Internationale Frauenlyrik

Das Schamrock-Festival initiert von Augusta Laar, gibt es, glaube ich, schon zehn Jahre und das Festival der Dichterinnen glaube ich zum sechsten Mal. Das Festival findet in München statt und in Wien gibt es einen Auftaktabend. Bei einigen Veranstaltungen bin ich gewesen.

Die fünf Frauen, die da ihre Text präsentierten, waren wirklich international. hat es doch mit der litauischen Autorin, Jurgita Jasponite, die Naturlyrik und von Wäldern und von Jägern schreibt begonnen.

Cornelius Hell hat sie übersetzt und ihre Lesung moderiert. Eingeleitet hat er mit der politisch korrekten Frage, ob ein Mann eine Frau übersetzen darf?

Die Männer dürfen dem Festival helfen hat Augusta Laar am Schluß ergänzt und Robert Huez, der die kranke Barbara Zwiefelhofer vertrat, ist ja auch ein Mann.

Dann ging es nach Slowenien und da wurde Ana Pepelnik vorgestellt, deren Text auf englisch projiziert wurden. Dann folgte Simone Hirth, in Deutschland geboren, die im Vorjahr den “Priessnitz-Preis” bekommen hat und da mit der “Poesie Kaffee getrunken” hat, ihre Prosa Bücher bzw. Romane habe ich gelesen und überrascht hat sie mich durch ihre frische klare Sprache, die ebenso auch Cornelia Travnicek hatte und ein bißchen durch ihre Lyrik zog und auch den neuen noch nicht erschienen Gedichtband erwähnte, in dem es um das Reisen geht und sie einige der darin erscheinenden Gedichte, im Iran und in der Ukraine, also an den Orten, wo derzeit viel in der Welt passiert, geschrieben hat.

Die Stimme aus Hongkong Tang Siu Wa, die inzwischen in Taiwan lebt, war natürlich besonders interessant und dann gab es eine Diskussion zwischen ihr, Augusta Laar und Cornelia Travnicek, die ja Sinologie studiert hat, die aber auf Englisch stattfand, wo es um die Frage gibt, ob die Poesie, die sich für die Freiheit einsetzt, politisch sein muß, was Tang Siu Wa verneinte.

Ein interessanter Abend, der nächste Woche wahrscheinlich mit noch mehr Poetinnen in München fortgesetzt werden wird.

Das werde ich versäumen. Habe diese Woche aber schon einiges an Poesie gehört und mich außerdem mit der sozialen Situation der Dichterinnen und ob diese davon leben können, auseinandergesetzt.

Wieder ein “Nanowrimo”?

Es ist der achtundzwanzigste Oktober, wo man sich die Frage stellen könnte, ob man beim “Nanowrimo” mitmachen soll?

Eine Frage, die sich für mich bis auf wenige Tage gar nicht stellte. Denn da korrigierte ich ja an meinen “Sozialen Kreditsystem”, und bin weil ich jetzt wieder mehr Stunden habe und vorige Woche nach Frankfurt surfte in der letzten Zeit auch nicht sehr oft dazugekommen. Dann bin ich am Nationalfeiertag doch überraschend damit fertig geworden, habe den Text zum Druckerei fertig machen an den Alfred geschickt und Pläne für das Nächste habe ich auch irgendwie schon, obwohl ich mich damit in der letzten Zeit nicht sehr viel beschäftigt habe.

Aber beim “Tag der offenen Tür” des “Writersstudio” habe ich ja nach einem Bild, den Anfang einer Geschichte geschrieben. Ein Wunderkind, das eigentlich keines sein will ist, aber von seiner Mutter dazu gedrängt wird und die Idee mich statt der Pandemie, die ja jetzt vielleicht wirklich vorbei sein könnte, wenn man sie läßt, aber leider von vielen anderen Krisen ersetzt wurde, wieder mit einer Bücheraufleserin zu beschäftigen ist mir auch schon gekommen.

Da liest wieder eine ihre Bücher auf, beziehungsweise versetzt sie sich in deren Charaktäre und spannt Geschichten daraus. Geschichten aus tausend und einem Buch, bis es sich dann sterben läßt, Da braucht man wohl an die zehn Jahre dazu. Die Idee dazu ist mir zwar erst vor kurzem gekommen, aber das Buch aus anderen Protagonisten zu schreiben, habe ich schon länger geplant. Ist zwar ein wenig schwierig und sicher nicht in ein paar Wochen, also auch nicht im November zu schreiben.

Aber eine spannende Idee und da will ich wieder was Neues ausprobieren. Diese Idee ist mir dann wieder abhanden gekommen und als ich am Mittwoch meine Fenster putzte, war sie und die ersten Szenen auf einmal da.

Die Heldin könnte Flora Faun heißen. Flora und Fauna wäre da das poetische Element und der Text, da hätte ich ja einen Titel “Seifenblasen fliegen gegen den Himmel” schon in meinen Notizbuch notiert.

“Flora Fauns Freudenberge” täte es aber auch und die ist eine ältere Frau und um den Pandemiebezug, den es in Zeiten, wie diesen natürlich geben muß, ist eine Masken-und Testverweigerin, hat die Pandemie und die NI-Lockdowns also irgendwie gut hinter sich gebracht und jetzt das Problem, daß sie nie in ein Spital oder Pflegeheim kann, also gesund bleiben muß.

Eine mögliche Demenzangst gibt es vielleicht auch und sie hat viel Bücher. Nachschub wäre ja auch aus den Bücherschränken zu besorgen und da könnte sie ihre tausend und ein Bücher auflesen, um erst dann zu gehen und sie ist auch wieder irgendwie isoliert und hört aus der Nachbarwohnung Klavierklänge dringen. Das übt, weiß sie, mehr oder weniger freiwillige der dreizehnjährige Jürgen Jelleweil von seiner Mutter Agathe, eine Musiklehrern oder Architektin, gedrängt, um ein Wunderkind zu werden und einen Mortimer Morris gibt es auch. Das ist ein Jugendfreund von ihr und einer an den sie denkt, telefoniert oder smst und der will sie besuchen kommen.

“Noch nicht! Laß mich zuerst meine Bücher auflesen und Geschichten daraus erzählen und formen!”, so weit, so what.

Die Idee mir die Geschichte aus Bildern zu erschreiben ist mir ja bei den “Tagen der offenen Tür” im “Writersstudio” gekommen. Die muß ich mir erst suchen und eigentlich und genaugenommen, wäre ein “Nanowrimo” für mich vielleicht sogar kontrainduziert.

Denn das ich das kann, in einem Monat einen Rohtext schreiben habe ich Ja schon sieben oder achtmal oder noch viel mehr bewiesen. In der letzten Zeit bin ich auch schon viel früher damit fertig und die Texte werden kürzer und eigentlich will ich mir ja immer Zeit lassen, die Geschichte kommen und lang werden lassen und für diese Pläne braucht man, wie erwähnt sicher Zeit.

Andererseits reizt das Datum. Ich bin meistens schon mit ein paar tausend Wörtern eingestiegen oder im letzten Jahr erst in der Mitte des Monats.

Aber diesmal hätte ich nicht viel mehr, als die schon skizzierten Ideen und könnte neu durchstarten, Also ein Monat lang Rohmaterial sammeln und dann erst den Roman daraus formen. Meine guten, nie so ganz verwirklichten Vorsätze, ich weiß.

Aber weil es zeitlich so gut liegt, werde ich mich wohl anmelden und sehen wie es weiter geht. Also heute nach Bildern suchen und dann mit den ersten zwei Kapitelnideen einsteigen und dann sehen, wie es weitergeht. Ich bin gespannt und werde meinen Lesern davon berichten.