{"id":24651,"date":"2013-10-16T00:11:05","date_gmt":"2013-10-15T22:11:05","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=24651"},"modified":"2013-10-16T00:11:05","modified_gmt":"2013-10-15T22:11:05","slug":"buch-wien-info-ohrenschmausjurysitzung-und-hermynia-zur-muhlen-lesung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=24651","title":{"rendered":"Buch-Wien Info, Ohrenschmausjurysitzung, Romanrecherche und Hermynia zur M\u00fchlen-Lesung"},"content":{"rendered":"<p>Der Dienstag war wieder einmal ein h\u00f6chst literarischer Tag, manchmal gibt es das bei mir und diese Woche wird gleich mehrere f\u00fcr mich haben, wo ich nicht nur auf der passiven Zuh\u00f6rerseite sitze, sondern selber wenigstens ein bi\u00dfchen mitmischen kann.<br \/>\nSo begann es gleich um elf mit meinem Pressegespr\u00e4ch zur Buch-Wien in der Gr\u00fcnangergasse, diesmal gab es ja keinen <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/06\/27\/buch-wien-infoabend\/\">Jour fixe<\/a>, sondern eine Pr\u00e4sentation von Gerald Schantin, G\u00fcnther Kaindlsdorfer und Inge Kralupper und gleich die Pressemappe mit dem kleinen rosa Programmheftchen.<br \/>\nUnd nat\u00fcrlich wird wieder alles sch\u00f6ner, besser, gr\u00f6\u00dfer, toller werden. Am  18. November beginnt die Lesefestwoche im Stadtsenatsaal im Wiener Rathaus mit Ferdinand von Schirach und die Er\u00f6ffnung ist dann wieder am Mittwoch darauf in der Halle D mit einer Festrede von Sibylle Lewitscharoff \u00fcber das Lesen. Am Freitag den 22. wird der Ehrenpreis des Buchhandels an <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/04\/14\/literatur-und-wein\/\">Barbara Coudehove-Kalergi<\/a> im Rathaus vergeben und dazwischen gibt es Lesungen auf vier B\u00fchnen auf der Messe, in der Hauptb\u00fccherei, im Literaturhaus und noch an diversen anderen Orten. Die Donau Lounge wird es wieder geben. Peter Stamm wird kommen, Clemens Meyer, Brigitte Kronauer u.u.u.<br \/>\nPreise werden vergeben werden, wie ein neuer des PEN-Clubs und nat\u00fcrlich der &#8220;Exilpreis&#8221;, die jungen Autoren lesen im &#8220;Literaturcafe&#8221; und f\u00fcr die Kinder wird es ein Kinderprogramm geben.<br \/>\nAm Donnerstag ist der Eintritt f\u00fcr Pensionisten und Studenten frei, ansonsten wird der Eintritt sieben Euro kosten, ein moderater Eintritt, wenn man ihn mit <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/10\/13\/aus-frankfurt\/\" title=\"Nachrichten aus\u00a0Frankfurt\">Frankfurt<\/a> vergleicht und dann gibt es auch noch den Lesepa\u00df, der in den Buchhandlungen aufliegt, wo es nur vier f\u00fcnfzig kostet.<br \/>\nDanach gabs Kaffee und Br\u00f6tchen, ich stand eine Weile herum und beschlo\u00df dann meinen ersten <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/10\/07\/oktoberplanung\/\" title=\"Oktoberplanung\">Wien-Recherchetag<\/a> zu machen, bis f\u00fcnf, denn dann fand ja die <a href=\"http:\/\/ohrenschmaus.net\/\">&#8220;Ohrenschmaus-Jurysitzung&#8221;<\/a> im Albert Schweizer Haus statt. Also bin ich zuerst in den &#8220;Morawa&#8221; studiert, habe mir <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/09\/16\/f-wie-verfremdet\/\" title=\"F wie\u00a0Verfremdung\">Daniel Kehlmanns &#8220;F&#8221;<\/a> und noch ein paar andere B\u00fccher vorgenommen und habe mich mit meinem gelben Buch an den Donaukanal gesetzt, das Wetter war ja wieder traumhaft sch\u00f6n und habe meinen Plot skizziert.<br \/>\nEine Idee bei den Recherchetagen ist ja auch, mit einem kleinen Block in der Tasche herumzugehen und m\u00f6glichst viele der herumschwirrenden Gespr\u00e4chsfetzen einzufangen. Ich war dann nicht ganz sicher, ob ich mir einen Nudeltopf oder eine Nachspeise kaufen soll, habe mich f\u00fcr einen Dinkelvanillekrapfen entschieden, die Buchhandlung der Brigitte Salanda besucht, die wirklich eine tolle Auswahl hat, aber mit ihrem Kompagnon so herumschimpfte, da\u00df ich einen Moment lang glaubte, ich w\u00e4re in eine Besprechung oder ein Interview hineingeplatzt.<br \/>\nBei Maria am Gestade habe ich mich ein zweites Mal hingesetzt, um alles aufzuschreiben, auf einmal rief einer &#8220;Hallo, Eva!&#8221;, es war der <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/12\/23\/podium-portrait-und-licht-aus\/\">Stephan EiblErzberg<\/a>, der sich gerade auf den Weg zu seinem Arzt machte und mir von einer Schreibblockade berichtete und davon, da\u00df alles &#8220;Schei\u00dfe!&#8221;, ist.<br \/>\nDas denke ich auch manchmal, diesmal aber nicht, denn ich kam langsam in meinen Recherchetag hinein, setzte mich beim &#8220;Kuppitsch&#8221; noch einmal eine halbe Stunde mit dem Kehlmann-Buch auf einen bequemen Sessel, machte ein paar Notizen und verbrachte die n\u00e4chste halbe Stunde auf einer Bank im Votivpark, um mich langsam dem Albert-Schweitzer-Haus anzun\u00e4hern.<br \/>\nBarbara Rett, Niki Glattauer und Heinz Janisch waren von den Jurymitglieder gekommen, die anderen lie\u00dfen sich entschuldigen, denn sie hatten neue B\u00fccher oder keine Zeit sich die Texte anzuschauen.<br \/>\nWir waren uns bez\u00fcglich unserer Vorschl\u00e4ge aber bald einig und da der Psychologen-Jour-fixe, der eigentlich stattfinden sollte, abgesagt wurde, konnte ich ins Literaturhaus zur Lesetheaterauff\u00fchrung von Hermynia zur M\u00fchlen gehen, was ich sehr gerne machte, denn ich habe, die 1883 geborene &#8220;Rote Gr\u00e4fin&#8221; schon im B\u00fccherschrank meiner Eltern kennengelernt.<br \/>\nGab es da ja &#8220;Reise durch ein Leben&#8221;. Der Sysyphos-Verlag hat in den Neunzigerjahren, den Erz\u00e4hlband &#8220;Fahrt ins Licht&#8221; wieder aufgelegt, aus denen die Frauen sieben Kurzgeschichten lasen und &#8220;Promedia&#8221; legte &#8220;Als der Fremde kam&#8221;, &#8220;Unsere T\u00f6chter die Nazinen&#8221; und &#8220;Ewiges Schattenspiel&#8221; wieder auf.<br \/>\nDiese drei B\u00fccher habe ich gelesen und war auch vor ein paar Jahren bei einer Veranstaltung der Exilbibliothek im Literaturhaus, die &#8220;Zum Tee bei Hermynia&#8221; hie\u00df, wo es, glaube ich, vor allem um das englische Exil ging.<br \/>\nDa kann ich mich erinnern, das gesagt wurde, da\u00df die literarische Qualit\u00e4t gelitten hat, weil Hermynia zur M\u00fchlen im Exil sehr viel schreiben und \u00fcbersetzen mu\u00dfte, so hat sie zum Beispiel den ganzuen Upton Sinclair \u00fcbersetzt, ich habe davon auch ein paar B\u00fccher von meinem Vater geerbt und die sieben Geschichten, die die Lesefrauen Judith Gruber-Rizy, Hilde Schm\u00f6lzer, Heidi Hagl, Andgelika Raubeck, Gabriela Schm\u00f6ll lasen, waren durchaus spannend und sehr originell.<br \/>\nDa gab es die von dem kleinen M\u00e4dchen, das lernen mu\u00df, wie die Zeit vergeht und die von dem italienischen Koch, der nicht kochen kann, aber der Tante erz\u00e4hlt, da\u00df er das Erdbeben von Messina nur knapp \u00fcberlebte, die von dem Zeitungsk\u00f6nig, der einmal mordete, um ber\u00fchmt zu werden und das an seinem achtzigsten Geburtstag erz\u00e4hlt und die von der Frau, die am Morgen an der Seite eines Polizisten gesehen wird und vom Klatsch und Tratsch zur Giftm\u00f6rderin gemacht wird.<br \/>\nSpannend, spannend und im offenen B\u00fccherschrank habe ich auch noch <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/04\/12\/terminkollisionen\/\">Andreas Unterwegers &#8220;wie im siebenten&#8221;<\/a> gefunden, ein Buch, das ich schon lange haben wollte und jetzt nur noch lesen mu\u00df.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Dienstag war wieder einmal ein h\u00f6chst literarischer Tag, manchmal gibt es das bei mir und diese Woche wird gleich mehrere f\u00fcr mich haben, wo ich nicht nur auf der passiven Zuh\u00f6rerseite sitze, sondern selber wenigstens ein bi\u00dfchen mitmischen kann. &hellip; <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=24651\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[41],"tags":[],"class_list":["post-24651","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24651","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=24651"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24651\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=24651"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=24651"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=24651"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}