{"id":27872,"date":"2014-03-23T17:17:40","date_gmt":"2014-03-23T16:17:40","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=27872"},"modified":"2014-03-23T17:17:40","modified_gmt":"2014-03-23T16:17:40","slug":"wellness-und-schreibeurlaub","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=27872","title":{"rendered":"Wellness- und Schreibeurlaub"},"content":{"rendered":"<p>Jetzt bin ich wieder f\u00fcr einige Tage in Ungarn gelandet. Eigentlich wollten wir ja, wie schon im <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/11\/14\/nach-buk-ins-bad\/\" title=\"Nach B\u00fck ins Bad\">November<\/a>, nach Portugal, beziehungsweise dort eine Kreuzfahrt machen. Im Reiseb\u00fcro war es wieder angek\u00fcndigt. Alfred hat es schon bestellt und anbezahlt, dann wurde die Reise aber wieder abgesagt, obwohl ich mir schon portugiesische Literatur, einen zweisprachigen Gedichtband und einen Roman von Antonio Lobo Antunes besorgt habe. Jetzt habe ich die Ungarnlekt\u00fcre, die vom letzten Mal \u00fcbergeblieben ist, eingepackt. Da gibt es ja einen Roman von Adam Bodor, der zwar in Siebenb\u00fcrgen geboren wurde, aber jetzt in Budapest lebt und dann von Magda Szabo, was mir das letzte Mal entgegangen ist &#8220;Die andere Esther&#8221;, was vielleicht ganz passend zum derzeitigen Buch, der gegenw\u00e4rtigen <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/07\/07\/letztes-bachmannpreiskolloquium\/\" title=\"Letztes Bachmannpreiskolloquium?\">Bachmannpreistr\u00e4gerin<\/a> ist. Wir sind also jetzt wieder in <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/11\/17\/bade-impressionen\/\" title=\"Bade-Impressionen\">B\u00fck im Bad<\/a> gelandet, diesmal nur mit dem Alfred und der Schwiegermutter und ich habe au\u00dfer den Ungarn-B\u00fccher auch mein Manuskript mitgenommen, an dem es sich ja <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/03\/21\/schreibbericht-und-indie-bookday\/\" title=\"Schreibbericht und Indie-Bookday\">weiterschreiben<\/a> l\u00e4\u00dft. Da habe ich ja durch die <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/03\/17\/buchmessenreport\/\" title=\"Buchmessenreport\">Leipzig-Unterbrechung<\/a> ein wenig den Anschlu\u00df verloren, beziehungsweise bin ich am Freitag, als ich in Harland sa\u00df und weiterschreiben h\u00e4tte k\u00f6nne, j\u00e4mmerlich daran gescheitert. Habe getr\u00f6delt und gesurft, mir ein paar Videos \u00fcber die Unterschiede von arm und reich angeschaut und gedacht &#8220;Ich kann und kann es nicht!&#8221;<br \/>\nHaupts\u00e4chlich ist es dabei ja, um die Figur des K.M. gegangen, dem die n\u00e4chste Szene gelten sollte, der sitzt ja depressiv in seinem H\u00e4uschen und liest Johannas Blogroman und bei Anna Jeller habe ich von einem Buch gelesen, wo da ein paar r\u00fcstige Pensionisten, von denen auch einer zuf\u00e4llig ein ehemaliger Verlagsleister ist nach Nizza reisen. Eine solch trashige Handlung sollte mir mal einfallen. Aber bei mir passiert ja nichts&#8230;<br \/>\nGestern ist es dann wieder gegangen und ich habe am Morgen und am Abend zwei weitere Szenen geschrieben. Eine eben mit K. M. auf der Terrasse und dann eine weitere Anna Szene, die wacht auf, hat von Dracula und dem Strahlenschutzstecker getr\u00e4umt und daran sollte sich die Handlung aufbauen lassen. So weit so what, sind wir dann von Harland nach B\u00fck gefahren, haben wieder in dem Restaurant vor dem Bad gegessen, diesmal statt der Gulaschsuppe, wie ich eigentlich wollte, einen G\u00e4nselebertoast, denn am Abend gibt es ja wieder das Buffet. Haben das Hotel bezogen und sind dann mit den Badem\u00e4ntel in das Bad gegangen. Diesmal mit dem Laptop in der Tasche, denn ein paar Stunden kann ich ja ohne Kabel schreiben und so sind zwei weitere Szenen entstanden.<br \/>\nSich langsam von Szene zu Szene vorantasten. Dabei vielleicht die Handlung aufbauen, immer wieder dazwischen denken, so ganz habe ich das nicht. Aber ich kann es ja korrigieren, umschreiben, etc.<br \/>\nDa habe ich dann eine Szene mit der Johanna geschrieben, die hat ihre N\u00f6te mit dem Philip, der ihr von ihrer Freundin Lena weggeschnappt wurde und bekommt einen aufmunternden Kommentar von einem K. M. und der sitzt in der n\u00e4chsten Szene mi\u00dfmutig bei Alberto, i\u00dft Spagetthi Vongole, als secondo piatti ein Vitello tonnato und w\u00fcnscht sich von Johanna ein zweites Kapitel ihres Blogromans.<br \/>\nSo k\u00f6nnte es gehen. Mal sehen, wie weit ich damit komme. Bis Donnerstag haben wir vor dazubleiben und \u00fcber die politische Situation in Ungarn, weil man in der Wellnessatmosph\u00e4re eines Thermalbades ja nicht sehr viel mitbekommt, habe ich mich ja bevor wir nach Leipzig gefahren sind, bei einer <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2014\/03\/12\/uber-ungarn-sprechen\/\" title=\"\u00dcber Ungarn sprechen\">Diskussion im Hamakom-Theater<\/a> informiert.<br \/>\nIm Bad gab es dagegen eine animierte Gymnastik, da ist eine junge Frau vor dem Becken gestanden, hat die H\u00e4nde hin-und hergeschwungen und die Senioren die darin standen, haben es ihr teilweise nachgetan.<br \/>\nDa von Arezzo und dem Mittagessen bei Alberto zu schreiben, ist auch sehr interessant und die &#8220;Hierarchien&#8221; habe ich 1989  zum Teil auch in B\u00fck geschrieben. Damals allerdings im Sommer und im Freien, aber diesmal ist es auch w\u00e4rmer und fr\u00fchlingshafter, so da\u00df es sich w\u00e4hrend der Schreibephasen auch spazierengehen oder im Freien sitzen l\u00e4\u00dft.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jetzt bin ich wieder f\u00fcr einige Tage in Ungarn gelandet. Eigentlich wollten wir ja, wie schon im November, nach Portugal, beziehungsweise dort eine Kreuzfahrt machen. Im Reiseb\u00fcro war es wieder angek\u00fcndigt. 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