{"id":30305,"date":"2014-08-09T04:47:00","date_gmt":"2014-08-09T02:47:00","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=30305"},"modified":"2014-08-09T04:47:00","modified_gmt":"2014-08-09T02:47:00","slug":"in-den-vogesen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=30305","title":{"rendered":"In den Vogesen"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_30573\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/literaturgefluester.files.wordpress.com\/2014\/08\/20140812-110943.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-30573\" src=\"http:\/\/literaturgefluester.files.wordpress.com\/2014\/08\/20140812-110943.jpg?w=300\" alt=\"Katzenthal\" width=\"300\" height=\"198\" class=\"size-medium wp-image-30573\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-30573\" class=\"wp-caption-text\">Katzenthal<\/p><\/div>\n<p>Das es im Elsa\u00df ein &#8220;Gebirge&#8221; gibt, habe ich schon in den <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/08\/15\/gebrauchsanweisungen-fur-das-elsas\/\" title=\"Gebrauchsanweisungen f\u00fcr das Elsa\u00df\">&#8220;Gebrauchsanweisungen&#8221;<\/a> gelesen, allerdings lese ich die <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/07\/29\/reisevorbereitungen-und-andere-erledigungen\/\" title=\"Reisevorbereitungen und andere Erledigungen\">sogenannten Vorbereitungsb\u00fccher<\/a> und die Reisef\u00fchrer, immer erst vor Ort, vorher interessieren mich die H\u00e4user und die empfohlenen Kirchen, beziehungsweise besten Restaurants nicht, weil ich sie mir nicht richtig vorstellen kann, beziehungsweise ich mich auf meinen Alltag konzentriere.<br \/>\nDas hat auch Nachteile, wie zum Beispiel, da\u00df ich in Riga draufgekommen bin, da\u00df <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/05\/27\/hunde-von-riga\/\">&#8220;Die Hunde von Riga&#8221;<\/a> in meiner B\u00fcchertasche fehlen oder einmal am Campingplatz beim Grand Sasso, da\u00df die Bergschuhe fehlen, weil ich keine Ahnung hatte, da\u00df es dort, wo wir hinfahren, Berge gibt.<br \/>\nZur\u00fcckgekommen habe ich mir Schuhe gekauft und sie ins Auto gelegt, so da\u00df ich f\u00fcr den Fall, da\u00df, immer vorbereitet bin und als ich mein Gep\u00e4ck f\u00fcr den Elsa\u00dfurlaub packte, auf das Radfahren war ich vorbereitet, habe ich \u00fcberlegt, ob ich meine festen Waldviertler Halbschuhe mit Vibramsohle mitnehmen soll oder nur die Schlapfen und Sandalen und gedacht, nein, denn f\u00fcr den Falle, da\u00df habe ich sowieso meine Wanderschuhe.<br \/>\nDas Elsa\u00df hat also die Vogesen, las ich dann am Campingplatz in den &#8220;Gebrauchsanweisungen&#8221; und auch &#8220;Sagen Sie nie, speziell wenn Sie aus der Schweiz oder aus \u00d6sterreich kommen &#8220;Was sind denn das f\u00fcr Bergerln, da haben wir zu Hause doch viel h\u00f6heres?&#8221;<br \/>\nDann wurden die Bergh\u00fctten beziehungsweise Bauernrestaurants empfohlen, in denen man gut essen und auch \u00fcbernachten kann, wenn man sich entsprechend vorher anmeldet.<br \/>\nIch dachte &#8220;Aha!&#8221;, war noch nicht auf das Bergwandern eingestellt, aber der Alfred schlug dann nach ein paar Tagen eine kleine Bergtour vor.<br \/>\nAlso die Wanderschuhe aus dem Auto genommen, der kleine Rucksack war schon f\u00fcr die Radtouren vorbereitet, die entsprechende Hose, die Sonnenbrille, die Creme und das Kapperl ebenfalls vorhanden. Also nichts wie los in das Gebirge, weil das viele Weinverkosten ohnehin langweilig ist und ich mich an das <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/08\/03\/am-storchenfest\/\" title=\"Fete de la Cigogne\">neue gr\u00fcne Klapprad<\/a> noch nicht so recht gew\u00f6hnt hatte, beziehungsweise es auf der Fahrt nach Colmar Ausfahrtstra\u00dfen mit vielen gro\u00dfen Autos, Campern und Lastw\u00e4gen gibt, vor denen ich mich eigentlich f\u00fcrchte,  die Weinstra\u00dfen auch ein bi\u00dfchen bergig sind und eine Mountainbikerin bin ich eigentlich nicht.<br \/>\nDaf\u00fcr aber eine Wanderin und so sind wir losgefahren, die Weinstra\u00dfe hinauf in das Gebirge, denn der Alfred hatte eine Wanderung auf den Hohneck vor.<br \/>\nEine eineinhalb Stundentour, die im Reisef\u00fchrer vorgeschlagen wurde, sollte ich vielleicht hinzuf\u00fcgen, um nicht mi\u00dfverstanden zu werden, man kann von dort auch mehr und l\u00e4nger wandern, aber das Wanderwochenende mit dem Herrn Sladky kommt erst nach dem Zwanzigsten und wenn es schon nicht so hohe Berge, wie in \u00d6sterreich gibt, kann man sich  auch f\u00fcr die Pensionistenroute entscheiden und die haben wir dann, wie auch viele junge Leute mit sehr kleinen Kindern, die gerade laufen lernten, auf der kleinen Tour gesehen.<br \/>\nWir sind von einem Parkplatz an einem dieser Landgasth\u00f6fe, der an dem Dienstag oder Mittwoch, an dem wir unterwegs waren, geschlossen hatte, vorbeigegangen, bis zu einem anderen Hof, vorbei an Ziegen und dann die eineinhalb Stunden zum Hohneck hinauf.<br \/>\nEinen Petit Hohneck, einen Grand Ballon und einen Markstein gibt es auch, zu dem sind wir ein paar Tage sp\u00e4ter mit dem Auto gefahren und haben auf der Terrasse des Restaurants Flammkuchen gegessen und dazu einen Cafe Latte getrunken und danach noch einmal auf den Honeck auf die Terrasse, denn dort kann man auch mit dem Auto hin und es gibt einen gro\u00dfen Parkplatz und viele Holl\u00e4nder, Deutsche, etc, die man dann auf der Toilette trifft.<br \/>\nDer Berg ist 1363 Meter hoch. Es gibt eine &#8220;Col de la Schlucht&#8221; und Skilifte gibt es auch, an denen wir vorbeigewandert sind.<br \/>\nWie erw\u00e4hnt, relativ viele kleine Kinder und \u00e4ltere Leute, aber auch Wanderer mit besseren Ausr\u00fcstungen, die die l\u00e4ngeren Touren gingen.<br \/>\nAuf der Terrasse des Restaurants am Hohneck konnte man kleine Speisen, wie Schinken, Zwiebelkuchen, Pommes Frites, Omlette und W\u00fcrstl bekommen.<br \/>\nIm Restaurant, wie in Frankreich \u00fcblich, zwischen zw\u00f6lf und zwei ein Menu essen, ein Bistro gab es auch und mir h\u00e4tte das Quiche Lorraine gereicht, der Alfred wollte aber in einem der typischen Landgasth\u00f6fe essen, die im F\u00fchrer erw\u00e4hnt waren und wo wir beim Abstieg vorbeikamen.<br \/>\nDa gab es, wie im F\u00fchrer stand eine bestimmte Art von Fleisch, allerdings auch auf Vorbestellung, was der Alfred ingnorierte und als wir hinkamen, war es schon eins vorbei und von den zwei Gerichten auf der Karte, die man ohne Vorbestellung haben konnte, war das eine schon aus und das andere, was wir gegessen haben, hatte einen Els\u00e4\u00dfischen Namen &#8220;Schiffala mit Roigebrageldi&#8221;, was eine ger\u00e4uchterte Schweinsschulter mit bergb\u00e4uerlich zubereiteten Kartoffeln waren, dazu gab es gr\u00fcnen Salat in einer gro\u00dfen Sch\u00fc\u00dfel und Senf.<br \/>\nHeidelbeerkuchen gab es nachher auch und viele Fliegen, die sich auf die Tische und die Teller setzen und leider auch ein paar Kinder, denen man eine Fliegenklatsche in die Hand gedr\u00fcckt hatte und die sich von den Erwachsenen angeeifert und unterst\u00fctzt, voll Freude auf sie st\u00fcrzten.<br \/>\nAnsonsten war es sehr angenehm die Wanderer beim Essen zu beobachten und der energischen Servierin zuzusehen, die immer &#8220;Abe ich nicht mehr!&#8221;, sagte, wenn die Leute, das zweite Essen auf der Karte oder die &#8220;Fleischnacka&#8221; haben wollten, die man bestellen mu\u00dfte und die es, wie das Sauerkraut erst ab einer bestimmten Personenanzahl gab. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das es im Elsa\u00df ein &#8220;Gebirge&#8221; gibt, habe ich schon in den &#8220;Gebrauchsanweisungen&#8221; gelesen, allerdings lese ich die sogenannten Vorbereitungsb\u00fccher und die Reisef\u00fchrer, immer erst vor Ort, vorher interessieren mich die H\u00e4user und die empfohlenen Kirchen, beziehungsweise besten Restaurants nicht, &hellip; <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=30305\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[41],"tags":[],"class_list":["post-30305","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30305","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=30305"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/30305\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=30305"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=30305"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=30305"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}