{"id":22674,"date":"2013-07-17T16:49:29","date_gmt":"2013-07-17T14:49:29","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=22674"},"modified":"2013-07-17T16:49:29","modified_gmt":"2013-07-17T14:49:29","slug":"st-poltens-bucher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=22674","title":{"rendered":"St. P\u00f6ltens B\u00fccher"},"content":{"rendered":"<p>\u00dcber die Buchhandlungen in St. P\u00f6lten, respektive den &#8220;Thalia&#8221; in der Kremsergasse habe ich ja schon \u00f6fter geschrieben, bzw. habe ich mich dort hinbegeben, um die <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2008\/07\/07\/bucher-bucher\/\">Abverkaufskisten zu pl\u00fcndern<\/a> oder mich auch mal nach dem <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/09\/03\/putzen-zdenka-becker-und-thalia-besuch\/\">Putzen<\/a> auszuruhen oder  ein <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/12\/30\/funf-stunden-schreiben\/\">5 Stunden Urbanwriting<\/a> an den sch\u00f6nsten Pl\u00e4tzen der Stadt, eine Idee auf die mich um Weihnachten Anni B\u00fcrkl brachte, zu machen.<br \/>\nDiese Idee mich an f\u00fcnf Tagen je f\u00fcnf Stunden in die Stadt zu begeben, habe ich auch im September in Wien vor, wenn es an das Plotten des <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/07\/21\/zischen-stadtschreiben-und-materialrecherche\/?preview=true\">&#8220;13-Kapitel&#8221;-Projektes<\/a> geht.<br \/>\nJetzt habe ich mich mal zwei Monate zur <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/06\/30\/sommerfrischen-stadtschreibwerkstadt\/\">Sommerfrischen-Stadtschreiberin<\/a> gemacht und da sollten St. P\u00f6ltens B\u00fccher oder die Buchhandlungen der Stadt drinnen sein.<br \/>\nDenn Buchhandlungen sind nat\u00fcrlich im Zeiten des B\u00fccherumbruchs und des Buchhandelssterbens ein wichtiges Kulturgut, obwohl f\u00fcr mich ja nicht unbedingt so sehr. Habe ich ja eine B\u00fccherliste zehn Jahre im Voraus und gehe lieber zu den B\u00fccherschr\u00e4nken, als zu den  netten Einzelbuchh\u00e4ndlern, die mich nur anzuschauen brauchen, um mir dann f\u00fcnf B\u00fccher auszusuchen, f\u00fcr die ich ihm einen Hunderter hinlege.<br \/>\nDas mache ich nat\u00fcrlich nicht. Deshalb bin ich f\u00fcr den Buchhandel wahrscheinlich auch eher ein Schreckgespenst, als ein gern gesehener Gast, obwohl mich der Hauptverband immer gratis auf die <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/11\/26\/buch-wien-geschichten\/\">Messe<\/a> l\u00e4\u00dft und mich Ingrid F\u00fchrer im Mai auch auf eine <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/05\/22\/buchparty\/\">Buchparty<\/a> einlud.<br \/>\nTrotzdem geh\u00f6ren Buchhandlungen zum Stadtschreiben, hat Cornelia Travnicek, die derzeitige Stadtschreiberin von St. P\u00f6lten Wolfgang Tischer f\u00fcr seinen Bachmann-Podcast ja in die Buchhandlung Heyn in Klagenfurt gebeten und die ist sehr kundenfreundlich, tr\u00e4gt den M\u00fcttern den Kinderwagen hoch und hat auch ein paar Katzen mit denen die Kinder spielen und signierte B\u00fccher h\u00e4lt sie auch in gro\u00dfen Stapeln bereit.<br \/>\nJetzt bin ich auch nicht unbedingt eine Autogrammsammlerin und lasse mir nur selten etwas unterschreiben, da\u00df das Buchhandlungssterben aber in aller Munde ist, das kann man auch auf Steglitz-Blog bemerken, die dort regelm\u00e4\u00dfig Buchh\u00e4ndler und H\u00e4ndlerinnen interviewt, die  erkl\u00e4ren, warum man in eine Buchhandlung gehen soll?<br \/>\nIch tue das eigentlich nur, wenn ich eine Abverkaufskiste drau\u00dfen finde oder wie jetzt, wenn ich dar\u00fcber schreiben will. Als ich das das letzte Mal zu Weihnachten machte, war ich vorher beim Friseur und habe dort die St P\u00f6ltner Stadtzeitung &#8220;mfG&#8221; gelesen und erfahren, da\u00df engagierte junge Frauen, meist Sozialarbeiterinnen, kleine Gesch\u00e4fte in der Stadt aufmachen.<br \/>\nDarunter eine Buchhandlung in der Schreinergasse, die wollte ich mir schon immer anschauen, habe es das letzte Mal aber irgendwie nicht geschafft, weil ich nicht wu\u00dfte, wo die Schreinergasse ist. Als ich dann am Freitag vor zwei Wochen kurz nach sechs dort war, habe ich sie nicht gefunden und jetzt, am Mittwochmorgen, wo ich meinen Buchhandlungstag machte, ging ich durch die Schreinergasse, aber keine Buchhandlung, nirgends.<br \/>\nEs gibt aber den &#8220;Thalia&#8221;, der vor einigen Jahren noch unter dem Namen &#8220;Amadeus&#8221; in der Kremsergasse eine Filiale aufmachte und gleich einige Buchhandlungen, darunter das &#8220;TaB\u00fc&#8221; mitnahm, wo wir der Anna \u00f6fter etwas kauften. Die ehemalige Buchh\u00e4ndlerin von dort, habe ich dann einige Male gesehen, es gab auch einige Zeit ein samst\u00e4giges Brunch, jetzt ist sie, glaube ich, schon in Pension und bei der Abverkaufskiste, bei der, wo die B\u00fccher 3.99 kosten und wenn man drei nimmt, ist das vierte gratis, bin ich am vorigen Samstag das letzte Mal mit dem Alfred gewesen und habe mir acht B\u00fccher genommen, die nicht unbedingt n\u00f6tig waren und auch nicht unbedingt so besonders, als ich heute meinen &#8220;St. P\u00f6ltner-B\u00fcchertag&#8221; dort begann, habe ich gleich Interessanteres gesehen, wollte aber keinen Gro\u00dfkauf machen. Dann habe ich aber <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/02\/09\/social-web-und-neues-wunschgedicht\/\">Helene Hegemanns<\/a> <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/02\/13\/abschreiben-kopieren-textmontagen\/\">&#8220;Axolotl Roadkill&#8221;<\/a> entdeckt und konnte nicht widerstehen und als ich  vorher beim Suchen der neuen Buchhandlung, am B\u00fccherflohmarkt der st\u00e4dtischen B\u00fccherei vorbeigekommen bin, habe ich zwei ganz alte B\u00fccher Heines &#8220;Buch der Lieder&#8221; und den &#8220;Der Golem&#8221; von Gustav Meyrink entdeckt. Man sollte f\u00fcnfzig Cent daf\u00fcr zahlen, die B\u00fcchereifiliale war aber noch geschlossen.<br \/>\nEin Programm f\u00fcr meinen Buchhandlungstag habe ich mir auch festgelegt. Zuerst kurz den Abverkaufstisch umschnuppern und dann schauen, was es Neues gibt? F\u00fcnf B\u00fccher aussuchen und je ein Kapitel daraus lesen. Das klingt spannend, obwohl ich bei solchen Aktionen meistens nicht sehr geduldig bin. Eine Buchh\u00e4ndlerstimme war auch zu h\u00f6ren, die einem Herrn erkl\u00e4rte, da\u00df das Buch, das er suchte nicht mehr im Handel zu bekommen sei. Der Verlag h\u00e4tte es herausgenommen. Es g\u00e4be um 9.90 aber noch ein paar Restexemplare und er z\u00e4hlte auch gleich die Filialen auf, wo es noch zu bekommen w\u00e4re.<br \/>\n&#8220;Der Onlinehandel zerst\u00f6rt sehr viel!&#8221;, erkl\u00e4rte er noch und ich hatte das, wovon ich immer lesen kann, nun auch direkt best\u00e4tigt bekommen. Bei den B\u00fcchertischen fand ich einiges Bekanntes. Die Doris Knecht,  <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/04\/03\/der-groste-fall-meines-vater\/\">Zdenka Becker<\/a> und die B\u00fccher, die die Blogger derzeit lesen. Cornelia Travniceks &#8220;Chucks&#8221; und Milena Michiko Flasars &#8220;Ich nannte ihn Krawatte&#8221; nicht mehr. Daf\u00fcr waren die B\u00fccher von Joachim Meyerhoff auf den Bestsellerstapeln zu finden. Dann gab es noch einen Chick Lit Tisch und einen mit den Krimineuerscheinungen und da bin ich gleich f\u00fcndig geworden.<br \/>\n&#8220;Axolotl Roadkill&#8221; hatte ich schon in der Hand und werde es noch diesen Sommer lesen.<br \/>\nBei den Krimis gab es Anni B\u00fcrkls vierten &#8220;G\u00f6ttinnensturz&#8221; und da warte ich ja schon, eimal etwas im Schrank zu finden, war bei der Pr\u00e4sentation des ersten <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?s=Schwarztee\">&#8220;Schwarztee&#8221;<\/a> in Lihotzkys Literatursalon und bei &#8220;Ausgetanzt&#8221; gab es eine gro\u00dfe Diskussion, die mich zu den <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/07\/22\/sommerlocher\/\">&#8220;Sommerl\u00f6chern&#8221;<\/a> veranla\u00dfte, also habe ich gleich ein hineingeschnuppert, denn die Teelady Bernike hat ja im Ausseerland einen Teesalon und findet immer wieder Leichen und bei Beate Maxian, die ich vor einigen Wochen in der <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/06\/15\/rund-um-die-burg-2\/\">Hauptb\u00fccherei<\/a> h\u00f6rte, geht bei &#8220;Tod hinterm Stephansdom&#8221; eine schwarze Frau in der Blutgasse spazieren, bzw. ermordet offenbar eine solche im ersten Kapitel einen Mann und scheint sich bei ihm f\u00fcr etwas zu r\u00e4chen. Dann war noch Hannes Steins &#8220;Der Komet&#8221; interessant, denn da geht es um Wien und um eine Utopie, was gewesen w\u00e4re, wenn der Thronfolger in Sarajewo nicht ermordet worden w\u00e4re und es World War I und II nicht gegeben h\u00e4tte?<br \/>\nIm ersten Kapitel f\u00e4hrt jedenfalls einer mit einem alten Aufzug, von denen es einige auch noch zu geben scheint, hoch, besucht einen literarischen Salon und h\u00f6rt einer Lesung einer steirischen Slowenin zu. Joachim Meyerhoffs zweites Buch &#8220;Wann wir es endlich wieder so wie es nie war,&#8221; wo er seine Kindheit in der Psychiatrie beschreibt, habe ich mir auch geholt, da hat meine Geduld aber nicht mehr f\u00fcr das ganze erste Kapitel gereicht, habe ich ihn ja auch schon bei &#8220;Rund um die Burg&#8221; geh\u00f6rt und in <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/07\/07\/letztes-bachmannpreiskolloquium\/\">Klagenfurt<\/a> hat er auch gelesen und da wurde auf den Blogs diskutiert, ob er eine Stelle aus dem Buch gebracht h\u00e4tte, aber das darf nicht sein, da wird man  vom Wettbewerb ausgeschlossen, wie es Gabriele Petricek einmal passierte.<br \/>\nDas f\u00fcnfte Buch war dann der Roman von Roman Ehrlich mit dem er keinen Jurypreis sondern nur den der automatischen Risenmaschine gewonnen hat. Den Roman &#8220;Das kalte Jahr&#8221;, das gleich nach dem Leser bei &#8220;Dumont&#8221; erschienen ist und in dem einer nach einer Umweltkatastrophe in sein Elternhaus kommt und dort nur ein fremdes Kind findet, das an Bomben oder an \u00e4hnlichem bastelt.<br \/>\nInzwischen wurde es in der Buchhandlung immer voller, ich habe noch kurz in Rene Freundlichs &#8220;Unter Fischen&#8221; hineingeschnuppert, den umtriebigen Buchh\u00e4ndler zu einer Frau sagen h\u00f6ren, da\u00df es die von ihr gew\u00fcnschten B\u00fccher nur mehr im Antiquariat g\u00e4be und festgestellt, da\u00df es Sarah Kuttners &#8220;Wachstumsschmerz&#8221; und &#8220;M\u00e4ngelexemplar&#8221; noch im regl\u00e4ren Verkauf gab. Eines von den beiden hat mir der Alfred um Weihnachten am Abverkaufssto\u00df gekauft, das andere gab es in der Billig-Buchhandlung in der Wienerstra\u00dfe, die damals zusperrte.<br \/>\nAls ich soweit war, war es halb zw\u00f6lf und ich bin zum Mc Donald gegangen, um mir einen Cheeseburger mit Tomate und kleinem Pommes frites und danach noch ein Eis zu kaufen und bin dann in den &#8220;Schubert&#8221; in die zweite St. P\u00f6ltner Buchhandlung gegangen, die es noch gibt, nachdem ich die neue nicht gefunden habe. Dort hole ich mir ja manchmal das Buch zum 23. April und habe <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/08\/27\/nachtrag-zur-buchrecherche\/\">2009 nach dem Buch zum deutschen Buchpreis<\/a> gefragt.<br \/>\nDa gab es auch eine Abverkaufskiste, einen Novit\u00e4tensto\u00df und einen Buchh\u00e4ndler der freundlich gr\u00fc\u00dfte.<br \/>\nJa, richtig, ein Leseprobenb\u00fcchlein habe ich bei &#8220;Thalia&#8221;, dort, wo sich das ehemalige Cafe, das es jetzt nicht mehr gibt, befand, auch bekommen. In Jennifer  Shaw Wolf &#8220;Wo die Liebe totet&#8221; und in Karen-Susan Fussel &#8220;Liebe macht anders&#8221; kann ich mich hineinlesen und dann werde ich mich f\u00fcr den Rest der Woche auf einen Lesemarathon begeben und &#8220;F\u00fcnf B\u00fccher in viereinhalben Tagen&#8221; oder so lesen und mit Sarah Kuttners &#8220;M\u00e4ngelexemplar&#8221; beginnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber die Buchhandlungen in St. P\u00f6lten, respektive den &#8220;Thalia&#8221; in der Kremsergasse habe ich ja schon \u00f6fter geschrieben, bzw. habe ich mich dort hinbegeben, um die Abverkaufskisten zu pl\u00fcndern oder mich auch mal nach dem Putzen auszuruhen oder ein 5 &hellip; <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=22674\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[41],"tags":[],"class_list":["post-22674","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22674","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=22674"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22674\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=22674"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=22674"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=22674"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}