{"id":29804,"date":"2014-07-07T00:14:20","date_gmt":"2014-07-06T22:14:20","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=29804"},"modified":"2014-07-07T00:14:20","modified_gmt":"2014-07-06T22:14:20","slug":"ins-sommerloch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=29804","title":{"rendered":"Ins Sommerloch"},"content":{"rendered":"<p>Eigentlich habe ich den Sonntagnachmittag wieder der Normalit\u00e4t, sprich dem Korrigieren von <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/05\/29\/vorschau-auf-bruderschaft\/\" title=\"Vorschau auf \u201cBr\u00fcderschaft\u201d\">&#8220;Br\u00fcderschaft&#8221;<\/a>, damit es endlich an die Druckerei gehen kann, widmen wollen, dann twitterte Nadine Kegele von einem &#8220;Sound und Literaturfestival&#8221; im Museumsquartier, wo auch ihre Texte gelesen werden w\u00fcrden und ich habe umdisponiert.<br \/>\nIm Museumsquartier gibt es n\u00e4mlich nicht nur die &#8220;O-T\u00f6ne&#8221;, die am Donnerstag beginnen und den <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/12\/03\/siebenter-ohrenschmaus\/\" title=\"Siebenter Ohrenschmaus\">&#8220;Ohrenschmaus&#8221;<\/a> sondern auch die <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/01\/29\/edition-atelier-neu\/\">&#8220;Textlichtreihe&#8221;, das sind die kleinen B\u00fcchlein von meist jungen meist experimentellen Autoren aus dem &#8220;Atelierverlag&#8221;<\/a> und die kann man sich in der Literaturpassage aus einem Automaten ziehen, was inzwischen die deutsche Bloggerszene ein bi\u00dfchen bewegt und die verbanden am Sonntagnachmittag Literatur und Musik und begannen um drei Uhr mit &#8220;Pom Pom Pommergranate&#8221;, das sind drei Junge Frauen, im Klosterhof, die sangen und performten und dazu in der ersten Staffel einen Nadine Kegele Text, sie d\u00fcrfte ja in <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/07\/06\/klagenfurter-wettlesen\/\" title=\"Klagenfurter Wettlesen\">Klagenfurt<\/a> sein, mitlaufen lie\u00dfen, den sie zuerst fast vergessen hatten.<br \/>\n&#8220;Kennst du das Wetter im wilden Westen, frage ich, das Wetter im wilden Westen ist immer der Tod.&#8221;<br \/>\nDann folgte eine junge Amerikanerin, die erkl\u00e4rte einen Deutschkurs besucht zu haben, Texte von Flo Staffelmayr performierte, sich wunderte, da\u00df in Deutschland nach dem Krieg alles so friedlich sei, Kaugummis verteilte und erkl\u00e4rte, da\u00df man sein Gl\u00fcck selbst in der Hand h\u00e4tte und nicht so negativ schauen solle.<br \/>\nAuch sehr interessant, in der dritten Staffel kam der &#8220;Dreisatz&#8221;, das hei\u00dft jeder konnte auf die B\u00fchne, drei S\u00e4tze aufsagen und die jungen Frauen sangen und spielten dazu.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/03\/20\/frauen-texen-frauen-schreiben\/\">Eva Sch\u00f6rkhuber<\/a>, die im &#8220;Testlicht&#8221; einen Band herausgegeben hat und sp\u00e4ter an die Reihe kam, tat das und noch ein paar andere.<br \/>\nEs war sehr hei\u00df im Klosterhof, so da\u00df die aufgestellten rosa St\u00fchle ziemlich leer blieben und die Leute in den Schatten fl\u00fcchteten<br \/>\nElena Meisner wurde von Birgit Michlmayer am Schlagzeug begleitet und las aus ihrem in der &#8220;Edition Atelier&#8221; erschienenen Roman, in dem es um die Direktorin des heeresgeschichtlichen Museums geht.<br \/>\nEva Sch\u00f6rkhuber, die ich vom <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/09\/02\/zum-volksstimmefest\/\">Volksstimmefest<\/a> kenne stellte ihren Band &#8220;Die Blickf\u00e4ngerin&#8221; vor.<br \/>\nDann kam die mir unbekannte Natalie Deewaan mit einer Textperformance und <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/06\/25\/bachmannlesen-ii\/\">Thomas Ballhausen<\/a> wurde von einem Grammphon mit gro\u00dfen Trichter und alten Schellakplatten begleitet, die ihn ein bi\u00dfchen zu irritieren schienen.<br \/>\nInteressant in der Sommerhitze, die Musik mit dem Sound zu verbinden, es gab einen B\u00fcchertisch, wo man die Werke der &#8220;Edition Atelier&#8221;  kaufen konnte und Claudia Tondls Erz\u00e4hlung &#8220;Fensterfummeln&#8221;, die wie der Moderator erkl\u00e4rte aus dem Theater kommt, war besonders interessant.<br \/>\nEine Erz\u00e4hlung in achtundrei\u00dfig Bildern, wo ein Mann im Liegestuhl sich ausziehen und mit Sonnencreme einreiben will, er wird aber von einem Bautrupp gest\u00f6rt, der ihn in ein Schaufenster stellt, es kommt eine Stripperin und noch einiges anderes und am Schlu\u00df ist es dann wieder fast so wie es war.<br \/>\nAntonia Rahofer die von Bernhard Geigl begleitet wurde, hatte Gedichte und dann folgte Richard Schubert mit seinem Lexikon des B\u00f6sen&#8221; das im &#8220;Standard&#8221; exclusiv besporochen wurde, aber, glaube ich, nicht bei Atelier erschienen ist und wo er interessante Erkl\u00e4rungen der Begriffe Rassismus, Ketschup, etc gab. Ketschap ist die Tomatenform des Daniel Glattauer und so und der &#8220;Lebensabschnittpartner&#8221;, der der einen anderen auffri\u00dft oder von ihm aufgefressen wird.<br \/>\nDann folgten noch eine Interpreation von Daniils Charms Texten und Ulrike Schmitzer, die ich schon in der &#8220;Gesellschaft f\u00fcr Literatur&#8221; h\u00f6rte, ich ging aber auf den Karlsplatz zum &#8220;Kino unter Sternen&#8221; und dort war es im Vorprogramm auch sehr literarisch, stellte doch Olaf M\u00f6ller die Lesevorlieben von Michael Glawogger vor, er hat Stifter sehr gern gelesen und las einige seiner Texte, die im n\u00e4chsten Jahr in einem Buch erscheinen werden.<br \/>\nDann kam der Film &#8220;Die Ameisenstra\u00dfe&#8221; aus dem Jahr 1995 mit Robert Meyer und Bibiane Zeller, den ich, glaube ich, schon gesehen habe und irgendwie vielleicht auch zu Claudia Tondls Erz\u00e4hlung passt, ging es darum ja um ein Haus, in dem auch sehr bizarre und verr\u00fcckte Dinge passierten. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eigentlich habe ich den Sonntagnachmittag wieder der Normalit\u00e4t, sprich dem Korrigieren von &#8220;Br\u00fcderschaft&#8221;, damit es endlich an die Druckerei gehen kann, widmen wollen, dann twitterte Nadine Kegele von einem &#8220;Sound und Literaturfestival&#8221; im Museumsquartier, wo auch ihre Texte gelesen werden &hellip; <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=29804\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[41],"tags":[],"class_list":["post-29804","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/29804","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=29804"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/29804\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=29804"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=29804"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=29804"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}