{"id":29404,"date":"2014-06-11T23:36:28","date_gmt":"2014-06-11T21:36:28","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=29404"},"modified":"2014-06-11T23:36:28","modified_gmt":"2014-06-11T21:36:28","slug":"festival-lateinamerikanischer-poesie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=29404","title":{"rendered":"Festival lateinamerikanischer Poesie"},"content":{"rendered":"<p>Noch eine Lyrikveranstaltung, die neben der <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/06\/02\/stunde-der-literarischen-erleuchtung-und-engagierte-sprache\/\" title=\"Stunde der literarischen Erleuchtung und engagierte Sprache\">&#8220;Poliversale&#8221;<\/a> derzeit in Wien stattfindet, fein, denn von Lyrik kann man  nicht genug bekommen und so hatte ich mir die Er\u00f6ffnungsveranstaltung heute im Literaturhaus auch dick angestrichen, dann aber die vielen Konkurrenzveranstaltungen gesehen, Barbara Neuwirth in der &#8220;Gesellschaft f\u00fcr Literatur&#8221;, die mich dazu einlud, <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/08\/25\/die-longlist-leseproben\/\">Mirko Bonne<\/a> in der Hauptb\u00fccherei, die &#8220;Poliversale&#8221; gab es auch und die &#8220;Literarische Soiree&#8221;, so war ich etwas unentschlossen, wo ich den Mittwochabend verbringen werde, da ich dem Lehrer aus Retz aber seine signierten B\u00fccher zur\u00fcckgeben sollte und er das Literaturhaus vorschlug, hat es sich entschieden und es war eine tolle Veranstaltung.<br \/>\nDenn da gibt es das GAV-Mitglied Enrique Moya, der sich sehr f\u00fcr die Verkn\u00fcpfung von \u00f6sterreichischen und lateinamerikanischen Autoren engagiert, eine Reihe <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/11\/23\/en-espanol-por-favour\/\">&#8220;Auf Spanisch, bitte!&#8221;, im Literaturhaus hat, bei der ich war, als dort Lidio Mosca-Bustamante <\/a>gelesen hat und dann das &#8220;Festival Lateinamerikanischer Literatur&#8221;, inzwischen schon zum siebenten Mal veranstaltet, bei dem ich bisher noch nie gewesen bin und dabei sicher einiges vers\u00e4umte, was ich jetzt zumindest teilweise nachholen konnte. Denn das Festival findet an mehreren Abenden an mehreren Orten statt und als ich das Literaturhaus erreichte, gab es schon einen vollen B\u00fcchertisch und eine eigene Brosch\u00fcre dieses und der vergangenen Festivals gibt es auch.<br \/>\nDas Besondere an der Veranstaltung ist, soweit ich es verstanden habe, die Verkn\u00fcpfung von lateinamerikanischen mit \u00f6sterreichischen Autoren und so trat heute der Mexikaner Marco Antonio Campo, der Kolumbianer Gustavo Adolfo  Garces und Gerhard R\u00fchm, legend\u00e4res Mitglied der <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/04\/12\/2-tage-reden-uber-h-c-artmann\/\">Wiener Gruppe<\/a>, auf. Zuerst kamen aber Enrique Moya und die \u00dcbersetzerin Eva Srna auf das Podium und es gab eine lange Dankesrede, denn so ein Symposium mu\u00df nat\u00fcrlich unterst\u00fctzt werden.<br \/>\nDer 1949 in Mexiko City geborene Marco Antonio Campo, der eine sehr eindrucksvolle Art zu lesen hatte, begann seine Vortrag mit der Feststellung, das Gedichte eigentlich nichts bewirken k\u00f6nnen, war dann aber sehr politisch und Erinnerungen an seine Eltern, seine Jugend, seine Kindheit gab es immer wieder auch.<br \/>\nDann folgte der Doyen der \u00f6sterreichischen Literatur, der 1930 geborene Gerhard R\u00fchm, legend\u00e4res Mitglied der Wiener Gruppe und an seinen Laut. und anderen Gedichten, kann man herrlich Spanisch lernen, da sich die Wortfolgen wiederholen und Claudia Sierich, die \u00dcbersetzerin, verstand auch sehr ausdrucksvoll zu lesen, zum Beispiel seine Litanei: &#8220;Ich glaube an die Kuh, an die Henne, an das Hirn und so weiter und so fort, bis das &#8220;Hirn im Ei&#8221; entstanden ist und sicherlich gut schmeckte und mir wurde und das habe ich dem Autor auch gesagt, erst heute klar, was er f\u00fcr ein gro\u00dfartiger Dichter ist.<br \/>\n&#8220;Besser sp\u00e4t als nie!&#8221;, antwortete er charmant und das &#8220;Blumenst\u00fcck&#8221;, das Gedicht in dem es, um das Schei\u00dfen, Kotzen, Furzen in Bezug auf Blumen geht, das er in den Siebzigerjahren geschrieben hat und damit den Unmut der Kronenzeitung erregte, kann ich mich erinnern, da\u00df ich es, in der Otto Bauergasse, in der ich damals wohnte, ausschnitt und mir aufgehoben hat.<br \/>\nDer dritte Gast des Abends, der 1957 in Kolumbien geborene  Gustavo Adolfo Garces wurde von Birgit Weilguny \u00fcbersetzt und gelesen, er hatte eher kurze, fast aphorimenartige Gedichte und Zweizeiler, die sehr oft von V\u00f6geln handelten.<br \/>\nNachher gab es Wein und Wasser und eigentlich eine sehr herzliche Unterhaltung, vielleicht ist das die lateinamerikanische Art, Gustavo Adolfo Garces sprach mich und den Chemiker, der auch gekommen ist, gleich an und umarmte uns herzlich, obwohl er kein Deutsch und Englisch und wir kein Spanisch verstanden.<br \/>\nMorgen, Freitag und am Samstag geht es sowohl in der Hauptb\u00fccherei, als auch im Literaturhaus und vor dem Theseus Tempel weiter, da werden auch E.A. Richter und Sabine Gruber, neben den lateinamerikansischen und spanischen G\u00e4sten lesen und ich habe wieder viel gelernt, obwohl ich bei den anderen Abenden fehlen werde, denn morgen mu\u00df ich zum \u00d6AAG-Reflexionstreffen und am Freitag geht es mit dem <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/01\/17\/vom-ute-bock-preis-zum-geburtstagsfest\/\">Herrn Sladky<\/a> und seiner Wandergruppe in Hochschwabn\u00e4he.  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Noch eine Lyrikveranstaltung, die neben der &#8220;Poliversale&#8221; derzeit in Wien stattfindet, fein, denn von Lyrik kann man nicht genug bekommen und so hatte ich mir die Er\u00f6ffnungsveranstaltung heute im Literaturhaus auch dick angestrichen, dann aber die vielen Konkurrenzveranstaltungen gesehen, Barbara &hellip; <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=29404\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[41],"tags":[],"class_list":["post-29404","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/29404","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=29404"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/29404\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=29404"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=29404"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=29404"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}