{"id":25123,"date":"2013-11-04T08:53:37","date_gmt":"2013-11-04T07:53:37","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=25123"},"modified":"2013-11-04T08:53:37","modified_gmt":"2013-11-04T07:53:37","slug":"nanowrimo-dilemma","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=25123","title":{"rendered":"Nanowrimo-Dilemma"},"content":{"rendered":"<p>Am Samstagnachmittag als wir vom Badeanzug kaufen f\u00fcr die Ungarnfahrt zur\u00fcckgekommen sind, habe ich mich dann wieder an den Laptop gesetzt. Drei Szenen hatte ich da schon konzipiert und wenn ich Barbaras Suche nach dem Vater einbezog, ist es auch ganz gut gegangen. Der Renate-Strang ist jetzt fertig. Sie trifft auch Jonas, ist vielleicht am meisten in ihn verliebt und in der n\u00e4chsten Szene ist sie  schwanger, wei\u00df nicht von wem, geht ein Jahr nach Berlin, sieht auch Jonas nicht mehr wieder, zieht die Tochter auf und \u00fcberlegt, wie sie ihr Versprechen,  Barbara den Namen des Vaters zu hinterlassen, halten soll.<br \/>\nBarbara geht inzwischen nach dem Besuch bei Tante Lilly ins Cafe Griensteidl, lernt dort Hanno kennen, der ihr von Benjamin erz\u00e4hlt und zu vermitteln versucht. Benjamin ruft dann Konrad an und Jonas trifft Esther um sechs Uhr fr\u00fch in der K\u00fcche an, die auf den Weg zu ihrem Kindergartenpraktikum ist, fragt sie, was sie davon halten w\u00fcrde, wenn sie eine Schwester bekommt. So weit war ich am Samstagabend und hatte <a href=\"http:\/\/nanowrimo.org\/participants\/eva-jancak\/novels\/verbruderung\/stats\">f\u00fcnfundzwanzigtausend Worte<\/a>, also schon die Nanowrimoh\u00e4lfte, aber ich habe ja ein bi\u00dfchen <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/11\/02\/nanowrimo-schwierigkeiten\/\" title=\"Nanowrimo-Schwierigkeiten\">geschummelt<\/a> und schon eine <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/10\/27\/sonntagsmarathon\/\" title=\"Sonntagsmarathon\">Woche vorher angefangen<\/a> und am Sonntag ging es weiter mit drei Szenen, ein bi\u00dfchen was konzipiert habe ich auch.<br \/>\nSo wird Barbara die drei M\u00e4nner zum Begr\u00e4bnis einladen, Jonas, Tante Lilly, Hanno, Esther und Swetlana werden kommen, Konrad und Benjamin nicht, aber die werden vielleicht zu Tantes Lillys Geburtstag kommen und damit w\u00e4re ich wieder zu Ende, wenn ich nicht tiefer in die Konrad und Benjamin Str\u00e4nge einsteigen will.<br \/>\nDa war ja einmal die Idee nach diesem Amoklauf Konrad einen solchen machen zu lassen, aber das will ich vielleicht nicht wirklich und Bennys Kanditur bei der Zahn\u00e4rztekammer und den Zahnarztalltag m\u00fc\u00dfte ich recherchieren und davor dr\u00fccke ich mich, glaube ich, ja herum. Das ist mir bei der <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_wiedergeborene.html\">&#8220;Wiedergeborenen&#8221;<\/a> auch passiert, als ich Prag beschreiben wollte und dachte, eigentlich m\u00fc\u00dfte ich hinfahren um von Marianne und Jans Aufenthalt erz\u00e4hlen zu k\u00f6nnen. Das ist wahrscheinlich auch das zu dem man die drei vier Jahre braucht und die sogenannten Profiautoren suchen daf\u00fcr um Reisestipendien an.<br \/>\nBeim Nanowrimo geht es aber darum schnell f\u00fcnfzigtausend Worte schreiben, um in den Schreibflu\u00df zu kommen und ich dachte am Freitag auch, da\u00df das eine Idee sein k\u00f6nnte, das an den Tagen, wo ich im November Zeit habe, auch zu tun. Mir die neun oder zehn Personen herzunehmen und einfach eine Szene nach der anderen zu schreiben und ab Dezember zu korrigieren.<br \/>\nSo bekomme ich vielleicht die f\u00fcnfzigtausend Worte, die Gefahr, da\u00df ich mich, wie ich das ja \u00f6fter tue, dann fest geschrieben habe, besteht aber und ich kann nicht wirklich vierzig Seiten wegschmei\u00dfen und von vorne anfangen, da habe ich noch nie geschafft.<br \/>\nJetzt lockt das Nanwrimo mitschreiben aber und wenn ich auch nicht fertig werden mu\u00df, wei\u00df ich nicht, ob ich es wirklich schaffe, beim Korrigieren den Wortstand wieder zu verringen, da w\u00e4re wohl das beste, ich schreibe bis zum drei\u00dfigsten und reduziere nachher, aber was ist wenn ich dann festgefahren bin und es wieder eine eher kurze Geschichte wird?<br \/>\nNichts nat\u00fcrlich. Sie wird irgendwann zum dreiunddrei\u00dfigsten Selbstgemachten, ich lasse es mir drucken, stelle sie vielleicht zu &#8220;Amazon&#8221; und ansonsten, wie gehabt und das ist wohl auch das, was passieren wird, wenn ich jetzt wirklich ein Jahr daran schreibe und dann einen dopelt so dicken Roman haben werde. Am Sonntag dann drei Szenen weiter, Sweti und Esther treffen sich vor dem offenen B\u00fccherschrank, Barbara schreibt die Parten, da gibt es auch einen Onkel Kurt, Bruder der Mutter, der noch auftauchen k\u00f6nnte, Jonas ruft an und der hat dann noch eine Szene und ich bin in den vierten Tag mit fast drei\u00dfigtausend Worten gestartet.<br \/>\nEin bi\u00dfchen weniger als im vorigen Jahr, da war ich am <a href=\"http:\/\/nanowrimo.org\/participants\/eva-jancak\/novels\/beim-sterben-sollte-man-zu-hause-sein\/stats\">Tag sieben<\/a> fertig und hab den Rest des Monats <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_sterben.html\">korrigiert<\/a>. Das wird diesmal nicht passieren, denn jetzt beginnen die Schreibepausen und nach der Buch-Wien habe ich vielleicht noch Zeit auf die f\u00fcnfzigtausend Worte zu kommen, bin dann aber wahrscheinlich aus dem Schreibroze\u00df und wie es weitergehen k\u00f6nnte, habe ich schon konzipiert. Konrad l\u00e4uft durch den Wald, Benny ordiniert, dann kommt das Begr\u00e4bnis, Ester geht zur Kinderg\u00e4rtnerinnenaufnahmspr\u00fcfung und wird genommen, weil die Direktorin, die Tochter einer Freundin von Tante Lilly ist und Barbara geht zu Benny in die Ordination, der will keine Kinder und in Konrads Vorlesung, der rennt davon, dann k\u00f6nnte noch Tante Lilly eine Szene haben, Jonas sich mit Barbara treffen und beim Geburtstagsfests ists aus, das Buch wird in etwa so dick, wie meine anderen und habe diese Br\u00fcdergeschichte nicht so, wie ich es eigentlich wollte hingekriegt. Das mit dem B\u00fccherlesen ist auch nur wieder anskiziert, f\u00fcr das dreiunddrei\u00dfgste Buch wird aber reichen und so schlecht ist das, was herausgekommen ist auch nicht. Vielleicht mehr ein Chick Lit als eine Literary Ficton, aber was wei\u00df schon genau. Jedenfalls das, was ich kann und gar nicht so wenig, obwohl ja das Feedback fehlt und das ist wahrscheinlich auch das Hauptroblem.<br \/>\nMal sehen wie es weitergeht? Wie weit ich jetzt vorankomme, diese Woche ist ja einiges los und ob ich zwischen meinen Stunden eine Szene schaffe, wei\u00df ich nicht, die Gefahr, nicht in den Schreibflu\u00df zu bekommen, besteht und die Zeit wird vielleicht auch fehlen. Die n\u00e4chste Szene w\u00e4re mit dem Konrad.<br \/>\nDann ist das Fest und der Fried-Preis und wie es in Ungarn sein wird, wei\u00df ich auch noch nicht. Da gibt es zwar Internetanschlu\u00df und den Laptop kann ich sowieso ins Hotel mitnehmen. Aber da wollte ich eigentlich einen Lesemarathon machen und habe auch schon einen ganzen Sto\u00df von ungarischen B\u00fcchern hergerichtet. Das erste w\u00e4re der Molnar &#8220;Die Jungen von der Paulstra\u00dfe&#8221;, einen Antal Szerb und Sandor Marai und einige Anthologien gibt es auch.<br \/>\nDann kommt die Buch-Wien, da werde ich auch nicht viel zu schreiben kommen und in der letzten Woche kann ich vielleicht noch aufholen, der 30. ist ein Samstag. Wenn ich dann korrigiere und versuche aufzudr\u00f6seln oder zu lassen und zu sagen, macht ja nichts, kurz ist ohnehin sehr gut und die Alice Munro hat deshalb den Nobelpreis bekommen, obwohl verdichtete Kurzgeschichten sind es ja nicht, sondern eine realistische Erz\u00e4hlung um drei Br\u00fcde und eine Tochter auf der Suche nach ihren Vater.<br \/>\nUm nicht mi\u00dfverstanden zu werden, eigentlich bin ich mit dem Verlauf zufrieden. Das Problem ist wahrscheinlich wieder nur, da\u00df ich so allein vor mich hinschreibe und es eigentlich ganz egal ist, obs jetzt lang oder kurz wird, weil sich ohnehin nicht wirklich was zu \u00e4ndern scheint, obwohl ich, wenn ich es mit meinem ersten <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_heimsuchung.html\">&#8220;Nanowrimo&#8221;<\/a> und auch mit den Statistiken der anderen vergleiche schon sagen mu\u00df, ich habe kein Problem mit dem &#8220;Nanowrimo&#8221;, ich kann schnell viel schreiben und da\u00df ich eigentlich l\u00e4nger und dichter werden und mehr recherchieren sollte, ist auch ganz richtig. Vielleicht komme ich da beim n\u00e4chsten Projekt nicht in die &#8220;Nanowrimo-Zeit&#8221;, brauche mich nicht hetzen, denn eigentlich mag ich das ja mit der Statistik und wenn ich so auf die Seiten der anderen schauen, die meisten geben da keine Einsicht, bei mir kann man den Schreibfortschritt hautnah mitverfogen und jetzt schauen wir, wies weitergeht&#8230;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Samstagnachmittag als wir vom Badeanzug kaufen f\u00fcr die Ungarnfahrt zur\u00fcckgekommen sind, habe ich mich dann wieder an den Laptop gesetzt. 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