{"id":24951,"date":"2013-10-27T22:27:50","date_gmt":"2013-10-27T20:27:50","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=24951"},"modified":"2013-10-27T22:27:50","modified_gmt":"2013-10-27T20:27:50","slug":"sonntagsmarathon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=24951","title":{"rendered":"Sonntagsmarathon"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem ich diese Woche nur sehr langsam in mein Romanprojekt <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/10\/23\/schreibbeginn\/\" title=\"Schreibbeginn\">hineingekommen<\/a> bin, ist es am Wochenende, wo wir wieder in Harland waren, schlagartig weitergegangen. Am Dienstag, habe ich ja, glaube ich, begonnen, die ersten zwei Szenen, die ich in <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/09\/14\/wieder-einmal-schreibetreffen\/\" title=\"Wieder einmal\u00a0Schreibetreffen\">Roberts Schreibegruppe<\/a> und beim <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/09\/21\/kunst-und-handwerk-des-freien-schreibens\/\" title=\"Kunst und Handwerk des freien\u00a0Schreibens\">Writersstudio<\/a> skizzierte, in den Laptop einzutippen. Dazwischen war anderes zu tun, am Donnerstag bin ich wieder Szenenschreiben ins AKH gegangen. Am Freitag habe ich dann, bevor ich mich mit meiner Cousine Irmi traf, die zweite Szene, die die ich im <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/10\/13\/aus-frankfurt\/\" title=\"Nachrichten aus\u00a0Frankfurt\">Oktober<\/a> zum Thema Schwimmen konzipierte, einzutippen. Da hatte ich dann schon einen Plan, der ersten Szenen gemacht und am Samstag war dann in Harland im Garten soviel zu tun, da\u00df ich nicht zum Weiterschreiben gekommen bin, was mich ein bi\u00dfchen beunruhigte, obwohl ich ja gut drauf war.<br \/>\nAm Abend begann ich dann die dritte Szene, die ich vorige Woche in der Hauptb\u00fccherei skizzierte und wo Swetlana Alexewitsch, Tante Lillys Pflegehelferin, vorgestellt wird, zu tippen und bin da vorerst an der Perspektive gescheitert, habe ich da ja mit einer Frau begonnen, die mir in der Leseecke gegen\u00fcber gesessen ist und das hat nicht gepasst.<br \/>\nAlso habe ich wieder &#8220;Ich kann es nicht, ich kann es nicht gedacht!&#8221;, gedacht. Dann sp\u00e4t nachts die Persepektive ge\u00e4ndert, die Szene mit der Swetlana beginnen lassen und pl\u00f6tzlich hat es gestimmt und die Ideen sind wieder geflossen. Sieben Szenen hatte ich ja schon aufnotiert und da der Alfred am Sonntag in die WU mu\u00dfte, habe ich den Sonntag f\u00fcr einen Schreibmarathon ben\u00fctzt, obwohl ich in Wien  zu dieser Kleinverlagsmesse gehen h\u00e4tte k\u00f6nnen, aber da kann ich nicht schreiben. Also bin ich im Bett geblieben, habe auf das Baden und das Weiterlesen von Susanne Scholls &#8220;Ru\u00dfland-Buch&#8221; verzichtet, die getippten drei Szenen korrigiert und in die richtige Form gebracht.<br \/>\nDenn so fruchtbar das Skizzenschreiben auch ist, man mu\u00df dann beim Eintippen manchmal was ver\u00e4ndern und korrigieren, damit es in die Handlung passt und die Szne vier, war \u00fcberhaupt neu zu schreiben. Dazu gab es noch keine Skizze, Barbara geht mit dem Foto zu Tante Lilly, beziehungsweise ruft sie dort an. Die Szene f\u00fcnf, wo ich mich eigentlich mit Tante Lillys B\u00fcchern besch\u00e4ftigen wollte, hatte ich auch noch nicht. Da gab es ja die Ideen mich am Mittwoch damit vor den &#8220;Wortschatz&#8221; zu setzen. Dann ist es aber anders geworden und Tante Lilly reflektiert ein bi\u00dfchen \u00fcber die Buben und das Foto und beim &#8220;Wortschatz&#8221; kann ich vielleicht die zw\u00f6lfte Szene schreiben. Die Szene sechs hatte ich schon am Donnerstag geschrieben, das ist die vom AKH, Jonas Gespr\u00e4ch mit der Oberschwester und als ich so weit war, hatte ich schon wieder viele Idee und scheinbar ist es fl\u00fc\u00dfig, obwohl dann ja auch bald wieder die Grenzen kommen und ich nicht weiter wei\u00df. Aber so entstehen wahrscheinlich Romane, aus einem Gu\u00df geht es nicht. Da bin ich m\u00f6glicherweise zu ungeduldig, wenn ich mir das erwarte. Szene sieben kehrte dann wieder in die Vergangenheit und zu Renate Haydn, der verstorbenen Mutter zur\u00fcck. Denn da habe ich ja aus der Oktoberschrebgruppe eine interessante Idee mitgenommen, hat mich der robert doch aufgefordert, mir im Burgtheater, den dritten Akt von Hamlet anzusehen, in dem ich einfach zum richtigen Zeitpunkt hingehe, warte, ob jemand herauskommt und um seine Karte frage. Das mache ich zwar nicht, lasse das aber die Renate machen und dadurch eine Nacht mit Konrad verbringen und so kristallisiert sich langsam heraus, sie hat mit allen drei M\u00e4nnern geschlafen und man wei\u00df eigentlich nicht wer der Vater des Kindes ist. Als ich soweit war, habe ich Mittag gegessen und bin dann doch aufgestanden und mit dem Rad gefahren, was eigentlich verpflichtend war, weil es wirklich traumhaft tolles Wetter gab, eigentlich habe ich ja den ganzen Tag im Bett und vor dem Laptop verbringen wollen. So bin ich zur &#8220;Seedose&#8221; geradelt, weil ich noch ein Buch hieneinstellen wollte, habe mir ein uraltes Mayr\u00f6cker-B\u00e4ndchen aus dem Jahr 1958 mitgenommen, und w\u00e4hrend des Radelns die ganze Zeit an die vier Szenen gedacht, die ich noch schreiben wollte. Szene acht stellt Konrad vor, der um seine verstorbene Frau trauert, Szene neun die Esther, Jonas Tochter, die mit ihrer Mutter gro\u00dfe Probleme hat und Kinderg\u00e4rtnerin werden will. Bei Szene zehn geht Hanno aus dem  am Morgen aus dem mit seiner Aktentasche, die ist noch nicht sehr ausgereift und mu\u00df wohl noch \u00fcberarbeitet werden und bei Szene elf, geht Renate in die Zahnklinik und hat da auch mit Benjamin Kontakt. Barbara ist inzwischen drei\u00dfig, denn sie mu\u00df ja \u00e4lter als Esther, Jonas Tochter sein und jetzt habe ich elf Szenen, 31 Seiten und sechzehntausend Worte, die ich dann am Freitag in den Nanowrimo geben werde. Ich wei\u00df, das ist wieder nicht korrekt, aber warten, w\u00e4hrend es so gut geht mit dem Schreiben, ist nicht wirklich sinnvoll und inzwischen bin ich wieder, wie erw\u00e4hnt mit meinen Idee zu Ende, mu\u00df wieder planen und korrigieren. Aber das intensive Marathon schreiben war sehr sch\u00f6n und fruchtbar und habe ich auch wieder ein bi\u00dfchen an Anni B\u00fcrkl gedacht, beziehungsweise mich auf ihrer Seite umgesehen, die ja gestern, einen Schreibmarathon anbot und auch f\u00fcr den Nanowrimo schon Aufw\u00e4rmratschl\u00e4ge gibt.<br \/>\nIch wei\u00df zwar nicht, ob das im Sinne des Erfinders ist, denn da soll man ja plotlos einsteigen, w\u00e4hrend Anni B\u00fcrkl r\u00e4t, sich Gedanken \u00fcber seinen Plot und seine Figuren und die Erz\u00e4hlperspektiven zu machen und ich halte mich ja auch nicht daran. Diesmal habe ich  auch nicht die Absicht nur f\u00fcnfzigtausend Worte zu schreiben und nur einen Monat zu brauchen. Aber so ganz sicher, ob ich dazu ein Jahr brauchen werde, bin ich mir schon wieder nicht, obwohl ich nat\u00fcrlich noch lange nicht mit dem Schreiben fertig bin, wie ich hoffe, aber was wei\u00df man schon so genau?<br \/>\nMit dem lesen geht es inzwischen ein wenig langsamer, beziehungsweise habe ich mir vielleicht wirklich meine Leseliste zu vollgestopft, leider oder zum Gl\u00fcck gibt es ja so viele sch\u00f6ne B\u00fccher. Aber jetzt nachdem ich mit dem Schreiben fertig bin und nur mehr eine einzige Idee f\u00fcr eine weitere Szene, n\u00e4mlich f\u00fcr die Tante Lilly, habe, mit der ich vielleicht wirklich wieder Skizzenschreiben gehen werde, werde ich mit der &#8220;Susanne Scholl&#8221; in die Badewanne gehen. Vielleich kann ich das Buch noch heute auslesen und voraus rezensieren. Mit dem Bloggn bin ich ja jetzt wieder weit voraus, aber das geht, wenn man zu vielen Veranstaltungen geht, viele B\u00fccher liest und auch \u00fcber das Schreiben berichten will, nicht anders. Ist nicht wirklich schlimm und ich hoffe, mein Schreibericht ist nicht allzu wirr und unverst\u00e4ndlich, aber auch das ist w\u00e4hrend der intensiven Konzipierphase, wo einem der Kopf raucht und man hundert Ideen hat, vielleicht nicht anders m\u00f6glich. Ich werde aber alles verlinken, so da\u00df man nachlesen und sich orientieren kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem ich diese Woche nur sehr langsam in mein Romanprojekt hineingekommen bin, ist es am Wochenende, wo wir wieder in Harland waren, schlagartig weitergegangen. 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