{"id":31937,"date":"2014-10-30T23:35:55","date_gmt":"2014-10-30T21:35:55","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=31937"},"modified":"2014-10-30T23:35:55","modified_gmt":"2014-10-30T21:35:55","slug":"nanowrimo-recherche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=31937","title":{"rendered":"Nanowrimo-Recherche"},"content":{"rendered":"<p>Den Donnerstag, weil keine Stunden und nur zur Mittag das wissenschaftliche Seminar im AKH geplant, einen <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/10\/28\/nanowrimoplane\/\" title=\"Nanowrimopl\u00e4ne\">Recherchetag<\/a> machen und vielleicht auch das <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/07\/19\/feiertag\/\" title=\"Feiertag\">&#8220;Literaturgefl\u00fcster&#8221; ein bi\u00dfchen feiern<\/a>, bzw. den Geldbetrag ausgeben, den ich mir Anfang Juli f\u00fcr meine <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/07\/09\/sommerfrischebeginn\/\" title=\"In die Sommerfrische\">&#8220;Sommermonatschreibwerkstatt&#8221;<\/a> bzw. die literarischen Recherchen, in ein Kuvert gesteckt habe, beziehungsweise den Rest davon, denn einiges habe ich  inzwischen schon in chinesische Kleidung, einen Friseurbesuch, bzw. Cheesburger beim Mc Donald oder Kaffee und Kipferln ausgegeben.<br \/>\nAlso nach der morgendlichen Lesestunde im Badezimmer und den Blogbetrag bez\u00fcglich Dietmar F\u00fcssels neuem Buch mit den zwei schwarzen Notizb\u00fcchern, die ich im Mai im Schrank gefunden habe, aufgebrochen und die Route war auch schon genau geplant. An den offenen B\u00fccherk\u00e4sten vorbei, ins AKH, das passte auch bestens, um zu recherchieren, wie sich eine Frau nach der Krebsdiagnose f\u00fchlt und dann \u00fcber den Westbahnhof, wo es  auch sehr viel zu sehen gibt, in die Hauptb\u00fccherei, denn da hat mich ja Hannes Hofbauer vom &#8220;Promedia Verlag&#8221; zu einer Pr\u00e4sentation des Buches &#8220;Mythos Vorsorge&#8221; eingeladen und weil ich zum Zeitpunkt der Einladung kein anderes Programm in meinem Kalender stehen hatte, habe ich gedacht, Gesundheit interessiert mich, vielleicht sollte ich da hingehen.<br \/>\nDann fand ich daraus, da\u00df ihm Theater am Petersplatz eine Diskussion der Elfriede Jelink-Gesellschaft stattfand und <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/10\/27\/priessnitzpreis-an-robert-prosser\/\" title=\"Priessnitzpreis an Robert Prosser\">Ralph Klever hat mich ja am Montag zu der Pr\u00e4sentation seiner neuen Lyrikreihe am Brunnenmarkt eingeladen<\/a>.<br \/>\nDa wollte ich eigentlich hingehen, aber dann bin ich am Dienstag mit dem &#8220;Schutzengelchen&#8221; fertiggeworden, habe meinen &#8220;Nanowrimo-Artikel&#8221; geschrieben, bzw. mir alles, was ich daf\u00fcr brauche hergerichtet und  beim Plotten gemerkt, da\u00df eine Diskussion \u00fcber die Vorsorgeuntersuchungen genau zum Thema passt.<br \/>\nDenn wieviel soll man sich medizinisch behandeln lassen, wenn einem die Krebsdiagnose trifft, ist ja ein Thema, das mich schon lange interessiert und ob zuviele Vorsorgeuntersuchungen nicht vielleicht mehr schaden, als sie n\u00fctzen wird auch immer diskutiert.<br \/>\nZuerst bin ich aber zum <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/04\/17\/erzahlmuster-i-und-ii\/\">&#8220;Wortschatz&#8221; gegangen und da lag Eugenie Kains, 2009 bei Otto M\u00fcller erschienener Erz\u00e4hlband &#8220;Schneckenk\u00f6nig&#8221;<\/a> darin und die biografischen Angaben <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/01\/30\/eugenie-kain-gedenklesung\/\">&#8220;lebt und arbeitet in Linz&#8221; stimmen ja schon l\u00e4ngst nicht mehr<\/a> und das ist f\u00fcr den &#8220;Namen des Vaters&#8221; vielleicht interessant.<br \/>\nInteressant ist auch, da\u00df ich damals bei der Buchpr\u00e4sentation war, wo Petra Messner ihre erste Einleitung machte und die ist ja auch an Krebs gestorben. Ich ging aber zum Mc Donald fr\u00fchst\u00fccken, bzw. nahm ich mir den K\u00e4se Bacon Mc Toasts und den kleinen Cafe Latte in den kleinen Park in der Hofm\u00fchlgasse mit, um meine erste Eintragungen zu machen.<br \/>\nMit dem Plotten der Veronika Geschichte bin ich inzwischen schon sehr weit gekommen und es geht damit, glaube ich, auch sehr gut, zumindest scheint mir dabei das meiste nicht, wie es mir sonst oft passiert, unlogisch zu sein, ich habe die Personen, einen ungef\u00e4hren Handlungsverlauf und einige Szenen grob aufnotiert, f\u00fcr f\u00fcnfzigtausend Worte reicht das sicher nicht und wie genau sich das entwickeln wird, wei\u00df ich ebenfalls noch nicht genau, aber die ersten Szenen stehen und k\u00f6nnen von mir am Sanmstag dem 1. November begonnen werden.<br \/>\nIch ging nach dem zweiten Fr\u00fchst\u00fcck und dem Kauf einer Tafel Schokolade in der Schokothek in der Mariahilferstra\u00dfe zum anderen B\u00fccherkasten und da hatte gerade ein Krimifan seine neuesten Krimis abgelegt und so habe ich jetzt ungef\u00e4hr das zu lesen, was auch bei dem<a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/04\/27\/a-morda-fruhling\/\" title=\"A M\u00f6rda Fr\u00fchling\"> Krimifestival<\/a> im Schauspielhaus zu h\u00f6ren war, einen Krimi von <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/06\/15\/rund-um-die-burg-2\/\">Beate Maxian<\/a>, einen von <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/06\/15\/rund-um-die-burg-2\/\">Herbert Dutzler<\/a> und Bernhard Barta hat auch einen beigesteuert.<br \/>\nIm klinischen Mittag ging es  \u00fcber evidentbasierte Theapie bei affektiven St\u00f6rungen, das hat mir bei meinem Plot nicht sehr weitergeholfen, wohl aber die zwei Stunden in dem ich vorher im Haupthaus herumgelaufen, bzw. in der Lobby gesessen bin und dem gesch\u00e4ftigen Treiben in einem Gro\u00dfspital zugesehen habe.<br \/>\nNach dem Seminar bin ich dann nicht nach Hause gegangen, sondern weiter recherchieren am Westbahnhof, wo die Atmosph\u00e4re ein wenig hektisch war, aber auch interessant sein k\u00f6nnte, denn, da\u00df man nach einer <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_trotzdem.html\">Krebsdiagnose vielleicht eine Reise macht, um seiner Krankheit davon zu laufen<\/a> klingt irgendwie ganz logisch, ich ging aber in die Hauptb\u00fccherie zur\u00fcck, wo es interessante Ausstellungen gab und ich in der Zeitschrift &#8220;News&#8221; lesen konnte, da\u00df sich sowohl Lotte Ingrisch, als auch Prof Giselheer Guttmann unter dem ich ja<a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/01\/05\/deja-vue-und-arbeitsbericht\/\"> Psychologie<\/a> studierte, f\u00fcr die aktive Sterbehilfe einsetzen. Das ist ein Thema das im Herbst pl\u00f6tzlich hochgeschwabbt ist, was ich mit meinem Roman aber eigentlich nicht ausdr\u00fccken will, denn die Veronika wird h\u00f6chstwahrscheinlich ganz nat\u00fcrlich sterben und sich weder von ihrem <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/07\/06\/klagenfurter-wettlesen\/\" title=\"Klagenfurter Wettlesen\">Ex-mann ersticken<\/a> lassen oder in die Schweiz reisen, sondern sich wenn m\u00f6glich von ihrem Hausarzt Morphium versorgen lassen und sich ansonsten von ihrem Leben allm\u00e4hlich zur\u00fcck ziehen und sie wird, das habe ich auch inzwischen erplottet, dabei alleine sein, denn die Tochter Paula ist inzwischen mit ihrem wiedergefundenen Freund und ihrer Down-Diagnose auf Erholungsreise in Italien, aber den ehemaligen Nachbarn Hubert Fabian wird es ge ben und die esotherische Freundin Susi Reiter und nat\u00fcrlich den Dr. Harald Doppevlreither, bei dem sie die Patientenf\u00fcgung erstellte.<br \/>\nDie soziologische Komponente in der Hauptb\u00fccherei ist auch immer ganz interessant, denn in der Leseecke <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/10\/19\/vom-recherchieren-zur-gav\/\">sitzen und schlafen die Sandler, die Securitys sollen sie eigentlich aufwecken<\/a>, hielten sich diesmal zur\u00fcck und auf einem Tisch lagen die Adressen der Notschlafstellen auf und einer der Sandler verhielt sich auch besonders auff\u00e4llig, das hei\u00dft er schrie und schimpfte &#8220;Ich bin ein Archloch&#8221; und noch anderes, was man sowohl als frauen- als auch ausl\u00e4nderfeindlich bezeichnen k\u00f6nnte, mich st\u00f6rte er dabei zwar beim Lesen, es ging aber ohnehin bald in den Veranstaltungsaal hinaus und da war interessant, da\u00df die Diskussion mit dem Autor, Martin Schenk, einem Herrn von der SVA und einer \u00c4rztin, lange nicht so kritisch war, wie ich eigentlich dachte, denn die <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/09\/11\/kunstplatz-sva\/\" title=\"Kunstplatz SVA\">SVA<\/a> ist ja f\u00fcr die Vorsorgeuntersuchungen und reduziert den Selbstkostenanteil, wenn man mit einem Arzt seine Gesundheitsziele festliegt und ich dachte erstens, das kann ich selber und zweitens, da\u00df genau das in Frage gestellt werden sollte. Es wurde aber eher diskutiert, da\u00df die Armen schlechtere Chancen haben gesund zu bleiben, etwas, was eine Dame im Publikum wieder in Frage stellte und ein Herr, der vielleicht psychisch auff\u00e4llig zu sein schien, schrie immer etwas hinein, was eigentlich wissenschaftlich nicht sehr haltbar war, von der Diskussionsleiterin aber immer elegant umschifft wurde, nachher gab es Wein und Wasser, obwohl man bei den Gesundenuntersuchungen  auch seinen Alkoholgenu\u00df in Frage stellen soll, die Realist\u00e4t ist aber immer etwas anders und auch ein sehr gutes Knabbergeb\u00e4ck und ich werde morgen meine Abrechnung machen, am Weltspartag meine ehemalige Bankfiliale in den neuen R\u00e4umen besuchen und dann ab Mitternacht frisch und fr\u00f6hlich mit dem Nanwowrimo beginnen, f\u00fcr den ich jetzt schon so sch\u00f6n und gr\u00fcndlich recherchiert und geplottet habe.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Den Donnerstag, weil keine Stunden und nur zur Mittag das wissenschaftliche Seminar im AKH geplant, einen Recherchetag machen und vielleicht auch das &#8220;Literaturgefl\u00fcster&#8221; ein bi\u00dfchen feiern, bzw. den Geldbetrag ausgeben, den ich mir Anfang Juli f\u00fcr meine &#8220;Sommermonatschreibwerkstatt&#8221; bzw. die &hellip; <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=31937\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[41],"tags":[],"class_list":["post-31937","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/31937","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=31937"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/31937\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=31937"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=31937"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=31937"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}