{"id":22123,"date":"2013-06-29T00:50:07","date_gmt":"2013-06-28T22:50:07","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=22123"},"modified":"2013-06-29T00:50:07","modified_gmt":"2013-06-28T22:50:07","slug":"die-leute-von-peyton-plaece","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=22123","title":{"rendered":"Die Leute von Peyton Place"},"content":{"rendered":"<p>Jetzt kommt das Anfang vom <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/06\/22\/ruckkehr-nach-peyton-place\/?preview=true\">Ende<\/a> und ich mu\u00df sagen, von wegen Trivialroman, man soll sich vielleicht doch nicht von Wikepedia beeinflu\u00dfen lassen und auch nicht das Ende vor dem Anfang lesen, denn die &#8220;Leute von Peyton Pleace&#8221; ist ein sehr beindruckendes St\u00fcck Literatur, nicht umsonst steht in meiner &#8220;Donauland-Ausgabe&#8221; etwas, da\u00df es jeder neunundzwanzigste Amerikaner gelesen hat und wirklich schade, da\u00df es vergriffen ist.<br \/>\nAlso Leute zu den B\u00fccherschr\u00e4nken gehen, denn da findet man es manchmal. Noch ein Detail am Rande bevor ich ans Entsprechen gehe. Sylvia Plaths &#8220;DieGlasglocke&#8221;, die bisher an mir vorbeigegangen ist, wurde neuaufgelegt und ich habe die &#8220;Literarische Soiree&#8221; im Radio geh\u00f6rt und denke jetzt, da\u00df man die beiden Amerikanerinnen und ihre Romane, die den Way of Live des Amerikas der F\u00fcnzigerjahre schildern, vielleicht vergleichen kann. Einer der Kritiker hat die &#8220;Die Glasglocke&#8221; mit der <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/10\/20\/grundbuch-wand\/\">&#8220;Wand&#8221;<\/a> verglichen und gemeint, da\u00df sie besser w\u00e4re. Ich sage das nat\u00fcrlich nicht, sondern nur, da\u00df ich die &#8220;Die Glasglocke&#8221; jetzt  gern lesen w\u00fcrde, vielleicht schenkt sie mir wer zum Geburtstag oder ich finde sie im Schrank und was den &#8220;Peaton Place&#8221; betrifft, jetzt kenne ich mich darin aus.<br \/>\nDas ist eine Kleinstadt Amerikas, in der die Stra\u00dfe alle nach B\u00e4ume hei\u00dfen, oben gibt es &#8220;Samuels Schlo\u00df&#8221; nachdem die Stadt hei\u00dft und das ein &#8220;Neger&#8221;, das darf man heute nicht mehr sagen, ein ehemaliger Sklave also, der das Schlo\u00df aus &#8220;Echt-England herimportieren lie\u00df. Keiner war aber je drinnen, es ist auch verschlossen und also sehr geheimnisvoll, aber eigentlich nicht wirklich wichtig.<br \/>\nWichtiger sind die alten M\u00e4nner, die auf der Stra\u00dfe sitzen und \u00fcber alle reden, im Sommer tun sie das, im Winter versammeln sie sich vor dem Kolonialwarengesch\u00e4ft, wo der Besitzer im Sommer, wenn die Touristen kommen, die Stoffe aus dem Lager holt und im Herbst wieder hinein tut, aber das wei\u00df ich schon vom letzten Roman, von dem, der angeblich von einem Ghostwriter geschrieben wurde, weil Mrs Metalious von ihrem gro\u00dfen Erfolg schon so zerbeutelt war, da\u00df es nicht mehr allein konnte.<br \/>\nIn Teil eins kommen auch keine Fremde in das verschlafene St\u00e4dtchen und wenn sich doch mal einer in das Speisehaus verirrt und eine Tasse Kaffee bestellt, sind alle aus dem H\u00e4uschen und wenn das Michael Rossi der neue Schulleiter tut, wei\u00df das auch die ganze Stadt und der Vorstand holt ihm von dort ab und am Bahnhof gibt es zwar Schlie\u00dff\u00e4cher, aber die hat vor ihm noch niemand benutzt.<br \/>\nEs beginnt aber in der Schule, der Schulwart l\u00e4utet die Glocke, so da\u00df alle um halb drei in das Wochenende gehen k\u00f6nnen und Allisson MacKenzie ist zu Beginn dreizehn und recht ungl\u00fccklich. Sie hat nur eine Freundin, das ist Selena, ein h\u00fcbsches M\u00e4dchen, das in den Baracken wohnt und als dort der Besitzer des Stadtanzeigers und der Arzt die Kanalisation einleiten will, raten alle ab, es ist noch zu fr\u00fch. Die wohnen in der Kastanienallee, wo die Honoratioren ihre H\u00e4user und pokern gemeinsam. Den Fabriksbesitzer Leslie Harrington gibt es auch und den alten Lucas Cross, der s\u00e4uft, seine Frau Nellie pr\u00fcgelt und seine Stieftochter Selena vergewaltigt. Als die von ihm schwanger wird geht sie zu Doc Swain, dem Arzt des St\u00e4dtchens, das st\u00e4dtische Spital wird  nach ihm genannt und die Sch\u00fclerinnen der Krankenschwesternschule, werden Docs M\u00e4dchen genannt und der f\u00fchrt mit Hilfe einer Schwester eine Blindarmoperation aus, die darauf, weil streng katholisch, Gewissensbisse bekommt, aber der Blindarm wird auch herausgenommen.<br \/>\nAllison Mutter gilt als honorable Witwe und ihr verstorbener Vater ist ein Held f\u00fcr sie, dabei war Constance gar nie verheiratet und eine uneheliche Mutter galt damals noch als Schande. Trotzdem hilft Selena in Constanes Laden aus und spart das Ballkleid an, da\u00df sie am Schulball tragen wird. Dort geschehen die ersten K\u00fcsse, Selena ist in Ted Carter, den Jusstudenten verliebt, der sie sp\u00e4ter nicht heiraten wird und Allison in den kleinen Norman Page, der eine seltsame Mutter hat, bei ihrer Party wird sie von Rodney Harrington, dem Sohn des Fabriksbesitzers, der schon mit sechzehn von seinem Vater ein Auto bekommt, gek\u00fc\u00dft, obwohl sie das gar nicht wollte.<br \/>\nRodney schw\u00e4ngert dann Betty Andersson, die von Leslie aus der Stadt vertrieben wird, sp\u00e4ter wird er bei einem Autounfall ums Leben kommen. Vorerst will aber Michael Rossi Constance heiraten, die will aber nicht wegen ihres Geheimnisses, aber eines Tages kommt es zum Eklat. Nellie Cross, die bei Constance putzt, erh\u00e4ngt sich in Allissons Kleiderkasten, Allisson war mit Norman im Wald, wo sie Gedichte lasen, Constance bekommt aber einen Pnaikanfall, als die beiden nach Hause kommen. Normans Mutter tut das sp\u00e4ter auch. Constance schreit Allisson ins Gesicht, da\u00df ihr Vater ein Gauner war, trotzdem heiratet sie Rossi und Allisson geht nach Schulabschlu\u00df nach New York, um dort, das sie schon Kurzgeschichten \u00fcber die Leute vom Peaton Place in Zeitungen ver\u00f6ffentlicht hat, ihren Roman zu schreiben.<br \/>\nInzwischen spitzt es sich am Ort zu, der Weltkrieg bricht aus, der zweite Teil spielt 1939, der dritte 1942, Rodnay dr\u00fcckt sich um den Einsatz, Norman wird eingezogen, h\u00e4lt das aber psychisch nicht durch und Lucas Cross, den der Doc befohlen hat, die Stadt zu verlassen, kehrt als Marine zur\u00fcck, um seine Kinder zu besuchen. Er bedroht Selena, die nimmt den Feuerhacken und schl\u00e4gt zu, gemeinsam mit dem kleinen Bruder vergraben sie die Leiche im Schafstall und haben nur das Pech, da\u00df zuerst die Army ihren Marine sucht und dann wieder ein Fremder einen Kaffee trinkt und dem Sheriff erz\u00e4hlt, da\u00df er einmal einen solchen hergebracht hat, der seine Kinder besuchen wollte.<br \/>\nSelena wird dank Docs Aussage freigesprochen, ihre Beziehung zu Ted, der ja Jus studiert zerbricht und Allison, die in New York bei einer Schauspielerin wohnt und einen jungen Dichter kennenlernt, sucht sich einen Agenten f\u00fcr ihr Buch das schon geschrieben ist, geht mit ihm ins Bett und erf\u00e4hrt erst nachher, da\u00df er verheiratet ist. So kehrt sie nach Peaton Place, wo gerade die Gerichtsverhandlung stattfindet, zur\u00fcck.<br \/>\nEigentlich wird alles schon in dem ersten Buch gesagt und das zweite ist nur ein Aufgu\u00df, eine Wiederholung, weil der Verlag es so haben wollte und 2013 r\u00fchrt das wahrscheinlich auch niemanden mehr vom Ofen weg.<br \/>\nDenn das passiert, das Kinder von ihren V\u00e4tern oder Stiefv\u00e4ters mi\u00dfbraucht werden und das regt uns heute auch viel mehr auf, als die unehelichen M\u00fctter.<br \/>\nUnd das Buch ist dicht geschrieben und sehr interessant, schade, da\u00df Grace Metalious daran, wie nach ihr Brigitte Schwaiger, zerbrochen ist und gut, da\u00df es B\u00fccherschr\u00e4nke gibt, wo man die B\u00fccher findet, sonst w\u00e4re dieses St\u00fcck Literatur an mir vorbeigegangen und der zweite Teil ist nat\u00fcrlich interessant durch das, was nachher passierte. Trotzdem w\u00fcrde ich empfehlen, zuerst die &#8220;Leute&#8221; zu lesen, weil im zweiten Teil viel nacherz\u00e4hlt und vorausgesetzt wird, wo man sich dann nicht auskennt. Zumindest ist es mir so gegangen und als ich in Harland vorige Woche meine B\u00fccherlisten erg\u00e4nzen wollte, bin ich auf ein Buch namens die&#8221;Verdammten von Peaton Place&#8221; oder so gesto\u00dfen, das aber einen anderen Autor hat und wie es aussieht wirklich ein Trivialroman zu sein scheint. Mal sehen, ich will es trotzdem lesen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jetzt kommt das Anfang vom Ende und ich mu\u00df sagen, von wegen Trivialroman, man soll sich vielleicht doch nicht von Wikepedia beeinflu\u00dfen lassen und auch nicht das Ende vor dem Anfang lesen, denn die &#8220;Leute von Peyton Pleace&#8221; ist ein &hellip; <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=22123\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[41],"tags":[],"class_list":["post-22123","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22123","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=22123"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22123\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=22123"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=22123"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=22123"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}