{"id":24012,"date":"2013-09-14T00:19:44","date_gmt":"2013-09-13T22:19:44","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=24012"},"modified":"2013-09-14T00:19:44","modified_gmt":"2013-09-13T22:19:44","slug":"wieder-einmal-schreibetreffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=24012","title":{"rendered":"Wieder einmal Schreibetreffen"},"content":{"rendered":"<p>Am Freitag gab es wieder das von Ruth Asp\u00f6ck und Robert Eglhofer initiierte Schreibtreffen im Cafe Ludwig in der Westbahnstra\u00dfe.<br \/>\nIm <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/04\/05\/ruth-und-roberts-schreibgruppe\/\">April<\/a> und im <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/05\/03\/mai-schreiben\/\">Mai<\/a> habe ich schon daran teilgenommen, im Juni war ich durch das <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/06\/07\/aufgehoben-and-or-not-ausgehoben\/\">Archvivsymposium<\/a> verhindert, dann gab es Sommerpause und jetzt haben wir uns wieder einmal zum monatlichen Gruppenschreiben getroffen, das ja interessant, weil es eine ganz besondere Schreibgruppe ist.<br \/>\nLauter Profis, ein, beziehungsweise immer mehrere Themen, kein besonderer p\u00e4dagogischer Impuls und auch nicht sehr tiefe Feedbacks, aber sehr verschiedene Intentionen. Fritz Widhalm und Ilse Kilic brachten auch immer ihre ganz individuellen Stimmen und experimentellen Schreibweisen ein, so da\u00df sich immer interessante Diskussion ergaben.<br \/>\nIlse Kilic fehlte diesmal, daf\u00fcr hatte Robert Eglhofer einen Kollgen von der LitGEs Heinz Pusits aus St. P\u00f6lten, der auch buddhistischer Religionslehrer ist mitgebracht und eine Themenvielfalt gab es auch.<br \/>\nHatte Ruth doch Lesung und Konzert vorgeschlagen, ich habe an den Herbst gedacht, Heinz Pusits schlug Sturz vor, um einen Motorradunfall zu bearbeiten und  ich habe mir diesmal vorgenommen, schon mit Schreibstudien zu meinem neuen Roman mit dem Arbeitstitel &#8220;Bruderschaft&#8221; oder &#8220;Verbr\u00fcderung&#8221; zu beginnen. Da soll es ja um drei Br\u00fcder, einen Psychiater, einen Allgmeinmediziner oder Zahnarzt und einen Geschichtsprofessor, auch so eine alte Idee von mir, gehen und als Einstieg habe ich an eine junge Frau gedacht, die in der Hinterlassenschaft ihrer verstorbenen Mutter als Hinweis auf ihren unbekannten Vater ein Bild von drei jungen M\u00e4nnern und eine Adresse findet und sich auf die Suche macht. Ich habe eigentlich gedacht mit  dem Herbst anzufangen, dann aber die Mutter st\u00fcrzen lassen, die Tochter kommt vom Spital nach Haus und sucht nach den Dokumenten.<br \/>\nSo weit bin ich den zwanzig Minuten gekommen, Fritz Widhalm wollte wissen, was mein pers\u00f6nlicher Anteil daran ist? Romanskizzen zu schreiben und einen Plot zu finden, an dem ich  l\u00e4nger als zwei Wochen schreibe und der mich literarisch weiterbringen wird.<br \/>\nDanach las er seine Sturzerfahrungen vor, die daran m\u00fcndeten, da\u00df er kein Unterbewu\u00dftsein h\u00e4tte, was ich zwar nicht ganz glaube, die Logik, da\u00df er darum st\u00fcrzen w\u00fcrde, aber sehr beeindruckend fand.<br \/>\nRobert Eglhofer hatte sich f\u00fcr den Herbst entschieden, dem er einen Sommertext gegen\u00fcberstellte und zweimal das Aufstehen am Morgen beschrieb und Ruth Asp\u00f6ck schrieb ihre Erfahrungen von einer Friederike Mayr\u00f6cker Lesung nieder, die sie im Radiokulturhaus besuchte.<br \/>\nDaran kn\u00fcpfte sich eine intensive Diskussion ob der Intention der Schreibetreffen und es zeigte sich, da\u00df jeder eine andere hatte.<br \/>\nF\u00fcr Fritz Widhalm ist es das spontane Schreiben und ein Text, den er nicht mehr \u00fcberarbeiten will.<br \/>\nIch will jetzt f\u00fcr mein neues Romanprojekt Skizzen sammeln, Feedback einholen und die Texte nat\u00fcrlich \u00fcberarbeiten.<br \/>\nRuth hat, glaube ich, eine sp\u00e4tere Ver\u00f6ffentlichung vor und Robert Eglhofer bem\u00fcht sich immer sehr neue Teilnehmer in die Gruppe einzubringen.<br \/>\nSpannend, spannend, denn ich bin ja an Schreibgruppen sehr interessiert, schnuppere in die verschiedenen Schreibwerkst\u00e4tten gerne mal hinein und habe auch vor n\u00e4chste Woche wieder zu den offenen Tagen des <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/09\/22\/zwei-jahre-in-zwei-tagen\/\" title=\"Zwei Jahre in zwei\u00a0Tagen\">Writersstudio<\/a> zu gehen, das ja ganz andere Intentionen und Absichten hat.<br \/>\nDie Idee da wieder einige Skizzen f\u00fcr meinen neuen Roman zu verfassen und sie dann, wenn ich mit dem Korrigieren der <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/08\/05\/achtzig-rohseiten\/\" title=\"Achtzig\u00a0Rohseiten\">&#8220;Dreizehn Kapitel&#8221;<\/a> fertig bin, in den Plot einzubauen, werde ich auch dorthin mitnehmen. Dann werde ich auch wieder einige <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/12\/30\/funf-stunden-schreiben\/\" title=\"F\u00fcnf Stunden\u00a0schreiben\">Recherchetage<\/a> machen und dann sehen, ob ich damit beim Nanowrimo weitermache oder noch nicht oder schon wieder damit fertig bin, was aber nicht sein wird, weil ich mir ja diesmal wirklich viel Zeit lassen will, etectera.<br \/>\nIch bin also, obwohl ich ja noch brav an den &#8220;Kapiteln&#8221; korrigiere, schon mit dem Neuen besch\u00e4ftigt und versuche langsam den Plot zu konstruieren, von dem ich zwar noch nicht sehr viel Ahnung habe, der sich aber langsam zu entwickeln scheint.<br \/>\nUnd eine wichtige Information habe ich bei dem Treffen auch bekommen, n\u00e4mlich da\u00df die Teilnehmer bei der Poetnight, die diesmal am 28. September ab siebzehn Uhr im &#8220;Siebenstern&#8221; unter der Moderation von Hahnrei Wolf K\u00e4fer und M.Gabriel, stattfindet, schon auf der <a href=\"http:\/\/www.lesetheater.at\/termine.php\">Lesetheaterhomepage<\/a> zu finden ist.<br \/>\nIch habe mich ja diesmal elektronisch angemeldet und werde meinen &#8220;Rolf Schwendter Text&#8221; lesen. Wann genau ist mir allerdings noch nicht bekannt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Freitag gab es wieder das von Ruth Asp\u00f6ck und Robert Eglhofer initiierte Schreibtreffen im Cafe Ludwig in der Westbahnstra\u00dfe. 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