{"id":34597,"date":"2015-02-27T23:25:24","date_gmt":"2015-02-27T22:25:24","guid":{"rendered":"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=34597"},"modified":"2015-02-27T23:25:24","modified_gmt":"2015-02-27T22:25:24","slug":"horspielgala","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=34597","title":{"rendered":"H\u00f6rspielgala"},"content":{"rendered":"<p>Die <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/03\/02\/die-zwanzigste-horspielfeier\/\">&#8220;\u00d61 H\u00f6rspielgala&#8221;<\/a> ist wiedermal parallel mit der <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/04\/05\/ruth-und-roberts-schreibgruppe\/\">Schreibegruppe<\/a> stattgefunden, die heute ja wahrscheinlich das letzte Mal war, n\u00e4chsten Freitag ist dann die <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/lesungen\/\">Lesung <\/a>im Amerlinghaus und wieder bin ich hingegangen. Das letzte Jahr habe ich sie, glaube ich ausgelassen und wir sind wahrscheinlich in Harland oder anderswo gewesen, so da\u00df ich die Ver\u00e4nderungen, die es vielleicht schon gab, gar nicht so mitbekommen habe. Da\u00df ich die <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/02\/26\/nicht-zu-lange-horspielnacht\/\">lange Nacht<\/a> vermisse, habe ich wahrscheinlich schon geschrieben, das Gulasch und den Wein der allerersten Jahre auch. Einmal gab es auch eine Protestveranstaltung wegen der Honorarreduzierung mit Polizeieinsatz, da war ich, glaube ich, auch nicht live dabei, Hanno Millesi hat aber die Tonaufnahme f\u00fcr ein H\u00f6rspiel genommen, da\u00df dann im ORF gesendet wurde und diesmal war sicher auch eine ganz besondere Veranstaltung ist ja das <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2015\/02\/21\/generalversammlung-der-ig-autoren-2\/\">Funkhaus oder \u00fcberhaupt \u00d61 bedroht und soll eingespart, abgesiedelt oder ver\u00e4ndert werden.<\/a> Vielleicht sa\u00df deshalb Direktor Wrabetz zum ersten Mal in der ersten Reihe und wurde von seinen Festrednern auch einige Mal direkt angesprochen, ansonsten war die kurze Nacht perfekt organisiert und wieder live \u00fcbertragen. Doris Glaser moderierte diesmal mit dem Autor Andreas Jungwirth, Peter Klein hielt die Einleitung und ich sa\u00df\u00a0 erstaunlich weit vorne, vor mir war glaube ich Topsy K\u00fcppers, die ich heute und gestern in der Sendereihe &#8220;Im Gespr\u00e4ch&#8221; h\u00f6rte und Franz Schuh. Warum der da war, habe ich sp\u00e4ter erfahren. Inzwischen unterhielt ich mich mit einem Psychodramatherapeuten und Sprechtrainer. Dann ging es schon bald los mit der Festrede von Rudi Klein, der einen in den F\u00fcnfzigerjahren Geborenen zwar als sehr alten Herrn bezeichnete, aus dessen Leben er erz\u00e4hlen w\u00fcrde, wenn er ein H\u00f6rspiel schriebe, sich dann als bekennender \u00d61 H\u00f6rer outete, nur wenn die klassische Musik kommt, dreht er ab, f\u00fcgte er hinzu, wozu ich st\u00e4nkere, da\u00df er dann au\u00dfer Nachrichten, ein bi\u00dfchen Literatur und Wissenschaft nicht sehr viel h\u00f6ren kann. Aber die Musik h\u00e4tte ich jetzt ganz vergessen, die war diesmal der &#8220;Klangdivan&#8221;, Peter Rosmanith, Georg Graf, Joe Pinkl und Pamela Stickney und die begannen gleich mit einer verjazzten Kaiserhymne, die auch, soll ichs schon verraten im H\u00f6rspiel des Jahres vorkam. Aber bis dahin war noch Zeit, da wurden erst einmal die zehn besten H\u00f6rspiele angespielt und eine neue Troph\u00e4e, &#8220;Die schone Adrienne&#8221; in Oscargr\u00f6\u00dfe gab es mit dem passenden Soundtrack auch. Dann kam der &#8220;H\u00f6rspielpreis der Kritik&#8221; und damit eine bekannte, n\u00e4mlich das &#8220;Manifest 44&#8221; von<a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/03\/28\/du-blutest-du-blutest\/\"> FALKNER<\/a>, wie <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/04\/03\/der-menschheit-wurde-und-dramatik\/\">sie<\/a> sich jetzt nennt und das Extremperformancen aufgegeben hat, sie bekam also die erste &#8220;Adrienne&#8221; und einen Blumenstrau\u00df und Schauspielerin des Jahres wurde Petra Morze. Die fing gleich mit dem Moderator zu tanzen an und wollte mit dem Herrn Generaldirektor in eine H\u00f6hle gehen, worauf der w\u00e4hrend der Pause verschwand. Aber da wurde es dann richtig spannend, n\u00e4mlich der Kurzh\u00f6rspielwettbewerb, die sieben Minuten St\u00fccke\u00a0 &#8220;Track 5&#8221;, die es seit einigen Jahren gibt, wurden pr\u00e4sentiert. Da gewann den dritten Preis eine Sprachkunst-Studentin Anna-Sophie Fritz mit ihrem St\u00fcck &#8220;Random Dudette&#8221;. Der zweite Siegertext hie\u00df\u00a0 &#8220;heimat bist du&#8221; und der erste &#8220;Fernweh&#8221;. Einen Sonderpreis der &#8220;Schule f\u00fcr Dichtung&#8221; gibt es seit vorigen Jahr auch. Da wird\u00a0 offenbar der sprachlich anspruchsvollste Text ausgew\u00e4hlt, die anderen Preise kann man inzwischen im Internet anklicken und das war ein sehr ber\u00fchrender Text &#8220;Clara Mira\u00a0 von Anna Sophie Adelt, n\u00e4mlich die auf Englisch gesprochene Reaktion auf den Selbstmord einer Freundin mit entsprechender Musikbegleitung. Dann ging es zu der Siegerehrung und da war Platz drei das St\u00fcck &#8220;Neunzig Minuten-Das Attentat von Sarajevo&#8221; wo Wolfram Berger alle Rollen las. Platz zwei &#8220;Das Liebeskonzil&#8221; nach Oskar Panizza und der Sieger wurde, ich ahnte es schon <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/12\/12\/die-letzten-tage-der-menschheit\/\">&#8220;Die letzten Tage der Menschheit&#8221;<\/a> von Karl Kraus, bearbeitet von Erwin Steinhauer und Franz Schuh, gesprochen von Erwin Steinhauer mit der Musik\u00a0 des &#8220;Klangdivan&#8221; und das kann man sich dann morgen in der H\u00f6rspielleiste anh\u00f6ren, das St\u00fcck von Michaela Falkner folgt, glaube ich, am Dienstag und die Kurzh\u00f6rspielsieger folgen dann auch.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die &#8220;\u00d61 H\u00f6rspielgala&#8221; ist wiedermal parallel mit der Schreibegruppe stattgefunden, die heute ja wahrscheinlich das letzte Mal war, n\u00e4chsten Freitag ist dann die Lesung im Amerlinghaus und wieder bin ich hingegangen. 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