Das dritte Buch in diesem Jahr und das erste über Corona

Hurra, hurra, es ist da mein neues Buch, das die Dreiecksgeschichte zwischen der Kuratorin Roswitha, ihrem Assistenten Viktor und ihrem an Demenz erkranken Mann, den Geschichtsprofessor Egon schildert und das, weil es der Zufall so wollte zu meinem ersten Corona-Text geworden ist.

Um die Gewinnspielfragen aufzulösen. Es geht, um die schon erwähnte Dreiecksbeziehung und dieverbotene Liebe zwischen einer älteren Frau zu einem jungen Mann. Die Pflegehelferinnen heißen Janina und Zsuzsanna und das Museum ist das Wien-Museum.

Das Thema Corona beschäftigt mich ja, wie meine Leser wahrscheinlich wissen sehr. So ist im Sommer ein weiterer Text nämlich das “Braunrotkarierte Notizbuch” entstanden, der jetzt beim Alfred liegt, der es Druckereifertig machen soll und ich brüte gerade über einen dritten und denke da “Das kann ich nicht, das geht nicht, da bin ich zu betroffen, da stehe ich mitten drin, um über den Tellerrand zu schauen!”

denn ich will ja so gerne enen dystopischen Roman über die Corona-Situation, die ich, glaube ich, auch, so empfinde, schreiben.

Im “Frühlingserwachen” empfindet es der Egon ja auch ein bißchen so und drücke mich derzeit noch ein wenig darum herum. Habe, wenn man es will, eine Schreibblockade oder eigentlich gar nicht, denn wenn ich den Rohtext während des “Nanowrimos” schreiben will, habe ich ja noch eine Woche Zeit und einen ungefähren Handlungsrahmen und ein paar Personen hätte ich ja auch schon für meinen dritten Corona-Text bzw. “Achten Nanowrimo”. Auch schon ein paar Seiten. Denn da gibt es zuerst einen Absagebriefes eines Verlags.

“Leider, leider können wir Ihr Manuskript nicht nehmen, weil viel zu unrealstisch!”

. Dann konnt ein Brief der Mathilde an ihre Enkeltochter, bevor sie in das “Nichtgeimpften-Ghetto” zieht und dann könnte das Ganze mit dem Silvester 2019-2020 beginnen. Die an der spanischen Grippe verstorbene Großmutter Barbara, beziehungsweise ihre Tagebücher, die die verschnupfte Mathilde, die da zu Hause bleiben muß, finden könnte, auch noch eine Rolle spielen. Dann kommt der Virus aus China, die Enkeltochter Jasminka wird geboren und Mathilde mag keine Maske tragen und sich nicht registrieren lassen und erlebt solcherart ein dystopisches jahr, läßt sich von ihrer Nachbarin Rosa, die zur Contakttracerin umgeschult wird, einkaufen, die lernt einen postiv getestetenKanzleramtmitarbeiter kennen und hat einen Bruder, der einmal eine Schwester war und das Ganze dann im Monat November locker hinunter schreiben und zu meinem vierten oder dünften 2020 buch machen?

Wäre schön und ich bin auch sehr produktiv, eine Vielschreiberin, von der doch einige behaupten, daß ich es gar nicht kann und noch nie so etwas Schlechtes, wie ich es produziere, gelesen haben. Da bleibe ich schon realistisch und denke zuviel der Ehre, mein fast fünfzigjähriges bemühtes Schreiben wird schon mindestens durchschnittlich sein, wenn auch sehr realistisch und nicht so sehr abgehoben und möchte nun einen dstopischen Roman produzieren, mal sehen wie es wird.

Wer sich außer an der Leserunde zu beteiligen oder mir vieleicht eine Rezension über das “Frühlingserwachen” schreiben , sich auch noch in mein bisherigen Werk einlesen möchte, dem kann ich das zweite “Literaturgeflüstebuch-Mein Schreiben, meine Bücher” sehr empfehlen. Auch da kann man noch bei der Leserunde mitmachen, ebenso beim zweiten Buch, das in diesem Jahr erschienen aber auch schon im Vorjahr nämlich im November anläßlich des “Siebenten Nanowrimo” geschrieben wurde und wer sich für die Entstehung des dystopischen Romans interessiert, dem sind die kommenden Schreibberichte sehr zu empfehlen.

Sich also einlesen in das neue Buch, ein paar Szeneschmankerln sind auchhier oder in der Vorschau zu finden.

Lesung wird es ja coronabedingt höchstwahrscheinlich keine geben, obwohl ich ja bei der Poet-Night oder bei meinem Geburtstagsfest vorstellen hätte können.

Also wer mehr darüber wissen will, die Probekapitel lesen und dann in der Leserunde darüber diskutieren. Ich schicke das Buch bei Interesse auch gerne zu und habe eines in den Wortschatz am Margaretenplatz gelegt.

Vorschau auf „Kein Frühlingserwachen mehr?“

Frühjahr 2020, die Corona Krise ist ausgebrochen. Geschäfte, Restaurant, Schulen und auch die Museen wurden geschlossen, sodaß die fünfundsechzigjährige Wien-Museum-Kuratorin, Roswitha Herweg ihre geplante Ausstellung über das „Rote Wien“ im Homeoffice vorbereiten muß.

Dabei telefoniert sie viel mit ihrem Assistenten Viktor, in dem sie sich fast ein wenig verliebt, während ihr an Alzheimer erkrankter Mann Egon, ein ehemaliger Universitätsprofessor, der von der slowakischen Personenbetreuerin Janina betreut wird, die Krise als einen dystopischen Roman erlebt.

 

So schaut es aus mein nächstes Buch, der erste Corona-Text, der mich in diesem Frühjahr sehr beschäftigt hat.

Und ein kleines oder großes Schmankerl für meine Leser gibt es auch, nämlich eine Premiere, nicht das neue Buch, denn das ist ja schon bald das fünfzigste. Aber das erste Mal, das mich jemand mit einem Schal maskiert sieht und für alle die es noch genauer wisen wollen.

Das Foto ist gestellt, beziehungsweise habe ich mich nur für die Aufnahme im Harlander Vorzimmer in das Schalensbemble, das mir der Alfred einmal am Markt von St. Pölten  kaufte, gewickelt, obwohl ich ja ursprünglich ein anderes Coverbild  nehmen wollte, nämlich die Anna und die kleine Lina schön maskiert, ein Bild, das mir die Anna während des Lockdown, wo ich bis Ostern ja nicht nach Harland gekommen bin, schickte, da man aber keine Kinderbilder mißbrauchen soll, sieht man jetzt mich hübsch verkleidet und für alle, die trotzdem etwas bemängeln wollen, ja es stimmt, der Schal, den die Roswitha Herweg in der Tasche trägt, wenn sie sich auf die Bank oder in ihr Museum schleicht, um sich mit ihren Assistenten dort zu treffen, ist lila und nicht rötlich und eine Haube hat sie  auch nicht auf, aber das ist wohl die künstlerische Freiheit die auch für mich gilt.

Aber jetzt zu den drei Gewinnspielfragen mit denen man, wenn man das möchte, das Buch nach Erscheinen gewinnen kann:

  1. Worum geht es in dem Buch noch außer Corona?
  2. Wie heißen die slowakischen Pflegehelferinnen, die Egon Herweg betreuen?
  3. Wie heißt das Museum in dem sich die Roswitha mit ihrem Viktor trifft?

Hinweise zur Beantwortung sind wahrscheinlich in den Schreibberichten x Jetzt wünsche ich viel Vorfreude mit den Textbausteinen und rufe wie mmer zu einer Leserunde auf, beziehungsweise vergebe ich nach Erscheinen fünf Bücher an die, die mit mir in meinen Blog über das Buch diskutieren möchten.

Und jetzt die Schmankerln:

Ein überraschender Besuch

Die Veränderung

Der Heimweg

Lauter Vernaderer

Ein schrecklicher Verdacht

Egons Verdacht

Eine unerlaubte Demonstration

Und interessant füge ich hinzu, daß in diesem jahr schon zwei andere Bücher von mir erschienen sind und das nächste auch schon fast fertig korrigiert ist.

Das siebente Nano-Buch

Hurrah, hurrah es ist da das “Fräulein no” das Buch das ich vorigen november sowohl in Basel als auch in Wien während des “Nanowrimo” geschrieben habe.

“Fräulein Nos Nachtcafe”, die Geschichte von dem Arzt mit der Pschoseerfahrung, der dadurch seinen kassenvertrag verliert, in einem Cafe die Schauspielschülerin Nolantha kennenlernt und die ehemalige Germanistin Gerti Schuster, die jetzt in einem Obdachlosenheim wohnt und eine Kopftuchfrau angespuckt haben soll.

Ich löse die Gewinnspielfragen auf, beziehungsweise habe ich Frage eins und zwei schon oben beantwortet und die Anna hat sich vom Ulrich getrennt, weil sie wegen des Selbstmords ihres Vaters seine Pschose nicht aushzuhalten glaubt.

Leider hat sich wieder niemand dafür interessiert, ich vergebe aber wieder Bücher oder PDFS an die, die mit mir in einer Leserunde bei den Kommentaren darüber diskutieren und ihre Meinung darüber bekanntgeben wollen.

Ebenfalls würde ich mich über Rezensionen freuen und wünsche viel Spaß beim lesen bei meinem noch Corona freien Buch.

Vorschau auf “Fräulein Nos Nachtcafe”

Der Allgemeinmediziner Ulrich Blumenbach hat nach
dem Tod seiner Mutter eine Psychose durchgemacht.
Infolgedessen wurde er von seiner Freundin Anna
verlassen und hat seine Praxis verloren.

In dieser Situation lernt er in einem Nachtcafe nicht
nur die Schauspielschülerin Nolantha kennen, die
dort als Servierein tätig ist, sondern kann auch einer
ehemaligen Patientin aus einer Krise helfen.

Hurrah, hurrah, es wird fertig mein siebenter “Nanowrimo”, das Buch das ich im vorigen November in Basel und auch in Wien geschrieben  und da im Anhang auch von den  Schreibprozessen berichtet habe.

Wie immer gibt es drei Fragen, mit denen man das Buch nach Erscheinen gewinnen kann. Also

  1. Worum geht es in dem Buch?
  2. Wer ist das Fräulein No?
  3. Warum hat sich Anna von Ulrich Blumenbach getrennt.

Das wärs über rege Beteiligung würde ich mich wieder freuen. Wenn das Buch dann erschienen ist, wird es wieder eine Leserunde geben, für die man sich sich jetzt schon anmelden kann.

Die Schreibberichte gibt es auch hier zu finden:

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18

 

In den neuen Text

Hurrah, hurrah, ich bin fertig mit meiner Corona-Geschichte “Kein Frühlingserwachen mehr”, das war ich schon vorigen Freitagabend. Da habe ich dann den kurzen Beschreibungstext verfasst und das Ganze dann an den Alfred schickte, der, glaube ich, das fünfzigste Selbstgemachte daraus machen soll und nun auf zu neuen Ufern und zum neuen Roman.

Das klingt wahrscheinlich einfacher als es ist,denn die, die mich schon länger und genauer lesen, werden vielleicht wissen, daß ich mich in der letzten Zeit oder auch schon länger ein wenig ausgeschrieben fühle.

Ich produziere ja schon seit zwanzig dreißig Jahren einen sozialkritischen realistischen Text nach den anderen, bis Zweitausend, habe ich mir das Manuskriptnoch kopiert und mit mehr oder weniger langen Briefen an die Verlage geschickt, wo außer Absagebriefe nichts zrückkam und das diesbezügliche Feedback, das am Anfang noch gelegentlich zu bekommen war, immerweniger wurde.

Denn “Wir könen uns ja nicht mit jeden Text befassen, wo kämen wir hin wenn wir das täten, fün Sekunden die Praktikantin daraufschauen lassen und dann ab die Post!”

Nun gut, ich habe mir selber geholfen und meine Bücher seit 2000 selbst gemacht, das heißt, der Alfred macht das PDf und schickt es dann in eine Druckerei und ich schreibe und schreibe eines nach dem anderen, weiter.

Feedback kommt auf diese Art und Weise wenig bis gar keines und so bin ich als ich mit der “Paula Nebel”, glaube ich oder war es schon “Die Widergeborene” nicht weitergekommen bin, in eine tiefe Krise geraten, habe gedacht, ich muß was ändern, und das erste “Literaturgeflüsterbuch” herausgebracht, mich dann mit der Frage, wie man einen Roman schreibt, beschäftigt und bin auf die Idee gekommen, mich von einer Person in einem Kapitel zu der nächsten im nächsten Kapitel weiterzuhanteln, die “Dreizehn Kapitel” sind daraus geworden.

Die Flüchtlingstrilogie ist danach entstanden, das waren drei Bücher, die sich mit der Flüchtlingskrise beschäftigen, das Erste “Die Pensionsschockdepression” beschäftigt sich mit der IS, da kommt eine Fatma Challaki vor und die flüchtet dann im “Sommerbuch”, 2015 nach Wien und steht auch im “Adventkalender” als Dolmetschin der Hauptfigur zur Seite.

Die “Berührungen”, wo es auch wieder, um das Romanschreiben geht, sind schon politisch, noch politscher die “Unsichtbare Frau” und dazwischen habe ich wieder aus zehn oder mehr Kurzgeschichten einen Text zusammengeschrieben, der als der Vorläufer der “Unsichtbaren Frau” gilt. Da habe ich, glaube ich, in den Schreibberichten immer schon geschrieben ich fühle mich ein wenig ausgeschrieben und weiß nicht, wie es weitergeht. Es ist mir aber immer wieder was eingefallen, aus Kroatien habe ich mir eine leichte Liebesgeschite als Sommersouvenier mitgebracht und “Magdalena Kirchberg schreibt einen Roman” geht es wieder darum, ich habe ja auch im Interview mit Cornelia Stahl betont, daß das erfolglose Schreiben immer ein wichtiges Thema für mich war. Da kommen aber auch immer andere Handlungstränge vor, wie die demente Maria Mattuschek, die glaubt, mit ihrem Freund Matthes enck zu kommunizieren, obwohl der ja schon lang gestorben ist.

Der letzte “Nanowrimo” beschäftigt sich mit einem Arzt, der, weil er in eine Psychose kippte sowohl seinen Kassenvertrag, als auch seine Freundin verliert. Ausgangspunkt dazu war aber ein Telefongespräch, das ich einmal in der Straßenbahn hörte, als ich nach Grinzing gefahren bin, eine Schauspielschülerin hat da ihrer Oma erzählt, daß sie am Reinhardts-Seminar aufgenommen wurde. Dann kam die Idee über die Beziehung zwischen einer älteren Frau und einem jungen Mann zu schreiben, die Corona-Krise hat es ein wenig umgewandelt. Das ist ein eher kurzer Text geworden und jetzt wieder ein Loch in das ich hineinfallen oder hinausspringen müßte?

Nein, nichts davon, denn ich habe ja einmal, es ist schon länger her, in der “Seedosen-Zelle” ein schönes Notizbuch gefunden. Da liegen öfter schöne Noltizbücher in den Bücherschränken, aber in diesem war schon etwas hineingeschrieben und immer wieder tauchte dabei ein Sommerfestival und da der “Sonnenpark” auf, was mich ein wenig in Bedrängnis brachte, weil ich dachte, ich kann da ja nicht einfach weiterschreiben, sondern sollte mich vielleicht auf die Spur der Notizbuchschreiberin machen und die Idee zu meinem neuen Romanprojekt ein wenig wackelig und unsicherzwar, ist schon wieder da.

Denn da gab es ja noch die andere Idee vom Leben mit der Maske zu schreiben, die ja, wie man so hört, vielleicht wieder eingeführt werden soll und die Idee einen spannenden Roman zu verfassen ist auch wieder da.

“Das Frühlingserwachen” habe ich versucht nach der Heldenreise zu konzipieren. Meine Leser können sagen, ob es gelungen ist, wenn das Buch fertig ist oder die schon veröffentlichten Textproben lesen.

Ich bin mir da nicht so sicher und bin wahrscheinlich der Heldenreise gegenüber ebenso skeptisch eingestellt, wie gegenüber der Maske, aber die Frage, wie schreibt man einen Roman, stellt sich, nachdem ja schon hunderttausende geschrieben wurden und immer noch geschrieben werden, immer wieder und da lese ich gerade und das finde ich sehr interessant Wolf Haas “Das Wetter vor fünfzehn Jahren”, der ja, glaube ich, seine Brenner-Krimis zuerst ganz konventionell geschrieben hat. Dann einen eigenen Stil entwickelt, womit er sehr erfolgreich wurde und das “Wetter vor fünfzehn Jahren” besteht aus einem einzigen Interview ziwschen Wolf Haas und einer Literaturbeilage und ich finde das Buch sehr sehr spannend, viel beeidruckender, als die beiden Wortreich-Bücher, beispielsweise, die ich zuletzt gelesen habe.

Solche Experimente will ich, die ich ja nicht experimetell schreibe, auch gern machen und die Idee mir selber über die Schulter zu schauen, ist ja auch schon sehr lang da, also eine Alter Ego, namens Eja Augustin entwickeln, eine fünfundsechzigjährige mehr oder weniger erfolglose schreibende Frau, die im Sommer, die Gelegenheit hat, in ein Haus in der Nähe von St. Pölten zu ziehen, ob sie dort für eine Freundin, die Blumen gießen und die Katze füttern soll oder, ob sie das von einer Tante oder Mutter erbte, ist noch nicht so klar. Sie entflieht jedenfalls der Stadt und ihrer Maskenpflicht und nimmt sich auch vor, ihren neuen Roman zu schreiben. Dann geht sie zur Seedosenzelle, findet das schöne rotbraugewürfelte Notizbuch, liest die Eintragungen, denkt “Darüber könnte ich schreiben, jetzt muß ich nur noch die Figuren und die Handlung entwickeln!”

Setzt sich dann auf die Terrasse, bestellt einen Kaiserspritzer, liest und notiert weiter und entdeckt dabei eine achtunundzwanzig oder fünfunddreißigjährige junge Frau, das ist auch noch nicht so klar, die die Kathi Sommer, der das Notizbuch gehörte, sein könnte. Die sitzt da mit einem sommersprossigen rothaarigen Mann, den sie Simon nennt und mit dem sie in einen heftigen Streit verwickelt ist. Scheint sie sich doch von ihm zu trennen und wirft ihm vor, daß er ihre Projektplanung verhindert hat und ihr Handy in einen Blumentopf warf.

Eine Tante Aloisia wird auch erwähnt und da fällt Eja ein, daß sie ja bei der Lesetheateraufführung bevor sie nach St. Georgen gefahren ist, eine alte Klavierprofessorin kennenlernte, die sich ihr, als Aloisia Brunngraber vorstellte und ihr von ihrer Großnichte erzählte.

Gepongt, gepongt, der Plot war zwar noch die da, aber einige der handelnden Personen und Kathi Sommer braucht auch noch zwei Freuninnen für die weiteren Handlungsstränge, die da wären, Angela Hager beispielsweise, die hat Eja beim letzten “Schweigemarsch für Kunst und Kultur” getroffen, die ist eine prekär beschäftigte Philosophin, die von Deutsch als Fremdsprache-Kurse und EDV-Projekten lebt und sehr kritisch und sehr verbittert ist und Jasmin Bauer, das ist die Inhaberin des Spielwarengeschäftes, in dem sie, bevor sie abfuhr, eine Puppe für ihre Enkeltochter kaufte.

Das wären die Personen, jetzt muß nur noch der Plot und die Handlung her und das ist das, was ich bis jetzt habe, beziehungsweise in den letzten Tagen erlebte, als ich auf Romanrecherche ging.

Darüber einen Roman zu schreiben, in dem die Autorin die Handlung sich entwickeln läßt, ist wahrscheinlich nicht sehr neu, aber ich habe mir ja vorgenommen, wie die Eja Augusint meine Sommerfrischenwochenenden dazu verwenden, mal hier ein Eis, dort einen Kaiserzpitzer zu trinken und die Beobachtungen aufschreiben, die ich dabei mache.

Vielleicht wird ein Roman daraus und ich schreibe es wieder, was mir fehlt ist das Feedback.

Die Schreibgruppe in der ich ja auch immer an meinen jeweiligen Projekt weiterschrieb, war ein Versuch aus diesem Dilemma hinauszukommen. Der Aufruf zur Lesrunde, wenn das Buch erst erschienen ist, ist ein anderer, denn ich denke, daß ich sicher weiterschreibe, warum sollte ich auch aufhören?

Aber wenn man, wie ich so viel geschrieben hat, aber eigentlich kein Feedback kommt, schwächt sich der Elan auch irgendwann ab und die Motivation wird kleiner und ich denke, das wäre furchtbar, wenn ich da vielleicht noch weitere zwölf Jahre so unbemerkt vor mich hinblogge, aber besser als gar nichts, ist es wahrscheinlich schon und so wird es vermutlich auch weitergehen.

Das zweite Literaturgeflüster-Buch

Hurrah, hurrah, es ist da mein neues Buch, proudly present, wie das so schön heißt, ein dickes Stück Literaturgeschichte, nun na, siebenundvierzig Jahre Schreiben, zwölf Jahre “Literaturgeflüster” und siebenundzwanzig selbstgemachte Bücher beziehungsweise achtundzzwanzig Artikel über “Mein Schreiben – Meine Bücher” geben viel her, vierhundertsiebenundfünfzig Seiten, um genau zu sein, mein bisher dickstes buch, keine Angst, die zwei die folgen werden, werden viel dünner sein.

Aber der oder die die sich für mein Schreiben interessieren, können damit einen schönen Einblick bekommen.

Selbstkostenpreis zehn Euro, wem das zu teuer ist, kann sich in meinen Blog oder auf meiner Website vertiefen, da ist das alles und viel mehr zu finden, nämlich bis dato 4 189 Beitrage und siebenundvierzig selbstgemachte Bücher und drei andere, das Debut in der “Edition Wortbrücke” und zwei Fach- bzw. Sachbücher übers Stottern.

Sehr viel mögen manche sagen, aber siebenundvierzig Jahre literarisches Schreiben sind sehr lang und da ich ja eine Fleißige bin, beziehungsweise eine von der Literatur besessene, wie ich das ja immer gerne nenne, ein literarisches Original sozusagen, ist das wahrscheinlich nicht zu wenig.

Die Gewinnspielfragen löse ich auf, leider hat sich wieder niemand gemeldet, der das Buch gewinnen will, aber wie gesagt, alles im Blog und auf der Website zu finden. Da sind zwar vielleicht ein paar Flüchtligkeitsfehler und leichte Abänderungen drin und eine Leserunde beziehungsweise eine Diskussion über mein Schreiben – meine Bücher hätte ich auch gerne wieder hier und stelle dafür fünf Bücher, gerne besonders nach Deutschland, als E-Book zur Verfügung, denn das gibt es diesmal auch.

Also meine siebenundvierzig “Indiebücher” habe ich mir selber zu je fünfzig Stück drucken lassen und zwar bei Digidruck/Melzer, Novum und “druck.at”, die “Hierarchien” sind in der von Jack Unterweger herausgegebenen “Edition Wortbrücke” entstanden, “Laß dir Zeit stottern will verlernt sein” im “Fischer Taschenbuchverlag” und  die “Verhaltenstherapie bei erwachseneen Stottern” bei ORAC.

Das erste Buch über das ich im “Literaturgeflüster” berichtet habe ist “Die Radiosonate oder das einsame Jahr” und die Kinderbücher heißen “Lore und Lena” beziehungsweise “Mutter möchte zwanzig Kinder”, die Beschreibungstexte haben meine Tochter Anna und Elfriede Haslehner geschrieben.

So und nun kann ich mich freuen und meinen Lesern schöne Lektüre wünschen!

Stern 111

Jetzt kommt das letzte Buch das ich von den für Leipziger Buchpreis Nominierten gelesen habe und das Sieger Buch der Belletristik Liste Llutz Seilers “Stern 111”.

Je vier Bücher von der Belletristiksschiene und vier der Übersetzungen habe ich gelesen. Verena Güntners “Power” und “Die Sanftmütigen” von Angel Igov habe ich nicht bekommen. Von den Sachbüchern habe ich nur die Andric-Biografie angefragt und von Lutz Seiler habe ich  das erste Mal etwas gehört, als er beim Bachmann-Preis 2007 gelesen und gewonnen hat.

Dann hat er mit “Kruso” 2014 den dBp gewonnen, das Buch hat mir der Alfred einmal bei dem Lyon- Flohmarkt in St. Pölten zu Weihnachten gekauft, es steht auf meiner Leseliste fürs nächste Jahr und das Lutz Seiler eigentlich Lyriker ist, merkt man dem Buch, das wahrscheinlich sehr viel Biografisches enthält, an. So ist Lutz Seiler ja , wie sein Held Carl, 1963 in Gera geboren. Das Buch ist seinen Eltern gewidmet und es beginnt, daß Carls Eltern Inge und Walter, den Sohn 1989 kurz nach der Wende verlassen haben, um in den Westen zu gehen. Er soll in Gera bleiben und das Haus hüten. Carl, ein Maurer, der Gedichte schreibt, nennt das, das “Elternrätsel”, das die ihm mit dem Schiguli an die Grenze bringen ließen und dann mit dem Akkordeon und in Wanderkleidung  entschwunden sind.

Carl hütet das Haus nicht lang, sondern geht nach Berlin, das heißt er fährt mit dem Schiguli dorthin, verbringt einige Nächte in der Linienstraße, wo glaube ich, auch Kerstin Hensel wohnt oder wohnte und ich sie zweimal dort besucht habe. Er wurd vom sogenannten “Rudel” aufgelesen, das ist eine anarchistische Künstlergruppe, die dort die Häuser besetzen, Werkzeuge klauten und eine Kneipe, die sogenannte “Assel”, hatte, wo glaube ich, auch Lutz Seiler einmal kellnerte und vorher war er in Hiddensee, was er in “Kruso” beschrieben hat und beides kommt in dem buch auch vor.

Carl bekommt eine der besetzten Wohnungen, wird Kellner in der Assel, wo es eine Ziege namens “Dodo” gibt. Er schießt zur Ergötzung der Gäste auch mit einer Kalaschnikow herum, trifft seine Jugendfreundin Effi wieder und fängt fast widerwillig zum Gedichteschreiben an. Das heißt, er ist nie mit ihnen zufrieden, wird aber doch entdeckt und verlegt und den Kontakt zu den Eltern, die eine Zeitlang durch Westdeutschland tingeln, eine Zeitlang bei einem syrischen Arzt wohnen, was Lutz Seiler in einem Interview betonte, er nicht erfunden hat, weil  das zu kitschig gewesen wäre, -gibt es vorläufig nur über Briefe, die er sich bei der Postfrau in Gera  nachschicken läßt und seinen Eltern nur zögernd schildert, daß er das Haus verlassen hat.

Die Eltern emigirieren schließlich nach Amerika. Walter, der Programmierer arbeitet dort für Hollywood. Carl besucht sie und erfährt von ihnen, daß sie schon einmal vor seiner Geburt über die Grenze und nach Amerika wollten, Bill Hailey ist schuld daran und der “Stern 111”, die Titelgebung ist ein Kofferradio, das in den Sechzigerjahren in der DDR üblich war.

Fünfhundert Seiten hat der Lyriker gebraucht, um seine Jugenderinnerungen und wieder einen DDR- und Wenderoman aufzuschreiben. Manches habe ich überflogen, manches sehr konzentriert gelesen. Ich hatte nur ein PDF, da das Buch, glaube ich,  wegen der durch Corona geschossenen Grenzen nicht angekommen ist.

Jetzt bin ich auf “Kruso” sehr gespannt und auch was ich von Lutz Seiler noch lesen werde. Es gibt im Netz auch ein Video, wo er alle Orte in Berlin in denen das Buch spielt, begeht und ihre Geschichte erzählt.

Keine Veranstaltungen und andere Ausblicke

Ich habe mir in den letzten Monaten, als noch keiner etwas von Corona wußte, wenn ich mich  am Abend in die “Alte Schmiede”, ins Literaturhaus oder in die “Gesellschaft” ging, was ich ja regelmäßig machte, öfter gedacht, daß ich eigentlich keine Lust habe, die Veranstaltungen der anderen anzuhören, die mich dann ignorieren, nur auf Aufforderung grüßen, übersehen oder mich neben sich zehn Minuten stehen lassen, wenn ich sie etwas fragen will, was tust du da, die gehen ja auch nicht zu dir, wenn du liest, bist du alleine da oder hast ein zwei Zuhörer, die du dir noch selber anschleppst, also aufhören, etwas verändern.

“Gut!”, habe ich mir dann öfter gedacht und mir dabei schon die Schuhe und die Jacke angezogen, um Richtung Ziegler- oder Schönlaterngasse zu gehen, weil ich gewußt habe, daß ich das nicht tun werde, denn was sollte ich sonst tun?

Gewohnheiten sind eben ein Hund oder wahrscheinlich wichtig, predige ich ja nicht umsonst meinen Klienten immer die Tagesstruktur und das kann man jetzt auch in den Medien hören, wenn dort erklärt wird, daß man sich zu Hause nicht gehen lassen, sondern aufstehen, sich  anziehen und sich dann zum Homelearnig oder Homeoffice setzen soll.

Veranstaltungen gibt es jetzt bis mindestens Ende Juni nicht mehr und ob es dann einen “Bachmann-Preis” geben wird, was eigentlich leicht lösbar wäre, ist auch noch nicht klar und meine Leser werden es vielleicht an meinen bisherigen CoronaBerichten gemerkt und erstaunt festgestellt haben, sie gehen mir nicht ab.

Ich gehe derzeit nur wenig aus dem Haus, eigentlich nur um Zahlscheine einzuzahlen,Briefe aufzugeben oder die Plastikflaschen zu entsorgen, richtig nach Harland unseren Zweitwohnsintz sind wir über Ostern auch gewesen und dort bin ich ein bißchen Rad gefahren, aber ich lese und schreibe viel und versuche mich auf meinen Blog noch besser zu promoten, obwohl ich weiß, daß mein erfolgloses Schreiben wohl wirklich niemanden interessiert.

Also etwas ändern oder, wie wird es nach Corona weitergehen. Das wissen wir noch nicht so genau. Wissen auch nicht, wie lange es dauert, nur, daß ich mit einer Maske nicht in ein Bad und auch nicht spazieren gehen will, aber in Bäder bin ich auch vorher nicht gegangen und beim Volksstimmefest, das ja immer Ende August, Anfang September pünktlich vor Schulbeginn stattfindet, wissen wir auch nicht, ob es das gegeben wird. Ist es ja doch, obwohl es ja nur wenige Kommunsten gibt, eine Massenveranstaltung.

Daß es aber kein “Linkes Wort”, meine jährlich größte Lesung geben wird, war auch schon vor Corona klar, hat sich da ja, die letzten zwei Volksstimeanthologien werden wohl auch nicht fertig, Christoph Kepplinger gemeldet und gesagt, daß er es nicht mehr organisieren wird.

Ich will das auch nicht, obwohl ich ja schon Veranstaltungen organisert habe. Von 2001 bis 2009 mit Ausnahme 2002, die “Freiheit des Wortes” für die GAV, dann habe ich es für die “Mittleren” zurückgegeben, weil man ja nur mehr eine Veranstaltung organiseren durfte, die mache ich auch nicht mehr und sonst werde ich ja nur sehr wenig zu Veranstaltungen eingeladen und wenn, dann kommen, so wie im Republikanischen Club voriges Jahr nur wenige Leute hin oder es ist, wie in der “Gesellschaft” ohnehin ein Hindernis, weil ich ja nur Selbstgemachtes habe und “Eigenverlag, nein das wollen wir  nicht!”

So hätte ich heuer wahrscheinlich auch ohne Corona wenige oder keine Lesungen, der Osterspaziergang der LitGes, wo ich ja mit Ausnahme des letzten Jahres immer hingegangen und etwas gelesen habe, ist wegen Corona ausgefallen, das “Linke Wort” gibt es nicht mehr, höchstens die “Poet Night”, die ja im Oktober oder November stattfindet, könnte es noch geben, aber das ist ja auch nur eine Insiderveranstalter, wo die Lesetheatermitglieder, die auch schreiben, einen Text lesen, dafür eine halbe Stunde früher kommen,  nach der Lesung ihren Fünfziger oder was es an Honorar gibt, abholen und dann meistens verschwinden oder sich in den Gastraum setzten.

Also keine Lesungen mehr, aber zum Schreiben höre ich nicht auf, obwohl ich auch das ja schon öfter angeküngt habe, daß ich mich ausgeschrieben fühle und nicht wirklich weiß, ob mir noch etwas einfallen wird?

Das stimmt nicht, kann ich gleich vermelden, Corona hat mich da eher kreativ gemacht, denn ich habe in den letzten Tagen das “Fräulein”No” fertig korrigiert und mit der Planung des “Frühlingserwachen” meinem Corona-Roman angefangen und die Vorschau vom “Zweiten Literaturgeflüster-Buch” ist auch schon da und was den Veranstaltungsstop betrifft, da gibt es ja nicht ur den Corona bedingten und den vor einem Jahr wegen des Gips, nein, ich habe das, glaube ich, schon 2000 einmal ausprobiert, weil ich dachte, ich sollte lieber zu Hause bleiben und nicht so viel zu den Veranstaltungen der anderen gehen.

Habe dann damit aufgehört, weil ich dachte, sonst vergessen mich die anderen. Damals habe ich meine Texte ja noch zu Veranstaltungen geschickt und mich für Stipendien geschickt und mehr habe ich ohne Lesungen auch nicht geschrieben.

Damals habe ich  noch nicht gebloggt. Als ich 2008 damit angefangen habe, habe ich noch die “Mittleren” und die “Freiheit des Wortes” organisiert und bin von der GAV 2008 auch in die  die Jury für die “Buchprämien” vorgeschlagen worden. 1996 haben sie das schon einmal für das “Nachwuchsstipendium” getan. Da habe ich in den diesbezüglichen Artikel schon etwas von einer Gradwanderung geschrieben, von dem Boderlinehüpfen von Hüben nach Drüben, von der Hobby zur Profiautorin oder vom Publkum zur Lesenden und als Hobbyautorin, meine Leser wissen es, bezeichne ich mich immer noch nicht, sondern eher als literarischen Original, obwohl ich ja selber eifrig nach drben schaue und mir auch Webinare und Probeworkshops von Leuten anhöre, die vermutlich viel weniger als ich geschrieben haben, die sie wahrscheinlich für Schreibanfänger anbieten, was ich sicher nicht bin.

Der Blog, könnte man also sagen, hat mich von der Profischiene in die ich ja sehr gerne will, noch ein Stückchen weiter weggebracht hat und ob ich nach Corona wieder zurückfinde, ist wahrscheinlich auch eher unwahrscheinlich, bin ich ja schon über fünfundsechzig. Da bekommt man kein Stipedium mehr und Preise warhhrscheinlich auch nur, wenn man Mayröcker, Handke oder Jelinek heißt, gut die Ilse Helbich ist eine Ausnahme. Aber ich schreibe ja sehr viel und eifrig, habe bei den IG Autoren ja noch vor Ausbruch der Corona-Krise meinen “Selfpublisherantrag” gestellt, da hat sich dann etwas später eine Studentin bei mir gemeldet, die Dissertation darüber schreiben will und ein Interveiw mit Cornelia Stahl soll es in diesem Monat auch geben. Die hat mich ja einmal bei dieser anderen Buchmesse angesprochen und gesagt, sie würde mich im Juni interveiwen. Das war vor sechs Jahren. Jetzt scheint es zu klappen und die Doris Kloimstein hat mich im Herbst auch zu einer Klosterwoche eingeladen, wo ich mit anderen einen Text zu einer Bibelstelle schreiben soll, ob das stattfindet ist auch noch nicht so klar?

Es würde dann eine Anthologie geben und daß ich mein “Mein Schreiben meine Bücher” wenn es erst fertig ist, an die Frau Danielcyck, die “Gesellschaft”, Ö1, etcetera schicken will, habe ich mir auch schon vorgenommen. Aber Ö1 spart ja derzeit sehr, so hat mir die Ruth erzählt, daß sie da  keine neuen Texte mehr nehmen und auch das Kulturjournal umfunkoniert haben.

Corona-Lesungen gibt es aber sehr viele und ich schaue mich auch manchmal durch die Online-Lesungen, aber da fehlt der persönliche Kontakt, das merke ich schon. Da kann man dann zwar auch nicht ignoriert werden. Mal sehen, wie es mit meinen Veranstaltungspausen weitergeht, auf dem Blog werde ich sicher  präsentbleiben und mit Maske gehe ich sicher zu keinen Veranstaltungen, also warten wir ab.

Vorschau auf das „Literaturgeflüsterbuch II – Mein Schreiben meine Bücher”

Das vorliegende Buch besteht sowohl aus den Artikeln, die im “Literaturgeflüster” zwischen 2012 und 2019 über mein Schreiben entstanden sind, beziehungsweise gibt es Einblick in die seit Bestehen des “Literaturgeflüsters” entstandenen Bücher.

 

Statt Osterspaziergang und Ostereiersuchen gibt es am  Ostermontag den ersten Blick auf das Cover und den Beschreibungstext  meines neuen Buchs mit dem man in meine  Schreibwerkstatt schauen kann.

Jetzt  muß es nur noch in die Druckerei gehen, dann können sich meine Leser bei der Leserunde beteiligen,  Kommentare über das Buch abgeben  und darüber, wenn vorhanden mit anderen diskutieren.

In die Texte kann man  jetzt schon hineinsehen, sind ja alle im Blog entstanden, beziehungsweise handelt es sich, um die Buchkapitel, die auf meiner Website zu finden sind

Daher geht es gleich zu den Gewinnspielfragen, mit denen man das Buch nach Erscheinen gewinnen kann.

  1. Auf welche Art und Weise sind meine Bücher entstanden und wie heißen die Druckereien, die ich bisher in Anspruch nahm?
  2. Welches ist das erste Buch über das ich schon  im “Literaturgeflüster” in den Schreibberichten berichtet habe?
  3. Wie heißen meine meine zwei Kinderbücher und wer hat die Beschreibungstexte dafür geschrieben?

Das wärs, ich würde mich über Interesse und rege Beteiligung freuen und bin schon sehr gespannt.

Weiter mit dem Handlungsaufbau

Ich bin ja derzeit, vielleicht Corona bedingt, vielleicht auch so, literarisch sehr aktiv, versuche auf meinen Blog das zu machen, was die Veranstaltungsorte wie die “Alte Schmiede”, die “Gesellschaft”, Klaus Kkastberger, etcetera, auf ihren Seiten machen, meine Veranstaltungsvideos online zu stellen, wer also etwas von mir hören oder lesen will, ist hier richtig, Doris Kloimstein habe ich gehört, ist diesbezüglich schon unterwegs und auch, was das Schreiben betrifft, geht es gut und ich bin, wie schon einmal “gestern, heute und auch morgen” unterwegs.

Das heißt das “Mein Schreiben-meine Bücher-Literaturgeflüsterbuch”, liegt beim Alfred, das Cover hat er schon erstellt. Es ist ein anderers, als ich dachte, aber sehr schön, kann ich schon verraten und ich hoffe auch, er stellt sehr bald die “Vorschau”, damit man es auch sehen kann, ein. Dann muß ich den Text noch endkorrigieren, bevor das Manuskript an die Druckerei und das Cover mit der Leseprobe, dem Kapitel  “Sogenannte Indiebücher” auf meine Website gehen kann.

Ich habe inzwischen das “Fräulein No” korrigiert und den Text samt der Beschreibung dem Alfred übbergeben. Coverbild haben wir noch keines. Da müßen wir erst auf Suche gehen, aber ich bin schon eifrig am Schreiben des Neuen, bezieungsweise am Planen, denn da habe ich ja vor auszuprobieren, ob ich das mit der “Heldenreise” kann, da habe ich mir die Unterlagen die ich von Jurenka Jurks  Webinaren habe, herausgesucht, das “Romanschreibbuch” von Gustav Ernst, das ich auch dazu benützen will, liegt schon länger am Schlafzimmertischchen und am Samstag habe ich mich endlich wieder auf die Terrasse in die Sonne gesetzt, meine Morgenseiten geschrieben, beziehungsweise in mein kleines schwarzes Büchlein, meine Zustandsnotizen gemacht und mir dann das vierte Video von Ronny Rindler gegeben und die sind sehr informativ und ich kann jeden nur empfehlen, sie sich anzuhören, der sich für das Schreiben interessiert. Sie richten sich zwar wahrscheinlich an Schreibanfänger und das bin ich wohl wirklich nicht, auch wenn mich mein Freund Uli für eine Hobbyautorin hält. Aber die Aufgabe eine Szene so zu schreiben, daß sie am Schluß eine offene Frage, ein Mißgeschck oder einen Cliffhänger enthält, damit die Leser am Ball bleiben, habe ich gemacht. Mit dem Cliffhänger habe ich zwar so meine Schwierigkeiten. Das heißt, ich weiß nicht so recht, ob es wirklich spannend geworden ist. Aber das sind die Bücher, die ich lese, ja meistens auch nicht und sie sind wahrscheinlich auch nicht immer nach der “Heldenreise” komponiert. Ich könntle sie aber vielleicht als Einstiegsszene für das “Kein Frühlichgserwachsen mehr” verwenden, obwohl ich auch da nicht wirklich sicher bin, ob das wirklich schon der Einstieg ist oder die Geschichte nicht vielleicht doch schon vorher beginnt.

die Corona-Krise ist jedenfalls ausgebrochen, beziehungsweise hat sie Österreich mit seinen ersten Toten erreicht und Kanzler Kurz gibt seine Pressekonferenz, Roswitha Wegerth oder Herwath sitzt zu Hause vor dem Laptop. Sie ist ja Ausstellungskuratorin und will mit ihrem Assistenten Viktor, eine Ausstellung über das “Rote Wien” vorbereiten, die im Juni eröffnet werden sollte. Sie denkt dabei an ihren Assistenten den dreißigjährigen Viktor,der ihr Nachfolger werden soll, wenn sie sich nach der Ausstellung offiziell in den Ruhestand begeben wird und überlegt oder fürchtet, daß sie sich ein bißchen in Viktor verliebt hat. In der Küche sitzt ihr Ehemann Egon und sabbert vor sich hin, denn beim ehemaligen Universitätsprofessor wurde vor drei Jahren eine Alzheimer Disease diagnostiziert. Jetzt füüttert ihn die slowakische Personenbetreuerin Janina, der beschimpft sie und Roswitha denkt an ihre Tochter Bea, die Psychotherapeutin ist und die ihrer Mutter sowas sicher nicht erlauben würde. So weit, so what und jetzt beginnt die Figuren- und die Heldenreiseplanung, da habe ich mir ja den Romanfahrplan der Jurenka Jurk herausgesucht, die Schneeflockenmethode gibt es auch und die “Nanowrimotips”, der Annika Bühnemann und eine ungefähre Szenenfolge und auch den Schluß, an dem es mir bei meinem letzten Schreibbericht noch mangelte, gibt es inzwischen auch.

Es gibt also die Coroanausgangsbeschränkungen, dazu habe ich ja auch meine Corona-Notizen. Roswitha trifft sich trotzdem einige Male heimlich oder auch offiziell, um die Ausstellung zu planen im Wien-Museum, Egon reißt ein paarmal aus und hat Schwierigkeiten mit der Polizei, weil er sich ja nicht an die Abstandsregeln hält, Bea mischt sich ein und schimpft mit ihrer Mutter. die sie mit ihren fünfundsechzig Jahren und drei Monaten für eine Risikopatientin hält. Janina kümmert sich um Egon, muß aber zurück in  die Quarantäne und man weiß dann nicht, ob die andere Betreuerin Zsusanna über die Grenze kommt? Am Schluß hat Egon einen Autounfall. Das heißt, er wird von einem solchen angefahren, hat einen geprellten Finger und ein Cut am Auge. Das ist mir wirklich vorgestern passiert, als ich auf der Bank gewesen bin. Das heißt, ich bin im Park über irgendwas gestolpert und hingefallen und es hat ein bißchen geblutet und die Corona-Krise geht auch vorbei. Alle dürfen sich wieder treffen, Viktor stellt Roswitha seine Freundin Christine vor, Bea bringt ihre Freundin Esther mit, der Sohn Albert, seine Frau Valeria und erzählt, daß sie im dritten Monat schwanger ist. Szusanna ist auch über die Grenze gekommen. Die Ausstellung kann dann auch eröffnet werden. Eventuell findet das alles auch dort statt, so,weit, so what und nun mach einen spannenden Roman daraus, liebe Eva!

Wie ich mich kenne, wird der Rohtext fertig werden und es wird wahrscheinlich wieder nicht so spannend oder besser vielleicht nicht so ganz neu sein. Das heißt, die Corona-Krise ist das schon und das Verarbeiten derselben, wie der Egon darauf reagiert, mein fast fünfzigstes Selbstemachtes, wenn ich mich nicht irre, wird das sein!

Aber stop und halt, nicht zu weit in die Zukunft hinauslehenen. Erst die Szenenplanung machen und dann den Rohtext schreiben. Danach das Ganze gründlich  überarbeiten, bevor ich mich entscheiden kann, ob es wieder an den “Digidruck” gehen wird oder sich vielleicht doch ein Verlag findet, der sich für mein literarischen Schaffen interessiert?

Mal sehen, ich bin gespannt und jetzt schauen sich meine Leser am Besten meine Vorschau an, beantworten die Gewinnspielfragen, melden sich für die Leserunde an und bis das soweit ist, können sie auch auf meine Website gehen. Da finden sich die Leseproben der meisten Bücher und die Schreibartikel gibt es, da allerdings unkorrigiert, im Blog.