{"id":24859,"date":"2013-10-23T15:43:50","date_gmt":"2013-10-23T13:43:50","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=24859"},"modified":"2013-10-23T15:43:50","modified_gmt":"2013-10-23T13:43:50","slug":"schreibbeginn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=24859","title":{"rendered":"Schreibbeginn"},"content":{"rendered":"<p>Diesmal habe ich mich dem neuen Projekt, das den Arbeitstitel <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/10\/07\/oktoberplanung\/\" title=\"Oktoberplanung\">&#8220;Verbr\u00fcderung&#8221;<\/a> tr\u00e4gt, ja wirklich sehr langsam und bed\u00e4chtig angen\u00e4hert.<br \/>\nIch wei\u00df nicht mehr genau, wann mir die erste Idee dazu gekommen ist. Bei der <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/09\/14\/wieder-einmal-schreibetreffen\/\">Septemberschreibgruppe<\/a> mit Ruth und Robert, wo ich ja, glaube ich, noch an den <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/08\/05\/achtzig-rohseiten\/\" title=\"Achtzig\u00a0Rohseiten\">&#8220;Kapiteln&#8221;<\/a> korrigierte, habe ich mit der ersten Szene begonnen und  bei den <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/09\/21\/kunst-und-handwerk-des-freien-schreibens\/\" title=\"Kunst und Handwerk des freien\u00a0Schreibens\">Gratisworkshops des Writersstudio<\/a> weitergemacht.<br \/>\nDa habe ich den Anfang, Barbara Haydns Mutter stirbt und sie findet in ihrem Schreibtisch ein Foto mit den drei Br\u00fcdern sozusagen zweimal geschrieben, bzw. weiter fortgesetzt.<br \/>\nBei der <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/10\/13\/aus-frankfurt\/\" title=\"Nachrichten aus\u00a0Frankfurt\">Oktoberschreibgruppe mit dem Thema &#8220;Schwimmen&#8221;<\/a>, da finde ich es ja besonders interessant, da\u00df ich auf das Thema warte und dann einfach mit meinen Personen zu schreiben beginnen, hat dann die Renate, Barbaras Mutter die drei in Bibione kennengelernt und vorige Woche bei meinen <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/10\/19\/vom-recherchieren-zur-gav\/\" title=\"Vom Recherchieren zur\u00a0GAV\">Recherchetagen in der Hauptb\u00fccherei<\/a>, als ich neben einem schlafenden Sandler sa\u00df, habe ich die Svetlana Alexewitsch Tante Lillys Betreuerin in der Hauptb\u00fccherei sitzen lassen.<br \/>\nEnde September war ich mit dem Korrigieren der &#8220;Dreizehn Kapiteln&#8221; fertig und hatte erstmals keine Zeit, nicht einmal f\u00fcr die schon lange eingeplanten <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/12\/30\/funf-stunden-schreiben\/\">Recherchetage<\/a>, weil die Einladungen f\u00fcr mein literarisches Geburtstagsfest, das diesmal zum Sechziger ein besonderes werden soll, ausgesendet werden mu\u00dften, die <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/10\/16\/buch-wien-info-ohrenschmausjurysitzung-und-hermynia-zur-muhlen-lesung\/\" title=\"Buch-Wien Info, Ohrenschmausjurysitzung, Romanrecherche und Hermynia zur\u00a0M\u00fchlen-Lesung\">&#8220;Ohrenschmaustexte&#8221;<\/a> waren durchzusehen, bei der GAV waren Vetis einzulegen und damit ich das konnte, habe ich <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/10\/05\/jede-nacht\/\">zwei<\/a> <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/09\/30\/erdenkinder\/\">B\u00fccher<\/a> gelesen, dann h\u00e4tte ich zum Recherchieren bzw. Stadtschreiben Zeit gehabt, aber da kam Frankfurt und da mu\u00dfte ich nat\u00fcrlich surfen. So entstanden zwar ein <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/09\/17\/themen-finden\/\" title=\"Themen\u00a0finden\">paar<\/a> <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/09\/16\/f-wie-verfremdet\/\" title=\"F wie\u00a0Verfremdung\">Artikel<\/a> zu dem neuen Text, den Roman \u00fcber drei Br\u00fcder, den ich eigentlich schon lange schreiben wollte und auch in der <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_begrenzte_frau.html\">&#8220;Begrenzten Frau&#8221;<\/a>  schon drei Br\u00fcder drinnen habe, ein Psychiater, ein Uni Professor und ein praktischer Arzt, da gibt es ja ein Vorbild, in der begrenzten Frau ist der Primar in Frieda Fischers Seniorenresidenz, einer der Br\u00fcder.<br \/>\nDamit ich mich nicht gleich festschreibe, sondern wirklich lang und ausf\u00fchrlich werden kann, kam ich bald auf die Idee, da\u00df die Barbara ihren Vater sucht, ob sie ihn bei den drei findet, wei\u00df ich noch immer nicht. M\u00f6glicherweise hatten alle drei eine Beziehung zu der Mutter und man wei\u00df es nicht.<br \/>\nLangsam habe ich dann den Plot notiert und vorige Woche bin ich ein paar Mal mit dem gelben Buch herumgezogen und habe konzipiert.<br \/>\nDamit es lang wird, ist gut wenn die Renate eine eigenen Stimme und Zeitebene kriegt. Die drei Br\u00fcder hei\u00dfen Konrad, Jonas, Benjamin Wohlfahrt sind zwischen f\u00fcnfzig und sechzig, haben fr\u00fch ihre Eltern bei einem Autounfall verloren und sind zu Tante Lilly in die Weihburggasse gekommen. Die ist da f\u00fcnfunddrei\u00dfig, die Br\u00fcder zwischen zehn und zwanzig, ist verheiratet, zieht die drei auf und auf dem Kuvert in Barbara Haydns Schreibtisch mit dem Bild bzww. auf dem Bildr\u00fccken, steht die Adresse. Barbara f\u00e4hrt hin, nimmt Kontakt mit Tante Lilly auf, die ist jetzt f\u00fcnfundsiebzig, gehbehindert und hat auch ein Problem mit den B\u00fccherschrank bzw. macht sie mit sich einen Handel, da\u00df sie alles lesen will und holt dann immer wieder nach, bzw. l\u00e4\u00dft sie das durch Sevtlana Alexewitsch aus Minsk tun, die ist zuerst in einem Bordell gelandet, bzw in einen Club, wo sich auch schwule M\u00e4nner treffen. So haben sie der Zahnarzt Benjamin und sein Freund Hanno Steiner herausgeholt und zu der Tante gebracht. Sie hat auch eine Pflegehelferausbildung, will aber Literatur studieren. Jonas ist Psychiater im AKH 5 A oder B k\u00f6nnte passen und hat Probleme mit der Oberschwester Elfriede. Au\u00dferdem ist er geschieden, seine Ex Vikoria hat in Boston eine Professur, seine Tochter Esther hat das Medizinstudium abgebrochen, wohnt in seiner Wohnung, spricht nicht mit ihm, war drogenabh\u00e4ngig und will Kinderg\u00e4rtnerin werden.<br \/>\nBenjamin will Pr\u00e4sident der Zahn\u00e4rztekammer werden, sein Freund Hanno hat aber Aids und Konrad, der \u00e4lteste, Geschichtsprofessor hat gerade seine Frau Edith an Krebs verloren, bzw. liegt sie noch im Sterben. Er ist ein Waffensammler und J\u00e4ger, hat ein Jagdhaus in Gars am Kamp und ist zur Zeit sehr depressiv.<br \/>\nDaraus m\u00fc\u00dfte sich was machen lassen, denke ich manchmal und dann gleich darauf denke ich es wird doch nichts.<br \/>\nGestern habe ich begonnen, die ersten beiden Szenenanf\u00e4nge in den Computer zu tippen und zu erg\u00e4nzen. Barbara ist f\u00fcnfundzwanzig und gerade mit ihren P\u00e4dagogikstudium fertig geworden, beschlie\u00dft zu der bewu\u00dften Adresse zu fahren. Danach werde ich in der zweiten Szene, die ich noch tippen mu\u00df, Renate die Br\u00fcder kennenlernen lassen. Dann kommt die Szene mit der Svetlana, in der vierten geht Barbara nachdem sie das Begr\u00e4bnis angemeldet hat, in die Weihburggasse und lernt Tante Lilly kennen. Wie das mit ihren B\u00fcchern wird, mu\u00df ich wahrscheinlich noch extra brainstormen, damit ich es endlich mal so hinbekomme, wie es will.<br \/>\nIn der sechsten Szene wird Jonas jedenfalls von Schwester Elfriede Hofer gemobbt und erz\u00e4hlt von seinen  Sorgen mit Ester. So k\u00f6nnte sich die Handlung eintwickeln. Eine Idee von einem Famiienfest gibt es auch.<br \/>\nDie erste Szene mit 1527 worten, also in etwa ein Nanowrimotag habe ich schon und es geht sich diesmal  auch wieder aus beim Nanowrimo mitzumachen, wof\u00fcr Anni B\u00fcrkl schon eifrige <a href=\"http:\/\/www.einbuchschreiben.at\/News_Kurse\/items\/nanowrimo-vorgluehen-das-trainingscamp-1.html\">Ratschl\u00e4ge in ihrem Magazin <\/a>gibt.<br \/>\nUnd das es bis zum ersten 1. 11. noch eine gute Woche ist, werde ich wahrscheinlich <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/11\/05\/nanowrimoschreiben-2012\/\">wieder nicht<\/a> bei Null einsteigen, will diesmal aber auch viel mehr und viel l\u00e4nger als ein Monat schreiben und da ich dazwischen auch nach Ungarn fahre, glaube ich eigentlich auch nicht, da\u00df ich am 30.11 die f\u00fcnfzigtausend Worte habe.<br \/>\nAber mal sehen, ist ja egal, ob ich das schaffe, <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_sterben.html\">zweimal<\/a> <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_heimsuchung.html\">habe<\/a> ich ja schon und  vom reinen Schnellschreiben und Unsinn produzieren bin ich ja schon hinaus, obwohl die R\u00fcckmeldungen, die ich auf meinen Blog kommen, mich manchmal daran zweifeln lasse, da regt sich jemand \u00fcber die scharfen <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/01\/20\/indie-bucher\/#comments\">&#8220;\u00df&#8221;<\/a> auf, eine liebe Bloggerin meint, sie <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/10\/22\/uber-bulgarien\/#comments\">versteht meine Schachtels\u00e4tze nicht<\/a>.<br \/>\nNun ja, nun ja, nicht gerade erfreulich. Aber es kann keiner aus seiner Haut heraus und ich tue ja was ich kann und m\u00f6chte diesmal wirklich einen langen Roman schreiben und den auch langsam entwickeln. Mal sehen, wie es geht. Bis jetzt bin ich sehr zuversichtlich. Aber nat\u00fcrlich schreibe ich so, wie ich es kann und auch in der alten Rechtschreibung. Da dachte ich eigentlich, da\u00df das kein Problem sein d\u00fcrfte, ist es aber, zumindestens bei mir und wie experimentell und abgehoben ich werden kann, da\u00df sich die Leute meine Sachen wenigstens anschauen, wei\u00df ich auch nicht.<br \/>\nAber gestern bin ich vor meinen drei\u00dfig Selbstgemachten gesessen, habe mir mein <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/06\/13\/dreisig-fragen-zu-dreisig-buchern\/\">drei\u00dfig Fragen- Gewinnspiel<\/a> und die <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/07\/04\/die-auflosung\/\">Antworten<\/a> hergeholt und habe mir \u00fcberlegt, wie ich das bei meinem Geburtstagsfest machen werde, wo ich ja &#8220;Sechzig Minuten aus Drei\u00dfig B\u00fcchern&#8221; lesen will und mich ein bi\u00dfchen  auch die \u00c4ngste plagen, da\u00df da <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/10\/18\/solo-lesung\/\">keiner kommt<\/a>, weil sie mich nicht sechzig Minuten h\u00f6ren wollen.<br \/>\nEin paar Anmeldungen habe ich zwar schon, aber  Robert Eglhofer, der mir zugesagt hat, hat mich letzten Samstag pl\u00f6tzlich gefragt, ob ich nicht mit zu der N\u00d6-Preisverleihung kommen will und die w\u00e4re am 8. und da hat auch schon die Christel Fallenstein abgesagt, weil sie die Friederike Mayr\u00f6cker nach St. P\u00f6lten bringen mu\u00df.<br \/>\nNun ja, nun ja, das sind immer so die \u00c4ngste. Bis jetzt sind meine <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/11\/10\/geburtstagslesung\/\">Feste<\/a> ja sehr sch\u00f6n geworden, zum f\u00fcnfzigsen Geburtstag habe ich auch gelesen. Und diesmal wird es ein besonderes, weil der Alfred das Buffet von einem Cateringservice besellt, das zweiundzwanzig Euro pro Person verlangt. Wenn ich da auf den drei\u00dfig Bestellungen sitzen bleibe, ist das auch nicht gerade lustig. Zur Not kann mans aber einfrieren und den Rest des Novembers daran essen, weil wir ja anschlie\u00dfend mit Kind und Schwiegermutter gleich, bzw. nach dem <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/08\/27\/alpha-shortlist\/\" title=\"Alpha-Shortlist\">Alpha-Literaturpreis<\/a>, zu dem ich jetzt ja eingeladen wurde, nach Ungarn fahre.<br \/>\nDas was ich lesen werde habe ich jedenfalls schon vorbereitet. Ich werde die drei\u00dfig B\u00fccher in einen Sto\u00df vor mich hinstellen, sie hochheben, was dar\u00fcber erz\u00e4hlen, vielleicht die Fragen vom Gewinnspiel wiederholen und auch B\u00fccher zum Gewinnen bereitlegen und dann ein St\u00fcck aus &#8220;Lore und Lena&#8221; lesen. Die Stelle aus der &#8220;Begrenzten Frau&#8221;, wo der Krystof Janocz die Arie des Cavaradossi vor der Oper singt. Dann die aus <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_tauben.html\">&#8220;Tauben f\u00fcttern&#8221;<\/a>, wo der Johannes Schwarzinger Stra\u00dfenbahn f\u00e4hrt. Die <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_bank.html\">Tanzstundenszene aus der &#8220;Frau auf der Bank<\/a>&#8221; und die wo die Kerstin auf der <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_kerstinsachterl.html\">Hochzeit fotografiert aus &#8220;Kerstins Achterl&#8221;<\/a>.<br \/>\nDas m\u00fc\u00dfte sich ausgehen, beim gestrigen Abstoppen habe ich noch was anderes lesen wollen. Aber diese Szenen passen glaube ich sehr gut und sind auch  mit Ausnahme des Kinderbuchs auf meiner <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/\">Homepage<\/a> nachzulesen.<br \/>\nOb es das <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/06\/09\/literaturgefluster-texte-buch\/\">Literaturgefl\u00fcsterbuch<\/a> am 8. 11. schon geben wird, glaube ich eigentlich nicht, der Alfred bem\u00fcht sich aber sehr und das passt ja auch sehr gut in mein <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/01\/01\/ins-neue-jahr-2\/\">Jubil\u00e4umsjahr<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diesmal habe ich mich dem neuen Projekt, das den Arbeitstitel &#8220;Verbr\u00fcderung&#8221; tr\u00e4gt, ja wirklich sehr langsam und bed\u00e4chtig angen\u00e4hert. Ich wei\u00df nicht mehr genau, wann mir die erste Idee dazu gekommen ist. 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