Von alten und von neuen Bücherbergen

Jetzt zwischen der Bücherpromotion, die Leserunde ist ja angesagt und Luis Stabauer hat sie schon eröffnet, Manfred Lager-Regall der getreue, hat mit die Gewinnspielfragen für das nächste neue Buch aufgelöst, dem Korrigieren der “Unsichtbaren Frau”, die ich am Montag beim “Writerretreat” so richtig angehen möchte, mein Kritiker Uli hat sich auch wieder mal gemeldet und mich wissen lassen, daß ich in seinen Augen keine ernstzunehmende Autorin bin, die Veranstaltungen werden wegen Weihnachten weniger, dafür mehren sich die Feste, die Punschmärkte,  die Adventkalender und die Bücherstapel in meinem Badezimmer, das heißt die Bücher, die ich heuer noch lesen sollte, werden auch nicht weniger- und während ich mich tapfer durfch einen kleinen Böll-Schwerpunkt zu dessen kommenden hundersten Geburtstag lese, wieder einmal etwas über Bücher.

Denn das ist ja auch ein Schwerpunkt des “Literaturgeflüsters”, das ich über meine Bücher schreiben will und ich habe  sehr viele, ich würde einmal an die zehntausend schätzen.

Die genaue Zahl weiß ich nicht, obwohl ich einen Bibliothekskatalog führe. Aber in diesem Computer kann ich sie nicht zählen, im früheren hatte ich genaue Zahlen, damals waren es an die dreitausend. Das ist aber schon länger her, daß ich den Katalog erstellte, es war 2005, glaube ich, als ich in Harland nach Thomas Bernhards “Heldenplatz” suchte, wußte, das muß in dem Regalen sein, aber erst nach stundenlangen Suchen fand.

Inzwischen gibt es die offenen Bücherschränke, vor denen ich ja nicht vorbei gehen kann und seit ich Buchpreisblogge und da einmal die deutschen Verlage anfragte, vorher habe ich mich das eigentlich nicht getraut und mich mit den heimischen den “Haymon” und den “Residenz” beispielsweise begnügt, schicken die mir die Vorschauen und ich suche mir dann auch immer eifrig aus, bin ich ja an sehr vielen interessiert und dann lese ich und lese….

Wenn man auf meine Bücherliste geht, über die sich manche meiner Leser wundern und “Wow!”, oder “Verrückt!”, ausrufen, sieht man, daß meine jährliche Bücherzahl abnimmt von 90 2010 bin ich auf 176 2013 gekommen. vorher habe ich nicht alle Bücher besprochen und die <leseliste gibts auch erst seit 2011 bin ich 2016 nur auf 148 gekommen, bei 2017 habe ich bis jetzt 177 Bücher eingetragen,  18 1/2 aber derzeit noch nicht gelesen.

Ich weiß selber nicht genau warum, da ich bewußt nicht weniger lese, vielleicht nur etwas strukturierter. Das heißt, fast ausschließlich in der Badewanne und da während der Woche meistens nur am Morgen, weil ich ja am Abend bei Veranstaltungen bin und dann darüber blogge.

Im vorigen Jahr habe ich mir dann während des Buchpreislesens, als ich beispielsweise wartend in der “Gesellschaft für Literatur” saß und darauf wartete, daß die Veranstaltung anfängt, mir vorgenommen, mir ein Buch mitzunehmen, was ich jetzt auch tue. Mit der Straßenbahn fahre ich selten und da habe ich auch erst in der letzten Zeit ein Buch in der Tasche, weil ich ja weiß, daß im Bad noch sehr viele Bücher auf mich warten.

Gelesen habe ich, glaube ich, schon immer sehr viel, mich für Bücher interessiert und sie gesammelt. Zum Besprechen habe ich auch schon vor dem “Literaturgeflüster” angefangen, nämlich als es da eine Zeitlang von “Thalia” eine Akton gab, wo man eine Rezension hinschicken konnte und wenn sie sie veröffentlichten, einen Zehn Euro Gutschein bekam. Sehr wenig eigentlich, mich hat es aber motiviert. Ich habe damals eine Menge Bücher besprochen, wahrscheinlich auch alle die ich gelesen habe und vier oder fünf Rezensionen sind, glaube ich, erschienen.

Zu meiner Bücherliste ist es dann 2011 glaube ich gekommen, denn da habe ich bei “Leselustfrust”, die ich ja damals sehr häufig las, von einer Herbst und Winterchallenge gelesen oder war es die Challenge “Hundert Bücher” in einem Jahr zu lesen?

Ja, ich glaube, das war die, da ist dann meine “Hundert Bücher-Liste” entstanden, da habe ich dann schon mehr gelesen, weiter Bücher aufgeschrieben und die Leseliste war geboren, die ich dann nachgetragen habe.

Seit 2010 gibt es die Bücherschränke, da wuchs mein SUB, der schon vorher groß war, weil es  auch bei der “Literatur im März” die “Büchertürme” gegeben hat, an und ich habe dann, glaube ich, 2013 mir vorgenommen, jetzt aber wirklich alle Bücher zu lesen und sie, ich glaube, auf zehn Jahre in voraus in meiner Liste aufgeschrieben. Da habe ich mir auch vorgenommen wirklich und wahrhaftig niemals mehr ein Buch zu kaufen, anzufragen oder aus den Schränken zu nehmen, ein Vorhaben, bei dem ich, glaube ich, schon am allerersten Tag gescheitert bin.

Artikel über Bücher gibt es auch einige in diesem Blog, für das “Lliteraturgeflüsterbuch” habe ich die schönsten ausgesucht, aber das ist ja auch schon vor einiger Zeit erschienen und so gibt es inzwischen neue, durch die man sich gerne surfen kann, um einen Eindruck von meinen Leseverhalten zu bekommen.

Büchersucht nenne ich es nicht, obwohl ich eine Sammlerin bin und gerne alle Bücher lesen oder haben möchte und so war meine Bücherliste 2016, als ich gerade zum zweiten Mal Buchpreis bloggte schon sehr lang und weil ich ja damals hundertfünzig im voraus aufgeschrieben hatte, sind Ende des Jahres dann zig ungelesene übergeblieben, denn es gab ja schon die Rezensionsexemplare, die ich immer genau und gewissenhaft vorziehe, so habe ich mich damals entschloßen umzuräumen, die Liste zuerst gelöscht und dann auf je fünfzig von den wirklich feinen Schmankerl, die sich da im Lauf der Zeit angesammelt haben, aufgefüllt.

Da bin ich auch schon wieder sehr im Voraus, denn man findet ja sehr viel und ich muß, glaube ich, sehr genau aufpassen, daß ich 2018, die inzwischen 54 vorgemerkten, die alle wirklich interessant sind, lesen kann.

Denn ich habe in den letzten Wochen  sehr viel von den Frühjahrsprduktonen bestellt, die auch sehr interessant sind und da ich wahrscheinlich ab August wieder Buchpreisbloggen möchgte, die deutsche und die österreichische Liste und dann bin ich ja auch in der “Blogger Debutpreisjury“, muß ich mich wahrscheinlich wirklich sehr bemühen, da nicht wieder kläglich zu scheitern und ob ich, die achtzehn noch Ungelesenen noch heuer schaffe, weiß ich nicht wirklich, haben wir ja schon den 8. 12. und da kann ich mich erinnern, habe ich  vor ein paar Jahren auch umgeräumt, die ungelesen Büchern aus dem Badezimmer geräumt, die neuen herausgesucht und dann ist mir der Bücherstapel, den ich in der Krongasse im Schlafzimmer habe umgefallen.

Ein paar Bücherregale habe ich mir inzwischen auch gekauft und muß so leid es mir tut, inzwischen bei der Auswahl auch selektieren, also mich vielleicht auch auf das “qualitativ hochwertige” obwohl ich von diesem Begriff ja nicht sehr viel halte, zu konzentrieren und das andere die Chicklits, die Krimis etcetera ablehnen, weil man ja nicht alles lesen kann. So ganz halte ich mich dann doch nicht daran, nehme zwar eher keine Kinderbücher, oder Gruselgeschichten, habe aber in Meredeith Winter, die sich im vorigen August bei mir meldete, eine sehr interessante Autorin kennengelernt, bei Csilla Bekes war das ebenso, und wenn ich die Bücher nicht gelesen hötte, hätte ich bestimmt einiges versäumt, während sich bei den Buchpreislisten, wie mir aufffiel, ja die Midlifkrisis Romane der mittelalten Männern mit den berühmten Namen höufen und ob siie wirklich immer so einzigaritg und außergewöhnlich sind undk ich statt dessen vielleicht nicht besser nach einem selbstgemachten Buch greifen sollte, kann man wahrscheinlich beweifeln.

Nun gut, ich tue was ich kann, frage an, obwohl sich die Bücher bei mir biegen und ich sehr aufpassen muß, daß ich noch alles finde und ich mit dem Lesen nachkommen und das Schreiben dabei nicht vernachläßige.

Aber nein, das tue ich nicht. Da bin ich, glaube ich, sehr strikt und habe, obwohl mich der Uli  für chaotisch hält einen sehr strukturierten Tagesplan, schließlich bin ich  Verhaltenstehrapeutin und rate das auch meinen Klienten und ich halte mich auch ziemlich daran.

Am Morgen lesen, dann meine Praxis machen und dazwischen schreiben, in der letzten Zeit, wo ich mehr Klienten nehmen kann, gelingt mir das nicht mehr so. Da bleibt dann das Wochenende oder die Ferien dafür.

Am Abend gehe ich zu Veranstaltungen, die sind für mich  auch sehr interessant und dann blogge ich schon manchmal mehrmals täglich, da sind mir die Flüchtlingkeitsfehler, was der Uli nicht verstehen kann, eigentlich egal, denn ich bin, glaube ich, auch sehr ökonomisch, eine Stunde sollte reichen, weil ich ja auch schlafen muß.

Ich reflektiere aber gerne über mein Schreiben und mein Lesen, habe da schon ein wunderbares Archiv und wer wissen möchte, was in den letzten fast zehn Jahren in Wien in der “Alten Schmiede”, oder im Literaturhaus geschah, also auch was gelesen wurde, wer dort war, nicht nur die Programmzettel, die es natürlich auch gibt, kann bei mir, glaube ich, fündig werden, weil ich ja ziemlich regelmäßig dorthin gehe und dem wird dann ein Beistrichfehler wahrscheinlich auch egal sein.

So komme ich mit meiner Litertaturleidenschaft meinem Lesen und Schreiben als Lebensstil, glaube ich, auch gut zurecht, möchte das auch präsentieren, finde es schade, daß es mir nicht so ganz gelingt, aber eigentlich tut es das auch und, um wieder auf die Bücher zurückzukommen,  bin ich durch die Bücherschränke wirklich auf Sachen gekommen, die sonst an mir vorbeigegangen wäre.

Das Buchpreisbloggen, das ich höchstwahrscheinlich weiter machen werde, ist auch sehr sehr interessant, denn nur, wenn man die Bücher gelesen hat, kann man wirklich was dazu sagen und die Debuts sind das auch.

So wurschtle ich mich  durch den Berg und schaffe das, glaube ich, auch ganz gut, auch wenn ich natürlich nicht alles lesen kann und ich bin wohl sowohl eine Quantitätsleserin, wie eine solche Schreiberin. Ist das wirklich so schlecht? Ich glaube eigentlich nicht!

Auf den anderen Blogs werden schon die ersten Bücherhighlights von 2017 veröffentlicht. Wer von mir wissen will, welche der bis jetzt gelesenen über hundertfünfzig Bücer mir am besten gefallen haben, wird mich ein wenig ratlos sehen.

Denn Lieblingsbücher habe ich eigentlich nicht und an eine so besondere Highlightspitze kann ich mich auch nicht erinnern.

Ich habe das Jahr mit Hans Fallada angefangen, habe dann das “Hochhaus” entdeckt und gleich darauf die Juliana Kalnay.

“Tierchen unlimited” hat mir gut gefallen, Tim Krohns Projekt ebenso, von Andreas Okopenkoa Klassiker “Kindernazi” war ich ein wenig enttäuscht,

Viktors Klemperers Briefe haben mich beeindruckt, dann kam schon das Buchpreisbloggen. Da haben mich vor allem die politischen Romane “Die Hauptstadt” und die “Außerirdischen”, beindruckt.

Meine <nummer eins wäre allerdings Marion Poschmann gewesen und bei den Deburts “Liebwies” und “Reibungsverluste”, das stand aber nicht auf der Debut-Shortlist. Also habe ich mich da für “Immer ist alles schön” entschieden. Cornelia Travnicek habe ich in diesem Jahr viel gelesen und bin jetzt auf die noch ungelesen 2017 Bücher und auf das Bücherjahr 2018 sehr gespannt

Oder Florida

Buch fünf der Shortlist des Bloggerdebuts eine Auswahl aus vierundsechzig Longlistbüchern ist wieder komplett anders und eigentlich in meinem Sinn, nämlich ein DDR-Roman und die lese ich doch gerne.

Da waren also drei poetisch sprachlich anspruchsvolle Bücher, die ich wie folgt reihen könnte:

  1. Immer ist alles schön
  2. Eine kurze Chronik des allmählichen Verschwindens
  3. Still halten

Dann die Biografie des Genies James William Sadis und jetzt ein “So lustiges und trauriges, ein so politisches und gefühlvolles Buch über das Deutschland nach der Wende, habe ich schon sehr lange nicht mehr gelesen!”, wie Jana Hensel am Buchrücken schreibt.

Die 1976 in Borna geborene Jounalistin und Autorin die  “Zonenkinder” geschrieben hat, meint das.

Nicht ich, denn ich habe ja erst vor kurem “Peter Holtz” gelesen und hätte dieses Buch gern auf der Shortlist des dBp haben wollen und  muß auch gestehen, daß ich nicht gleich in den Roman, des 1979 in Frankfurt an der Oder geborenen Christian Bangel hineingekommen bin.

Am Anfang erschien er mir etwas langatmig und unverständlich, aber dann habe ich mich hineingelesen und habe mir gedacht, daß das realistische Erzählen ja etwas für mich ist, obwohl es natürlich auch ironisch und komisch ist.

Natürlich ist es das und damit habe ich auch meine Schwierigkeiten und deshalb hab ich mir anfangs beim Lesen vielleicht ein bißchen schwer getan. Velleicht lag es auch am Format, denn es ist das zweite Buch das ich bei “Netgalley” öffnen konnte. Das Erste war Kerstin Preiwuß “Nach Onkalo”.

Das habe ich dann aber als Printausgebe gelesen. Als ich aber am Freitag mit diesem Buch anfangen wollte, war die noch nicht da, also habe ich das PDF oder E-Book angefangen und das ist ja ein bißchen schwieriger, obwohl man auch da hineinkommt.

Dann habe ich das Buch bekommen und habe es mir auch ins Literaturhaus mitgenommen und in den Pausen des “Fried Festtivals”, darin gelesen.

Wir gehen, womit man wieder sehen kann, daß die meisten Bücher und auch sehr viele Debuts etwas Autobiografisches haben, nach Frankfurt an der Oder und in das Jahr 1998 und da ist der zwanzigjährige Matthias Freier und der hat gerade seinen Zivildienst hinter sich, ist Redaktuer eines Magazins, das sein Freund  Fliege gegründet hat und der hat noch andere Pläne. Er will nämlich, es sind gerade Wahlkampfzeiten und Gerhard Schröder wird etwas später Helmut Kohl ablösen, einen Kapitalisten zum SPD Bürgermeister machen, der heißt Franziskus und hat sehr neobliberale Ansichten, obwohl oder gerade, weil er aus dem Osten kommt und Freier, wie Matthias genannt wird, wird zu seinem Pressesprecher.

Frankfurt (Oder) heißt der erste Teil des Buches, weil es dort spielt und 1998 ist die Stadt offenbar sehr von den Neo Nazis bevölkert, die Freier auch krankenhausreif zusammenklatschen und der der frisch gebackene Pressesprecher eines Kapitalisten, der ihm von Florida vorschwärmt, weil dort ja alles so kapitalistisch ist, deshalb heißt das Buch auch so, hat gerade genug Probleme.

Lebt er doch in einer leeren Wohnung mit einem leeren Kühlschrank, die Mama, die die Wende in ein Callcenter verpflanzt hat, schickt ihm zwar Carepakete, beiehungsweise stellt sie ihm Letschodosen in die Küche, die Freier dann hinter im Bücherradel versteckt, weil er kein Letscho mag.

Die Mama ruft ihn auch mitten in ihren Meinungsforschungsinterviews an und fragt ihm dann nach seiner Meinung und erst wenn die Luft von den Supervisorn rein ist, wie es ihm geht.

Ja, so sans die Kapitalisten und Franziskus Wahl geht gehörig schief, weil man im Osten 1998 offenbar auch schon das Dirty Campaining kannte und da wird aufgedeckt, daß Franziskus in Florida ein Geschäft aufbauen will ,um die faulen Ossis zur Schulung dorthin zu schicken.

So wird er ausgepfiffen und verliert die Wahl, macht Freier aber, der auch um seine Jugendliebe Nada trauert, die mit ihrer Mutter  in den Westen mußte, weil die im Osten keine Arbeit mehr bekam, die er aber jetzt wiedergesehen und einen Kurzausflug nach Berlin mit ihr gemacht hat, wo er aber auch von den Nazis verfolgt wurde, ein moralisches oder unmorialisches Angebot.

Er nennt ihn jedenfalls einen Rohdiamanten, den er schleifen will. Das heißt Freier soll nach Hamburg und sich im Zoofachgeschöft eines befreudeten Kapitalisten in die BWL einarbeiten, dann nach Florida fliegen, für Franziskus ein Geschäft aufbauen und bekommt dann von ihm hunderttausend Dollear.

Die Mutter rät davon ab. Freier sagt zu und muß bei dem befreundeten Kapitalisten nun Kartons falten, Dosen aussortieren, Fischbecken putzen, etcetera und wird immer wieder vertröstet und zusammengeschißen, so daß er schließlich vor der Wahl steht, ob er sich weiter verskalven lassen oder nach Berlin abhauen und mit Nadja ein schönes neues freies Leben beginnen soll?

Ein interessantes Buch, vielleicht nicht ganz so knallhart iroinisch wie  “Peter <holtz” erzählt. Aber knallhart komische Stellen hat es schon. Etwa gleich am Anfang, als Fliege mit dem Slogan “Mehr sonne für Frankfurt!”, in den Wahlkampf tzieht oder knallhart grausam, als er im zweiten Teil “(Oder ) Hamburg draufkommt, daß die Kapitalisten die Azubis aus dem Osten alle Udo nennen “unser dummer Ossi”.

Ansonsten ist Deutschland weit von Österreich weg und und das Jahr 1998 weit von 2017, wo die Neo Nazis ja nicht mehr Türken klatschen, sondern sich “Patrioten”nennen,  den Linksfaschismus bekämpfen und auf der Buchmesse “Wir alle hassen Antifa”, einem hilflos daneben stehenden messedirektor ins Gesicht schreien und ich denke mir 1998 ist lang vorbei. Die blauschwarze zweite Wende oder die “Orbanisierung” Österreichs fängt hier erst an und begann zu überlegen, ob ich für Debutpreis wirklich nur drei poetisch schöne Bücher rangreihen will und, obwohl ja eine realistische Autorin, die realistischer geschriebenen außen vorn lassen will?

Ich will, das kann ich gleich verraten, nicht und werde das noch genauer in einen eigenen Artikel begründen.