{"id":24063,"date":"2013-09-17T00:19:33","date_gmt":"2013-09-16T22:19:33","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=24063"},"modified":"2013-09-17T00:19:33","modified_gmt":"2013-09-16T22:19:33","slug":"themen-finden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=24063","title":{"rendered":"Themen finden"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.einbuchschreiben.at\/News_Kurse\/items\/blogparade-woher-kommen-die-ideen.html\">&#8220;Woher kommen die Ideen?&#8221;<\/a>, fragt Anni B\u00fcrkl in ihrem Magazin &#8220;Ein Buch schreiben lernen&#8221; und fordert ihre Leser zu Blogparade auf und weil ich wieder einmal daran bin, diesmal wirklich den Roman zu schreiben, mit dem ich die anderen auf mich aufmerksam machen kann und diesbez\u00fcglich auf <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/09\/16\/f-wie-verfremdet\/\">Reflexion<\/a> und in der <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/09\/14\/wieder-einmal-schreibetreffen\/\">Textfindungsphase<\/a>, gehe ich in mich und denke einmal \u00f6ffentlich \u00fcber meine Themen nach.<br \/>\nDas ist nicht allzuschwer, denn, da\u00df ich realistisch, sozialkritisch schreiben wollte, wu\u00dfte ich, glaube ich, schon, als ich noch in die <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/05\/24\/vierzig-jahre-matura-vierzig-jahre-schreiben\/\">Stra\u00dfergasse zur Schule<\/a> ging.<br \/>\nDa kann ich mich an einen Spaziergang zur Mostalm mit einem Walter erinnern, den ich von meiner Idee nach der Matura zu schreiben erz\u00e4hlte und der mir etwas von dem &#8220;Was&#8221; und dem &#8220;Wie&#8221;, sagte. &#8220;Das &#8220;Was&#8221; ist wichtig, das &#8220;Wie&#8221; kommt dann schon von ganz allein!&#8221;, habe ich ihm glaube ich, toatal selbstbewu\u00dft und auch naiv geantwortet und war damit wahrscheinlich schon wuff in allen Fettn\u00e4pfchen, noch bevor ich richtig mit dem literarisch intendierten Schreiben begonnen hatte. Denn damals 1973, wo sich dann ja bald darauf die Grazer Autoren gr\u00fcndeten, hat ja all und alles noch gejandelt, gejonkt, geartmannscht, etc. Ich habe dann im Sommer zu schreiben begonnen, noch toatal beeinflu\u00dft von der Schule und von Sartre und Camus, was ich damals gelesen habe, mit einer Geschichte von einer Hure in Paris, die in ihrer Freizeit Kinder in einem Kloster unterrichtet.<br \/>\nDann kam ich aber bald zu meinen Themen und in den n\u00e4chsten Jahren stellten sich zwei gro\u00dfe Gebiete heraus. Das erfolglose Schreiben hat sich wahrscheinlich ab Ende Neunzig eingestellt, als die verlegen ausgeschickten Manuskripte mit ein paar absagenden Worten zur\u00fcckkamen.<br \/>\nPolitisch waren meine Themen schon von Beginn an und ich kann mich erinnern, da\u00df ich etwas, das war wahrscheinlich Ende Siebzig, der Monika Jensen zeigte, ich wei\u00df nicht mehr was, aber sehr irritiert war, als sie meinte, da\u00df ich ja den sozialistischen Trivialroman schreiben k\u00f6nnte. denn das war nie meine Intention und die Idee, da\u00df ich trivial sein k\u00f6nnte, habe ich eigentlich bis heute nicht.<br \/>\n1986, 87, 88, wo ich schon sehr viel herumgeschickt habe und auch schon in den Textvorstellungen in der &#8220;Alten Schmiede&#8221;, im ersten Stock, moderiert von Herbert H. Wimmer las, habe ich &#8220;Marthas Wohnungen&#8221;, &#8220;Zwischen H\u00fctteldorf und Heiligenstadt&#8221;, Die &#8220;Hierarchien&#8221; &#8220;Schizophrenie oder reden wir miteinander&#8221; geschrieben&#8221;.<br \/>\nDie &#8220;Hierarchien&#8221; hat ja der Jack Unterweger in der &#8220;Edition Wortbr\u00fccke&#8221; ver\u00f6ffentlicht, die &#8220;Schizophrenie&#8221; blieb unver\u00f6ffentlicht, von den anderen Sachen gibt es Ausschnitte in Literaturzeitschriften, darunter im &#8220;Podium&#8221;, weil ich damals viel herumschickte und wie ich zu den Ideen komme, ich denke, da\u00df mich da oft eine bestimmte Szene, eine Idee anlockte, ich dachte dar\u00fcber schreib ich einen Roman und die Schwierigkeit, die ich vielleicht noch immer habe, da\u00df man, wenn man &#8220;Ich will \u00fcber die drei Br\u00fcder Z schreiben!&#8221;, denkt, nicht so einfach einen ganzen Roman von dreihundert oder so Seiten herausklopfen kann. Den mu\u00df man entwickeln, den Plot erfinden, etc. Aber 1973 hielt man nicht viel vom erz\u00e4hlenden Schreiben, was mich damals, glaube ich, auch sehr blockierte und sich inzwischen zum Gl\u00fcck ge\u00e4ndert hat.<br \/>\n&#8220;Die Martha&#8221;, die &#8220;Hierarchien&#8221;, waren sicher autobiografisch gef\u00e4rbte Geschichten, eine arme Akademikerin, die Konsumverzicht \u00fcbt, hat es die Anna einmal herablassend genannt. Meine jugoslawische Nachbarin in der Otto Bauergasse, von der ich, glaube ich, nicht mitbekommen habe, da\u00df sie Roma war, haben mich zu der &#8220;Slavica-Geschichte&#8221; inspiriert, mit der ich einmal im Klagenfurt, nicht beim Bachmannpreis, aber beim &#8220;Preis der Arbeit&#8221;, der sozialrealistischeen Variante, die es da einmal kurz gegeben hat, gelesen habe.<br \/>\nSozialkritische Themen haben mich immer angesprochen und, da\u00df man \u00fcberh\u00f6hen und verfremden mu\u00df, um die Leser anzusprechen, darauf scheine ich erst jetzt zu kommen. Als wir in St. P\u00f6lten wohnten und ich von dort in die HNO-Klinik pendelte, hat mich die Idee, ein Zugtagebuch zu schreiben angesprungen.<br \/>\nDie Geschichten \u00fcber das erfolglose Schreiben, die meistens mit einem Plagiat verbunden sind, das mir nie passierte, sind in den Neunzigerjahren entstanden.<br \/>\n&#8220;Die Verwechslung&#8221;, in einer der Volksstimmeanthologien&#8221; abgedruckt, ist eine sehr sch\u00f6ne davon, zumindest mag ich sie sehr. In den &#8220;Schreibweisen&#8221;, meinem zweiten DigiBuch, gibt es drei Geschichten \u00fcbers Schreiben &#8220;Tod eines Jurymitglieds&#8221;, da geht es, um eine Tote am Donaukanal, ich kann und will nicht wirklich Krimis schreiben, die Jurymitglied bei einem Literaturpreis war und das Inspektorenteam ganz trivial, dem Allan Wilton Hefterln entnommen, marschiert zu den Autoren, um sie zu interviewen. Da hatte ich bei jedem, mich eingeschlossen, ein Vorbild, die Judith Gruber die es gelesen hat, sagte toll, &#8220;Die Gerstl hab ich sofort erkannt!&#8221;<br \/>\nBl\u00f6d nur, da\u00df ich sie nie fragte, in welcher Szene? Denn an die Frau Gerstl hatte ich dabei nie gedacht. Ein anderes Problem mit einer Schriftstellerin, die sich zusehr erkannte hatte ich auch einmal, bei meinem ersten <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_heimsuchung.html\">&#8220;Nanowriomnovel&#8221;<\/a>, wo es um Blog Erfahrungen ging und ich ein paar beschrieb, die ich damals gerne las.<br \/>\nDie Anf\u00e4ngerschwierigkeit zu viel eins zu eins <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/01\/28\/transformationsfragen\/\">umzusetzen<\/a> hatte ich am Anfang auch und habe sie vielleicht noch immer. So gibt es auch die Vorbilder f\u00fcr die Wohngemeinschaft in den &#8220;Hierarchien&#8221;, wo ich meinen Weggang von der Klinik verarbeitete. In den &#8220;Schreibweisen&#8221; gibt es aber noch zwei andere Geschichten \u00fcber das Schreiben, Das Salz in der Suppe&#8221; und den &#8220;Verr\u00fcckten Traum der Thea Leitner&#8221;, in der letzteren wacht eine schreibende Psychotherapeutin eines Morgens auf, hat von einer Fee getr\u00e4umt, die ihr prohezeit, ab nun gelingt ihr alles, ihr einziger Tagesklient sagt, ab und sie geht statt zu kopieren auf die Bank, hebt ihr Geld ab und f\u00e4hrt nach Salzburg zum &#8220;Starverlag&#8221;, dort wird sie gleich mit einer &#8220;Starautorin&#8221; verwechselt und den Traummann findet sie auch.<br \/>\nIch mag die Geschichte und finde nicht, da\u00df sie kitschig ist. Den &#8220;Stoe\u00dfl-Preis&#8221; zu dem ich sie schickte, habe ich aber nicht damit gewonnen. Wahrscheinlich wieder zu blau\u00e4ugig zuviel eins zu eins umgesetzt. &#8220;Das Salz in der Suppe&#8221; verarbeitet dann schon den Haider-Aufstieg und in der &#8220;Viertagebuchfrau&#8221;, meinem f\u00fcnften und letzten DigiBuch werden die ersten hundert Tage von Schwarz-Blau beschrieben. Da taucht dann schon die Felizitas Fee, die obdachlose Sandlerin auf, die mich in mehreren Texten besch\u00e4ftigt, und die junge \u00c4rztin, die w\u00e4hrend ihrer Facharztausbildung eine Psychose bekommt und am Abend am Donaukanal den \u00c4rztekammerpr\u00e4sident trifft. Die erfolglose Schriftstellerin, die einmal Katharina Mayer einmal Frieda Fischer und auch anders hei\u00dft, gibt es auch.<br \/>\nDie Wirschaftskrise spielt in meinen Texten &#8220;In der begrenzten Frau&#8221; und in der <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_hunger.html\">&#8220;Sophie Hungers&#8221;<\/a> eine Rolle. Da haben wir wieder die arbeitslosen Heldinnen, die aussteigen, spazierengehen und dadurch neue Kontakte ankn\u00fcpfen.<br \/>\nIn &#8220;M. M. oder die Liebe zu Germanistik&#8221;, habe ich meine Erlebnisse mit der <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/05\/17\/margaretner-literaturgeschichte\/\" title=\"Margaretner\u00a0Literaturgeschichte\">Szene Margareten<\/a>, diese verungl\u00fcckte Lesung, verbunden mit Jura Soyfer und der Lehrerpensionierungswelle, die es 2005 in Massen gab, verkn\u00fcpft.<br \/>\nBei mir gibt es auch sehr viele neunzig, f\u00fcnfundneunzig oder sogar hundertj\u00e4hrige M\u00e4nner und Frauen. Der erste wahr wahrscheinlich der &#8220;Jakob Mandelbaum in den Wiener Verh\u00e4ltnissen&#8221;, meinem ersten Selbstgemachten, das mir der Alfred zum Geburtstag schenkte.<br \/>\nDa war die Idee ein Buch von der Ruth Asp\u00f6ck, wo sie Alfred Stern beschrieb, die ich fiktiv weiterentwickeln wollte und einen Prolog mit einer erfolglosen Schriftstellerin, die dann diesen Roman schreibt gibt es auch.<br \/>\nBeim <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_schokolade.html\">&#8220;Wiener Stadtroman&#8221;<\/a> habe ich daran gedacht einen Tag in Wien in Viertelstundenabstand zu beschreiben, ob ich dabei an den &#8220;Ulysses&#8221; dachte, wei\u00df ich nicht, h\u00f6chstens vielleicht als Kurzeinfall, weil ich mich dann zum Ideensammeln auf den Westbahnhof setzte, die Sigmund Freud Uni, das Cafe Sperl und zwei Therapeuten, die sich dort mehrmals treffen, gibt es unter anderem auch und eine Studentin f\u00e4hrt sogar sp\u00e4t nachts nach Hause nach St. P\u00f6lten, was glaube ich Robert Eglhofer sehr beeindruckt hat, der mir daf\u00fcr eine <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/rezension.schokolade.re.html\">Rezension<\/a> geschrieben hat.<br \/>\nBei der <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_radiosonate.html\">&#8220;Radiosonate&#8221;<\/a> war ich schon bei den depressiven Frauen, die nicht mehr oder h\u00f6chstens zum Einkaufen das Haus verlassen, das war die Ausgangsidee, glaube ich, was ist, wenn einer keine anderen Kontakte als zwei Radiostimmen hat? Da wurden dann die Amanda Silberkandl und der Xaver Mayerhofer daraus, da der Titel &#8220;&#8230;oder das einsame Jahr&#8221; weiterhei\u00dft, war ich an der Struktur des Jahres gebunden und dadurch ist die &#8220;Radiosonate&#8221; mein bis jetzt dickstes Buch, n\u00e4mlich dreihundertdrei\u00dfig Seiten geworden.<br \/>\nDie erfolglose Schriftstellerin, eine Elsa Eisenstein, die durch das Jahr von Silvester zu Silvester f\u00fchrt, gibt es auch. Das n\u00e4chste war dann das <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_haus.html\">&#8220;Haus&#8221;<\/a> und auf diese Idee bin ich gekommen, als ich einmal zu einer Supervision auf den &#8220;Steinhof&#8221; heute &#8220;OWS&#8221; hinaufmarschierte. Da hingen noch die Transparente &#8220;Hundert Jahre psychiatrisches Krankenhaus&#8221;.<br \/>\nIch hatte Zeit, spazierte zur Otto Wagner Kirche hinauf und dachte, die Geschichte dieses Krankenhauses, das ja zumindestens baulich ein sehr sch\u00f6nes ist, mu\u00df ich schreiben und kreierte, meine Psychiaterinnendynastie und die Klara ist auch eine Hundertj\u00e4hrige, die w\u00e4hrend der Geschichte, die wieder sehr kurz geworden ist, stirbt.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_mimi.html\">&#8220;Mimis B\u00fccher&#8221;<\/a> ist vielleicht auch so ein Anla\u00dfroman, da hat mich das Schreiben mit &#8220;Downsyndrom&#8221; besch\u00e4ftigt und ich habe die damals aktuellen Plagiatskandale um die <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/08\/08\/axolotl-roadkill\/\" title=\"Axolotl\u00a0Roadkill\">Helene Hegemann<\/a> und den <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/02\/13\/abschreiben-kopieren-textmontagen\/\">Jens Lindner<\/a>, vielleicht nicht so bekannt, hineinverwoben. Eine depressive Frau, die Martha Rosenfeld, genannt &#8220;Frau Tunichtgut&#8221; gibt es auch und hier schon der offene B\u00fccherschrank, der mich auch in sp\u00e4teren B\u00fcchern immer wieder begleitet, so in der <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_absturzgefahr.html\">&#8220;Absturzgefahr&#8221;<\/a>, da war der Tod des polnischen Pr\u00e4sidenten der Ausl\u00f6ser. Ich wollte auch \u00fcber das Z\u00f6libat und die Priesterliebe schreiben und weil es damals einen wei\u00dfhaarigen alten Mann am B\u00fccherschrank gab, der Frank Gassner Sorgen zu machen schien, habe ich die Person des Bernhard Listringers erfunden.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_bank.html\">&#8220;Die Frau auf der Bank&#8221;<\/a> verbindet die Verbindungen einer jungen T\u00fcrkin, einer Psychiaterin mit Roma-Hintergrund und einer Paranoia-Patientin, die wieder am ehesten meinem Alter Ego entspricht, die sich im Rathauspark treffen und auf diese Art und Weise, auch so eine Idee von mir, ihre Beziehungen aufbauen.<br \/>\nIm <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_rosenwuchs.html\">&#8220;Wilden Rosenwuchs&#8221;<\/a> geht es um eine erfundene Plagiatsgeschichte, eine wei\u00dfhaarige alte Frau, die sich zum Bachmannlesen in den Saal des ORF- Theaters in Klagenfurt setzt und alle in ihrem altmodischen Blumenkleid sehr irritiert.<br \/>\nEs geht dabei aber auch, um die prek\u00e4ren Arbeitsverh\u00e4ltnisse, die mich damals sehr besch\u00e4ftigten und um drei Germanistinnen, eine jobbt w\u00e4hrend sie ihren Roman schreibt, bei einem alten Germanistikprofessor als Altenpflegerin, die andere jobbt auf einer Kontaktchatline und die dritte ist sich nicht sicher, ob sie bei soetwas wie Mc Kinsey Unternehmensberaterin werden will? Da hatte ich Unterlagen aus dem Internet und mir auf diese Art und Weise eine Geschichte zusammengebastelt, wo ich auch das verarbeitete, was ich erlebte, als ich <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_tauben.html\">&#8220;Tauben f\u00fcttern&#8221;<\/a> einmal an eine literarische Agentur schickte. Leider war das keine so ganz seri\u00f6se, n\u00e4mlich eine, die mich an einen dieser Druckkostenverlage vermittelte, aber das habe ich schon fr\u00fcher geahnt.<br \/>\nApropos &#8220;Taubenf\u00fcttern&#8221;, auch eine Geschichte die ich sehr liebe , wo es um einen an Alzheimer erkrankten alten Dichter und einen Krimi, der keiner ist, geht. Eine Taubenf\u00fctterin wird erschlagen am Donaukanals aufgefunden, das habe ich, glaube ich, von einer Katzenf\u00fctterin so in der Kronenzeitung gelesen und war der Ausl\u00f6ser. Ein Zwangspatient kl\u00e4rt es auf und eine arbeitslose Lehrerin, die ihren Urlaub am Balkon verbringt und vort\u00e4uscht in Italien zu sein, das hatte ich auch aus der Zeitung, hat auch etwas gesehen.<br \/>\nIn <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_kerstinsachterl.html\">&#8220;Kerstins Achterln&#8221;<\/a> geht es um das Trinken und um schlechte Beziehungen, dazu haben mich wieder, wie schon \u00f6fter, meine Praxiserfahrungen angeregt und Therapeutinnen kommen bei mir auch \u00f6fter vor. Meistens behandeln sie ber\u00fchmte Dichter mit Plagiatserfahrungen oder Verdacht. Das ist eine reine Erfindung, obwohl ich schon einmal ein Plagiat im &#8220;Augustin&#8221; und zwar Christa Stippingers Geschichte &#8220;Kress&#8221;, die dann &#8220;Ali und noch etwas hie\u00df&#8221; entdeckt habe.<br \/>\nDas Alter und das Sterben kommen bei mir \u00f6fter vor. Zum <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_novembernebel.html\">&#8220;Novembernebel&#8221;<\/a> hat mich ein Satz aus einem Kurzkrimi von Axel Karnter angeregt. in &#8220;Zum Sterben sollte man zu Hause sein&#8221; war eine Meldung im Mittagsjournal, ich glaube eine Filmbesprechung, da\u00df es in Amerika Seniorenresidenzen geben soll, wo sich hunderzwanzig, hundertf\u00fcnfzigj\u00e4hrige Million\u00e4re recyclen lassen soll und die Idee der slowakischen Pflegehelferin hatte ich wohl, weil mein Schwiegervater damals eine hatte. Aber Pflegehelferinnen habe ich auch schon \u00f6fter beschrieben.<br \/>\nIn den <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/08\/05\/achtzig-rohseiten\/\" title=\"Achtzig\u00a0Rohseiten\">&#8220;Dreizehn Kapiteln&#8221;<\/a> geht es wieder um eine Seniorenresidenz namens &#8220;Eweiges Leben&#8221; um einen Alzheimerpatienten, eine B\u00fcchersammlerin und auch um einen Plagiatsskandal und die Idee war, glaube ich zu schauen wie man aus einer Reihe von Kapiteln sozusagen von einer Person zu der n\u00e4chsten zu einem Roman kommen kann, herausgekommen ist, glaube dich Darstellung meiner derzeitigen literarischen Bandbreite und einige Themen, die mich nach wie vor besch\u00e4ftigen und irgendwie noch bearbeitet geh\u00f6ren, habe ich auch.<br \/>\nIm Augenblick ist das sicher der Umgang mit B\u00fcchern, der mich sehr juckt. Die Idee \u00fcber drei Br\u00fcder zu schreiben ist schon eine Alte, die in der &#8220;Begrenzten Frau&#8221; irgendwie angerissen wurde aber noch nicht wirklich bearbeitet ist.<br \/>\nWie komme ich nun zu meinen Ideen? ich glaube, ich finde sie auch auf der Stra\u00dfe und bin im Aufheben und Festhalten auch ein bi\u00dfchen patschert und denke schon, man sollte mit einem Notizblock in der Tasche herumgehen und alles gleich aufschreiben, wenn es kommt, damit es nicht verloren geht.<br \/>\nDa\u00df die Idee, dann, die drei Br\u00fcder, der Tag, die Seniorenresidenz, noch nicht gleich der Roman ist, sondern, da\u00df man sich den geduldig Schritt f\u00fcr Schritt erarbeiten mu\u00df, habe ich auch schon herausgefunden und bin jetzt auch, glaube ich, dabei das zu tun, obwohl es ja nicht der erste Roman w\u00e4re, der dann entsteht, denn ich habe da ja nicht nur die &#8220;Radiosonate&#8221; sondern auch an die <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/06\/13\/dreisig-fragen-zu-dreisig-buchern\/\" title=\"Drei\u00dfig Fragen zu drei\u00dfig\u00a0B\u00fcchern\">drei\u00dfig<\/a> einige andere, wenn auch die &#8220;Dreizehn Kapiteln&#8221; eher eine Erz\u00e4hlung geworden ist.<br \/>\nSoll so sein und ist nicht schlecht und f\u00fcr mich ist, glaube ich, inzwischen sowieso die Frage, wo ist das \u00c4utzerl oder von mir aus auch der Kilometer oder der Hektoliter der mir noch fehlt und mich beispielsweise von einem Verlag, einem Preis oder einer Buchlist trennt?<br \/>\nDas ist, denke ich, schon die Aufmerksamkeit und, wie ich die bekomme, habe ich noch nicht so ganz herausbekommen, da ich mehr als Bloggen oder die B\u00fccher herzeigen und sie <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/02\/12\/cover-fragen\/\">pr\u00e4sentieren<\/a> ja nicht kann, habe aber nat\u00fcrlich noch gen\u00fcgend Schw\u00e4chen, die ich inzwischen beseitigen und an denen ich arbeiten kann und da habe ich ja jetzt die Idee, mir f\u00fcr den n\u00e4chsten Roman wirklich viel Zeit zu lassen, damit der  Plot entstehen kann. Wieviel <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/08\/09\/wirklich-oder-abgehoben\/\">abgehobener und entfremdeter<\/a> ich wirklich werden will, wei\u00df ich nicht, denn ich bin  eine realistisch schreibende Frau, die an den psychologischen Fragen interessiert ist und das darstellen will, das soll auch so bleiben und die Geschichte eines Alkoholentzugs zu beschreiben kann ja auch ganz spannend sein, das Schreiben mit Down-Syndrom ist das sicher auch, das \u00c4lterwerden, das Leben mit Alzheimer und anderen Demenzen und nat\u00fcrlich auch, wie es einer geht, die schreibt und schreibt und keinen r\u00fchrt es, finde ich zumindest interessant.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8220;Woher kommen die Ideen?&#8221;, fragt Anni B\u00fcrkl in ihrem Magazin &#8220;Ein Buch schreiben lernen&#8221; und fordert ihre Leser zu Blogparade auf und weil ich wieder einmal daran bin, diesmal wirklich den Roman zu schreiben, mit dem ich die anderen auf &hellip; <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=24063\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[41],"tags":[],"class_list":["post-24063","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24063","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=24063"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/24063\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=24063"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=24063"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=24063"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}