obwohl es sicher schöne und interessante selbstgemachte Bücher gibt. Ein paar davon habe ich gelesen und ein paar geschrieben und wem es interessiert, der kann jetzt ein bißchen in meine Buchanfänge schnuppern und wenn er oder sie  will auch in Andrea Kossmanns “Readings Notes – Mein Buch der schönsten Sätze” oder ein anderes Notizbuch eintragen:

 

“Novembernebel”

Der Brief lag bei den Poststücken, die Emma Huber heraufgebracht hatte, als sie im Pennyladen Milch und Brot besorgt hatte.

 

“Und Trotzdem”

Helga Schwarz war von der Ambulanz nach Hause gehetzt und hatte sich ohne es zu merken vor den Schreibtisch gesetzt.

 

“Wie süß schmeckt Schokolade? – Ein Wiener Stadtroman”

9. November

8 Uhr Westbahnhof

Steffi Katzengraber  war an diesem Morgen um Punkt acht am Bahnsteig zwei mit dem Intercity-Zug Johannes Brahms auf dem Westbahnhof angekommen.

 

“Wilder Rosenwuchs”

Juni

Auf des Professors glatt glänzender Kopfhaut waren nur noch ein paar vereinzelte weiße Haarsträhnen zu bemerken, die vorwiegend bei den Ohren angesiedelt waren.

 

“Dreizehn Kapitel”

Bücher für zehn Jahre

Als Laura Augustin mit dem Brief von der Pensionsversicherung in ihre Wohnung kam, stöhnte sie vor sich hin, obwohl sie sich freuen sollte.

Hier die Vorschau

 

“Die Stimmungen der Karoline Wagner oder Fluchtbewegung”

Es war an einem eiskalten strahlend schönen Wintertag, als die Lebens- und Kommunikationsberaterin Karoline Wagner von einem sogenannten Anbahnungsgespräch, das sie mit einer ihrer Coachinggruppen gehalten hatte, zurückkam und ihr Wohnhaus in der Wiener Fichtegasse betreten wollte.

 

“M. M. oder die Liebe zur Germanistik”

“So ist das”, dachte Margarete Marek, als sie an diesem Vormittag nach Hause, das heißt, in den Wohnhausblock der Leopold Rister Gasse, im fünften Wiener Gemeindebezirk ging.

 

“Tauben füttern”

Das Verlagshaus lag an einer belebten Ausfahrtsstraße, von der Stadtgrenze nicht sehr weit entfernt, in einer fast ländlich tristen Umgebung, Industriepark mit einem Einkaufszentrum für Großverbraucher, einer Seifenfabrik und einem Fastfoodrestaurant, etwa zehn Minuten von der U-Bahn-Endstation entfernt.

 

“Besessen oder das literarische Leben der Dora Faust”

Dr. Dora Faust

Fichtegasse 6/1/5

1010 Wien

Wien, Jänner, 2001

Betr. Staatsstipendium für Literatur:

Hiermit suche ich mit meinem in Arbeit befindenden Roman “Die Viertagebuchfrau oder was ist los in Wien?”, von dem derzeit etwa 199 Seiten fertiggestellt sind und ich die Martha Müler Szuenen auch noch neu bearbeiten und den Handlungsgang der Rosa Winter, ergänzen möchte, um ein Staatsstipendium für Literatur an.

 

“Eine begrenzte Frau”

“Der schlechten wirtschaftlichen Lage wegen werden wir Sie in unsere nächsten Projekte höchstwahrscheinlich nicht mehr einbeziehen können.

 

“Die Zusteigerin oder die Reise nach Odessa”

Man schreibt immer den selben Roman, ein Leben lang

Erster Teil

l.g@sky-mail.at

Lieber alter Freund, ich glaube, es geht mir gar nicht gut.

 

“Das Glück in der Nische – sozusagen eine Globalisierungsnovelle”

Prolog: Max Traum

Kein Zweifel, Osman ist etwas aufgeregt, als er mit seiner Reisetasche und der Boardingcard den Sicherheitsschalter betritt, um sich für den Flug  729 nach New York einzuchecken.

 

“Die Viertagebuchfrau”

Das Therapiezimmer meiner neuen Praxis, die ich vor zwei Jahren bezogen habe, ist kleiner als das, das ich vorher hatte, dafür befindet sich mein Arbeitsbereich aber jetzt in meiner Wohnung und auch ein Stückchen Garten, das ich jederzeit betreten kann, gehört dazu und da ich es sehr praktisch finde, den Wohn- und Arbeitsbereich vereint zu haben, hat sich meine Lebensqualität dadurch sehr stark verbessert.

 

“Mutter möchte zwanzig Kinder”

Das Haus, Fichtegasse Nummer 33, ist ein Zinshaus der frühen zwanziger Jahre.

 

“Lore und Lena”

Mit grellfarbenen Buchstaben ist “Zur aktiven Schule” auf den Buntpapierpfeil geklebt, der in den zweiten Stock des alten Stiegenaufgangs des Werkstätten und Kulturhauses hinaufweist.”

 

“Wiener Verhältnisse”

Ein unheimlich starker Sommer

Es war in einem unheimlichen starken Sommer, in dem diese Geschichte beginnt.

 

“Hierarchien oder Der Kampf der Geräusche”

Die Sonne scheint immer noch, als Anna die Tür hinter sich läßt und ins Freie tritt.

 

“Schreibweisen”

“Thea Leitners verrückter Traum”

An diesem Morgen erwachte Thea Leitner erst sehr spät.

“Tod eines Jurymitgliedes”

Kriminalerzählung

“Du hast keine Chance – nütze sie”

“Fund am Donaukanal”

Die neunundsiebzigjährige, am Franz NJosefs Kai wohnende Pensionistin Anna Weber geht regelmäßig jeden Morgen mit ihrem Setter Goggi am Donaukanal spazieren.

“Das Salz in der Suppe oder wie sich die Zeiten ändern”

Samstag Nachmittag pflegte Katharina Mayer ihre Eltern zu besuchen.

 

“Die Frau auf der Bank oder dreimal “S””

Es war knapp vor  Mitternacht als Selma den Springbrunnen am  Rathausplatz erreichte.

Hier die Vorschau und das Bild

 

“Mimis Bücher”

Johannes Staudinger zögerte, als sich sein Finger auf die Namensleiste der Gegensprechanlage legte.

Hier die Vorschau und das Bild

“Heimsuchung oder halb eins”

In den Nachrichten gab es die üblichen Horrormeldungen, die Besetzung des Uni-Campus durch eine engagierte Studentenschaft, die mit den derzeit herrschenden Zuständen, der Überfüllung der Hörsäle, der drohenden Stdiengebühr und den Zulassungsbeschränkungen, die es gab, seit durch die europäische Union jeder EU-Bürger angeblich in Wien studieren durfte, nicht zufrieden war und mit dem für sie zuständigen Minister sprechen wollte, der das bisher verweigert hatte.

Hier die Vorschau

 

“Sophie Hungers Krisenwelt”

Ich war nach Hause gekommen und stellte meine Tasche ab.

 

“Das Haus”

Prolog

Die Hundertjahrfeier der Landes- Heil- und Pflegeanstalt am Steinhof fand an einem der schönen Herbsttage statt, die zum Verweilen und Spazieren in dem geräumigen Parkarreal aufforderten.

Hier die Vorschau  und das Bild

 

“Anna kämpft gegen das Vergessen”

Als Anna die Augen aufschlug fühlte sie sich angespannt und sie war naß vor Schweiß

Hier die Vorschau und das Bild

“Zwillingswelten”

Wien-Linz-Trapani

Es regnete ein bißchen als Katharina Hahnenpichler mit ihrem Rucksack und der schwarzen Reisetasche vor die Haustür trat.

Hier die Vorschau und das Bild

 

“Paula Nebel”

Herr Hans hatte beim Hinauftragen der Einkäufe geholfen, war er ja ein kräftiger junger Mann, dem es nichts ausmachte, die Tasche mit den Milchpaketen, dem Brot und dem Gemüse mit einem Schwung in die Hand zu nehmen und so schnell, wie sie gar nicht schauen konnte, in den zweiten Stock zu befördern.

 

“Brüderschaft”

Barbaras Hände zitterten, als sie die Schreibtischlade öffnete, um die Dokumente der Mutter zu suchen.

Hier die Vorschau und Bild

“Die Radiosonate oder das einsame Jahr”

Es war halb drei des frühen Morgens, des ersten Jänner, als Elsa Eisenstein ihr Wohnhaus erreichte.

Hier das Bild

 

“Im Namen des Vaters”

Als Veronika Sieberer das kleine Palais erreichte in dem “Das Buch und seine Zukunft” in allen seinen Facetten diskutiert werden sollte, war es nebelig und ein rauher Windhauch streifte ihr Gesicht.

Hier die Vorschau und das Bild

 

“Absturzgefahr”

Als Fritzi Jelinek das Haus betrat, drang durch das Erdgeschoß lautes Lachen.

 

“Die Wiedergeborene”

Theresa Brunner hatte Albert Taher auf der Demonstration kennengelernt, die sich vor der Universität formierte, als sie von der Sprechstunde des Professors kam.

 

“Beim Sterben sollte man zu Hause sein”

Prolog

“Lieber Leo!”

Wenn du diese Zeilen liest, wirst du deinen achtzehnten Geburtstag feiern und ich lange schon gestorben sein, wie wahrscheinlich auch dein richtiger Vater,Kasimir Konstantin, Isabella Ilahy, die einmal eine berühmte Burgschauspielerin war, Frau Kommerzialrat Steinhuber, sowie Primar Wallner.

 

“Kerstins Achterln”

Der Kopf dröhnte, als Kersin die Augen öffnete und sich nicht erinnern konnte.

 

“Miranda Schutzengelchen”

Miranda Himmelbauer konnte nicht verleugnen, daß sie sich ein wenig unbehaglich fühlte, als sie nach dem Joint griff und tief inhalierte.

 

So das ist jetzt alles ein bißchen ungeordnet und durcheinander. Einige der Bücher sind auch eher Erzählungen.

“Die Hirachien” mein 1990 in der “Edition Wortbrücke  Roman ist auch dabei, die beiden Erzählbände und das “Literaturgeflüster-Texte-Buch” nicht, dafür die “Schreibweisen”, die aus den Erzählungen “Der verrückte Traum der Thea Leitner”, “Tod eines Jurymitgliedes” und “Das Salz aus der Suppe” – “Geschichten über den Wiener Literaturbetrieb” bestehen.

Ich habe soweit möglich, die Bücher auf meine Website verlinkt, so daß man da auch das Probelkapitel lesen kann. Vorschauen gibt es ab der “Radiosonate” im Blog und auch ein paar andere Artikel, sowie das Rätsel zu “Dreißig Fragen zu Dreißig Bücher” und seine Auflösung. Aber da gibt es ja jetzt schon einige mehr.

Vielleicht konnte ich auf das Werk einer unentwegten Selbermacherin neugierig machen. Vielleicht gibt es auch einen Lieblingssatz. Mich würde es freuen und einige der Bücher sind auch noch bei mir zum Selbstkostenpreis zu beziehen oder als Rezensionsexemplare zu bestellen.

Lieblingsbücher

Zur Zeit des vorletzten Buchpreises habe ich versucht mir meine eigene Long- und Shortlist zu machen, die meiner eigenen sogenannten Indie-Bücher und bin daran gescheitert, konnte mich aus meinen über dreißig Selbstgemachten nicht für zuerst zwanzig, dann sechs und dann für das “beste” überhaupt entscheiden.

Letzteres würde ich auch jetzt nicht können, aber meine fünf oder sechs Lieblingsbücher habe ich aus der Liste von inzwischen sechsunddreißig selbstgemachten Erschienenen, dazu kommen noch die “Hierarchien”, den zwei “Stotter-Sach und Fachbüchern” und den der sogenannten Trilogie, die noch am Fertigwerden ist.

Eine ganze Menge in über vierzig Jahren könnte man so sagen, “Schreib nicht soviel!, meinen manche und es stimmt, ich schreibe seit ich diesen Blog betreibe, schneller denn je, habe manchmal das Gefühl ich bin schon ausgeschrieben und meine Themen habe ich natürlich auch.

Meine realistisch psychologischen, offenbar zu wenig abgehobenen, um im Literaturbetrieb Gehör zu finden, vielleicht habe ich auch nur Pech gehabt und ich habe mich in meinen Geschichten über das Alter, über die armen depressiven Fraunen, das Sterben, den KrebsDemenz und Alzheimer natürlich wiederholt.

Das Büchersammeln kommt seit einigen Jahren hinzu und so gibt es schon eine ganze Reihe Bücher in denen die offenen Bücherschränke eine Rolle spielen.

Früher habe ich mich mit dem erfolglosen Schreiben beschäftigt. Die “Dora Faust” ist da ein Beispiel,”Schreib nicht soviel über das erfolglose Schreiben!”, weil das  niemanden interessiert, hat Elfriede Haslehner einmal zu mir gesagt.

Das scheint aber auch bei meinen anderen Büchern so zu sein und auf meine Lesungen kommen bekannterweise auch nicht so besonders viele Leute.

Trotzdem habe ich meine Lieblingsbücher und vielleicht weil ich mich heuer mit dem richtigen Buchpreisbloggen beschäftigt habe und da auch meine persönlichen Shortlistfavoriten und sogar mein dBp-Buch habe und mir aus den wahrscheinlich hundertzweiundsechzig 2016 gelesenen Büchern auch ein paar besondere Highlights herauspicken kann, obwohl ja jedes Buch anders ist und nicht miteinander zu vergleichen, wozu ich nach wie vor stehe, kann ich auch aus meinem Bücherreihen ein paar Lieblinge heraussuchen.

Es gibt von mir auch ein paar Manuskripte, die nie veröffentlicht wurden, “Die Gasse oder Marthas Wohnungen” “Zwischen Hütteldorf und Heiligenstadt” beispielsweise, Texte, die ich bei den Textvorstellungen in der alten “Alten Schmiede” unter der Moderation von Herbert J. Wimmer in den Neunzehnhundertachtzigerjahren vorgestellt habe, die aber nicht veröffentlicht wurden, weil ich keinen Verlag dafür gefunden habe.

Dann kamen die “Hierarchien”, die Jack Unterweger machte, die hatten ein paar vernichtende Kritiken, obwohl ich als ich das Buch Jahre später nochmals gelesen habe und dachte, das ist halt ein Anfängerbuch, herausgefunden habe “So schlecht ist das nicht!”

“Die Wiener Verhältnisse”, sind schon im Digitaldruck, wie ich das lieber als Eigenverlag, denn ich habe ja keinen Verlag, nenne, erschienen und ich würde es als Buch eins meiner Shortlist nennen, die um 2000 entstandene Geschichte mit einer Rahmenhandlung, um eine junge Frau, die nach Amerika fährt um den alten Jakob Mandelbaum zu interviewen, dessen Jugendbuch sie im Nachlaß ihres Vaters gefunden hat.

Unter fast vierzig Büchern fünf oder sechs besondere auszuwählen ist auch schwierig und ich komme auch immer zu anderen Resultaten.

Die “Schreibweisen” drei Geschichten über den Literaturbetrieb oder das Schreiben mit einem schönen Cover und einem Text von Alexandra Millner, wo ich leider das zweite “l” vergessen habe, zählt also  mal dazu und mal wieder nicht.

Aber mein erster Krimi “Tod eines Jurymitglieds”, wo ein solches eines Literaturwettbewerbs tot am Donaukanal aufgefunden wird und der Kommissar mit seinem Assistenten geht dann von Bewerber zu Bewerber, um die Sache aufzuklären, wäre auch in unserem “Vierfrauenbuch” erschienen, das ich einmal mit Elfriede Haslehner, Hilde Langthaler und Valerie Szabo machen wollen. Wir hätten  aber zwanzigtausend Schuilling an einen Verlag zahlen sollen, was ich nicht wollte und so ist es ungedruckt geblieben.

Und da wären wir schon beim nächsten Buch, beziehungsweise nächsten Krimi Versuch, nämlich “Tauben füttern”,das ich auch sehr mag. Da gibt es wieder eine Tote am Donaukanal, die durch einen Ast erschlagen wurde, weil ich Morde ja nicht mag und einen an Alzheimer erkrankten Dichter.

Ich habe da so etwa 2004, noch einmal eine “große Verlagsaussendung” gemacht, wie auch bei den “Wiener Verhältnissen” zurückgekommen ist nicht viel, obwohl sich der Verleger des “Resistenz-Verlages” ein oder zweimal bei mir meldete, es aber auch nicht machen wollte.

Dafür schien der Lektor eines der sogenannten Selbstzahlerverlage, in dessen Kartei ich einmal gekommen bin, begeistert, dem ich es für ein “kostenloses Stipendkum” schickte, das ich dann leider leider nur fast gewonnen habe. Er bot mir später einen kostenlosen Agenturverlag an, aber der Verlag, der es genommen hätte, wollte ein paar tausend Euro dafür haben.

“Darüber habe ich dann im “Wilden Rosenwuchs” geschrieben, das vielleicht nicht ganz zu meinen Lieblingsbüchern zählt und da hätte ich jetzt fast Buch drei “Lore und Lena”, eine Kindergeschichte über zwei Zwillingen, die wegen der Scheidung ihrer Eltern getrennt wurden und sich  zehn Jahre später aufgrund eines Zeitungsartikels über die Mutter und des eines Mädchens wiederfinden, weil Lena, die andere, beim Vater Paul, einem Schriftsteller aufgewachsen und eine Alternativschule besuchend, in dieser ein Zeitungsprojekt darüber machte, vergessen.

Leider habe ich dafür auch keinen Verlag gefunden, was ich noch immer nicht verstehe, eine Kinderbuchautorin meinte einmal, das läge daran, daß meine Sachen nicht richtig für Kinder aber auch nicht ganz für Erwachsene wären.

Dann kam die “Globalisierungsnovelle”, “Das literarische Leben der Dora Faust”, die “Radiosonate”, die ich ja schon ein bißchen im Blog beschrieb und und….

Seitdem ich blogge sind achtzehn Bücher entstanden, drei im Jahr, meine Lieblingsthemen habe ich oben schon  erwähnt, es gibt aber auch andere im “Haus”, Buch vier auf meiner Lieblingsliste, habe ich versucht, hundert Jahre Steinhof, die berühmte psychiatrische Klinik, am Rande Wiens, die jetzt “Otto Wagner Krankenhaus” heißt und überhaupt aufgelöst oder umverlegt werden soll, an Hand einer Familie und drei Psychiaterinnengenerationen zu beschreiben.

Schade, daß ich damit keine Aufmerksamkeit bekommen habe, wie auch bei der “Mimi” nicht, wo ich meine Erfahrungen beim “Ohrenschmaus” verarbeitete und über eine junge Frau mit Downsyndrom geschrieben habe.

Ju sophie hat das ja nicht gefallen und damit war es dann auch schon aus, obwohl Marinko Stefanovic, den ich einmal bei der Literatur im Herbst kennenlernte, die Geschichte ins Bosnische übersetzen wollte.

Da kommt auch schon der offenen Bücherschrank darin vor, deshalb habe ich daraus auch beim  offenen Bücherschrank einmal gelesen und ich denke, es ist ein besonderes Buch, schade, daß ich mit meinen fünfzig Digitaldruckbüchern dann so wenig Möglichkeiten habe.

Ich stelle sie auf meinen Blog vor, versuche daraus zu lesen, schicke auch ein paar herum, die Resonanzen sind aber meisten dürftig, denn ich habe ja, da bin ich aber selber schuld, keine ISBn Nummer und damit scheint es auch in Zeiten des “Amazon Selfpublishing” aus zu sein, aber dagegen habe ich mich ja entschieden und “Wikipedia” hat einmal angefangen mir meine “Digitaldruckbücher”, also ab “Novembernebel” hinauszustreichen, denn “Eigenverlag wollen wir nicht!”

Das hat sich inzwischen vielleicht geändert, ich weiß aber nicht, wie ich wieder hineinkommen könnte und Gerhard Ruiss, den ich einmal um Rat gefragt habe, wußte es ebenfalls nicht.

“In der “Absturzgefahr” kommen die Bücherschränke wieder vor und auch eine hundertjährige Psychiaterin,  im “Haus im Grünen”, der ja in dem Buch geschrieben, beziehungsweise von der Schreibtrainerin Fritzi Jelinek lektoriert wird. Man sieht meine Themen wiederholen sich und Fritzi Jelinek mit ihrer platonischen liebe zu Pfarrer Janusz Warszinski kommt auch in der “Selma” nochmals vor und da spielen auch die Bücherschränke eine Rolle.

“Mein nächsten Lieblingsbuch würde ich aber bei den “Dreizehn Kapitel” ansetzen, dem Roman, der eigentlich eine Erzählung ist und kapitelweise von einer Person zur nächsten weiterführt und es sind einige interessante Kapitel dabei, zum Beispiel Kapitel vier, “Eine Weihnachtsfrau für alle Fälle” über die ich ja heuer meinen fünften “Nanowrimo” geschrieben habe. Aber auch die Laura Augustin, die pensionierte Büchersammlerin, die man ja vielleicht auch in der “Selma” wiederfinden könnte und die findet im Bücherschrank, ein Buch das ich auch dort gefunden habe, nämlich “Das gesprengte Grab, Erzählungen aus China, herausgegeben von einem Ernst Schwarz und der hat dann auch ein Kapitel in dem Buch bekommen.

Also ganz so uninteressant sind meine Bücher vielleicht doch nicht, aber da ja die Selfpublisher immer noch nicht als richtige Autoren gelten, komme ich nicht sehr viel damit heraus, obwohl das Kapitel auch in der neuen Volkkstimmeanthologie enthalten ist und ich daraus beim vorletzten Volksstimmmefest gelesen habe und da ist ein Interessent zu mir gekommen und hat mir mein Leseexemplar abgekauft, weil er nicht zum Büchertisch gehen wollte.

Als wären jetzt die “Wiener Verhältnisse”, “Lore und Lena” “Tauben Füttern”, “Das Haus” und die “Dreizehn Kapitel” meine Lieblingsbücher aus denen ich dann immer noch nicht das eine Best of erwählen kann.

Es gibt aber auch zwei “Best of- Bände”, wie ich die Erzählbände mit meinen unveröffentlichen Geschichten genannt habe, die ich 2003 und 2005 herausgegeben habe, denn damals habe ich noch oft Kurzgeschichten für verschiedene Literaturpreise geschrieben, die ich dann nicht gewonnen habe.

Auch damit habe ich aufgehört, ich schreibe ja nur mehr für mich selbst, das heißt meine Bücher und das “Literaturgeflüster” und da ist das “Literaturgeflüster-Texte-Buch”, mein einunddreißigstens Selbstgemachtes sicher auch etwas Besonderes, obwohl man das eigentlich nicht kaufen braucht, weil man alle Texte, vielleicht nicht so lektoriert, im Netz findet und so etwas hat und wird auch mit der “Nika Weihnachtsfrau” meinem fünften Nanowrimo passieren. Das Buch ist noch nicht fertig, es gibt aber schon drei Texte davon im Blog zu finden und in den nächsten Jahren werde ich wahrscheinlich auch immer wieder ein Fenster hineinstellen und das ist vielleicht so etwas besonderes, wie das Projekt “Morgen mehr”, das der “Hanser Verlag” im Jänner beginnen will, wo Tillmann Rammstedt jeden Tag ein paar Seiten eines Romans schreibt, den man dann kostenlos oder auch nicht, das habe ich noch nicht so ganz herausgefunden, abonnieren und lesen kann.

Das erregt glaub ich viel Auffsehen, die “Nika Weihnachtsfrau” ist, wie mein ganzer Blog ein wenig unbemerkt geblieben, aber seit 2008 präsentiere und promote ich meine Bücher hier.

Es gibt die Büchervorschauen, es gibt die Schreibberichte und wenn das Buch erschienen ist gibt es auch ein Bild davon zu sehen.

Gewinnspiele gibt es auch, ein großes zu Dreißig Bücher und fünf Jahre Literaturgeflüster im Jubiläumsjahr und seither immer wieder kleine in den Vorschauen, die Resonanz ist ja gering, da sich die Blogger ja nicht so sehr für das Selbstgemachte interessieren, aber bei der “Selma kann man die Fragen noch beantworten und gewinnen, wenn man möchte und auf diese Weise ein wenig mehr über meine Lieblingsbücher und auch die anderen erfahren, denn eigentlich sind mir ja alle lieb, auch wenn wahrscheinlich nicht wirklich alle gleich gut gelungen sind und, ich gebe es  zu, einige Wiederholungen gibt.

Und jetzt habe ich  auch auf “Das Schutzengelchen” vergessen und das ist auch ein besonderes buch mit einem besonders schönen Cover, nämlich orginal Feldpostkarten, die mein Großǘater das das Fräulein Greti und den Herrn Otto aus dem ersten Weltkrieg nach Hause zu Frau und Kindern geschickt hat.

“Anna kämpft gegen das Vergessen”, ist etwas Besonderes, denn da gibt es ein “Wunschgedicht von Richard Weihs” und ein Cover mit den Bücherwänden aus meinen Schlafzimmer und und und, wahrscheinlich sind es doch viel mehr Lieblingsbücher, wie es mir ja auch bei denen auf meiner Leseliste so geht und ich eigentlich auch eine strkte Gegner des Auswahlverfahrens bin, obwohl mir ja das Buchpreisbloggen, das ich heuer betrieben habe, unbestritten großen Spaß machte.

Das ich jetzt beginne Figuren aus früheren Romanen auch in Weiteren zu verwenden, habe ich schon erwähnt, die Fritzi Jelinek aus der “Absturzgefahr”, taucht auch in der “Selma” wieder auf und die Fatma Challaki gibt es nicht nur in der “Selma” sondern auch im sogenanten “Sommer- und im Winternanowrimo”.

Fünf meiner Bücher habe ich inzwischen auch im Rahmen des “Nanowrimo”, diesem berühmten Schreibprojekt, das jährlich in November weltweit und trotzdem ziemlich unbeachtet vom Literarubetrieb über die Bühne gibt, geschrieben und 2015, die Trilogie, die mit der Selma begonnen hat und dann eine Sommer und eine Wintergeschichte, nämlich den Adventkalender mit der Nika, Weihnachtsfrau.

Dabei hätte ich im Oktober und im November gedacht, ich bin ziemich ausgeschrieben und mir fällt nie mehr etwas ein, jetzt spukt mir schon die Geschichte von der Paula, die als Paul auf die Welt gekommen ist und  vom Paul, der einmal Paula hieß, im Kopf herum und ein wenig Aufmerksamkeit auf mein Schreiben und meine Bücher wäre schön.

“Und natürlich wäre ich gern erfolgreicher, aber vielleicht kommt das noch”, habe ich in “Poesie und Brotberuf”, 2002 für eine Veranstaltung von Ruth Aspöck  in “Poldis Galeriecafe” das es jetzt glaube ich auch nicht mehr gibt geschrieben, ein Text, den man sowohl auf meiner  Homepage, als auch  in Anita C. Schaubs Buch “FrauenSchreiben” finden kann.

Vielleicht ist es 2016 soweit, das wäre schön und auch ein Weihnachtswunsch.