{"id":41750,"date":"2016-01-17T12:00:05","date_gmt":"2016-01-17T11:00:05","guid":{"rendered":"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=41750"},"modified":"2016-01-17T12:00:05","modified_gmt":"2016-01-17T11:00:05","slug":"erneuter-schreibbericht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=41750","title":{"rendered":"Erneuter Schreibbericht"},"content":{"rendered":"<p>Wer wissen will, wie es <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/01\/15\/zustands-und-schreibbericht\/\">weitergegangen<\/a> ist? Es ist nat\u00fcrlich, selbstverst\u00e4ndlich, am Freitag habe ich die bis dato vorhandenen elf Szenen durchkorrigiert und, um ein<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/01\/16\/weiter-mit-der-indie-front\/\"> paar Worte verk\u00fcrz<\/a>t. Die Idee mit dem Vater, der Diabetes hat, operiert werden soll und sich mit der Tochter vers\u00f6hnen will, ist mir da schon gekommen und auch die, da\u00df es mit dem Vater weitergehen k\u00f6nnte und auch eine Margarita Str\u00e4hne war vorstellbar.<\/p>\n<p>Dann ging es wieder. Samstags in der Badewanne kamen beim Lesen von Brigitte Konauers &#8220;Teufesbruck&#8221;, ein sehr anspruchsvolles poetisches Buch, das volle Aufmerksamkeit verlangt, die Idee, da\u00df der Vater, den Paula ja am Abend davor vielleicht an der Kreuzung gesehen hat, anruft, sie legt auf, versch\u00fcttet Milch und Kaffe, geht dann wieder Jogen, trifft die Kollegin und den ehemaligen Chef vor dem &#8220;Sigmund Freud Museum&#8221;, sie wohnt in der W\u00e4hringerstra\u00dfe, w\u00e4hrend Paul inzwischen in seiner Firma sitzt, an Paula denkt, Irene ruft an, mach sich Sorgen um Margarita.<\/p>\n<p>So weit, so what und bis jetzt aufgeschrieben, das hei\u00dft vier Szenen sind jetzt wieder dazu gekommen und wir halten bei 18 144 Worten, 39 Seiten und 15 Szenen und dann war es wieder aus.<\/p>\n<p>Das hei\u00dft ein paar Blogs von sehr jungen Frauen, die dort selbstbewu\u00dft Schreibtips geben, von\u00a0 Stufenpl\u00e4nen, Heldenreisen und, wie man an Material f\u00fcr seine Texte kommt, schreiben, habe ich inzwischen auch entdeckt.<\/p>\n<p>Man geht in eine Bibliothek, greift blind nach dem ersten Buch und schreibt, sich einen Satz oder Wort heraus. Das tut man vier, f\u00fcnf Mal, dann hat man vielleicht\u00a0 den Plot der n\u00e4chsten Geschichte.<\/p>\n<p>Daran habe ich auch schon gedacht, es bisher aber noch nicht ausprobiert, denn, da\u00df der Kurt nach der Operation im Koma liegen k\u00f6nnte oder stirbt, war mir schon eingefallen.<\/p>\n<p>Dann bin ich mit der Brigitte Konauer wieder in die Badewanne gegangen und habe weitergedacht, ihre poetisch sch\u00f6nen S\u00e4tze, die von Vogelvolieren und vieles anderen handeln und\u00a0 an <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/09\/20\/winters-garten\/\">Valerie Fritsch<\/a> erinnern, dazu laden dazu und eigentlich ist es auch ganz einfach.<\/p>\n<p>Der Paul singt wieder in der &#8220;Villa&#8221; Margarita hat sich mit ihrer Freundin Jana hingeschlichen, die Mutter erlaubt es ja nicht und erz\u00e4hlt, sie probt mit ihrer Freundin f\u00fcr die Faschingsparty in der Schule auch einen Zarah Leander Auftritt. Paul bringt die Beiden heim und dann auch Paula, die sich ja vor einer Begegnung mit Kurt f\u00fcrchtet.<\/p>\n<p>Dabei treffen sie seinen Arbeitskollegen Stefan Slopetzky, der prompt &#8220;Ist das deine Freundin?&#8221;, den Singel fragt. Und das k\u00f6nnte das Bonmot sein, der Aufh\u00e4nger und das, was alle fragen werden, Frau Huber, Dr. Scherzer, die Typen am Donaukanal, etcera.<\/p>\n<p>Bei der Jause am Samstag bei Irene kommt ein Anruf von Paulas Mutter, Kurt liegt auf der Intensivstation.<\/p>\n<p>&#8220;Willst du ihn nicht besuchen?&#8221;<\/p>\n<p>Sie will eigentlich nicht, aber Paul bietet sich als Begleiter an, weil sie vielleicht nur so wirklich abschlie\u00dfen und sp\u00e4ter keine Schuldgef\u00fchle haben braucht.<\/p>\n<p>Sie kommen dann von dort zur\u00fcck, gehen zur Magaritas Faschingsparty, Dr. Scherzer fragt &#8220;Ist das ihr Freund, Fr\u00e4ulein Paula?&#8221;, er sagt fr\u00f6hlich ja und sie f\u00fcgt zu seiner Kondulation &#8220;Das macht mir nichts aus, Herr Doktor!&#8221; hinzu und richtig, Elektrotechnik wird sie ab dem Sommersemester auch studieren.<\/p>\n<p>So weit, so what und eigentlich sehr gut, nicht wahr? Hat nur einen kleinen Haken. Das Ganze wird, wenn es so bleibt, keine drei\u00dfigtausend Worte und etwa f\u00fcnfzig Rohseiten haben, ein halber Nanowrimo also, f\u00fcr den ich f\u00fcr das Aufschreiben, an die zwei Wochen brauchte, wo bleibt der Vorsatz ein Jahr daf\u00fcr zu brauchen, Frau Dr. Jancak?<\/p>\n<p>Scheint wieder nicht zu gehen, weil ich vielleicht eine Kurze und Schnelle bin und nat\u00fcrlich ein wenig ausgeschrieben, aber es sind neue Wege und nicht sehr viel Abgelutschtes schon zig Mal Angeschriebens drinnen. Der <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/06\/17\/lesung-vor-dem-offenen-bucherschrank\/\">offene B\u00fccherschrank<\/a> kommt zum Beispiel kein einziges Mal vor und es wird, glaube ich, auch kein Buchtitel erw\u00e4hnt.<\/p>\n<p>Bei der <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_paulanebel.html\">&#8220;Paula Nebel&#8221;<\/a>, das habe ich vor ein paar Jahren schon geschrieben, ist es <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/03\/23\/weiter-mit-der-romanarbeit\/\">mir auch so ergangen<\/a>. Fott dahin geschrieben, dann war ich nach<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/04\/16\/fortgesetzte-krisenstimmung\/\"> f\u00fcnfzig Seiten Rohtext fertig<\/a>. Das fertige Buch hat vierundachtzig und\u00a0<a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_miranda.html\"> &#8220;Miranda Schutzengelchen&#8221;<\/a> hundertvier.<\/p>\n<p>Das geht mir manchmal so, da\u00df ich schnell fertig bin und da\u00df es k\u00fcrzere Geschichten oder Erz\u00e4hlungen werden.<\/p>\n<p>Mu\u00df nicht schlecht sein und wenn ich mich so bei meinen vierzig B\u00fcchern umblicke, habe ich einige recht d\u00fcnne und dann auch sehr dicke, wie die <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_radiosonate.html\">&#8220;Radiosonate&#8221;<\/a> oder <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_literaturgefluester.html\">&#8220;Das Literaturgefl\u00fcster-Texte-Buch&#8221;<\/a>.<\/p>\n<p>In die Krise werde ich also nicht st\u00fcrzen, sondern die geplanten Szenen aufschreiben, dann das Ganze ordentlich korrigieren und auch noch etwas straffen, um beispielsweise die Beziehung der Beiden klar herauszuarbeiten.<\/p>\n<p>&#8220;Ist das deine Freundin?&#8221;, als Schl\u00fc\u00dfelsatz, mehr braucht eigentlich nicht sein.<\/p>\n<p>Bei den Namen werde ich auch noch etwas \u00e4ndern und sie vielleicht klingender und <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/08\/11\/aktueller-korrekturbericht\/#comments\">sprechender<\/a> machen, eine Irmi Engl\u00e4nder vielleicht, einen Dr. Wilfinger, zu dem geht Paula in Hormonbehandlung, Pauli wird in ihren Papieren stehen und Mag P. Billinger oder Pauli Billinger am T\u00fcrschild und das &#8220;Fr\u00e4ulein Paula!&#8221; ist\u00a0 auch so eine Metapher, beziehungsweise tritt\u00a0 Paul, als solche in der &#8220;Villa&#8221; auf und singt Zarah Leander und Edith Piaf.<\/p>\n<p>Die Krise k\u00f6nnte dann nat\u00fcrlich schon irgendwie wieder kommen, denn erstens ist es nicht gerade lustig, wenn ich mit dem Buch in einem Jahr oder so im <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/01\/27\/verlagsvertrag\/\">&#8220;Literaturhaus&#8221; <\/a>stehe, es herzeigen will und keiner schaut es an und die Frage, was kommt danach?, wird sich auch wieder stellen und wenn ich so weiter mache, komme ich vielleicht wirklich in Jacqueline Vellguths N\u00e4he, mit ihrem <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2016\/01\/09\/quantitaetskriterien\/\">zw\u00f6lf B\u00fccher pro Jahr-Projekt<\/a>, um damit ber\u00fchmt zu werden.<\/p>\n<p>Nun, ich werde das sicher nicht und mir wird wahrscheinlich auch nicht so viel einfallen, da\u00df ich 2016 noch elf andere Projekte zusammen bringe, abgesehen davon, da\u00df dann der Alfred durchdrehen w\u00fcrde, der jetzt schon die <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/12\/17\/nika-im-readingroom\/\">Nika<\/a> mit der <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/07\/13\/lesung-bei-summa-in-da-stadt\/\">Sandra<\/a> und der <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/09\/01\/vorschau-auf-die-pensionsschockdepression-oder-selmas-kopftuch\/\">Selma<\/a> durcheinanderbringt und &#8220;Schreib nicht so viel!&#8221;, st\u00f6hnt.<\/p>\n<p>Denn da haben wir\u00a0 am Freitag das Bild f\u00fcr die <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_selma.html\">&#8220;Pensionsschockdepression-Promotion<\/a>&#8221; gemacht und am Samstag, die Vorschau &#8220;F\u00fcr die <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/07\/29\/ein-sommernanowrimo\/\">&#8220;Ereignisreichen Sommererlebnisse vier prek\u00e4rer Literaturstudentinnen&#8221;<\/a>, wird am Mittwoch, beziehungsweise Donnerstag im &#8220;Literaturgefl\u00fcster&#8221; erscheinen und ich kann nur schreiben, da\u00df ich ja wieder Ideen f\u00fcr Geschichten sammeln kann, vielleicht ein &#8220;Best of III&#8221; herausgeben oder ein weiteres <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/12\/05\/buchpromotion\/\">&#8220;Literaturgefl\u00fcsterbuch&#8221;.<\/a><\/p>\n<p>Mal sehen, ich bin sehr gespannt und jetzt wartet sowieso noch sehr viel Arbeit auf mich, bevor ich den Rohtext, ganz egal, wieviel Seiten er\u00a0 haben wird, meinen Probeleser \u00fcbergeben kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer wissen will, wie es weitergegangen ist? 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