{"id":23608,"date":"2013-08-25T00:49:55","date_gmt":"2013-08-24T22:49:55","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=23608"},"modified":"2013-08-25T00:49:55","modified_gmt":"2013-08-24T22:49:55","slug":"die-longlist-leseproben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=23608","title":{"rendered":"Die Longlist-Leseproben"},"content":{"rendered":"<p>Den deutschen Buchpreis, die Auftaktveranstaltung zur Frankfurter Buchmesse gibt es seit 2005. Damals hat <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/06\/03\/alles-uber-sally\/\" title=\"Alles \u00fcber\u00a0Sally\">Arno Geiger<\/a> mit &#8220;Uns geht es gut&#8221; den Preis gewonnen und die Veranstaltung ist, glaube ich, ziemlich an mir vorbeigegangen. Arno Geiger habe ich <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/04\/19\/arno-geiger-lesung\/\" title=\"Arno Geiger\u00a0Lesung\">1996<\/a> kennengelernt, als er das erste Mal beim Bachmannpreis gelesen hat, 2004 hat er das mit einem Ausschnitt aus dem sp\u00e4teren Preisroman noch einmal getan und bei &#8220;Rund um die Burg&#8221; habe ich ihm sicher auch geh\u00f6rt.<br \/>\nOb es das kleine B\u00fcchlein mit den Leseproben der zwanzig f\u00fcr die Longlist ausgew\u00e4hlten B\u00fccher damals von gegeben hat, wei\u00df ich nicht. Geh\u00f6rt habe ich erst 2008 davon, als Christiane Zintzen in ihrem Blog davon schrieb. Sie hat aber, glaube ich, auch etwas davon geschrieben, da\u00df die Proben vergriffen oder nicht erh\u00e4ltlich seien, so da\u00df ich gar nicht danach suchte.<br \/>\nDas habe ich erst <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/08\/25\/lesebuch-zur-longlist-deutschen-buchpreis-09\/\">2009<\/a> getan, als ich an Anna Jellers Buchhandlung vorbei, um sie nicht mit so etwas Banalen, wie die Longlist, da die Hotlist der Indies doch viel &#8220;besser&#8221; ist, zu \u00e4rgern, zum &#8220;Morawa&#8221; gehen wollte, beim &#8220;Frick&#8221; schon fragte und nach und nach erfuhr, das Buch ist in \u00d6sterreich nicht zu kriegen.<br \/>\nIch habe dar\u00fcber gebloggt, Atalante, die jetzt mit Buzzalrin, das &#8220;F\u00fcnf lesen zwanzig&#8221;- Projekt startet, hat mir geantwortet und Anette Knoch, die ich im <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/09\/03\/schlafriges\/\">&#8220;Hamakom-Theater&#8221;<\/a> darauf ansprach, hat mir das Buch besorgt, Thomas Stangl stand ja damals auch auf der Liste.<br \/>\nGelesen habe ich die Proben nicht, eher \u00fcberflogen, das geht, glaube ich, nur wenn man danach dar\u00fcber schreibt, dann hat man die Konzentration, zumindest geht das mir so. Aber der dBP 09 wurde ja auch viel besprochen oder war das schon 2008, wo die FAZ ein eigenes Spezial hatte?<br \/>\nDas Buch von 2009 hatte im Gegensatz zu dem, das ich jetzt von mir liegen habe, noch einige Hintergrundartikel, so schilderte Jochen Jung, glaube ich, sein Gef\u00fchl, als er mit Sherko Fatah 2008 nach Frankfurt reiste.<br \/>\nDas wurde inzwischen eingespart. Jetzt gibt es nur noch ein Vorwort, zwanzig Bilder, einen Lebenslauf und dann ein paar Textseiten, die, glaube ich, mit dem ident sind, was man auch bei &#8220;Amazon&#8221; finden kann. Wozu das Buch dann \u00fcberhaupt bestellen? Gute Frage, denn das mu\u00df man tun, weil es sich die \u00f6sterreichischen Buchh\u00e4ndler nicht um einen Euro f\u00fcnfzig zu kaufen scheinen.<br \/>\nDie Antwort ist wahrscheinlich auch hier die Handlichkeit, wer will kann riechen und tasten und hat auch alles beisammen, zwanzig &#8220;Amazon-Proben&#8221; herunterzukliquen ist viel umst\u00e4ndlicher.<br \/>\nIch habe als ich im Netz den Rat mit dem Presseexemplar bekam, die Anthologie ab 2010 immer beim deutschen B\u00f6rseverein bestellt und sie auch 2010 und 2011 bekommen.<br \/>\nIm Vorjahr nicht und da dachte ich, da\u00df ich das B\u00fcchlein eigentlich ohnehin nicht brauche. Aber heuer war wieder alles anders, da war mit in der Sommerfrische offensichtlich ein wenig fad, so habe ich schon im Vorfeld dar\u00fcber nachgedacht, wer k\u00f6nnte auf die <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/08\/14\/long-list-thoughts\/\" title=\"Long-\u00a0List-Thoughts\">Liste<\/a> kommen und Buzzaldrin liest sich mit vier anderen durch die Longlist durch, da dachte ich, das k\u00f6nnte ich mit den Leseproben auch, wenn das B\u00fcchlein kommt und am Montag war es schon da, voila und vielen Dank!<br \/>\nEs gibt also ein Vorwort, das erz\u00e4hlt, da\u00df die zwanzig aus 164 Titeln, auf der Facebookseite steht, glaube ich, etwas von 201, ausgew\u00e4hlt wurden. Es gibt ein Bild der Jury, vier Experten und drei Expertinnen, die mehr oder weniger freundlich bzw. konzentriert in die Kamera schauen und die Erkl\u00e4rung, da\u00df der dBP ins Leben gerufen wurde,&#8221;um die aktuelle deutsche Literatur ins Gespr\u00e4ch zu bringen&#8221; und, da\u00df man sich ein Bild davon machen soll, weil &#8220;Ausz\u00fcge aus den gew\u00e4hlten Romanen vermitteln nicht nur den Eindruck von den lesenswerten Titeln des Jahres, sondern wecken auch Lust auf mehr.&#8221;<br \/>\nDann beginnt es mit Mirko Bonnes &#8220;Nie mehr Nacht&#8221;, der schon 2009 auf der Liste stand und von dem ich ein Buch auf meiner Leseliste habe, als Alfreds bibliophile WU-Kollegin, ihre Bibliothek ein bi\u00dfchen ausmistete und abverkaufte.<br \/>\nDa reist der Maler oder Zeichner Markus mit seinem f\u00fcnfzehnj\u00e4hrigen Neffen Jess f\u00fcr eine Woche in die Normandie, um dort Br\u00fccken zu zeichnen, ein Buch \u00fcber den zweiten Weltkrieg und dem was dort geschehen ist, gibt es auch und Markus Gedanken sind getr\u00fcbt durch die Erinnerung an seine Schwester Ina, Jess Mutter, die sich vorher offenbar aus psychischen Gr\u00fcnden das Leben genommen hat.<br \/>\nMirko Bonne 1965 in Tegernsee geboren, lebt in Hamburg und d\u00fcrfte 2002 beim Bachmannpreis gelesen haben.<br \/>\nRalph Dutlis &#8220;Soutines letzte Fahrt&#8221;, die Geschichte des wei\u00dfrussischen j\u00fcdischen Malers Chaim Soutine, der 1943 in einem Leichenwagen an den Nazis vorbei, nach Paris gebracht werden soll, habe ich schon am <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/03\/17\/leipzig-im-zimmer\/\">blauen Sofa auf der heurigen Leipziger Buchmesse<\/a> geh\u00f6rt und es ist ein Debutroman des 1954 geborenen Schweizer \u00dcbersetzers. <a href=\"http:\/\/atalantes.de\/2013\/08\/chaim-heisst-leben-und-das-leben-stirbt-nicht\/\">Atalante<\/a> hat ihm gerade besprochen.<br \/>\nThomas Glavinic, 1972 in Graz geboren, stand auch schon mehrmals auf der kurzen oder langen Liste und interessant der Held seines gerade erschienenen Himalaya Romans &#8220;Das gr\u00f6\u00dfere Wunder&#8221; hei\u00dft Jonas, wie &#8220;In der Arbeit der Nacht&#8221; und das <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/05\/18\/das-leben-der-wunsche\/\" title=\"Das Leben der\u00a0W\u00fcnsche\">&#8220;Leben der W\u00fcnsche&#8221;<\/a> und die Leseprobe, die in dem Buch abgedruckt ist, handelt von der Kindheit Jonas seines behinderten Bruder Mikes, seinem Freund Werner, bei dessen Personal und Gro\u00dfvater er und sein Bruder aufgewachsen ist, weil sich die alkoholkranke Mutter nicht so gut um ihre Kinder k\u00fcmmern konnte. Ich mag ja Thomas Glavinic Stil nicht ganz so sehr, diese Stelle hat mich aber beeindruckt.<br \/>\nNorbert Gstrein steht mit &#8220;Eine Ahnung vom Anfang&#8221; auch auf der Liste, seine Anfangstexte &#8220;Einer&#8221;  und &#8220;Anderntags&#8221; waren glaube ich, eher experimentell, vor drei Jahren, steht in der Einleitung, ist ihm mit <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/11\/25\/die-ganze-wahrheit\/\" title=\"Die ganze\u00a0Wahrheit\">&#8220;Die ganze Wahrheit&#8221;<\/a> \u00fcber Ulla Berkewicz ein Skandalbuch gelungen, jetzt meint er, da\u00df er mit dem neuen Buch, das geschrieben hat, was Hermann Hesse und Peter Handke gerne h\u00e4tten, aber nicht getan haben. Mal sehen wie weit ihm das gelungen ist?<br \/>\nReinhard Jirgl wurde 1953 in der DDR geboren und hat, wie in der Beschreibung steht, seine Texte erst nach der Wende aus der Schublade geholt. Er wird mit Arno Schmidt verglichen und &#8220;Nichts von euch auf Erden&#8221; spielt im dreiundzwanzigsten Jahrhundert auf dem Mars, wo sich die Starken und die Aggressiven zur\u00fcckgezogen haben, w\u00e4hrend die antriebslose Restmenschheit auf der Erde blieb.<br \/>\nAls ich vor einer Woche schon in den Amazon-Buchvorschauen googlete, war ich \u00fcberrascht, da\u00df der Roman aus lauter Fu\u00dfnoten zu bestehen schien. Bei dem in der Anthologie abgedruckten St\u00fcck ist es nicht so arg und interessant ist auch, da\u00df eine Bloggerin, die, wie sie meint, sich sonst nicht so sehr mit der anspruchsvollen Literatur besch\u00e4ftigt, einen \u00dcbersicht \u00fcber die Longlist gab und die B\u00fccher nach ihrem Geschmack reihte und da der B\u00fcchnerpreistr\u00e4ger Reinhard Jirgl, der auch schon auf der Longlist stand, ganz oben liegt, w\u00e4hrend die F\u00fcnf um Buzzaldrin sich eher nicht um das Buch rissen.<br \/>\nDaniel Kehlmanns &#8220;F&#8221; ist, glaube ich, noch nicht erschienen. Das Buch handelt &#8220;von drei Br\u00fcdern, einen desperaten Finanzbeamten, einen Priester ohne Glauben und einen Kunstkenner, au\u00dferdem geht es um die F\u00e4lschung der Welt.&#8221;<br \/>\nBei Judith Kuckarts &#8220;W\u00fcnsche&#8221;, geht es um eine etwa drei\u00dfigj\u00e4hrige Lehrerin, die an Berufsschulen  &#8220;Maler und Lackiererklassen&#8221;, in Deutsch unterichtet, zu Silvester spazierengeht und dabei ihr Handy und ihren Haust\u00fcrschl\u00fc\u00dfel zu Hause liegen l\u00e4\u00dft.<br \/>\nDer 1955 geborene Olav K\u00fchn, der mir bisher unbekannt war, ist ein \u00dcbersetzer aus dem Polnischen, der sich auch mit der Tschetschenien Krise und den Chodorkowsky-Prozessen besch\u00e4ftigt.<br \/>\n&#8220;Der wahre Sohn&#8221; handelt von einer Luxuslimousine, die von Kiew nach Deutschland zur\u00fcckgebracht werden soll.<br \/>\nDagmar Leupolds &#8220;Unter der Hand&#8221;, die ich, glaube ich, beim <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/01\/22\/die-praxis-des-schreibens\/\">Sprachkunst-Symposium<\/a> h\u00f6rte und eines ihrer B\u00fccher auf meiner Leseliste habe, ist bei &#8220;Jung und Jung&#8221; erschienen und handelt von der sensivlen kr\u00e4nklichen Minna. Die Geschichte wird aus der Perspektive ihrer Nachbarin erz\u00e4hlt.<br \/>\nJonas L\u00fcschers Deb\u00fctroman &#8220;Fr\u00fchling der Barbaren&#8221;, begegnet mir in der letzten Zeit im Netz sehr oft. Und der erste Satz der Probe lautet&#8221;Nein&#8221; sagte Preising du stellst die falschen Fragen&#8221;und mit dem Satz &#8220;Und damit das hatte ich schon verstanden, war es Preising gelungen, sich bereits mit dem ersten Satz seiner Geschichte als Urheber der kommenden Ereignisse die Verantwortung zu stehelen&#8221;, konnte man auf der dBp Facebookseite die Leseprobenanthologie gewinnen.<br \/>\nJonas L\u00fcscher wurde 1976 in der Schweiz geboren und lebt in M\u00fcnchen.<br \/>\nDer 1977 in Halle geborene Clemens Meyer gilt, glaube ich, als einer der Favoriten f\u00fcr den dBP. Mit <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/10\/16\/die-nacht-der-lichter\/\" title=\"Die Nacht, die\u00a0Lichter\">&#8220;Die Nacht, die Lichter&#8221;<\/a> hat er 2008 in Leipzig gewonnen. Er bezeichnet sich selbst als &#8220;Kind der Stra\u00dfe&#8221;<br \/>\n&#8220;Im Stein&#8221;, spielt im Prostiutiertenmilieu und ich habe ein Interview gelesen, wo der selbstbewu\u00dfte Meyer sagte, da\u00df es ihm gewundert h\u00e4tte, wenn er nicht auf die Liste gekommen w\u00e4re.<br \/>\nJoachim Meyerhoff &#8220;Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war&#8221;, kenne ich schon ein<a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/06\/15\/rund-um-die-burg-2\/\"> bi\u00dfchen<\/a>. Im der Anthologie geht es, um den ersten Toten, den der siebenj\u00e4hrige Protagonist und Ich-Erz\u00e4hler findet, als er das erste Mal alleine in die Schule gehen kann.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/11\/28\/erich-fried-preis-2010\/\" title=\"Erich Fried Preis\u00a02010\">Terezia Mora<\/a> stand mit &#8220;Der einzige Mann auf dem Kontinent&#8221; auch schon auf der langen Liste. Jetzt steht sie mit &#8220;Das Ungeheuer&#8221; wieder darauf und interessant, der Prtagonist, hei\u00dft ebenfalls Darius Kopp.<br \/>\nMarion Poschmanns &#8220;Die Sonnenposition&#8221;, die eine sehr poetisch sch\u00f6ne Sprache hat und auch Lyrikerin ist, handelt von einem alten DDR-Schlo\u00df, das jetzt als Psychiatrie verwendet wird und sie schildert sehr sch\u00f6n den Speisesaal, wo die Mauerst\u00fccke von den Decken br\u00f6ckeln und den Insa\u00dfen  in die Suppenteller fallen, so da\u00df die Tische von der Mitte wegger\u00fcckt werden m\u00fcssen.<br \/>\nDer erste <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/10\/20\/zweimal-rennweg\/\">Alphapreistr\u00e4ger<\/a> und <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/11\/27\/erich-fried-preis-an-thomas-stangl\/\">&#8220;Erich Fried-Preistr\u00e4ger&#8221;<\/a> Thomas Stangl stand auch schon auf der langen  und der kurzen Liste, jetzt steht er mit &#8220;Regeln des Tanzes&#8221; wieder darauf und es geht um &#8220;Drei Wiener Existenzen im Umbruch&#8221; und  gleich sehr politisch, n\u00e4mlich mit Demonstrationen und Widerstand. los und so habe ich ihm auch letztens in der <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/06\/17\/wie-im-echten-lebenthomas-stangl\/\">&#8220;Alten Schmiede&#8221;<\/a> geh\u00f6rt.<br \/>\nJens Steiners &#8220;Carambole &#8211; ein Roman in zw\u00f6lf Runden&#8221;, scheint in dem abgedruckten St\u00fcck von einer \u00fcberforderten Hausfrau zu handeln, die in eine Psychose abgleitet und der 1975 geborene Autor ist der Sohn eines Schweizers und einer D\u00e4nin, hat vergleichende Literaturwissenschaft studiert und als Lehrer und Verlagslektor gearbeitet.<br \/>\nUwe Timms &#8220;Vogelweide&#8221;, ist derzeit auch in aller Munde. Anna Jeller bezeichnet es als ihren momentanen Lieblingsroman und es handelt von einem Mann der sich auf eine einsame Insel zur\u00fcckzieht und dort in der Leseprobe von einer Freundin besucht wird.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/08\/24\/berlin-liegt-im-osten\/\" title=\"Berlin liegt im\u00a0Osten\">Nellja Veremejs &#8220;Berlin liegt im Osten&#8221;<\/a>, habe ich schon gelesen und besprochen und es hat mich trotz des sehr abrupten Perspektivenwechsels sehr beeindruckt.<br \/>\nUnd Urs Widmers &#8220;Reise an den Rand des Universums&#8221;, ist offenbar ein St\u00fcck Autobiografie und geht hinein ins deutsche Reich, beziehungsweise nach Basel, wo der Protagonist G\u00f6bbels, G\u00f6ring und Himmler im Radio h\u00f6rt und &#8220;Hitler der B\u00f6seste dieser B\u00f6sen war&#8221;.<br \/>\nAbgeschlossen wird die &#8220;Leseprobenanthologie&#8221; vom Debutroman der S\u00e4ngerin Monika Zeiner, die 1971 in Unterfranken geboren wurde und &#8220;Die Ordnung der Sterne \u00fcber Como&#8221;, spielt nat\u00fcrlich in Italien. Monika Zeiner wurde damit im Fr\u00fchjahr mit dem Debutpreis der &#8220;Litcologne&#8221; ausgezeichnet.<br \/>\nNun bin ich fertig mit der &#8220;Leseprobenanthologie&#8221;, habe mich durch die Textanf\u00e4nge gelesen, bin ein bi\u00dfchen neugierig geworden, wei\u00df vieles vielleicht etwas  besser und zu meiner Shortlist-Sch\u00e4tzung, die ich schon abgegeben habe, w\u00fcrde ich nun noch Nellja Veremej und Uwe Timm hinzunehmen und Reinhard Jirgl vielleicht weglassen, aber was wei\u00df man schon so genau? Nachher ist dann alles anders.<br \/>\nEinen Tip habe ich auch noch.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/blog.buecher.de\/die-longlist-fur-den-deutschen-buchpreis-2013\/\">Buecher.de<\/a> verlost f\u00fcnfzig Anthologien, wenn man wei\u00df, da\u00df Ursula Krechl, den letzten dBP gewonnen hat, damit man sich ein Bild von der Longlist machen kann und mein Wunsch an den B\u00f6rseverein des deutschen Buchhandels w\u00e4re, die Anthologie vielleicht als PDF online zu stellen, so da\u00df man sie sich, wenn man sie im heimischen Buchhandel nicht bekommt, hinunterladen kann. Das erspart die Anforderung eines Preseexemplares und das kompakte Lesen war sicher sehr interessant.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Den deutschen Buchpreis, die Auftaktveranstaltung zur Frankfurter Buchmesse gibt es seit 2005. Damals hat Arno Geiger mit &#8220;Uns geht es gut&#8221; den Preis gewonnen und die Veranstaltung ist, glaube ich, ziemlich an mir vorbeigegangen. 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