{"id":25827,"date":"2013-12-09T23:47:39","date_gmt":"2013-12-09T22:47:39","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=25827"},"modified":"2013-12-09T23:47:39","modified_gmt":"2013-12-09T22:47:39","slug":"vom-adventrundgang-zum-literaturhaus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=25827","title":{"rendered":"Vom Adventrundgang zum Literaturhaus"},"content":{"rendered":"<p>Den Adventrundgang &#8220;Alles Gute&#8221; durch den siebenten Bezirk gibt es, glaube ich, schon das zehnte Jahr oder noch viel l\u00e4nger, irgendwann bin ich nach dem Lesefrauenjourfix daraufgekommen und dann getreulich Jahr f\u00fcr Jahr <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/12\/11\/durch-den-siebenten-bezirk\/\">mitgegangen<\/a>.<br \/>\nEntweder von der Hauptb\u00fccherei ins Museumsquartier oder umgekehrt, vorbei an den vielen Kulturinstitutionen des Bezirks, die j\u00e4hrlich wechselns oder auch gleich bleiben, Punsch und Kekse, irgendwo auch W\u00fcrstel oder Brote. Eine tolle Sache und seit 2008 habe ich auch dar\u00fcber gebloggt. Silvia Bartl hat das organisiert, so war das Literaturhaus immer eine der Stationen, da gab es Tee, Mandarinen, Wurstsemmeln, die meistens die Bibiane verteilte und junge Literatur, Daniel Glattauer hat, glaube ich, einmal \u00fcber die Vanillekipferln gelesen, Arno Geiger, <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/12\/13\/alles-gute-zum-advent\/\">Bernhard Strobel<\/a>, <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/12\/14\/adventlichten\/\">Cornelia Travincek<\/a>, seit vorigen Jahr ist das Literaturhaus nicht mehr dabei und heuer gabs am 9. im Literaturhaus die Sisyphos-Verlagspr\u00e4sentation, auch eine j\u00e4hrliche stattfindende Veranstaltung des kleinen Klagenfurter Verlags rund um <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/10\/30\/rot-weis-gin\/\" title=\"Rot-Wei\u00df-Gin\">Ludwig Roman Fleischer<\/a>, mit einem Buffet, zu der ich in den letzten Jahren aber irgendwie nicht gekommen bin.<br \/>\nHeuer las Irene Wondratsch dort und Reinhard Wegerth pr\u00e4sentierte sein neues Buch und Dietmar F\u00fcssel, so war das lange in meinem Kalender angeschrieben, bis ich durch die Hauptb\u00fccherei realisierte, am 9. 12. gibt es auch den Adventrundgang, ab siebzehn Uhr in der Hauptb\u00fccherei.<br \/>\nDa hatte ich schon l\u00e4ngst eine sechszehn Uhr Stunde vereinbart, bin aber eigentlich immer eher schnell, aber da die Mariahilferstra\u00dfe jetzt so eine Art Fu\u00dfg\u00e4ngerzone ist, f\u00e4hrt der 13 A anders und die B\u00fccherschr\u00e4nke, obwohl ich schon wirklich gen\u00fcgend B\u00fccher habe, wollte ich auch nicht auslassen, so bin ich zu sp\u00e4t gekommen, das hei\u00dft um viertel sechs, die Er\u00f6ffnungsreden hatten aber gerade erst angefangen und Ottwald John wartete auch schon um mir das gestern im <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/12\/08\/adventbrunch-bei-ruth-aspock\/\" title=\"Adventbrunch bei Ruth\u00a0Asp\u00f6ck\">&#8220;Wortschatz&#8221; gefundene Buch<\/a> &#8220;Kultur ohne Heimat&#8221; mit Bildern von Stefan Zweig, Kurt Weil, etc, das ihn sehr begeistert hat, so da\u00df er es sich unbedingt ausborgen wollte, zur\u00fcckzugeben. Eigentlich habe ich ja gedacht, ich sehe das Buch nie wieder, ja ja ich bin mi\u00dftrauisch und wohl auch ein gebranntes Kind, aber das klappte wunderbar, manche Rezensionsexemplare, die ich gerne h\u00e4tte, treffen dann nicht ein, aber ich brauche eigentlich keine B\u00fccher mehr, das ist schon klar.<br \/>\nEs begann in der Hauptb\u00fccher musikalisch mit den &#8220;Klangnomaden&#8221; und &#8220;sterzinger-musser-mikula&#8221; mit Helge Hinteregger am Megaphon, der wieder &#8220;F\u00fcrchtet euch nicht!&#8221;, immer rief, begleiteten den Rundgang, diesmal waren auch ein paar Ordner in Warnjacken dabei und es werden immer mehr Leute, die sich anschlie\u00dfen, einige bekannte Gesichter, Silvia Bartl, die es, glaube ich, nicht mehr organisiert, habe ich wieder gesehen und die zweite Station war wieder das Theater &#8220;Spielraum&#8221;, wo ein paar junge Leute standen, die ihre neue Produktion erkl\u00e4rten und daraus eine Szene spielten. Mit dem Theater ging es dann gleich weiter und zwar an einem neuen Ort, n\u00e4mlich dem Amthaus in der Hermanngasse, da pr\u00e4sentierte die &#8220;Schule des Theaters&#8221; &#8220;Wintertwist&#8221;, schenkte mir eine rosa Sonnenbrille und hatte zeitlich so \u00fcberzogen, da\u00df ich mich gleich verabschiedete und vorerst ins Literaturhaus ging.<br \/>\nDa waren schon die Ruth und der Herr Gr\u00fcner, der Robert kam nach und noch ein paar andere Bekannte und Simon Konttas moderierte.<br \/>\nZuerst kam Itrene Wondratsch mit ihrem Buch &#8220;Ooleslef&#8221;, das sind Texte, die aus Fehldrucken entstanden sind, lyrische Prosa, die sie dazugeschrieben hat und sicherlich ganz spannend, dann folgte Reinhard Wegerth mit seinem zweiten Band des <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/10\/28\/damals-und-dort\/?preview=true\">&#8220;Stimmenromans&#8221;<\/a> &#8220;Fr\u00fcher und hier&#8221; spielt in den Sechzigerjahren und erz\u00e4hlt, wie der zw\u00f6lfj\u00e4hrige Knabe in seinem Stockbett so wackelt, da\u00df die Schwester nicht mehr schlafen kann, dann geht er beichten und als er schon etwas gr\u00f6\u00dfer ist, bringt der aus England &#8220;Gras&#8221; nach Hause.<br \/>\n Dazu passte dann auch Ludwig Roman Fleischers, der offenbar ein \u00e4hnlicher Vielschreiber, wie ich ist, Erz\u00e4hlband &#8220;Nichts als die Wahrheit&#8221; und die Titelgeschichte habe ich schon einmal im Radio geh\u00f6rt und Dietmar F\u00fcssels Buch, der sich gerade in Mexiko befindet und das daher von Ludwig Roman Fleischer gelesen wurde, &#8220;Der Sohn einer Hure&#8221;, ein satirischer Roman, steht schon auf meiner Leseliste und kommt demn\u00e4chst dran.<br \/>\nDann gabs Wein und Wasser, Wei\u00dfbrot, zwei Aufstriche und auch ein St\u00fcckchen Kuchen, ich habe mich mit der Ruth und dem Robert unterhalten und bin dann in Richtung Museumsquartier aufgebrochen.<br \/>\nDas hei\u00dft, ich habe auch im Theater Spittelberg vorbeigeschaut, die Versp\u00e4tung wurde aber aufgeholt, weil ein Veranstaltungsort aufgefallen ist, so war auch im Architekturzentrum, wo Krippen gebaselt wurden, schon alles finster und ich kam gerade ins Tanzquartier zurecht, wo es Punsch und Lebkuchen gab und ein Video und im Dschungel Wien gabs wieder eine Performance mit &#8220;Adventsbezug&#8221;.<br \/>\nEine junge Dame stand mit Geschenkpaketen am Eingang, wirbelte dann herum, auf den Sitzen lagen Taschent\u00fccher und eine Mediations\u00fcbung gab es f\u00fcr alle auch und im Anschlu\u00df Punsch oder Gl\u00fchwein, so da\u00df ich mich noch mit dem Stammbesucher unterhalten habe, den ich auch bei der <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/11\/24\/vom-der-sechsten-buch-wien\/\" title=\"Von der sechsten\u00a0Buch-Wien\">&#8220;Buch-Wien&#8221;<\/a> \u00f6fter traf und am Montag einen stimmungsvollen Adventrundgang erlebte, der f\u00fcr mich, ich habe das  schon geschrieben, das Weihnachtsfest fast ersetzt. Das war auch am Morgen in den &#8220;Gedanken f\u00fcr den Tag&#8221;, da\u00df die Leute einen ganzen Monat lang, den Adventkalender leerfressen, sich mit PUNSCH UND Keksen \u00fcbers\u00e4ttigen und dann zu Weihnachten, wo es eigentlich erst beginnt, nicht mehr in Stimmung sind. F\u00fcr mich, weil nicht religi\u00f6s, hat das intensive Adventmonat. das Fest im positiven Sinn ersetzt, aber diesmal werde ich noch einen intensiven Lesemarathon machen und der Adventrundgang und das etwas andere Punschtrinken, war gepaart mit der Sysyphos-Verlagspr\u00e4sentation wieder sch\u00f6n und stimmig und einiges sicher ebenfalls Interessantes habe ich auf diese Art und Weise sicherlich vers\u00e4umt, aber alles kann man nicht haben und braucht es auch nicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Den Adventrundgang &#8220;Alles Gute&#8221; durch den siebenten Bezirk gibt es, glaube ich, schon das zehnte Jahr oder noch viel l\u00e4nger, irgendwann bin ich nach dem Lesefrauenjourfix daraufgekommen und dann getreulich Jahr f\u00fcr Jahr mitgegangen. 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