{"id":23528,"date":"2013-08-21T18:11:18","date_gmt":"2013-08-21T16:11:18","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=23528"},"modified":"2013-08-21T18:11:18","modified_gmt":"2013-08-21T16:11:18","slug":"spaziergang-zum-no-pressehaus-und-anna-jellers-facebookseite","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=23528","title":{"rendered":"Spaziergang zum N\u00d6-Pressehaus und Anna Jellers Facebookseite"},"content":{"rendered":"<p>Da ich ja noch eine gute Woche Zeit f\u00fcr meine <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/06\/30\/sommerfrischen-stadtschreibwerkstadt\/\">Stadtschreiberberichte<\/a> habe, bin ich heute Nachmittag wieder mit dem Rad bis zur Traisenbr\u00fccke gefahren, von der ich zur Wienerstra\u00dfe komme. Der Dreck von der <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/08\/19\/noch-ein-stadtschreibertext\/\">Freqency<\/a> war zum gr\u00f6\u00dften Teil schon wegger\u00e4umt. Es lagen aber noch die blauen M\u00fclls\u00e4cke herum und ein paar Zelte und \u00fcbergebliebene Sesseln waren auch zu sehen. Danach die Linzer Stra\u00dfe hinunter und die Br\u00fccke \u00fcber den Alpenbahnhof hinauf bis man zum Stadtwald kommt. Das bin ich mit dem Stadtplan in der Hand und einigen Nachfragen ja schon vor <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/08\/08\/spurensuche\/#comments\">vier Jahren<\/a> gegangen, als ich auch schon Sommerfrische-Stadtrecherchen machte und den Residenzverlag suchte, den ich beinahe nicht gefunden habe und schon bei der M\u00fcllabfuhr angekommen war, bis ich das N\u00d6-Pressehaus entdeckte. Der damalige Leiter Herwig Bitsche hat mir dann einen Kommentar geschrieben und mich eingeladen, doch das n\u00e4chste Mal hinaufzukommen, was ich das Jahr darauf auch <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/07\/30\/besuch-im-residenz-verlag-und-sophie-hungers-fur-den-offenen-bucherschrank\/\">machte<\/a>.<br \/>\nHerwig Bitsche hat den &#8220;Residenz-Verlag&#8221; inzwischen verlassen, ich beziehe aber regelm\u00e4\u00dfig &#8220;Residenz-B\u00fccher&#8221; und bekomme auch die Fr\u00fchjahrs- und Herbstvorschauen, so da\u00df ich mir immer etwas aussuchen kann und da gibt es sehr viel Interessantes. Gerade habe ich <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/08\/06\/wir-waren-da\/\">zwei<\/a> <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/08\/15\/blickrichtungen\/\" title=\"Blickrichtungen\">Herbstneuerscheinungen<\/a> besprochen und ein drittes wartet in Wien noch auf dem Badezimmersto\u00df auf mich, so da\u00df ich mir dachte, da\u00df ich nachdem mein heuriger Sommerfrische-Sommer in die Endphase m\u00fcdet und ich, da das Rohkonzept der <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/08\/05\/achtzig-rohseiten\/\" title=\"Achtzig\u00a0Rohseiten\">&#8220;Dreizehn Kapiteln&#8221;<\/a> auch schon fertig ist, mich wieder an ein paar Stastschreiberartikeln machen kann.<br \/>\nUnd ich wollte ja wieder einmal zum &#8220;Residenz-Verlag&#8221; hinaufwandern, beziehungsweise ein bi\u00dfchen in den vielen B\u00fcchern schm\u00f6kern, die ich in den letzten Jahren gelesen habe und dar\u00fcber schreiben, denn der &#8220;Residenz-Verlag&#8221;, der mich ja in den Siebzigerjahren, als ich zu schreiben begann und regelm\u00e4\u00dfig meine Texte nach Salzburg zu Jochen Jung schickte und von dort wieder zur\u00fcckbekam, war und ist ja sehr wichtig f\u00fcr mich.<br \/>\nIn den Siebzigerjahren war er der \u00f6sterreichische Verlag, der Handke, Bernhard, Frischmuth, Schutting Jonke, etc, druckte, bevor die Autoren so ber\u00fchmt wurden, da\u00df sie zu Suhrkamp etc abwanderten.<br \/>\nDann kam die Krise so um die Jahrtausendwende. Jochen Jung wurde hinausgeschmissen und hat seinen &#8220;Jung und Jung Verlag&#8221; gegr\u00fcndet, mit dem er inzwischen einen <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/08\/14\/long-list-thoughts\/\" title=\"Long-List-Thoughts\">Buchpreis<\/a> nach dem anderen gewinnt und ich gerade dabei bin herauszufinden, ob er es diesmal mit der Nellja Veremej oder der Dagmar Leupold schafft, wenn nicht vielleicht doch Clemens Meyer oder Thomas Glavinic gewinnt. Er schreibt auch selber und verlegt bei Haymon.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/08\/03\/wolkenherz\/\" title=\"Wolkenherz\">&#8220;Wolkenherz&#8221;<\/a> war vor einem Jahr das erste E-Buch, das ich gelesen habe und der &#8220;Residenz-Verlag&#8221; dessen Krise Gerhard Ruiss einmal vor Jahren bei einer GV-der IG Autoren sehr bedauerte, hat sich inzwischen wieder gefangen, verlegt junge Autoren wie <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/05\/12\/milena-michiko-flasar-und-festwocheneroffnung\/\">Milena Michiko Flasar<\/a>, die dann zu Wagenbach abgewandert und den dritten Alpha-Literaturpreis gewann, von dem ich leider nicht hautnah <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/11\/04\/sv-cocktail-krilit-alpha-literaturpreis\/\">berichten<\/a> konnte. Daf\u00fcr habe ich &#8220;Okasan, meine unbekannte Mutter&#8221; im Februar als ich bei der GV-der IG Autoren war, im offenen B\u00fccherschrank in der Zieglergasse gefunden und werde es demn\u00e4chst lesen.<br \/>\nAls ich vor drei Jahren beim &#8220;Residenz-Verlag&#8221; war, hat mir Herwig Bitsche <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/08\/14\/wir-mussen-uns-irgendwie-ahnlich-sein\/\">Marketa Pilatovas &#8220;Wir m\u00fcssen uns irgenwie \u00e4hnlich sein&#8221; <\/a>gegeben, die ich dann im vorigen November mit einem neuen Buch anl\u00e4\u00dflich der <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/11\/26\/buch-wien-geschichten\/\">Buch-Wien im tschechischen Kulturinstitut<\/a> h\u00f6rte.<br \/>\nBei der Buch-Wien 2010 hat mir Herwig Bitsche noch <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/02\/21\/unter-uns\/\">Angelika Reizters &#8220;unter uns&#8221;<\/a> und <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/12\/05\/wie-man-eine-frau-vergisst\/\">Dan Lungus &#8220;Wie man eine Frau vergi\u00dft&#8221; <\/a>gegeben. Also osteurop\u00e4ische und junge \u00f6sterreichische Autoren und dabei gab es einige Neuentdeckungen wie  Marjana Gaponekos &#8220;Annuschka Blume&#8221;, das ich mir im Februar beim &#8220;Morawa&#8221; um zwei Euro kaufte oder Roman Marchels &#8220;Kickboxen mit Lu&#8221;, aber auch die bew\u00e4hrten &#8220;Residenz-Autoren&#8221; wie <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/09\/12\/grosses-finale-fur-novak\/\" title=\"Grosses Finale f\u00fcr\u00a0Novak\">Peter Henisch mit &#8220;Gro\u00dfes Finale f\u00fcr Novak&#8221;<\/a> oder Peter Rosei mit seiner <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/09\/20\/geld\/\">&#8220;Geld&#8221;<\/a>-bzw. <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/02\/25\/madame-stern\/\" title=\"Madame\u00a0Stern\">&#8220;Madame Stern&#8221;<\/a>-Trilogie, wo glaube ich, noch ein Band kommen soll. Da habe ich jetzt Michaela Falkner mit <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/03\/28\/du-blutest-du-blutest\/\">&#8220;Du blutest du blutest&#8221;<\/a> vergessen, die im<a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/03\/01\/das-neue-buch-von-michaela-falkner\/\"> Literaturhaus eine sehr eindrucksvolle Lesung<\/a> hatte. Dabei hat es glaube ich Kognac und Schokoladekuchen gegeben und die Autorin, hat mir &#8220;F\u00fcr das Literaturgefl\u00fcster&#8221; in das Buch signiert und nat\u00fcrlich, um wieder zu den \u00e4lteren Autoren zur\u00fcckzukommen, die aber glaube ich, nicht im alten &#8220;Residenz&#8221; verlegte, Evelyn Grill von der ich das <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/02\/15\/das-antwerper-testament\/\">&#8220;Antwerperner Testament&#8221;<\/a> und dieses Fr\u00fchling den <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/03\/11\/der-sohn-des-knochenzahlers\/\">&#8220;Sohn des Knochenz\u00e4hlers&#8221;<\/a> gelesen habe.<br \/>\nIm Vorjahr ist ein neues Buch von <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/02\/06\/die-besucher\/\">Kurt Palm herausgekommen &#8220;Der Besucher&#8221;<\/a> und eines von <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/03\/25\/223-oder-das-faustpfand\/\" title=\"223 oder Das\u00a0Faustpfand\">Manfred Wieninger<\/a>, mit dem er, wie ich der heurigen Residenz-Vorschau entnahm, den Theodor Kramer-Preis gewonnen hat. Konstantin Kaiser hat das aber, glaube ich, noch nicht bekanntgegeben. Ja und im vorigen Jahr ist auch noch der erste Roman einer sehr jungen Autorin, n\u00e4mlich <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/10\/13\/der-winter-tut-den-fischen-gut\/\" title=\"Der Winter tut den Fischen\u00a0gut\">Anna Weidenholzers &#8220;Der Winter tut den Fischen gut&#8221;<\/a> herausgekommen, mit dem sie heuer f\u00fcr den Leipziger Buch-Preis nominiert wurde und im Oktober den Priessnitz-Preis bekommen wird.<br \/>\nDer &#8220;Residenz-Verlag&#8221; hat es also wieder geschafft und ist in aller Munde, nur leider heuer nicht in Frankfurt f\u00fcr die Longlist nominiert. Das war er aber 2009 mit Clemens J. Setz &#8220;Frequenzen&#8221;, der ja inzwischen auch zur Suhrkamp abgewandert ist und jetzt habe ich vor kurzem Julian Schuttings neues Buch gelesen, das mich im Cover sehr an die alten Residenz-B\u00fccher erinnert hat. Von Alois Brandtst\u00e4dter soll noch ein Buch \u00fcber einen historischen Kriminalfall Ende August erscheinen und da liegt ja noch das ganz alte &#8220;Zu Lsten der Brieftr\u00e4ger&#8221;, 1974, in zweiter Auflage erschienen, auf meinen Harlander B\u00fccherstapel und steht irgenwo auf meiner Leseliste.<br \/>\nVon Ilija Trojanov, von dem es vor kurzem eine Diogonal-Wiederholung in \u00d61 gab, hat einen neuen Essay Band und von Barbara Frischmuth auch eine sehr alte &#8220;Residenz-Autorin&#8221; von der ich einige sehr sch\u00f6ne B\u00fccher in meinen Regalen habe, ist ein neuer Erz\u00e4hlband &#8220;Bindungen&#8221; herausgekommen, von dem ich nicht ganz sicher bin, ob das nicht auch eine Neuauflage ist.<br \/>\nSpannend, spannend also, die alten oder auch die neuen &#8220;Residenz-B\u00fccher&#8221; zu lesen. Am besten ist wahrscheinlich eine Mischung und man kann auch die von &#8220;Jung und Jung&#8221;  dazu kombinieren und es war auch wieder spannend an den Rand von St. P\u00f6lten hinauszuwandern.<br \/>\nWieder ein paar Kriecherln von dem Baum bei der Bushaltestelle einzusammeln und wieder das Schild, das &#8220;Betriebsfremden der Zutritt verboten ist,&#8221;, da\u00df es, trotz Herwig Bitsches Einwand, noch immer gibt, zu lesen. Dann bin ich diesmal durch den Stadtwald zur\u00fcckgewandert. Da fand ja einmal 2007 oder 2008 wahrscheinlich der Osterspaziergang der LitGEs statt und dann bin ich noch kurz in den &#8220;Thalia hineingegangen und habe nachgeschaut, was sich so auf den B\u00fccherstapeln tut und ob es einen mit den Longlist-B\u00fcchern gibt.<br \/>\nGab es nicht in dieser Art, aber einige davon sind wohl aufgelegen und Roman Marchels &#8220;Wir sind da&#8221; und Julian Schuttings &#8220;Blickrichtungen&#8221; habe ich auch entdeckt und dann habe ich heute, bzw. schon gestern noch eine andere interessante Entdeckung gemacht.<br \/>\nGab es ja gestern in &#8220;Von Tag zu Tag&#8221; eine Sendung \u00fcber das <a href=\"http:\/\/oe1.orf.at\/programm\/346535\">Buchh\u00e4ndlersterben<\/a>. Steglitz Mind hat da ja auch eine Serien, wo sie verschiedene Buchh\u00e4ndler interviewt, von der ich schon berichtet habe.<br \/>\nIn \u00d61 traten Anna Jeller von der ber\u00fchmten Buchhandlung in der Margaretenstra\u00dfe und Ulla Remmer von der Buchhandlung &#8220;Leo&#8221; im ersten Bezirk, die ich nicht kenne, auf und stellten die Aktion <a href=\"http:\/\/ihrbuchhateingesicht.at\/\">&#8220;Ihr Buch hat ein Gesicht&#8221;,<\/a> das Pendant zur Buy Local-Bewegung vor, bzw. gaben sie ihre Betrachtungen zum Sterben der kleinen Buchhandlungen ab. Was ja sehr interessant ist, da die B\u00fccher durch die \u00f6sterreichische Buchpreisbindung, wenn sie nicht gerade abverkauft werden, \u00fcberall das Gleiche kosten, die Leute inzwischen durch das Internet offenbar sehr gut informiert sind, also nicht mehr wirklich die kleine Buchhandlung brauchen, wo man das meiste auch bestellen mu\u00df.<br \/>\nIch bin in Anschlu\u00df auf <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/pages\/Anna-Jeller-Buchhandlung\/113683925363216\">Anna Jellers Facebookseite<\/a> gegangen und habe sie sehr interessant gefunden, wenn mir, ich kann es offenbar nicht lassen, auch zwei kleine Fehler aufgefallen sind. So ist Arno Geigers &#8220;Der alte K\u00f6nig in seinem Exil&#8221; glaube ich, kein Roman, sondern ein Bericht \u00fcber seinen demenzkranken Vater und <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/04\/03\/der-groste-fall-meines-vater\/\" title=\"Der gr\u00f6\u00dfte Fall meines\u00a0Vater\">Zdenka Becker<\/a> wohnt nicht in Wien, sondern in einem Stadteil von St. P\u00f6lten.<br \/>\nAber sonst bekommt man auf dieser Seite wirklich sehr viele Informationen und kann sich auch durch die B\u00fccherstapeln in der sch\u00f6nen alten Buchhandlung schauen, an der ich sehr oft vor\u00fcbergehe, wenn ich von der &#8220;Alten Schmiede&#8221; oder sonst vom ersten Bezirk komme.<br \/>\nEinmal habe ich am Abend gesehen, da\u00df es da eine Veranstaltung gab, bin hineingegangen und hinausgeflogen, weil es offenbar eine private war. Ich gehe auch zum Kaufen nicht sehr oft hinein, der Alfred besorgt aber die B\u00fccher, die er mir zu Weihnachten oder zum Geburtstag schenkt von ihr, so da\u00df ich doch eine indirekte Stammkundin bin und die Geschichte, da\u00df sie die B\u00fccher f\u00fcr ihre Kunden vorsortiert, hat mich an ein Erlebnis erinnert, das ich mit cirka zw\u00f6lf oder dreizehn Jahren hatte, als ich kurz Kundin bei den &#8220;St\u00e4dtischen B\u00fcchereien&#8221; war, n\u00e4mlich, da\u00df mir die Bibliothekarin dort einen zweiten Krimi verweigerte und mich mit einer Grillparzer-Gesamtausgabe nach Hause schickte.<br \/>\nSo viel vielleicht zur Vorauswahl und zur Beratung, die ja die Dom\u00e4ne der Buchh\u00e4ndler ist. Es ist aber, denke ich, nicht so leicht zu entscheiden, was nun ein gutes Buch ist, wenn man an <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/07\/07\/letztes-bachmannpreiskolloquium\/\">Michael K\u00f6hlmeiers Er\u00f6ffnungsrede beim diesj\u00e4hrigen Bachmannpreis <\/a>denkt, wo er an die Fauser-Lesung vor zig Jahren erinnert, wo J\u00f6rg Fauser bei den Juroren als kitschig und unliterarisch durchgefallen ist, wei\u00df ich gar nicht, ob ich soviel Beratung des Buchh\u00e4ndlers, die ja eine subjektive sein wird, brauche. Aber nat\u00fcrlich sind die kleinen Buchhandlungen wichtig, auch wenn ich dort, weil mir die preisgebundenen B\u00fccher zu teuer sind, nur aus den Abverkaufskisten kaufe und daher f\u00fcr die H\u00e4ndler kein gutes Gesch\u00e4ft bin.<br \/>\nDie Facebookseite ist aber wirklich zu empfehlen und ich werde mein literarisches Wissen, glaube ich, in n\u00e4chster Zeit, auch von dort beziehen, jetzt in der Badewanne Leonie Swanns &#8220;Garou&#8221; weiterlesen. Was wahrscheinlich auch nicht auf Anna Jellers B\u00fcchertisch kommt und mich dann an das Longlistenbuch von Nellja Veremej machen, das bei &#8220;Jung und Jung&#8221; erschienen ist, bevor es zu Tanja Maljartschuks &#8220;Biographie eines zuf\u00e4lligen Wunders&#8221; geht.<br \/>\nAnna Jellers derzeitiges Lieblingsbuch Uwe Timms &#8220;Vogelweide&#8221; steht \u00fcbrigens auch auf der Longlist des dBps.<br \/>\nUnd eine Anekdote habe ich noch anzuf\u00fchren. Im Vorjahr gab es ja bei einnem <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/09\/15\/vom-funften-in-den-vierten\/\">&#8220;Augustin-Flohmarkt&#8221;<\/a>, wo offenbar einige Leseexemplare zu finden waren. Ich kaufte um zehn Euro unter anderen  Lorenz Langenegger, der <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/06\/25\/bachmannpreislesungen-mit-zitronenkuchen\/\">2009  beim Bachmannpreis<\/a> las und in dem Buch lag eine Karte von Jochen Jung an Anna Jeller. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da ich ja noch eine gute Woche Zeit f\u00fcr meine Stadtschreiberberichte habe, bin ich heute Nachmittag wieder mit dem Rad bis zur Traisenbr\u00fccke gefahren, von der ich zur Wienerstra\u00dfe komme. 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