{"id":26182,"date":"2013-12-26T11:09:15","date_gmt":"2013-12-26T10:09:15","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=26182"},"modified":"2013-12-26T11:09:15","modified_gmt":"2013-12-26T10:09:15","slug":"weihnachtslyrik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=26182","title":{"rendered":"Weihnachtslyrik"},"content":{"rendered":"<p>Jetzt kommt ein bi\u00dfchen Lyrik zur Weihnachtszeit kann das nicht schaden, obwohl keine Weihnachtsgedichte, sondern die Bersprechung zweier Haymnon-B\u00e4nde, die im Sommer in der <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/07\/08\/lyrische-kommunikation\/\" title=\"Lyrische\u00a0Kommunikation\">Abverkaufkiste beim Morawa<\/a> gelegen sind und zwar zuerst C. W. Bauers &#8220;mein lieben mein hassen mein mittendrin du&#8221;, von dem es damals gleich zwei B\u00fccher in den Kisten gegeben hat und auf den 1968 in K\u00e4rnten geborenen, in Innsbruck lebenden, war ich schon sehr neugierig, hat ihn mir doch Gerlinde Tamerl, glaube ich, auf der <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/11\/12\/dritter-messetag\/\">&#8220;Buch-Wien&#8221; 2011 <\/a>vorgestellt, da hatte er auch einen Preis oder ein Stipendium gewonnen, dann habe ich ihn heuer bei <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/04\/14\/literatur-und-wein\/\">&#8220;Literatur und Wein&#8221;<\/a> in G\u00f6ttweig geh\u00f6rt und auf der <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/11\/24\/vom-der-sechsten-buch-wien\/\" title=\"Von der sechsten\u00a0Buch-Wien\">&#8220;Buch-Wien&#8221;<\/a> hat er heuer auch gelesen, allerdings aus einem neueren Gedichtband. Nun denn komm ich endlich dazu etwas von dem sympathisch l\u00e4chelnden Dichter zu lesen und sie waren sehr interessant diese Ges\u00e4nge an eine Geliebte, k\u00f6nnte man respektlos sagen, erz\u00e4hlt sich Bauer doch durch eine Liebe von der ersten Begegnung von der Fahrt im Schnellzug nach Italien, von dem Hotelzimmer, in dem sie nur auf Str\u00fcmpfen geht, bis hin zu dem Tag, wo er sie dann, f\u00fcnf M\u00e4nner oder f\u00fcnf Frauen weiter im Supermarkt sieht, wo sie immer noch dasselbe einkauft.<br \/>\nUnd das ganze h\u00f6chst poetisch, an die Ges\u00e4nge des Herrn Naso erinnernd, manchmal in mit italineischen Wortbrocken garniert und am Schlu\u00df gibt es auch eine Erkl\u00e4rung beziehungsweise ein Nachwort von Niklas Holzberg, der da fragt &#8220;M\u00fcssen wir, um Bauers Gedichtsammlung ad\u00e4quat interpretieren zu k\u00f6nnen, wirklich alles verstehen?&#8221;, der bekennt dann ehrlich, &#8220;da\u00df ihm einiges im Dunklen geblieben ist.&#8221;<br \/>\nMir wahrscheinlich auch, trotzdem habe ich die klare Sprache und die Mischung zwischen Heutigen und l\u00e4ngst Vergangenen sehr genossen und freue mich schon auf das Lesen von Bauers Roman.<br \/>\nVorerst aber kommen noch die Goldfische dran, denn es lag ja noch ein zweites B\u00e4ndchen in den Kisten, n\u00e4mlich Kurt Lanthalers &#8220;Goldfishs reisen um die halbe welt&#8221; und das ist etwas ganz anderes, weil weit vergn\u00fcglicher, lustiger, die Reise, um einen Abraham Goldfisch, der f\u00fcnfzig Mal in seinem Glas die Welt halb umdrundet und dabei mancherlei erlebt.<br \/>\n&#8220;Goldfish schwamm ins ueberall Goldfish war sich buckelwal&#8221;, hei\u00dft es da immer wieder, in leichten Abwandlungen.<br \/>\nZwei Gedichte gibts auf Italienisch, Lanthaler ist ja S\u00fcdtiroler, mit der entsprechenden \u00dcbersetzung im Anhang.<br \/>\nDort gibts auch eine Erkl\u00e4rung des Autors, wie es zu den Gedichten gekommen ist und wo sie schon vertont oder aufgef\u00fchrt wurden. Man kann sie, glaube ich, auch auf seiner Homepage nachlesen oder sie sich bei ihm unter &#8220;info@lanthaler, betreff:Goldfisch&#8221; bestellen.<br \/>\nInformationen zum Autor, der 1960 in Bozen geboren wurde und schon einige Kriminalromane geschrieben hat, von dem ich einen gelesen habe, gibts dort sicher auch.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jetzt kommt ein bi\u00dfchen Lyrik zur Weihnachtszeit kann das nicht schaden, obwohl keine Weihnachtsgedichte, sondern die Bersprechung zweier Haymnon-B\u00e4nde, die im Sommer in der Abverkaufkiste beim Morawa gelegen sind und zwar zuerst C. W. 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