{"id":22616,"date":"2013-07-18T00:23:18","date_gmt":"2013-07-17T22:23:18","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=22616"},"modified":"2013-07-18T00:23:18","modified_gmt":"2013-07-17T22:23:18","slug":"mias-flucht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=22616","title":{"rendered":"Mias Flucht"},"content":{"rendered":"<p>In &#8220;Mias Flucht &#8211; Der Weg in die Freiheit&#8221; erz\u00e4hlt die schwedische Krimiautorin und Journalistin Liza Marklund gemeinsam mit Maria Erikson deren Geschichte, die Geschichte einer schwedischen Frau, die von ihrem libanesischen Exverlobten, von dem sie ein Kind bekam, verfolgt und bedroht wurde. Zu Beginn des Buches ist Mia oder Maria, mit Anders verheiratet, Emma, um die ein Sorgerechtstreit besteht und die stark traumatisiert und verhaltensauff\u00e4llig ist, ist f\u00fcnf, der kleinere Bruder, das Kind das Maria von Anders hat, den sie sp\u00e4ter heiratete ist drei und die Familie kommt von einem nicht n\u00e4her beschriebenen Auslandsaufenthalt wieder nach Schweden zur\u00fcck.<br \/>\nSeit Jahren lebt sie mit verborgener Identit\u00e4t, vom Sozialamt unterst\u00fctzt im Untergrund und will eigentlich auswandern. Da h\u00f6rt Maria von einer tollen Organisation, die solche Auslandaufenthalte vermittelt. Eine Journalistin namens Hanna Lindgren gibt ihr die Telefonnummer einer Katarina Nilsson Str\u00f6mlund, die sich mit ihr in einem Hotel vor Stockholm trifft, sie vierzig Minuten warten und dann auch noch den Krabbensalat  bezahlen l\u00e4\u00dft, aber verspricht, etwas f\u00fcr sie tun zu k\u00f6nnen, wenn sie das kinderpsychiatrische Gutachten von Emma bekommt und die Beh\u00f6rden f\u00fcr sie bezahlen.<br \/>\nInzwischen wird die Familie bei einem Ausflug auf einen Rummelplatz von Emmas Vater verfolgt und angegriffen, die Verfolger kommen auch noch in die Wohnung. Mia will aber keine Anzeige, ruft nur bei Katarina an, die ihr einen Notschlafplatz in einem verfallenen Haus, wo auch das B\u00fcro untergebracht ist, verspricht. Gibt es einen regul\u00e4ren Platz, gibt es K\u00f6chinnen, \u00c4rztinnen, Freizeitp\u00e4dagogen, Psychologen, etc, jetzt nur ein paar alte Betten und ein B\u00fcro, wo st\u00e4ndig das Telefon l\u00e4utet und gelegentlich Katarina und ein paar andere Personen hinkommen.<br \/>\nKatarina erscheint manchmal mit einer Bibel in der Hand und einmal m\u00f6chte sie von Mia, da\u00df sie Hanna Lindgreen ein Interview gibt. Sie bringt auch ein paar Frauen, um die sich Mia k\u00fcmmern soll, was sie auch tut, dann geht Mia ans Telefon und bekommt heraus, da\u00df Katarina nur Geld vom Sozialamt fordert, die Frauen aber in andere Notbetten sperrt und ihr Team nur aus ihrer Familie besteht.<br \/>\nDas Sozialamt will aber f\u00fcr Mias Betreung bezahlen, die sagt aber rechtzeitig ab, informiert Hanna Lindgren \u00fcber den Betrug, l\u00e4\u00dft sich von einer Freundin, einer Bankbeamtin, eine Wohnung besorgen, in die sie mit ihrer Familie zieht und f\u00e4ngt zu spekulieren an, damit sie selbst nach Chile, sie war fr\u00fcher offenbar Fl\u00fcchtlingsbetreuerin und hat diesbez\u00fcgliche Kontakte, fl\u00fcchten kann.<br \/>\nErst gibt es aber einen Rechtsstreit, Katarina hat Hannas Zeitung verklagt und die l\u00e4\u00dft die Journalistin fallen und das neue Sozialamt k\u00fcmmert sich nicht um Mia, will ihr aber ihre Kinder, Emma sollte l\u00e4ngst zur Schule gehen, wegnehmen.<br \/>\nDer Antrag, die \u00dcbersiedlung nach Chile zu bezahlen, wird auch abgelehnt, so streckt Hanna das fehlende Geld vor, Mia, die inzwischen begonnen hat, ihr Leben aufzuschreiben, verkauft das Reihenhaus, das es vom fr\u00fcheren Leben gab, feiert mit ihrer Mutter endlich Weihnachten, dann besteigt die Familie das Flugzeug nach Santiago de Chile und der erste Teil die &#8220;Flucht&#8221; ist beendet.<br \/>\nIm zweiten Teil &#8220;Exil&#8221;, findet Mia nach kurzen Anlaufschwierigkeiten einen Platz in einer Privatschule f\u00fcr die Kinder, ein Haus und macht in der Schule, in der reiche Ausl\u00e4nder ihre Kinder haben, eine Imbi\u00dfbude auf, die ein Erfolg wird.<br \/>\nEmma ist von der Schule ganz begeistert und es gibt nur gelegentliche R\u00fcckf\u00e4lle in ihre Verhaltensauff\u00e4lligkeiten, Robin bekommt zwar Asthma, aber sonst klappt die Assimilierung gut, es gibt auch keine Schwierigkeiten mit der Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis.<br \/>\nMia beginnt sich auch um ein Stra\u00dfenkind zu k\u00fcmmern und ihm den Schulbesuch zu erm\u00f6glichen.<br \/>\nDann kommt es f\u00fcr mich zu zwei unlogischen R\u00fcckfl\u00fcgen nach Schweden, das erste Mal, um ihr Buch, das sie mit Hanna geschrieben hat, vorzustellen, Interviews zu geben und in Fernsehshows aufzutreten und ich dachte, sie w\u00e4re auf der Flucht und keiner darf wissen, wo sie ist und das zweite Mal, als Hanna ihr mitteilt, da\u00df ihre Schutzfunktionen weg und ihre Daten wieder f\u00fcr einsichtbar sind, wozu braucht sie die noch, wenn sie nun in Chile lebt?<br \/>\nSie mu\u00df mit der ganzen Familie wieder zur\u00fcckkommen, um sich bei einem Chef einer Steuerbeh\u00f6rde vorzustellen und darf dem aber nicht sagen, da\u00df sie aus Chile kommt, au\u00dferdem erkrankt Mia auch noch an einer Hepatitisinfektion und wird f\u00fcr einige Zeit in ein Spital eingesperrt.<br \/>\nNach drei Jahren hin und herreisens wird die Schule verkauft, die Familie verliert ihre Wohnung und Mia den Imbi\u00dfstand, so da\u00df sie beschlie\u00dft zu einer Schulfreundin Emmas nach Amerika zu reisen, die sie zu einer Hochzeit eingeladen hat und dort Asyl zu beantragen, was ihr nach einigen R\u00fcckschl\u00e4gen, so geht ihre Ehe drauf, f\u00fcr eine Blinddarmoperation des Sohnes hat man f\u00fcnfzehntausend Dollar zu zahlen und der 11. September wirft auch seine Schatten, schlie\u00dflich gelingt.<br \/>\nDie Geschichte, die in den Neunzehnneunzigerjahren begann, wurde von Liza Marklund und Maria Erikson, 2009 in Stockholm herausgebracht. Am Schlu\u00df gibt es einen Hinweis des Verlags, da\u00df das Buch nicht nur,  reale, sondern auch fiktive Teile enthalten soll. Einen ersten Band, &#8220;Mia. Ein Leben im Versteck&#8221;, wo wahrscheinlich die Vorgeschichte erz\u00e4hlt wird, gibt es auch und ich fand die Schilderung von Gewalt, die auch in Schweden, einem der demokratischsten und sozialistischsten L\u00e4ndern, m\u00f6glich ist, sehr interessant, obwohl es nat\u00fcrlich schade ist, Teil eins nur in Form des Prologs am Anfang des Buches mitbekommen zu haben.<br \/>\nIch habe von Liza Marklund einmal &#8220;Prime Time&#8221; von der Elfi zum Geburtstag bekommen, war, glaube ich,  auch bei einer Lesung im Literaturhaus und \u00fcber &#8220;Nobels Testament&#8221; habe ich auf dem blauen Sofa in Leipzig geh\u00f6rt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In &#8220;Mias Flucht &#8211; Der Weg in die Freiheit&#8221; erz\u00e4hlt die schwedische Krimiautorin und Journalistin Liza Marklund gemeinsam mit Maria Erikson deren Geschichte, die Geschichte einer schwedischen Frau, die von ihrem libanesischen Exverlobten, von dem sie ein Kind bekam, verfolgt &hellip; <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=22616\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[41],"tags":[],"class_list":["post-22616","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22616","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=22616"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22616\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=22616"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=22616"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=22616"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}