{"id":36091,"date":"2015-05-18T00:17:07","date_gmt":"2015-05-17T22:17:07","guid":{"rendered":"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=36091"},"modified":"2015-05-18T00:17:07","modified_gmt":"2015-05-17T22:17:07","slug":"lesereise-donau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=36091","title":{"rendered":"Lesereise Donau"},"content":{"rendered":"<p>Der <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/11\/20\/dreisig-jahre-picus\/\">&#8220;Picus-Verlag&#8221;<\/a> hat eine sehr sch\u00f6ne Lesereihe, wo man die Gegenden dieser Welt literarisch bereisen kann und da gibt es von Duygu\u00a0 \u00d6zkan und Jutta Sommerbauer ein B\u00e4ndchen, wo es in achtzehn Kapiteln vom &#8220;Schwarzwald zum schwarzen Meer&#8221; hinuntergeht, die, glaube ich, alle in der &#8220;Presse&#8221; als Artikeln erschienen\u00a0 sind und hier in einem Buch zusammengefa\u00dft wurden, das sich der Alfred einmal kaufte und mir nach dem Lesen \u00fcberlie\u00df, so da\u00df ich es auf unsere <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/05\/20\/mit-dem-rad-von-ulm-nach-regensburg\/\">jetztige Donauradreise<\/a> mitnahm, obwohl es eigentlich gar nicht passte, da nur ein einziges Kapitel ein St\u00fcck beschrieb, das wir bereisten, so da\u00df ich in Ulm, Gundelfingen und Donauw\u00f6rth von Bulgarien, Moldawien und Budapest gelesen habe, aber soviel Phantasie habe, mir das Gelesene vorzustellen, beziehungsweise bin ich die Donau schon selber ein St\u00fcckchen hinauf und hinunter geradelt bzw. mit dem Schiff gefahren.<\/p>\n<p>Mit der Anna, als sie klein war, sind wir zweimal von Passau, einmal bis Melk und das zweite Mal bis Ybbs geradelt, mit der <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/05\/17\/reisen\/\">Ruth<\/a> von Ybbs bis Regensburg die Donau hinauf, mit den <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2008\/07\/21\/wieder-zuruck-vom-urlaub\/\">Hundertmarks dann ein Jahr sp\u00e4ter von Traismauer nach Passau mit dem Rad <\/a>und mit dem Zug bzw. dem Schiff wieder zur\u00fcck und von <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/10\/27\/am-literaturschiff\/\">Bratislava sind wir einmal mit dem Literaturschiff <\/a>bis nach Wien gefahren und viel fr\u00fcher auch schon einmal mit einem Schiff von Budapest nach Wien, viel weiter sind wir die Donau nicht hinuntergkommen, das hei\u00dft, in Begrad waren wir auch zweimal, da allerdings mit dem Auto und als ich 2007 von Ruths Radreise zur\u00fcckgekommen bin, habe ich <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_trotzdem.html\">&#8220;Und Trotzdem&#8221; <\/a>geschrieben und da reist ja eine Frau auch ihrem <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/05\/10\/vorschau-auf-im-namen-des-vaters\/\">Krebs <\/a>davon, beziehungsweise f\u00e4hrt sie mit dem Rad bis zum schwarzen Meer.<\/p>\n<p>Aber zur\u00fcck zum Buch und das beginnt an der Quelle, beziehungsweise mit der Erkenntnis, da\u00df die Donau zwei solche haben soll, n\u00e4mlich eine in Donaueschingen, die andere in Furtwangen und dort waren wir nicht, haben wir die heurigen Radreise ja erst in Ulm begonnen, da gibt es aber ein Kapitel in dem Buch, das sich mit der &#8220;Ulmer Schachtel&#8221;, das sind die Boote, die es dort gibt und die wir nicht gesehen habe, besch\u00e4ftigt.<\/p>\n<p>Ein Kapitel besch\u00e4ftigt sich mit einem Frachtschiff, beziehungseise dem Kapit\u00e4n Bach und ein solches Schiff haben wir gesehen, dann geht es in dem Buch, aber schon nach Grein und dort waren wir auf unseren Radreisen, haben bei der der Ruth auch eine F\u00fchrung gemacht und daher auch das Theater besichtigt, das in dem Buch beschrieben wird und in dem Cafe Blumenstr\u00e4u\u00dfl gab es bei der Ruth auch eine Lesung, <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/12\/12\/ein-haus-eine-spur-ein-roman\/\">Irene Wondratsch<\/a> hat da ihr Buch vorgestellt.<\/p>\n<p>Dann gehts schon nach Wien und da ist ja interessant, da\u00df die Donau, die sch\u00f6ne blaue, die soviel besungen wird, daneben und nicht durch die Stadt flie\u00dft und das die eigentliche Donau, der Donaukanal ist und den habe ich ja \u00f6fter beschrieben, zum Beispiel in den &#8220;Donaugeschichten&#8221;, die ich bei Ruths Radreise in Vilshofen vorstellte, aber auch in <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_tauben.html\">&#8220;Tauben f\u00fcttern&#8221;<\/a>.<\/p>\n<p>Dann gehts nach Bratislava bzw. in die Slowakei wo Michal Hvorecky, der einige Jahre auf einen Ausflugsschiff gearbeitet hat, die Donau als Sehnsuchtsort in seinem Roman &#8220;Tod auf der Donau&#8221; beschrieben, den ich sowohl in Leipzig als auch auf unserer Schifffahrt von Bratislava nach Wien h\u00f6rte.<\/p>\n<p>In dem Kapitel &#8220;Eine Retortenstadt f\u00fcr Stalin&#8221; geht es nach Ungarn und da wird beschrieben, &#8220;Wie im ungarischen Dorf Dunapentele (fast) eine kommunistische Musterstadt entstand&#8221;.<\/p>\n<p>&#8220;Schwaben&#8221; auf der Donau\u00a0 gibt es auch und dann geht es in die ostslawonische Stadt Vukovar wo die Serben und die Kroaten versuchen ihre Kriegstrauma zu bew\u00e4ltigen.<\/p>\n<p>Eine Geschichte von einem &#8220;Donauschwimmer&#8221; gibt es auch und bis 1971 hat es in der Donauenge des eisernen Tores ein \u00fcberbleibsel des osmanischen Reiches gegeben.<\/p>\n<p>Dort war der rasende Reporter <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/09\/12\/china-geheim\/\">Egon Erwin Kisch,<\/a> von dem ich gerade seinen &#8220;Marktplatz der Sensationen&#8221; lese und hat von den &#8220;so tiefverschleierten Frauen&#8221; geschrieben, von denen man &#8220;gerade die O-Beine&#8221; sieht.<\/p>\n<p>In einem Kapitel erinnert sich der Schriftsteller\u00a0 <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/10\/30\/via-donau-ii\/\">Laszlo Vegel<\/a> an Novi Sad und den habe ich, glaube ich, bei der &#8220;Literatur im Herbst&#8221; geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>In Bulgarien gibt es ein Gef\u00e4ngnis auf den Flu\u00df und dann geht es schon nach Russe, dem Geburtsort von Elias Canetti und da ist es interessant, da\u00df es &#8220;Die Fackel im Ohr&#8221;, wo er,\u00a0 glaube ich, seine Kindheit dort beschreibt, in der Kiste vor der St\u00e4dtischen B\u00fccherei in Gundelfingen, also sehr weit weg, aber auch an der Donau, zu finden gab.<\/p>\n<p>Die Kaviarf\u00e4nger, die die St\u00f6re auszurotten drohen, werden in einem Kapitel beschrieben, dann geht es in die Republik Moldau, ins Donaudelta und ganz am Schlu\u00df\u00a0 zu den Altgl\u00e4ubigen\u00a0 im ukrainischen Wylkowo.<\/p>\n<p>Interessant, interessant im Schnellverfahren die Donau hinunterzulesen und wahrscheinlich als Sehnsuchtsort f\u00fcr weitere Reisepl\u00e4ne sehr geeignet, literarisch bin ich ja schon \u00f6fter im schwarzen Meer gewesen und einen Radf\u00fchrer, wo die Radwege in Donaueschingen, bzw. der Rhein-Main-Donaukanal beschrieben werden, hat der Alfred in der Touristen-Information in W\u00fcrzburg auch bekommen, so da\u00df er schon Pl\u00e4ne f\u00fcr die n\u00e4chste Donau-Radreise schmiedet, wo man dann ja auch wieder diesbez\u00fcgliche oder auch andere B\u00fccher mitnehmen und lesen kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der &#8220;Picus-Verlag&#8221; 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