{"id":25104,"date":"2013-11-02T10:07:11","date_gmt":"2013-11-02T09:07:11","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=25104"},"modified":"2013-11-02T10:07:11","modified_gmt":"2013-11-02T09:07:11","slug":"nanowrimo-schwierigkeiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=25104","title":{"rendered":"Nanowrimo-Schwierigkeiten"},"content":{"rendered":"<p>Die gibt es nat\u00fcrlich auch, gleich gestern Abend sind sie gekommen, prompt und zuver\u00e4\u00dfig, was t\u00e4te ich auch ohne sie? Obwohl der gestrige Tag ja sehr gut angefangen hat. Ein <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/11\/01\/ein-jahr-fur-den-nanowrimo\/\" title=\"Ein Jahr f\u00fcr den\u00a0Nanowrimo\">Nanobericht<\/a> am Morgen, dann mit etwas schlechten Gewissen, die f\u00fcnfzehntausend Worte hineingestellt, die ich schon hatte, aber die anderen Teilnehmer, deren Statistik ich mitlese, haben auch ihre eigenen Regeln. Dann ist es zum Friedhof und in die Wachau, zu einer guten Fasansuppe, einer Rehleber und einem Mohnstangerl gegangen und danach habe ich, statt beim Nanowrimo in die Finger zu spucken, das<a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/06\/09\/literaturgefluster-texte-buch\/\"> Literaturgefl\u00fcster-Texte-Buch&#8221;<\/a> durchgesehen, keine Fehler gefunden, so da\u00df es an die Druckerei gehen und vielleicht wirklich zum literarischen Geburtstagsfest fertig werden kann. Die erwartete G\u00e4stezahl haben wir jetzt auch durchgerechnet, ich sch\u00e4tze zwanzig, der Alfred liegt in seiner Sch\u00e4tzung h\u00f6her. Danach habe ich die Vorschau in den  Blog gestellt und war dann m\u00fcde und in dieser Stimmung sollte man sich eigentlich nicht \u00fcber den Nanowrimo setzen, das r\u00e4t auch <a href=\"http:\/\/www.einbuchschreiben.at\/News_Kurse\/items\/nanowrimo-essen-sie-was.html\">Anni B\u00fcrkl, die Nanowrimokummertante<\/a>, aber das schlechte Gewissen plagte. Denn eigentlich habe ich bald nur mehr ab dem f\u00fcnfundzwanzigsten Zeit und wie schaut das aus, wenn nach der Marathoneintragung nichts mehr dazukommt, wenn ich meine Statistik schon der <a href=\"http:\/\/nanowrimo.org\/participants\/eva-jancak\/novels\/verbruderung\/stats\">\u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich<\/a> mache? Ich mu\u00dfte aber erst die drei\u00dfig Seiten durchsehen, weil ich au\u00dfer der handgeschriebenen Szene zw\u00f6lf keine wirklichen Pl\u00e4ne mehr hatte und da begann dann das Dilemma. Denn das, was ich da letzten <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/10\/27\/sonntagsmarathon\/\" title=\"Sonntagsmarathon\">Sonntag so rauschartig<\/a> vor mich hingeschrieben habe, hat mir nicht mehr gefallen und w\u00e4re dringend zu \u00fcberarbeiten.<br \/>\nAber das soll man nicht beim Nanowrimo und au\u00dferdem w\u00fcrde ich die f\u00fcnfzehntausend Worte so auf zehn oder zw\u00f6lftausend reduzieren und was mache ich, wenn dann nichts mehr dazu kommt? Also auf die Seite der anderen schauen. Klaudia Zotzmann hatte auch schon an die zehntausend Worte, weil sie ihren Krimi vom Vorjahr \u00fcberarbeitet und ich hatte ja noch eine Szene, aber die hat mir schon beim Konzipieren nicht gefallen und war au\u00dferdem ziemlich unlesbar. Also habe ich mich eine Weile damit gequ\u00e4lt, sie dann gel\u00f6scht. Am zweiten Tag  einen Minusstand von f\u00fcnfundsiebzig Worten gehabt, denn es war schon nach Mitternach, als ich das tat und mir gedacht, da\u00df ich mich in einem Nanowrimo-Widerspruch befinde, denn eigentlich will ich ja die Qualit\u00e4t, die mir ja angeblich fehlt. Vielschreiben kann ich schon, aber offensichtlich auch nicht immer, vor allem wenn ich mich selbst blockiere. Obwohl es f\u00fcr den Monat November oder die Zeit, die mir daf\u00fcr zur Verf\u00fcgung steht, vielleicht eine gute Idee w\u00e4re, mir meine zehn Erz\u00e4hlstimmen aufzuschreiben und einfach der Reihe nach eine Szene nach der anderen hinunterzuschreiben. Einen ungef\u00e4hren Handlungsplan habe ich ja und genau nach Vorschrift nichts planen und nicht denken, um so wie beabsichtigt, den Zensor aus meinem Kopf zu bringen und der ist ja bei mir, glaube ich, besonders stark vorhanden. Hat mir ja Erich Klinger auch auf der letzten <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/10\/19\/vom-recherchieren-zur-gav\/\" title=\"Vom Recherchieren zur\u00a0GAV\">GAV-GV<\/a> gesagt, ich mache auf ihn den Eindruck, als w\u00fcrde ich mich und mein Schreiben st\u00e4ndig verteidigen und das stimmt ja auch, weil der Schock, da\u00df ich es nicht kann, obwohl ich es ja st\u00e4ndig tue, offenbar besonders tief in mir sitzt. So da\u00df ich auch beim Nanwrimo, wo man das nicht soll und nicht braucht, st\u00e4ndig denke, ich kann es nicht! Also den Rest des Monats in der Zeit, die ich habe, einfach schreiben und ab Dezember dann korrigieren. Das ist im Sinn der Veranstalter und f\u00fcr mich auch gut, weil ich da zu einem Plot kommen kann.<br \/>\nDamit bin ich eingeschlafen, wieder aufgewacht und habe dann Szene zw\u00f6lf noch einmal geschrieben. Ein bi\u00dfchen den gordischen Knoten aufgemacht, habe damit siebzehntausendf\u00fcnfhundert Worte, also einen Vorrat f\u00fcr zehn Tage und kann mich jetzt mit Marjanas Gaponeckos blumiger Sprache in die Badewanne legen, dann den Alfred am Markt treffen, ihm sp\u00e4ter im Garten helfen und am Abend vielleicht mein Konzept noch einmal durchgehen und dann mit dem Szenenschreiben beginnen, ganz egal, wie weit ich damit komme.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die gibt es nat\u00fcrlich auch, gleich gestern Abend sind sie gekommen, prompt und zuver\u00e4\u00dfig, was t\u00e4te ich auch ohne sie? Obwohl der gestrige Tag ja sehr gut angefangen hat. Ein Nanobericht am Morgen, dann mit etwas schlechten Gewissen, die f\u00fcnfzehntausend &hellip; <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=25104\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[41],"tags":[],"class_list":["post-25104","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25104","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=25104"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/25104\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=25104"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=25104"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=25104"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}