{"id":31408,"date":"2014-10-01T23:58:24","date_gmt":"2014-10-01T21:58:24","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=31408"},"modified":"2014-10-01T23:58:24","modified_gmt":"2014-10-01T21:58:24","slug":"erster-veza-canetti-preis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=31408","title":{"rendered":"Erster Veza Canetti-Preis"},"content":{"rendered":"<p>Jetzt ist es sich <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/09\/30\/wildganspreis-an-norbert-gestrein\/\" title=\"Wil\ndganspreis an Norbert Gestrein\">doch ausgegangen ins &#8220;Musa&#8221; zu gehen<\/a>, wo heute der erste &#8220;Veza Canetti Preis der Stadt Wien&#8221;, den ich sehr gerne haben w\u00fcrde, eh schon wissen, an die Grazerin Olga Flor vergeben wurde.<br \/>\nEin Preis, der mir sehr wichtig war, denn ich gehe ja gern zu den Literaturveranstaltungen ins &#8220;MUSA&#8221; und der Preis wurde auch dort vorgeben und nicht, wie ich zuerst dachte, am Vormittag im Rathaus, wof\u00fcr ich Julia Danieczyk, um eine Einladung ersuchte.<br \/>\nVon Veza Canetti, der Frau des englisch \u00f6sterreichischen Nobelpreistr\u00e4gers habe ich, das habe ich, glaube ich, schon einmal geschrieben, das erste Mal etwas geh\u00f6rt, als die &#8220;Gelbe Stra\u00dfe&#8221; aufgelegt wurde.<br \/>\nVorher war mir nur ihr Ehemann, der Nobelpreistr\u00e4ger, ein Begriff.<br \/>\nDann hat bei einer von mir organisierten &#8220;Tag der Freiheit des Wortes&#8221; Veranstaltungen im Literaturhaus <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/06\/12\/schwimmfuchslein\/\" title=\"Schwimmf\u00fcchslein\">Judith Gruber-Rizy<\/a> einen Text \u00fcber die Veza Magd oder Veronika Knecht gelesen, wof\u00fcr sie zum ersten Spektakel in die Wiener Ferdinand Stra\u00dfe eingeladen wurde.<br \/>\n2013 war der f\u00fcnfzigste Todestag, da wurde das Spektakel dann wiederholt, <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/05\/17\/veza-canetti-lebt\/\">Petra Ganglbauer hat die Anthologie &#8220;Veza lebt&#8221;<\/a> herausgegeben und eine diesbez\u00fcglich <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/04\/30\/veza-canetti-erinnernd\/\">Veranstaltung<\/a> gemacht und jetzt der &#8220;Veza Canetti Preis&#8221;, eine Initiative der Stadt Wien, um akf die Unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigkeit zwischen Dichter und Dichterin hinzuweisen. Die meisten Stipendien und Preise werden an M\u00e4nner vergeben und die Stipendien tragen oft auch m\u00e4nnliche Namen:<br \/>\n&#8220;Hans Weigel-Stipendium&#8221; vielleicht oder das des Elias, der Stadt Wien, an schon prominentere Autoren, die eine Arbeit fertigstellen wollen.<br \/>\nAls ich vom &#8220;Veza Canetti Preis&#8221; erfuhr, habe ich ger\u00e4tselt wer ihn wohl bekommen w\u00fcrde, die F\u00f6rderung einer noch nicht so bekannten Wiener Autorin. Ich nat\u00fcrlich nicht, denn ich gelte ja als Self Publisherin und Bloggerin offenbar trotz GAV-Mitgliedschaft nicht als solche, aber die Judith Gruber-Rizy vielleicht und wenn die vielleicht doch zu wenig bekannt ist, <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/09\/05\/kaffee-in-wien\/\" title=\"Kaffee in Wien\"> Marlene Streeruwitz<\/a>, die<br \/>\nauch die erste <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/06\/17\/autorinnen-feiern-autorinnen\/\" title=\"Autorinnen feiern Autorinnen\">&#8220;Autorinnen Vorlesung&#8221;<\/a> gehalten hat.<br \/>\nOlga Flor ist es dann geworden, Daniela Strigl hielt die Lautatio und endete mit der Feststellung, da\u00df sie sich keine bessere Preistr\u00e4gerin vorstellen k\u00f6nne.<br \/>\nMir fehlt bi\u00dfchen der Wien-Bezug, der ja gegeben sein sollte, sie wurde aber in Wien geboren und hat im zweiten Bezirk, wie die Veza eine Wohnung, beziehungsweise ein Zimmer und ich kenne Olga Flor schon lange, so lange, wie es die Diskussionen um ihre Neuaufnahme in der GAV gab, das war wahrscheinlich vor 2003, denn da war Graz Kulturhauptstadt und da ist wahrscheinlich im Jahr davor, die steirische Autorenschaft auf den Wiener Rathausplatz gezogen, da gibt es ja immer einen steirischen Kirtag, wo man K\u00fcrbiskerne,etc verkosten kann und ein Zelt gab es auch und da wurde von Martin Wanko, glaube ich, pr\u00e4sentiert, gelesen und gelesen und da habe ich Olga Flor pers\u00f6nlich kennen gelernt, die Physikerin ist und sehr analytisch, kurze Haare und eine gro\u00dfe Brille und ihr erster Roman hie\u00df &#8220;Erlk\u00f6nig&#8221;, den hat sie, glaube ich dort auch vorgestellt.<br \/>\nDann kam &#8220;Talschlu\u00df&#8221; und die erste Bachmannpreislesung oder war es umgekehrt?<br \/>\nMit &#8220;Kollateralschaden&#8221; ist sie, glaube ich, auf der Longlist des dBP gestanden, das war wahrscheinlich 2008, denn aus dem Buch hat sie auch zur <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2008\/11\/18\/eroffnung-der-lesefestwoche\/\">Er\u00f6ffnung der ersten Lesefestwoche der &#8220;Buch-Wien&#8221; im Museumsquartier<\/a> gelesen. Das ist ein Roman der in sechzig Kapitel beziehungsweise einer Stunde in einem Supermarkt spielt,  bevor es zu einem wahrscheinlich t\u00f6dlichen Ende kommt. Aus der <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/03\/09\/die-konigin-der-olga-flor\/\">&#8220;Die K\u00f6nigin ist tot&#8221;<\/a> habe ich sie in der Hauptb\u00fccherei lesen geh\u00f6rt, selbst habe ich, glaube ich, noch nichts gelesen und m\u00fc\u00dfte erst etwas finden, aber sie hat im letzten Jahr den <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/10\/03\/wildganspreis-und-peter-henisch-schlusveranstaltung\/\">&#8220;Wildgans-Preis&#8221;<\/a> bekommen und heuer noch einmal beim &#8220;Bahchmannpreis&#8221; gelesen und ist damit glaube ich, nicht in die Shortlist gekommen und jetzt die erste &#8220;Veza Canetti Preistr\u00e4gerin&#8221; und ich bin fast zu sp\u00e4t ins &#8220;MUSA&#8221; gekommen, weil vorher noch so viel zu tun und zu r\u00e4umen war, f\u00fcr den f\u00fcnften Bezirk habe ich eine Lesung aus dem <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_literaturgefluester.html\">&#8220;Literaturgefl\u00fcster-Texte-Buch&#8221;<\/a> eingereicht, man kann ja auch einmal Gl\u00fcck haben und Klaus Khittl bzw. Gloria G., <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/03\/20\/frauen-texen-frauen-schreiben\/\">Hilde Schm\u00f6lzer,<\/a> <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/12\/22\/tango-kontinuum\/\">Lidio Mosca Bustamante<\/a> habe ich zu einer Lesung zu meinem literarischen Geburtstagsfest, das ja bald kommen wird, eingeladen.<br \/>\nUnd das &#8220;MUSA&#8221; war gar nicht so voll, der Hofrat Denscher, der Leiter des Kulturamtes, der mich, wie ich mich erinnern kann, bei meinen Einreichungen, um ein Stipendium der Stadt Wien in den 1970 Jahren &#8220;Fr\u00e4ulein Jancak&#8221; nannte, hat auf diverse andere Veranstaltungen hingewiesen und Julia Danielczyk warum es so wichtig ist die Frauenliteratur zu f\u00f6rdern in einer Zeit, wo die Literatur aus den Deutschstunden nach und nach verschwindet.<br \/>\nDann kam Daniel Strigl in einer roten Jacke und stellte vier Thesen auf, beziehungsweise begann sie mit einem Vierzeiler und stellte an Hand von diesen Olga Flors Werk vor, verglich sie dabei ein paarmal mit Marlene Haushofer und als deren <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/07\/05\/die-wand\/\">&#8220;Wand&#8221;<\/a> in der &#8220;Alten Schmiede&#8221; bei den Grundb\u00fcchern vorgestellt wurde, war <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/10\/20\/grundbuch-wand\/\">Olga Flor ja auch auf dem Podium<\/a>, genauso wie bei den <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/11\/21\/jelinek-dialoge\/\">&#8220;Jelinek Dialogen&#8221;<\/a> und nach der Nobelpreistr\u00e4gerin, wurde, glaube ich, auch noch kein Preis benannt, Olga Flor bemerkte aber in ihrer Dankesrede, da\u00df sie sich w\u00e4hrend ihrer Arbeit mit dem &#8220;Erlk\u00f6nig&#8221; viel mit den &#8220;Kindern der Toten&#8221; besch\u00e4ftigt hat.<br \/>\nDer Preis wurde vergeben und die Preistr\u00e4gerin dankte allen daf\u00fcr, erz\u00e4hlte von einem Blogroman mit einer jugendlichen Heldin, gedachte der Namensgeberin und las noch ein St\u00fcck aus der &#8220;Die K\u00f6nigin ist tot&#8221; vor. Dann gab es wieder Brot und Wein und einige der Honoratioren und wichtigen im Literaturbetrieb, die mich \u00fcbersehen haben, ich habe mich aber mit einer Stammbesucherin ganz gut unterhalten, Eva Brenner hat mich zu ihren Veranstaltungen eingeladen und ich habe schnell ein Gl\u00e4schen getrunken und ein bi\u00dfchen Wei\u00dfbrot verzehrt, bevor ich nach Hause gegangen bin, um mit dem Alfred nach Harland zu fahren, weil es den nach seiner Chinareise zur Gartenbetreuung und noch einigen anderen dr\u00e4ngt.<br \/>\nEine Einladung zu einem Bloggercocktail auf der n\u00e4chste Woche stattfindenden Frankfurter Buchmesse habe ich inzwischen auch bekommen, da die werde ich mir nur in meinem Schlaf-oder Wohnzimmer bzw. am Schreibtisch im Wiener Praxiszimmer geben.   <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jetzt ist es sich doch ausgegangen ins &#8220;Musa&#8221; zu gehen, wo heute der erste &#8220;Veza Canetti Preis der Stadt Wien&#8221;, den ich sehr gerne haben w\u00fcrde, eh schon wissen, an die Grazerin Olga Flor vergeben wurde. 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