{"id":30501,"date":"2014-08-22T00:10:21","date_gmt":"2014-08-21T22:10:21","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=30501"},"modified":"2014-08-22T00:10:21","modified_gmt":"2014-08-21T22:10:21","slug":"zuruck-zum-weiterschreiben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=30501","title":{"rendered":"Zur\u00fcck zum Weiterschreiben"},"content":{"rendered":"<p>Am Mittwoch vor drei Wochen bin ich ja ein wenig ratlos vor meinem <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/07\/27\/nach-donezk\/\" title=\"Nach Donezk\">Work in Progress<\/a> gesessen. Da hatte ich den Tagen davor ziemlich schnell und hektisch, die ersten drei\u00dfig Seiten hinuntergeschrieben, hatte ein vorl\u00e4ufiges Konzept, die vier Personen beziehungsweise Handlungsstr\u00e4nge, die sich teilweise noch w\u00e4hrend des Korrigierens der <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/06\/03\/wiedermal-margaretner-fest-fur-kunst-und-kultur\/\" title=\"Wiedermal Margaretner Fest f\u00fcr Kunst und Kultur\">&#8220;Anna&#8221;<\/a> und der <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/08\/20\/die-herbstneuerscheinung\/\" title=\"Die Herbstneuerscheinung\">&#8220;Br\u00fcderschaft&#8221; <\/a>ergeben hatten. Hatte vierzehn Szenen, zwei weitere in Planung und nach dem Lesen von <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/07\/30\/die-muhle-der-gerechtigkeit\/\" title=\"Die M\u00fchle der Gerechtigkeit\">Ernst Lothars &#8220;M\u00fchlen der Gerechtigkeit&#8221;<\/a> schon wieder die Idee f\u00fcr ein Neues.<br \/>\nSoviel Ideen \u00fcberfordern vielleicht auch und der Titel <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/06\/23\/deja-vue\/\" title=\"Deja-vue\">&#8220;Innere Stadt&#8221;<\/a>, wie ich sie eigentlich f\u00fcr diese Retortenproblematik plante, erschien f\u00fcr das Schutzengelchen und die tote Ururgro\u00dfmutter, die inzwischen nach Donezk geflogen ist und mit einer jungen Friedensaktivistin, die sich f\u00fcr Bertha von Suttner interessiert, auch nicht mehr ganz passend.<br \/>\nDann tat ich am Mittwoch vor drei Wochen etwas, das ich meistens in diesen F\u00e4llen tue, ich schnappte mir meine <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/02\/12\/cover-fragen\/\">&#8220;selbstgemachten B\u00fccher&#8221;<\/a>, stieg damit in die Badewanne und lie\u00df den &#8220;Garanas&#8221;, der ja eigentlich auf der Leseliste stand, liegen. Geschrieben habe ich an diesem Tag, glaube ich, nicht sehr viel, daf\u00fcr sehr manisch in den Tagen davor, nur die zwei Szenen geplant und gedacht, da\u00df ich vor dem Weiterschreiben, erst einmal das schon Vorhandene durchkorrigieren und ausdrucken sollte.<br \/>\nAu\u00dferdem bin ich daraufgekommen, da\u00df die Familienchronologie der Himmelbauers nicht stimmt. Da hatte ich eine Tochter zuviel, die Claudia, die eigentlich die Mutter der Miranda w\u00e4re, gibt es nicht, denn die Magdalena hat 1914 die Berta geboren, die 1934 die Hertha, die inzwischen ebenfalls schon gestorben ist, die 1964 die Franzi oder Franziska und die ist dann Miras Mutter und nicht die Gromutter, wenn sie 1984 ein Kind gebar. Also mu\u00dfte ich das auch noch \u00e4ndern und das mit den Beziehungen zu den M\u00e4nnern richten. Die Franziska wurde von ihrem Mann verlassen, als sie schwanger war, der der Hertha war verheiratet und konnte sich nicht von seiner Frau trennen und der Liebste von der Berta, den sie eigentlich heiraten wollte, war ein Jude und ein Kommunist und kam zuerst nach W\u00f6llersdorf und dann aus Auschwitz nicht mehr zur\u00fcck, so da\u00df das auch nicht m\u00f6glich war.<br \/>\nUje, uje, so ein Schock hemmt nat\u00fcrlich die Schreibfreude und dann war auch die Sterbehilfe Idee da, die ja ein interessantes Thema ist und so bin ich am Abend des vorvorvorletzen Mittwoch \u00fcber Videos einiger Sterbehilfeorganisiationen gesessen, habe mir die angeschaut und am Tag darauf ins <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/08\/14\/zuruck-aus-dem-elsas\/\" title=\"Zur\u00fcck aus dem Elsa\u00df\">Elsa\u00df<\/a> gefahren. Da hate ich mir zwar au\u00dfer dem Laptop, den ich auf keinen Campingplatz mitnehme und auch nicht im Auto lasse, alles <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/07\/29\/reisevorbereitungen-und-andere-erledigungen\/\" title=\"Reisevorbereitungen und andere Erledigungen\">mitgenommen<\/a>, die beiden Notizb\u00fccher mit den Schreibideen, die vorhandenen zweiunddrei\u00dfig Seiten und auch einiges ausgedruckte \u00fcber die Situation in Donezk, beziehungsweise Infos \u00fcber die Ukraine-Krise.<br \/>\nDa\u00df ich w\u00e4hrend eines Urlaubs ohne Laptop aber nicht zum Weiterschreiben komme, habe ich schon geahnt und auch nicht so schlimm empfunden, denn eigentlich wollte ich mit dem Neuen ohnehin erst nach der <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/07\/09\/sommerfrischebeginn\/\" title=\"In die Sommerfrische\">Sommerfrische<\/a><a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/06\/02\/vier-monate-zeit-furs-schreiben\/\" title=\"Vier Monate Zeit f\u00fcrs Schreiben\"> anfangen<\/a>.<br \/>\nSo habe ich zwar einmal auf dem Camp, als ich mit dem Lesen des <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/08\/10\/der-veruntreute-himmel\/\" title=\"Der veruntreute Himmel\">&#8220;Veruntreuten Himmels&#8221;<\/a> fertig war und noch nicht gleich mit der <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/08\/19\/die-waffen-nieder\/\" title=\"Die Waffen nieder\">Bertha von Suttner<\/a> anfangen wollte, richtig, die habe ich mir als Lekt\u00fcre und Vorbereitungsmaterial <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/08\/01\/grus-aus-ansbach\/\" title=\"Gru\u00df aus Ansbach\">auch noch mitgenommen<\/a>, in meinen Notizb\u00fcchern gebl\u00e4ttert, aber mehr als die Idee, da\u00df ich Szene f\u00fcnfzehn und sechzehn nachher schreiben, das  Vorhandene korrigieren und dann weiterplotten werde, ist mir auch nicht gekommen.<br \/>\nDaf\u00fcr sind w\u00e4hrend der R\u00fcckfahrt einige Notizen entstanden, die die Marija betreffen, denn wenn es in Donezk keinen Strom und kein Wasser gibt, wird die Marija  geradezu ins Ausland und nach Wien gezwungen, wo sie die Miranda kennenlernen k\u00f6nnte, die ja immer noch mit ihrer Schutzengelkarte in der K\u00fcche sitzt und zur Beruhigung Johanniskrauttee trinkt, beziehungsweise mit dem Philip einen Gespritzen trinken geht und wenn die Minister den Leuten dann noch raten, mehr \u00c4pfel zu essen, damit die Krise beendet werden kann, ist das ja eine Idee die zum dritten Weltkrieg passt.<br \/>\nBez\u00fcglich des ersten habe ich im Urlaub eine <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/08\/12\/zeit-der-grossen-worte-und-besuch-der-hartmannswillerkopfgedenkstatte\/\" title=\"Zeit der grossen Worte und Besuch der Hartmannswillerkopf-Gedenkst\u00e4tte\">kleine Leseprobe gefunden und war auch auf der Gedenkst\u00e4tte<\/a> beziehungsweise dem riesigen Soldatenfriedhof und dort k\u00f6nnte ja der Albert liegen, der im September 1914, wie <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/06\/05\/es-ist-fruhling-und-ich-lebe-noch\/\" title=\"Es ist Fr\u00fchling und ich lebe noch\">Alfred Liechtenstein<\/a>, gefallen ist.<br \/>\nDamit also <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/08\/16\/zuruck-in-st-polten\/\" title=\"Zur\u00fcck in St. P\u00f6lten\">zur\u00fcckgekommen<\/a> und da einmal geschrieben und geschrieben, die cirka zwanzig Artikel, die ich ohne Laptop im Elsa\u00df nicht schreiben konnte. Die Buchbesprechungen, die Reiseberichte und und und&#8230;.<br \/>\nAm Donnerstag habe ich schon in Ansbach damit angefangen, dann am Freitag nach dem Auspacken und dem Sekttrinken mit der Schwiegermutter noch ein paar, die meisten am Samstag und dann h\u00e4tte es weitergehen k\u00f6nnen, aber die Ideen weit weg und die Lust die zweiunddrei\u00dfig Seiten einmal durchzukorrigieren, was ja sehr einfach ist und das Weitermachen erleichtert, war auch nicht da.<br \/>\nDann kamen am Montag und am Dienstag die Praxistage und die sind ja immer sehr abgehackt, denn wenn ich zwischen zwei Stunden ein oder zwei freie habe, ist das nicht wirklich dazu geeignet, in ein Romankonzept wiederhineinzukommen, sondern verlockt eher in den Blogs, die ich ja vierzehn Tage auch nicht gelesen habe, zu surfen oder <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/08\/17\/leselistenanderung\/\" title=\"Leselisten\u00e4nderungen\">weitere Artikel<\/a> \u00fcber das Vers\u00e4umte zu schreiben. Am Dienstag ist dann auch die <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/05\/29\/vorschau-auf-bruderschaft\/\" title=\"Vorschau auf \u201cBr\u00fcderschaft\u201d\">&#8220;Br\u00fcderschaft&#8221;<\/a> gekommen und mu\u00dfte vorgestellt und am Mittwoch war dann in der Sommerfrische wieder Zeit.<br \/>\nNat\u00fcrlich ja und ich bin auch diesbez\u00fcglich sehr motiviert und diszipliniert und f\u00fcrchte fast, da\u00df meine Leser mein Schreibverhalten manisch oder <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_dorafaust.html\">besessen<\/a> nennen k\u00f6nnen.<br \/>\nIch nenne es selber so und es treibt mich auch einiges voran, auch wenn ich mir inzwischen schon immer wieder &#8220;La\u00df dir Zeit, ein Roman schreibt sich nicht in zwei Wochen denke!&#8221;<br \/>\nNat\u00fcrlich nicht, nur das Problem ist vielleicht und das denke ich auch, da\u00df man so allein am Schreibtisch nat\u00fcrlich bald an W\u00e4nde oder Grenzen kommt, wo ein Feedback von au\u00df\u00e9n hilfreich w\u00e4re und da ich die habe ich ja nicht, schreibe ich  wirklich sehr einsam vor mich hin und bekomme auf meine <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/06\/13\/dreisig-fragen-zu-dreisig-buchern\/\">Gewinnspiele<\/a>, Artikel, Fragen etc, kaum Reaktionen.<br \/>\nMacht nichts, denke ich dann auch. Mu\u00df sich ja niemand daf\u00fcr interessieren, die <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/buecher.html\">dreiunddrei\u00dfig selbstgemachten B\u00fccher<\/a>, die es inzwischen sind, gibt es ja trotzdem und die \u00fcber 1900 Blogartikel, wo sich auch einiges \u00fcber mein Schreiben befindet.<br \/>\nNur behindert das, das Zeitlassen ein wenig, weil ich ja denke, wenn ich mich nicht heraushole, tut es keiner und habe dann ein schlechtes Gewissen, wenn ich sitze, tr\u00f6dle, surfe, blogge, statt zu korrigieren.<br \/>\nHabe aber  am Mittwochnachmittag, nach  einem weiteren <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/08\/21\/amazon-bashing\/\" title=\"Amazon-Bashing\">Blogartikel<\/a> trotzdem mit dem Korrigieren angefangen und das auch bis zum Abend durchgezogen, so da\u00df es jetzt immer noch einunddrei\u00dfigeinhalb Seiten und vierzehn Szenen, aber nur noch 15065 Worte gibt und ich mit dem Vorhandenen gar nicht so unzufrieden sind, vor allem die Handlungsstr\u00e4nge der Miranda und der Magdalena sind interessant, ausbauf\u00e4hig und geben was her, also weitermachen mit der Szene 15 und 16 und genau da stehe ich an.<br \/>\nDenn Szene f\u00fcnfzehn betrifft wieder die Valentina und die ist Soziaarbeiterin und ein Retortenkind, die hatte ihre Gruppe, nachdem sie die Miranda betreute und soll in dieser Szene den Sepp treffen und mit ihm ein Bier trinken.<br \/>\nAber genau das ist es vielleicht, die Idee mit dem Retortenkind, die mir nach einem Interview mit der Sibylle Lewitscharoff kam, tr\u00e4gt es eigentlich nicht oder ist h\u00f6chstens eine Nebenfigur. Dann gibt es noch den Bruno Leitner, den Samenspenderpapa und der war mit seinem Todestag <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/04\/29\/zukunftsplane\/\" title=\"Zukunftspl\u00e4ne\">13. 3. 1933 <\/a>eigentlich die erste Idee, jetzt ist er ein Lebensk\u00fcnstler, der sich von Buffet zu Buffet angelt, bei dem in einem Museum, wo ihn die Leute nicht an den Tisch lassen und jetzt der Kampf um die <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/07\/15\/ovp-sommerfest\/\" title=\"\u00d6VP-Sommerfest\">Schwedenbomben<\/a> kommen k\u00f6nnte, ist er gerade. Szene 16 habe ich gedacht, ist er schon zu Hause, hat Migr\u00e4ne, oder Probleme mit der Prostata, vielleicht hat der sich auch nur am Spanferkel \u00fcberessen, sollte zum Arzt, er hat aber keine Sozialversicherung und so denkt er sich seinen Todestag aus, den hat er auch schon, den 13. 3. 33.<br \/>\nDas ist sicher ausbauf\u00e4hig und dann nach Wien zur\u00fcckfahren und im September plotten. Ich habe mir auch schon vorgenommen, die vier Monate, die das Jahr dann noch hat, daf\u00fcr zu verwenden und den September, wo der Alfred auch nach China f\u00e4hrt, in Wien und in der Inneren Stadt herumlaufen und die Ideen kommen lassen. Nur das mit der Inneren Stadt tr\u00e4gt es vielleicht nicht, die Miranda und die Valentina k\u00f6nnten zwar da wohnen, aber die Magdalena wohnt im Himmel und die Marija in Donetz und ist vielleicht die f\u00fcnfte Hauptfigur.<br \/>\nAlso \u00e4ndern und mit dem schon Vorhandenen wieder von vorne anfangen. Das ist ja etwas, was mir vielleicht Schwierigkeiten macht. Denn wenn ich mich bez\u00fcglich schreiben, ohnehin schon so bedroht f\u00fchle, die JuSophie oder war es jemand anderer, sagte mir einmal, ich mache den Eindruck als w\u00fcrde ich mein Schreiben mit Zehen und Klauen verteidigen, &#8220;No na!&#8221;, w\u00fcrde ich antworten, ist es immer noch schwierig, ein Rohkonzept wegzuwerfen und zu sagen, noch einmal von vorn.<br \/>\nDas war vielleicht auch fr\u00fcher mein &#8220;Fehler&#8221;, da\u00df ich, wenn ich, etwas hatte, so froh dar\u00fcber war, da\u00df ich es gleich dem <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/08\/08\/spurensuche\/\">&#8220;Jung und Jung&#8221; nach Salzburg<\/a> oder zu &#8220;Suhrkamp&#8221; nach Frankfurt schickte, statt zu sagen, da sind jetzt ein paar Ideen, aber da und da hapert es noch, noch einmal von vorn und ich wei\u00df jetzt zwar, da\u00df ich plotten m\u00fc\u00dften, vielleicht den Titel \u00e4ndern, die Valentina rausschmei\u00dfen oder ihr einen anderen Stellenwert, also nicht jede vierte Szene, geben, wenn ich gar nicht so viel Material f\u00fcr sie habe, daf\u00fcr das mit Donetz, der Miranda, der Magdalena, dem Schutzengelchen, dem ersten und dem dritten Weltkrieg, erweitern, ausbauen, kommen lassen&#8230;.<br \/>\nDas verlangt aber die Entscheidung, ob ich jetzt Szene f\u00fcnfzehn und sechzehn schreibe und dann oder gleich mein Notizbuch hernehmen, plotte, Material f\u00fcr die drei, vier oder f\u00fcnf Hauptpersonen sammle, entscheide, wie das mit dem Bruno wird, etc.<br \/>\nDas ist das Romanschreiben, das wei\u00df ich schon und daf\u00fcr braucht man mehr als sechs Wochen, das wei\u00df ich auch, obwohl es viele Gebrauchsschreiber ebenfalls sehr schnell tun, aber ich will mir ja ohnehin immer ein Jahr Zeit f\u00fcr das Rohkonzept lassen.<br \/>\nDa ist zwar die <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/07\/31\/ideenuberschwung\/\" title=\"Ideen\u00fcberschwang\">Idee im November beim Nanowrimo &#8220;Im Namen des Vaters zu schreiben&#8221;<\/a>, mu\u00df das aber nicht oder k\u00f6nnte beides verbinden. Der Bruno ist da ohnehin verlockend, k\u00f6nnte also hinausgeschoben oder auch eingearbeitet werden.<br \/>\nDas ist das Romanschreiben, nur dazu geh\u00f6rt dann schon irgendwie ein Feedback dazu, wie es die Lektoren geben, denn wenn man schreibt und schreibt und immer nur die Erfahrung macht, es ist ohnehin egal, denn es ist nie gut genug, so sehr du dich auch bem\u00fchst, ist das kein sehr gutes Gef\u00fchl, aber das was ich kenne und ich habe trotzdem schon sehr viel zusammengebracht und offenbar meine einzige Option, also nicht jammern, sondern in die H\u00e4nde gespukt, beziehungsweise das Wochenende, wie geplant mit Alfreds Wandergruppe auf dem Berg zu verbringen. Da komme ich zwar wieder aus dem Konzept heraus und dann gibt es auch noch die letzte Sommerfrischenwoche, aber dann bin ich in Wien, kann meine Wien Tage machen, schreiben, recherchieren, plotten und sehen, wie es mit der &#8220;Inneren Stadt&#8221; weitergeht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Mittwoch vor drei Wochen bin ich ja ein wenig ratlos vor meinem Work in Progress gesessen. 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