{"id":22783,"date":"2013-07-20T15:31:27","date_gmt":"2013-07-20T13:31:27","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=22783"},"modified":"2013-07-20T15:31:27","modified_gmt":"2013-07-20T13:31:27","slug":"niederosterreichs-literatur-im-aufbruch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=22783","title":{"rendered":"Nieder\u00f6sterreichs Literatur im Aufbruch"},"content":{"rendered":"<p>Buch vier meines <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/07\/21\/funf-bucher-in-viereinhalb-tagen\/?preview=true\">St. P\u00f6ltners Stadtschreiber- Lesemarathons<\/a> passt hervorragend zum Thema, ist  ein Ausflug in meine Vergangenheit und das erste Buch, das ich in der ersten Sommerfrischenwoche, am Mittwoch, als ich auf das gro\u00dfe <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/07\/07\/letztes-bachmannpreiskolloquium\/\">Bachmannlesen<\/a> gewartet habe, im offenen B\u00fccherschrank St. P\u00f6ltens oder eigentlich Viehofens, vis a vis der &#8220;Seedose&#8221; gefunden habe und ich dachte zuerst er birgt nur Ramsch Frauenzeitschriften, Kinderb\u00fccher und ein paar durchn\u00e4\u00dfte Lesezeichen der Buchhandlung &#8220;Schubert&#8221; und habe das kleine blaue B\u00fcchlein &#8220;Nieder\u00f6sterreichs Literatur im Aufbruch &#8211; 30 Jahre Arbeitsgemeinschaft Literatur&#8221;, herausgegeben von Johannes Twaroch, 1988 im Nieder\u00f6sterreichischen Pressehaus, fast \u00fcbersehen.<br \/>\nAusflug in meine Vergangenheit, nat\u00fcrlich, 1987 habe ich ja meine Halbtagsstelle als Assistentin an der Sprachambulanz der II HNO Klinik nicht mehr verl\u00e4ngert und bin in die freie Praxis in die Otto Bauer Gasse gegangen, was auch bedeutete, da\u00df ich f\u00fcr eine freiberufliche Autorent\u00e4tigkeit offen war.<br \/>\nZumindest <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/poesie_und_brotberuf.html\">Brotberuflich<\/a> hat das nicht geklappt, das ist der Psychologin und  Psychotherapeutin vorbehalten geblieben. Meine Praxen habe ich auch mehrmals ge\u00e4ndert, weil ich die Wohnung in der Otto Bauer Gasse aufgegeben habe, die Praxis in die Gumpendorferstra\u00dfe verlegte und dann einige Jahre lang von St. P\u00f6lten mit Kind und Mann und ohne Kegel pendelte. Das war 1988 und den Namen Johannes Twaroch habe ich gekannt, weil der 1942 geborene damals f\u00fcr das Radio N\u00d6 verantwortlich war und die Zeitschrift &#8220;Literatur in \u00d6sterreich&#8221; herausgab und da habe ich ja hingeschickt und hingeschrieben und Johannes Twaroch hat mich auch vertr\u00f6stet, da\u00df er schon etwas von mir im Radio bringen wird.<br \/>\n&#8220;Ich verstehe Ihre Ungeduld aber..&#8221;, hat er mir geschrieben. Ich warte immer noch oder jetzt nicht mehr, denn er wird schon in Pension sein, es ist aber nichts von mir im Radio N\u00d6 erschienen. Im Radio Wien habe ich mich ja mit den <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/11\/24\/marathonschreiben\/\">&#8220;U-Bahngeschichten&#8221;<\/a> und mit einem Endlosmonolog damals in der GAV und einem langen Briefwechsel mit vielen Vertr\u00f6stungen von Konrad Holzer durchgesetzt. In der &#8220;Literatur aus \u00d6sterreich&#8221; ist, glaube ich, etwas von mir erschienen und einmal gab es auch irgendwo eine Lesung meiner Texte, von der ich erst sp\u00e4ter erfahren habe.<br \/>\nIch habe mich damals auch um Stipendien beim Land N\u00d6 beworben und einmal, das war sp\u00e4ter, als schon die ablehnende Kritik der &#8220;Hierachien&#8221; von Peter Zumpf in der &#8220;Literatur aus \u00d6sterreich&#8221; erschienen ist, die mit dem Absagebrief zur\u00fcckbekommen.<br \/>\n&#8220;Sie werden schon verstehen..!&#8221;<br \/>\nHabe ich, glaube nicht, sondern es als ungerecht empfunden, aber das ist lange her und damals gab es  am Hammerweg in einem sch\u00f6nen Haus Lesungen, wo ich ein paar im Rahmen der GAV-N\u00d6 veranstaltet habe. Die erste Frauenlesung mit <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?s=Marie+Therese+Kerschbaumer\">Marie Therese Kerschbaumer<\/a>, <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/11\/12\/reisen-mit-franz-grillparzer\/\">Ruth Asp\u00f6ck<\/a>, <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/06\/12\/motto-spiegelschrift\/\">Hilde Langthaler,<\/a> <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/02\/20\/elfriede-haslehners-und-maria-gornikiewicz-neue-bucher\/\">Elfriede Haslehner<\/a>, am 18. 5. 90, damals hat, glaube ich, Barbara Neuwirth Gabriele Ecker vertreten und moderiert und die &#8220;Selbstmordanthologie&#8221; &#8220;K\u00e4lte fri\u00dft mich auf&#8221;, habe ich dort, ein Jahr sp\u00e4ter, auch vorgestellt.<br \/>\nAber ich wollte ja von dem Buch und der N\u00d6 Literatur im Aufbruch schreiben. Also der erste der insgesamt neun Artikel &#8220;Aufbruch aus der Provinz&#8221; von Johannes Twaroch, behandelt die drei\u00dfig Jahre Arbeitsgemeinschaft Literatur, die ich wahrscheinlich vorgefunden habe, als ich von Wien in die Provinz  und wieder zur\u00fcckpendelte.<br \/>\nDie Arbeitsgemeinschaft wurde aber 1958  vom Nieder\u00f6sterrechischen Bildungs- und Heimatwerk in Krems von Friedrich Sacher, 1899-1982 gegr\u00fcndet. Es gab Lesungen im Marmorsaal des Regierungsgeb\u00e4udes in der Wiener Herrengasse, Namen wie Wilhelm Szabo, Josef Pazelt. Lois Schifferl tauchen auf. Mehrmals wird die Tradition, die Mundartdichtung und, da\u00df das damalige literarische Schaffen N\u00d6s sehr konservativ gewesen sein mu\u00df, erw\u00e4hnt, obwohl es auch einmal einen Vortrag der Wiener Grupope gab. Rudolf Henz hat aber referiert und die ARGE wurde dann auch von Josef Pfandler geleitet unter dem es zu einem &#8220;Dichterstreit in N\u00d6&#8221; kam, das hei\u00dft Wilhelm Szabo, den ich ja durch den Arbeitskreis schreibender Frauen, bzw. seine Frau <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/05\/17\/veza-canetti-lebt\/\">Valerie<\/a> kannte und \u00f6fter in seiner Grinzinger Gemeindewohnung war, der offenbar selber Leiter werden wollte, trat aus der ARGE aus und gr\u00fcndete den Literaturkreis Podium.<br \/>\nJohannes Twaroch f\u00fchrt dann noch an, da\u00df ein Gro\u00dfteil der Mitglieder &#8220;Hobby und Freizeitautoren&#8221; waren und, da\u00df er sich, was ich sehr fortschrittlich finde schon damals mit der Maturaschule Roland f\u00fcr eine Schule des Schreibens engagierte, die unter der &#8220;Leitung von Mag. Alois Eder, die Teilnehmer, soweit dies m\u00f6glich ist, schrittweise an professionelles Schreiben heranf\u00fchrte.&#8221;<br \/>\nDa sind wir dann schon beim zweiten Artikel, bzw.  dem Meister Eder, den ich in der Zeit, als ich in St. P\u00f6lten lebte, durch die literarische Gesellschaft kennenlernte und der sich jetzt offenbar krankheitshalber zur\u00fcckgezogen hat, so da\u00df ich ihn schon lange nicht mehr bei den <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/03\/30\/osterspaziergang-2\/\">Osterspazierg\u00e4ngen der LitGES<\/a> und auch nicht in der Kremsergasse oder beim &#8220;Thalia&#8221; gesehen habe.<br \/>\n&#8220;Fruchtbbarer Widerspruch: &#8220;das pult&#8221; lautet sein Artikel und das &#8220;pult&#8221; ist sozusagen der Vorvorl\u00e4ufer der Zeitschrift der LitGEs, die heute &#8220;etcetera&#8221; hei\u00dft.<br \/>\nSie wurde 1968 zuerst in Heftform von Klaus Sandler 1945- 1984 gegr\u00fcndet und nach seinen Tod auch eingestellt, bzw. ist sie in die Zeitschrift &#8220;Limes&#8221; \u00fcbergegangen, die, wenn ich mich nicht ihre von Alois Eder und oder G\u00fcnther Stingl herausgegeben wurde. Da gab es auch einen Literaturpreis und den hat einmal <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/02\/13\/abschreiben-kopieren-textmontagen\/\">Manfred Wieninger oder auch nicht gewonnen<\/a>. Aber zur\u00fcck zum Pult, ich glaube, ich habe in meinen Fr\u00fchzeiten auch Texte hingeschickt und als ich einmal bei der Wiener Buchwoche war, habe ich mir so ein Heft angeschaut und eine freundliche Dame meinte, ich k\u00f6nne es mir mitnehmen.<br \/>\nWenn Johannes Twaroch im Vorartikel angedeutet hat, da\u00df das N\u00d6 Literaturleben einmal sehr konservativ gewesen ist, so wurde da\u00df durch Klaus Sandler, von dem ich , glaube ich, auch ein Buch gelesen habe, sehr ver\u00e4ndert, Alois Eder meint, da\u00df die Zeitschrift in etwa gleichrangig den &#8220;Manuskripten&#8221; und dem &#8220;Wespennest&#8221; gewesen w\u00e4re.<br \/>\nUnd interessant ist auch ein Bild aus einer Redaktionssitzung, da ist n\u00e4mlich der Lyriker und \u00dcbersetzer <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hans_Raimund\">Hans Raimund<\/a> zu sehen, von dem ich ein Buch aus der Edition Umbruch gelesen habe, ihn und seine Texte immer wieder in Anthologien und Zeitschriften fand, so da\u00df mir sein Name ein Begriff ist, pers\u00f6nlich habe ich ihn dann vor ca einem Monat im Literaturhaus  kennengelernt. Leider hat ihm mein Bericht \u00fcber die <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/05\/29\/poesie-und-prosa-aus-karnten-triest-und-slowenien\/#comments\">Literatur aus K\u00e4rnten, Triest und Slowenien<\/a> so gar nicht gefallen.<br \/>\nDann kommt wieder Johannes Twaroch mit dem &#8220;Literaturkreis &#8220;Podium&#8221;, den Alois Vogel, Wilhem Szabo etc gegr\u00fcndet haben und da habe ich auch meine Geschichte, denn ich habe in den Achtziger- und Neunzigerjahren sehr eifrig hingeschckt. M\u00f6glicherweise bin ich durch die Valerie und den Arbeitskreis auf die Idee gekommen. Einmal, war es 1986, als ich meinen Urlaub in Harland verbrachte, hat mich Alois Vogel angeschrieben und mir mitgeteilt, da\u00df er ein St\u00fcck aus meiner &#8220;Slavica&#8221;, mit der ich dann auch in K\u00e4rnten beim &#8220;Preis der Arbeit&#8221; war, im &#8220;Podium&#8221; bringen wollte. Ich hatte dann noch einige Texte dort. Marianne Gruber hat, glaube ich, eines meiner &#8220;Works in Progress&#8221; vorgestellt. Mein &#8220;Selbstmordtext&#8221; war drin und vielleicht auch einiges mehr. Sp\u00e4ter nicht mehr, Johannes Vyoral und Barbara Neuwirth, die jetzt dort t\u00e4tig sind, haben  aber einige <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/rezension.sophie.am.html\">Rezensionen<\/a> meiner B\u00fccher gebracht und als ich bei Sommerlesereihe im Cafe Pr\u00fcckl lesen wollte, bin ich bei <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/09\/03\/schlafriges\/\">Christa Nebenf\u00fchr<\/a>, die ja Schwierigkeiten mit meinen Texten hatte, abgeblitzt. Ich gehe auch immer wieder zu <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/03\/10\/40-jahre-podium\/\">Podium-Veranstaltungen<\/a> und <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/03\/08\/podium-portrait\/\">Buch<\/a>&#8211;<a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/04\/27\/podium\/\">Pr\u00e4sentationen<\/a>.<br \/>\nDann gibt es noch das &#8220;Nieder\u00f6sterreichische Graz&#8221;, n\u00e4mlich den &#8220;Wiener Neust\u00e4dter Literaturkreis&#8221;, von dem ich, wie ich zuerst dachte, weniger Ahnung habe, da tauchte aber die Nanmen Peter Zumpf, Peter Schuster, E.A.Richter und die Edition Weilburg auf und an die habe ich ja, 1989 mu\u00df das geschehen sein, die &#8220;Hierarchien&#8221; wie auch an andere zweiundvierzig Verlage geantwortet. Peter Zumpf war einer der wenigen, die mir h\u00f6flich geantwortet haben, so da\u00df ich glaubte, da\u00df er vielleicht Interesse h\u00e4tte, wenn das Geld vorhanden w\u00e4re.. etc. Jack Unterweger hat es dann in der &#8220;Edition Wortbr\u00fccke&#8221;, auch ein St\u00fcck N\u00d6 Literatur, die in dem Buch aber nicht vorkommt, gemacht, ich oder er haben das Buch dann an die &#8220;Literatur in \u00d6sterreich&#8221; geschickt und Peter Zumpf hat es und auch zwei andere im h\u00f6chsten Ma\u00df verrissen, von einem ereignislosen Leben geschrieben und davon, da\u00df man nichts vers\u00e4umt, wenn man das Buch nicht gelesen hat, nun, ja eh, schon wissen. Ich habe es inzwischen wiedergelesen und gedacht, da\u00df ich es gar nicht so schlecht finde, es ist aber nat\u00fcrlich mein ver\u00f6ffentlichtes Roman-Debut.<br \/>\nDann kommt ein Artikel von Paul Wimmer \u00fcber Friedrich Sacher dem &#8220;Meister der Idylle&#8221; und Paul Wimmer bzw. seinen Namen habe ich auch bei der Valerie kennengelernt, ich glaube sie und ihr Mann waren mit ihm befreundet. Sp\u00e4ter, da waren beide Szabos schon tot, bin ich in die Krongasse gezogen und habe irgendwann herausgefunden, Paul Wimmer wohnt ein paar H\u00e4user weiter, beziehungsweise hat er, glaube ich, einmal die Anna angesprochen, das mu\u00df 2001 gewesen sein, als ich das erste Mal den <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/05\/12\/tag-der-freiheit-des-wortes\/\">&#8220;Tag der Freiheit des Wortes&#8221;<\/a> organisierte und sie gebeten habe, Werbung daf\u00fcr zu machen. Jedenfalls hat sie ihm so ein Flugblatt gegeben. Dann habe ich ihn in der Gesellschaft f\u00fcr Literatur, in der Szene Margareten und auch bei der Er\u00f6ffnung des Erika Mitterer Hauses bzw. der Tafel-Enth\u00fcllung getroffen. Vor einigen Jahren ist der, 1929 geborene Dichter, der PEN-Mitglied, mit Franz Theodor Csokor und wahrscheinlich noch mit vielen anderen befreundet war und der Jeannie Ebner bis zu ihren Tod betreute, gestorben und von Friedich Sacher, der 1960 gemeinsam mit Lois Schiffer den neugestalteten Kulturpreis des Landes N\u00d6 erhielt, wei\u00df ich nicht viel.<br \/>\nDas hei\u00dft, sein Namen habe ich wahrscheinlich auch immer wieder in Anthologien und Literaturzeitschriften gelesen und die &#8220;Brunnenstube&#8221;, glaube ich, einmal im Schrank gefunden. Er d\u00fcrfte auch, was Paul Wimmer diskret verschweigt oder nur andeutet, ein eher konservativer Dichter gewesen sein, hat aber viel Athologien und Gemeinschaftsb\u00e4nden herausgegeben. Paul Wimmer bezeichnet ihn als &#8220;Anthologist&#8221;, Namen wie Ernst Scheibelreiter, Josef Weinheber, aber auch Thodor Kramer und Wilhelm Szabo tauchen da unter anderen auf. Friedrich Sacher ist jedenfalls 1899 in Wieselburg geboren, war Lehrer,  Leiter der ARGE und schon fr\u00fch schriftstellerisch t\u00e4tig. Am 2.November  1982 ist der Meister der Idylle, wie Paul Wimmer es nennt, in Wien gestorben.<br \/>\nDann besch\u00e4ftigt sich der 1935 geborene und wahrscheinlich ehemalige Hauptabteilungsleiter beim ORF, Roman Rocek mit Wilhelm Szabos Widerstand gegen die v\u00f6lkische Dichtung.<br \/>\n&#8220;Mit eigenen Waffen&#8221;, hei\u00dft der Bericht, in dem sehr lang die &#8220;Ballade von D\u00f6llersheim&#8221; zitiert wird:<br \/>\n&#8220;Und das war anno achtunddrei\u00dfig, im Ausm\u00e4rz als fiel unser Land und das  Reisiggr\u00fcn war noch nicht schlei\u00dfig gepfl\u00fcckt, zu bekr\u00e4nzen die Schand&#8230;&#8221;<br \/>\nIch habe von Wilhelm Szabo, ja, glaube ich, nicht sehr viel gelesen, in der Schule kein Wort von den bedeutenden Lyriker geh\u00f6rt, ihn aber dann durch die Valerie kennengelernt und ein kleines bei J.u.V. erschienenes B\u00e4ndchen, hat sie mir, glaube ich, einmal gegeben.<br \/>\nAlois Eder nimmt sich dann noch einmal genauer dem &#8220;nieder\u00f6sterreichischen Dichterstreit im Spiegel einer Dichterfreundschaft&#8221; an, gemeint sind da Wilhelm Szabo und Walter Sachs, die beide 1988 schon gestorben waren und die beide auch in den schon erw\u00e4hnten Anthologien von Friedrich Sacher, Texte hatten, die im Krystall Verlag erschienen sind, wo es auch das sogenannte Bekenntnisbuch gegeben hat, in dem sich \u00f6sterreichischen  Schriftsteller nach dem Anschlu\u00df zum Nationalsozialismus bekannten.<br \/>\nIm letzten Artikel besch\u00e4ftigt sich wieder Roman Rocek mit der 1982 im  siebenundachtzigsten Lebensjahr verschiedenen Imma von Bodmershof und deren Romane.<br \/>\nInteressant, da\u00df ein 1988 erschienenes Buch, das &#8220;Nieder\u00f6sterreichs Literatur im Aufbruch&#8221; vorstellt, so weit in die Vergangenheit zur\u00fcckgeht, aber die Namen <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/09\/12\/grosses-finale-fur-novak\/\">Peter<\/a> <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/02\/05\/morrisons-versteck\/\">Henisch<\/a>, <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/03\/12\/julian-schuttings-herrenrunde\/\">Jutta, nicht Julian Schutting<\/a>, Nils Jensen und noch einige andere, werden nat\u00fcrlich auch erw\u00e4hnt.<br \/>\nAm Schlu\u00df gibt es noch die Liste N\u00d6-Literaturpreistr\u00e4ger von 1960 bis 1988. 1960 haben ihn Louis Schifferl und schon erw\u00e4hnt Friedrich Sacher bekommen, 1988 noch die Jutta Schutting und dazwischen das who ist who, der nieder\u00f6sterrichen Literatur zum gr\u00f6\u00dften Teil M\u00e4nner, wie Wilhelm Szabo, Rudolf Henz, Adalbert Muhr, Peter Marginter, Albert Drach, Hans Weigel, Alois Vogel, Alfred Gesswein, Hans Heinz Hahnl, Hans Krendeslsberger, Josef Mayer-Limberg, bei den Frauen sind Graziella Hlawaty, Lotte Ingrisch, Ilse Tielsch und Maria Grengg dabei.<br \/>\nInzwischen geh\u00f6ren wahrscheinlich Cornelia Travnicek, <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/05\/12\/milena-michiko-flasar-und-festwocheneroffnung\/\">Milena Michiko Flasar<\/a>, <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/01\/12\/ellis\/\">Magda Woitzuck<\/a>, etc, wahrscheinlich dazu und vom heutigen literarischen Leben St. P\u00f6lten ist mir die <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/05\/20\/etcetera-jubelaumslesung\/\">LitGes<\/a> bekannt, wo ich mich regelm\u00e4\u00dfig am Osterspaziergang beteilige und <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/04\/05\/ruth-und-roberts-schreibgruppe\/\">Robert Eglhofer<\/a> einmal Vizeobmann war.Von den Autoren die es geschafft haben, sind neben <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?s=Cornelia+Travnicek\">Cornelia Travnicek<\/a>, <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?s=Doris+Kloimstein\">Doris Kloimstein, die ehemailge LitGEs Obfrau<\/a> und <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?s=Zdenka+Becker\">Zdenka Becker<\/a> zu nennen, die ich  regelm\u00e4\u00dfig in St. P\u00f6lten oder auch woanders treffe.<br \/>\nEin interessantes Buch, das mein Wissen auffrischte und falls Hans Raimund diesen Bericht lesen sollte, er ist vielleicht ein wenig oberfl\u00e4chig ausgefallen, da es mir wieder darum ging, eher schnell einen Schnappschu\u00df meines literarischen N\u00d6-Lebens zu geben. Desinteressiert ist es aber nicht, wenn auch nat\u00fcrlich unvollst\u00e4ndig, f\u00fcr mehr oder weniger wohlwollende Erg\u00e4nzungen bin ich jederzeit dankbar und mit Wikipedia verlinkt habe ich jetzt auch.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Buch vier meines St. P\u00f6ltners Stadtschreiber- Lesemarathons passt hervorragend zum Thema, ist ein Ausflug in meine Vergangenheit und das erste Buch, das ich in der ersten Sommerfrischenwoche, am Mittwoch, als ich auf das gro\u00dfe Bachmannlesen gewartet habe, im offenen B\u00fccherschrank &hellip; <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=22783\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[41],"tags":[],"class_list":["post-22783","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22783","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=22783"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22783\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=22783"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=22783"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=22783"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}