{"id":24389,"date":"2013-10-04T23:52:49","date_gmt":"2013-10-04T21:52:49","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=24389"},"modified":"2013-10-04T23:52:49","modified_gmt":"2013-10-04T21:52:49","slug":"preistag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=24389","title":{"rendered":"Dreimaliges Preisgeschehen"},"content":{"rendered":"<p>Heute ist es in dieser <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/10\/01\/peter-henisch-colloquium\/\">h\u00f6chst<\/a> <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/10\/02\/literatur-im-musa\/\" title=\"Literatur im\u00a0Musa\">literarischen<\/a> <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/10\/03\/wildganspreis-und-peter-henisch-schlusveranstaltung\/\" title=\"Wildgans-Preis und Peter\u00a0Henisch-Schlu\u00dfveranstaltung\">Woche<\/a> mit den Preisverleihungen rund um gegangen und es war gar nicht so einfach die richtige Wahl zu treffen.<br \/>\nSo wurde der Theodor Kramer Preis heuer nicht mehr im Mai und nicht mehr in Krems in der Minoritenkirche bzw. im Literaturhaus vergeben, sondern heute in Niederhollabrunn, Theodor Kramers Geburtsort an <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/03\/25\/223-oder-das-faustpfand\/\" title=\"223 oder Das\u00a0Faustpfand\">Manfred Wieninger<\/a> und Margit Bartenfeld-Fellers und wir sind ja solange der Preis in Krems vergeben wurde, regelm\u00e4\u00dfig an den <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/05\/14\/theodor-kramer-preis-2010\/\">Wochenenden<\/a> <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/05\/16\/theodor-kramer-preis\/\">wo<\/a><a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/05\/21\/heimito-von-doderer-und-ruth-kluger\/\"> wir<\/a> in Harland waren hingegfahren.<br \/>\nber heute hatte diese Preisverleihung, zu der mich die Gesellschaft und Konstantin Kaiser sehr oft angemailt und eingeladen hat, eine gro\u00dfe Konkurrenz, wurde doch endlich der Otto Stoe\u00dflpreis 2012 im Literaturhaus an <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/02\/21\/unter-uns\/\" title=\"unter\u00a0uns\">Angelika Reitzer<\/a> vergeben und da dieser Preis f\u00fcr mich eine eigene Geschichte hat, war es eigentlich keine Frage, hinzugehen, obwohl wir anschlie\u00dfend nach Harland gefahren sind.<br \/>\n&#8220;Den verr\u00fcckten Traum der &#8220;Thea Leitner&#8221; habe ich glaube ich einmal daf\u00fcr adaptiert und gek\u00fcrzt und auch noch ein paar andere Texte, gewonnen haben  immer die anderen, Josef Winkler, Evelyn Schlag, Olga Flor, <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/04\/11\/otto-stoessel-preis-an-andrea-grill\/\" title=\"Otto-Stoessel-Preis an Andrea\u00a0Grill\">Andrea Grill<\/a> etc, so da\u00df ich irgendwann damit aufh\u00f6rte und bei meinem Bericht \u00fcber die letzte Preisverleihung auch eine Diskussion mit einem bayrischen Autor hatte, der nicht wu\u00dfte, ob er hinschicken soll oder nicht.<br \/>\nIch h\u00e4tte ihm ja dazu geraten, die Jury, der Stiftung, die der Sohn des Dichters zu Andenken seines Vaters 1982 ins Leben gerufen hat und der  Heinz Lunzer, Robert Huez und Christoph Binder angeh\u00f6rt, hat sich aber f\u00fcr Angelika Reitzers Text &#8220;Maiandacht&#8221; bzw. &#8220;Fr\u00fchling, Sommer&#8230;&#8221; entschieden und ich habe ja einmal, als ich noch hinschickte, eine Diskussion zwischen den Mitgliedern der Otto Stoe\u00dfl Gesellschaft geh\u00f6rt, da\u00df so schlechte Texte eingereicht wurden.<br \/>\nNun bin ich zwar nicht dieser Meinung und halte ich meine Texte nicht wirklich f\u00fcr schlechter, als die, die dann gewinnen, bin aber nur zum Zuh\u00f6ren ins Literaturhaus gegangen.<br \/>\nBeim &#8220;Wortschatz&#8221;, wo ich das doppelte Peter Henisch Buch &#8220;Zwischen den Sesseln&#8221; hineinlegen wollte, habe ich Josef Rieser, getroffen und es ihm gleich gegeben und beim B\u00fccherschrank in der Zieglergasse war auch nicht sehr viel zu finden, daf\u00fcr bin ich ich aber im Literaturhaus ins Gespr\u00e4ch mit einem Paar gekommen, das mir sagten, da\u00df sie sich auch \u00f6fter an den B\u00fccherschr\u00e4nken bedienten.<br \/>\nZehn vor sieben war es im Literaturhaus noch ziemlich leer, so habe ich mir die &#8220;Erich-Fried-Ausstellung&#8221;, die es anl\u00e4\u00dflich seines f\u00fcnfundzwanzigsten Todestages dort gibt, anschaute und das eintreffen des Publikums beobachtete. Dine Petrik ist gekommen und ein paar Damen, die eigens mit dem Zug anreisten und dann noch ein paar junge Leute.<br \/>\nRobert Huez hat er\u00f6ffnet und  das Wort an Christoph Binder weitergegeben, der verk\u00fcndete, da\u00df der Preis ab nun alle drei Jahre vergeben werden w\u00fcrde, da auf Grund der Bankkrise, das Kaptial knapp w\u00fcrde und die Otto Stoe\u00dfl-B\u00fccher, die immer an die Preistr\u00e4ger verteilt wurden, hat es diesmal auch nicht mehr gegeben. Daniela Striegl, die ich in den letzten Tagen \u00f6fter gesehen habe, hielt die Laudatio und erinnerte in ihr sowohl an Otto Stoe\u00dfl und sein &#8220;Haus Erath&#8221;, das ein Buch ist, das ich jetzt endlich auf meiner Leseliste habe, an Thomas Mann &#8220;Buddenbrooks&#8221; und an Ferdinand von Saar, denn Angelika Reitzers Preistext handelt  von verfallenen H\u00e4usern, alten Villen und dem Untergang der Gesellschaft, den sie nach der der \u00dcbergabe der Urkunde und des Blumenstrau\u00dfes auch verlas.<br \/>\nEine Frau besucht ihre Eltern in ihrem neuen Haus und beobachtet dabei eine junge Frau, die in einem Auto soetwas, wie Stra\u00dfenstrich ver\u00fcbt und die wird dann tot in einem der H\u00e4user gefunden und die Geschichte erz\u00e4hlt von ihr und ihrer Gro\u00dfmutter Gretel, der Mutter Manuela, den Br\u00fcdern und Cousins und immer wieder von verfallenen H\u00e4usern, Abri\u00dfen und Anbauten und nat\u00fcrlich von der Maidandacht und einem Marterl und es endet mit dem Kinderreim &#8220;Es war eine Mutter die hatte vier Kinder, den Fr\u00fchling, den Sommer, den Herbst und den Winter&#8221; eine seltsam antiquiert wirkende Geschichte, die vielleicht dem Stile Otto Stoe\u00dfls nachempfunden wurde, in der es um arme Leuten, Mi\u00dfbrauch und Gelegenheitsstrich geht.<br \/>\nDaniela Striegl hat in ihrer Einleitung auch etwas von einer einfachen Sprache erw\u00e4hnt.<br \/>\nNachher gab es was zu trinken, ich habe aber auf die Uhr gesehen und da es erst acht war, ist es sich fast ausgegangen doch ins &#8220;Phil&#8221; zu gehen, wo auch die &#8220;FM4-Preistr\u00e4ger&#8221; vorgestellt wurden, auf die ich durch Cornelia Travniceks Twitternachrichten aufmerksam wurde.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/10\/08\/nobelpreis-und-fm4-anthologie\/\">2009 hat sie ja den dritten Preis gewonnen<\/a> und da war ich fr\u00fch daran und habe mich vor lauter jungen Leute nicht recht in das Lokal getraut, jetzt bin ich zu sp\u00e4t gekommen und die Lesung hatte schon stattgefunden, da war das nicht so schlimm. Da ich mit dem Alfred aber ausgemacht habe, um neun mit ihm nach Harland zu fahren, habe ich  die Lesungen nicht abgewartet und auch nicht versucht die Anthologie zu bekommen, sondern bin gerade, als <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/06\/14\/katharina-tiwald-bei-den-wilden-worten\/\" title=\"Katharina Tiwald bei den Wilden\u00a0Worten\">Katharina Tiwald<\/a>, die den zweiten Preis gewonnen hat, etwas von ihren Irak Erfahrungen erz\u00e4hlte von denen ihr Text handelte, gegangen, die Lesung der dritten Preistr\u00e4gerin  Elisabeth Klar, die von ihren K\u00f6rperteilen und davon, da\u00df sie sich gern in der Waschmaschine waschen w\u00fcrde und ihren Haarschopf irgendwo gefunden hat, erz\u00e4hlte, habe ich gerade noch geh\u00f6rt und, da\u00df die 1991 geborene Irene Diwak mit &#8220;gl\u00fcck ist ein warmes gef\u00fchl oder wie ich Paul Mc Cartney erscho\u00df&#8221; gewonnen hat, wei\u00df ich von der Fm4 Seite. Dort kann man auch den Siegertext nachlesen. Das Thema des heurigen Wettbewerb lautete &#8220;Klick&#8221; und ich habe von den zehn Auserw\u00e4hlte eigentlich nur Katharina Tiwald gekannt, der ich herzlich gratuliere, vielleicht kommt noch einmal die Anthologie zu mir, denn es ist ja sehr interessant sich die Namen der Preistr\u00e4ger zu merken, weil man sie sp\u00e4ter vielleicht noch h\u00f6ren wird. So waren ja <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/10\/13\/der-winter-tut-den-fischen-gut\/\" title=\"Der Winter tut den Fischen\u00a0gut\">Anna Weidenholzer<\/a>, <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2008\/10\/29\/cornelia-travicek\/\" title=\"Cornelia\u00a0Travnicek\">Cornelia Travnicek<\/a>, <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/09\/11\/die-welt-ist-meine-innerei\/\" title=\"Die Welt ist meine\u00a0Innerei\">Valerie Fritsch<\/a> und noch viele andere dabei, deren Lebensl\u00e4ufe ich sp\u00e4ter noch verfolgen konnte.<br \/>\nUnd von mir kann ich vermelden, da\u00df ich mit den <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/08\/05\/achtzig-rohseiten\/\" title=\"Achtzig\u00a0Rohseiten\">&#8220;Dreizehn Kapiteln&#8221;<\/a> fertig geworden bin. Das <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/06\/09\/literaturgefluster-texte-buch\/\">&#8220;Literatur-Gefl\u00fcster-Texte-Buch&#8221;<\/a> habe ich noch einmal durchgesehen. Meine &#8220;Ohrenschmaus-Empfehlungen gegeben und die Einladungen f\u00fcr mein literarisches Geburtstagsfest am 8. November &#8220;Sechzig Minuten aus drei\u00dfig B\u00fcchern&#8221; sind auch ausgeschickt, so w\u00e4re ich frei f\u00fcr meine Recherchetage bez\u00fcglich meines &#8220;Br\u00fcder-Romanprojekts&#8221;, da aber n\u00e4chste Woche in Frankfurt gro\u00dfe Buchmesse ist, werde ich in meiner freien Zeit wahrscheinlich dorthin surfen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute ist es in dieser h\u00f6chst literarischen Woche mit den Preisverleihungen rund um gegangen und es war gar nicht so einfach die richtige Wahl zu treffen. 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