{"id":22021,"date":"2013-06-15T23:03:01","date_gmt":"2013-06-15T21:03:01","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=22021"},"modified":"2013-06-15T23:03:01","modified_gmt":"2013-06-15T21:03:01","slug":"rund-um-die-burg-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=22021","title":{"rendered":"Rund um die Burg und Wiener Krimitage"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem es vorigen Herbst <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/10\/06\/rund-um-die-burg-neu\/\">&#8220;Rund um die Burg&#8221; neu<\/a>, ohne Lesezelt und mit einigen Veranstaltungsorten, wo man st\u00e4ndig relativ sinnlos von einem zum anderen laufen mu\u00dfte, gegeben hat, habe ich einige Stimmen, wie Gerhard Ruiss und auch den Alfred geh\u00f6rt, die der Veranstaltung das &#8220;aus&#8221; prophezeiten.<br \/>\nNichts davon, gab es das Lesefestival diesmal schon im Juni und ein Lesezelt war auch wieder da. Zwar ist die Veranstaltung wieder k\u00fcrzer geworden, trauen die Veranstalter ihrem Publikum offenbar keine gr\u00f6\u00dfere Ausdauer zu, so da\u00df statt um eins, wo Andrea Grill im Vorjahr nur mehr wenige Zuh\u00f6rer hatte und das Theater \u00fcberhaupt schon geschlossen war, als ich hinunterkam, das Programm am Freitag schon um zw\u00f6lf endete. Das Herumhoppeln war auch nicht mehr unbedingt notwendig, denn es gab immer zwei Veranstaltungen gleichzeitig, so da\u00df man sowieso die Wahl hatte und nicht mehr alles machen konnte.<br \/>\nDas Lesezelt ist auch ein bi\u00dfchen kleiner geworden und war ein bi\u00dfchen anders aufgebaut, au\u00dferdem war die Kaffeelounge und die Buchhandlung integriert und Moderatorin im Lesezelt, die anderen B\u00fchnen, das Theater und die Bel Etage, den Salon der Bertha Zuckerkandl, habe ich nicht besucht, war Mirjam Jessa, wurde das Zelt ja \u00d61B\u00fchne genannt, w\u00e4hrend das Theater &#8220;Radio Wien B\u00fchne&#8221; und die Bel Etage &#8220;Wiener St\u00e4dtische Sachbuchb\u00fchne&#8221; hie\u00df. Eine Kinderbim gab es am Samstag auch und er\u00f6ffnet hat Freitag um vier im Zelt Elfriede Ott mit einer Lesung aus ihrem Buch &#8220;Wor\u00fcber ich lache&#8221;.<br \/>\nVorher hat es eine kleine Er\u00f6ffnungsrunde gegeben. Der Organisator, der auf den sch\u00f6nen Namen Franz Schubert h\u00f6rt, hat einen Brief vom Stadtrat Mailath-Pokorny gelesen, der Kaffeehausobmann und Landtmann-Direktor, sowie eine Frau von den Wiener Linien haben auch auch etwas gesagt.<br \/>\nDann kam der Burgschauspieler, Bremer Literaturhauspreistr\u00e4ger und k\u00fcnftige Bachmannleser Joachim Mayerhof in Jeans und blauem Leiberl und las sehr lange aus seinem Buch &#8220;Wann wird es endlich wieder so, wie es ist&#8221;, offenbar die Geschichte seiner Jugend, ist er ja in einer psychiatrischen Klinik aufgewachsen, weil sein Vater dort Direktor war und er schilderte ein Kapitel, wo der Ministerpr\u00e4sident zur Er\u00f6ffnung erwartet wird. Der kommt zu sp\u00e4t, alle warten, der Weg ist gatschig, der Patientenchor durchn\u00e4\u00dft, der Minister hat f\u00fcr das bayrische Buffet, das die Mutter herrichtete, keine Zeit und am Schlu\u00df schreit ein Patient &#8220;H\u00e4nde hoch!&#8221;, worauf die Security den Pr\u00e4sidenten in den Gatsch werfen und alle haben wieder Zeit.<br \/>\nDas war sehr lustig, was mich wieder etwas st\u00f6rte, weil ich es nicht immer so empfand und als am Ende Lisa Spalt schon l\u00e4nger wartete, lief Franz Schubert, was er er sp\u00e4ter noch \u00f6fter machte, mahnend durch den Saal und Joachim Mayerhof h\u00f6rte sofort zu lesen auf.<br \/>\nDas war nat\u00fcrlich ein Kontrast zu Lisa Spalts experimentellen Text &#8220;Dings&#8221;, es ging dann zun\u00e4chst auch ein bi\u00dfchen realistischer weiter, n\u00e4mlich mit der Lesung der k\u00fcnftigen Priessnitz-Preistr\u00e4gerin, aus <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/10\/13\/der-winter-tut-den-fischen-gut\/\">&#8220;Der Winter tut den Fischen gut&#8221;<\/a>, wo Mirjam Jessa, den <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/01\/04\/der-platz-des-hundes\/\">&#8220;Platz des Hundes&#8221;<\/a>, wieder als Roman ank\u00fcndigte. Allerdings nennt Herbert J. Wimmer <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/04\/25\/herbert-j-wimmers-literarischer-konstruktivismus\/\"> sein &#8220;Membran&#8221;<\/a>,  auch experimenteller Roman. Er hat ein bi\u00dfchen was dazu erkl\u00e4rt, die Zahlenmystik weggelassen, daf\u00fcr zwei Kapitel von der Kleeblattgasse gelesen und dann das, wo er und Elfriede Gerstl die Wiener Konditoreien und Kaffeeh\u00e4user erkundeten, was ja passend war.<br \/>\nDoris Knecht folgte mit ihrem Roman &#8220;Besser&#8221;, der noch ungelesen im Badezimmer liegt. Jetzt kann ich mir vorstellen, worum es darin geht, um eine Frau mit zwei kleinen Kindern, die mit ihrem Leben unzufrieden ist und offenbar ein bi\u00dfchen  kolummnenm\u00e4\u00dfig, die Leiden einer berufst\u00e4tigen Mutter schildert.<br \/>\nRainer Nikowitz auch ein Kolumnist, der wie er sagte, damit nicht ausgelastet ist, hat einen Krimi namens &#8220;Volksfest&#8221; geschrieben, der im Marchfeld spielt und dabei auch ein bi\u00dfchen den Landeshauptmann Pr\u00f6ll verarscht, was ich auch nicht so lustig finde, den Leuten hat es aber gefallen.<br \/>\nDann kam Gustav Ernst mit einer Lesung aus <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/04\/20\/grundlsee\/?preview=true\">&#8220;Grundlsee&#8221;<\/a>, der am Freitag auch im &#8220;Von Tag zu Tag&#8221; war. Peter Rosei folgte mit <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/02\/25\/madame-stern\/\">&#8220;Madame Stern&#8221;<\/a> und die Moderatorin moderierte etwas von zwei &#8220;\u00e4lteren Meistern&#8221; und, da\u00df man den Unterschied in ihrer Sprache beobachtet soll.<br \/>\nDas ist, denke ich, ganz einfach, Gustav Ernst ist realistisch und direkt, verwendet viel Dialog, w\u00e4hrend mich Peter Rosei ein bi\u00dfchen an die F\u00fcnfzigerjahre erinnert.<br \/>\nBeide B\u00fccher habe ich schon gelesen, ich bin aber sitzengeblieben, weil ich Angst um meinen Platz habe, die Sachb\u00fccher haben mich auch nicht so sehr interessiert. Von Alexander Peer, ein j\u00fcngerer Autor, wie Mirjam Jessa sagte, habe ich zwar schon was <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/03\/10\/land-unter-ihnen\/\">gelesen<\/a>, aber nicht &#8220;Bis da\u00df der Tod uns meidet&#8221; und das ist eine Dreieckgeschichte mit Philosoph und wahrscheinlich ganz interessant, Alexander Peer sagte jedenfalls etwas von mehreren Schichten, wie bei einer russischen Puppe, die man in seinem Buch findet, da\u00df man es aber auch lesen kann, wenn man kein Nietzsche Experte ist.<br \/>\nDann wurde es spannend, denn w\u00e4hrend ich das Bisherige, bis auf Rainer Nikowitz schon mehr oder weniger kannte, kannte ich zwar Hubsi Kramer, das Eichborn Buch &#8220;Er ist wieder da&#8221; von  Timur Vermes, habe ich auch schon in den Blogs und in Auslagen gesehen, da\u00df es sich aber, um eine Wiedergeburt Adolf Hitlers handelt, der im Jahr 2011 irgendwo erwacht, ist an mir vorbeigegangen und Hubsi Kramer ist ja beim Opernball im Jahre 2000 in der Hiltler-Maske im Auto vorgefahren, so hat er aus dem Buch im Hitler Ton gelesen, das ganz interessant sein d\u00fcrfte, obwohl ich mir die gleiche Frage, wie kurz darauf Georg Biron stellte, der einen Text aus seinem &#8220;Herrn Karl&#8221; las, ob man Hitlers Stimme imitieren soll?<br \/>\nIch denke man soll eher nicht in seinem Tonfall sprechen. Die Ruth hat es am <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/06\/11\/elisabeth-freundlich-auffuhrung\/\">Dienstag bei der Lesetheater Auff\u00fchrung<\/a> im Literaturhaus aber eigentlich auch sehr gut getan.<br \/>\nDanach kam  Wolfgang Popp mit seinem Krimi &#8220;Ich mu\u00dfte l\u00fcgen&#8221;, der schon in den &#8220;Tonspuren&#8221; vorgestellt wurde. Da verschwindet ein Mann, eine Kommissarin namens Maria Rauch mu\u00df sein verschwinden aufkl\u00e4ren, er ist auch der Wohnung eines Bestsellerautors namens Schall verschwunden und die Kommissarin scheint in der Fiktion der Werke des Autors zu verschwinden. Auch sehr interessant. Dann war es elf und es kam, eine  Tradition von &#8220;Rund um die Burg&#8221;- alt, wo um Mitternacht das Burgtheater eine Performance machte, Peter Simonischek mit Brigitte Karner  und lasen eine Stunde Gedichte, da bin ich aber, weil ich offenbar nicht mehr die Aufmerksamkeit hatte, konzentriert zuzuh\u00f6ren, aufgestanden, kurz bei den Buchhandlungen herummarschiert und dann nach Hause gegangen.<br \/>\nAm Samstag ging es dann um zehn Uhr weiter mit einer neuen frischen Stimme aus Frankfurt, die bei Jung und Jung ihr Debut &#8220;Alles, was drau\u00dfen ist&#8221;, verlegte. Saska Henning von Lange, die ich, wenn ich nicht aufpasse, leicht mit  <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/06\/02\/woher-ich-komme\/\">Alexa Henning von Lange<\/a> verwechsle, ob das wohl eine Verwande ist? Eine sch\u00f6ne junge Frau im hellroten Kleid, dunkelroten Str\u00fcmpfen und schwarzen Schuhe, deren H\u00e4nde den Text mitlasen und der war interessant. Da hat ein Mann, Museumsdirektor und Totenmaskenexperte, nur mehr kurz zu leben, spricht von der &#8220;Unter ihm wohne-Frau&#8221; und refelektiert \u00fcber Robespierres Sch\u00e4del oder einen Emeritierus, der beim Anblick der von ihm t\u00e4towierten siamesischen Zwillinge, einen Herzanfall bekommt. <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_trotzdem.html\">Alles<\/a> <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_sterben.html\">ein<\/a> <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_hunger.html\">bi\u00dfchen<\/a> <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_begrenzte_frau.html\">bekannt<\/a>, aber eine sch\u00f6ne Spraqche.<br \/>\nAndrea Winkler folgte mit ihrem <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/02\/26\/vom-gewohnlichen-leben-zu-hofnarr-konig-unnd-volk\/\">&#8220;K\u00f6nig, Honnarr und Volk&#8221;<\/a> und war eher in schwarz und einem roten Rock bekleidet. Sie hatte auch ein bi\u00dfchen Pech, weil sehr viele Leute aufstanden, als Mirjam Jessa ank\u00fcndigte, da\u00df in der Bel Etage Heilwig Pfanzelter ihr Buch \u00fcber Berta Zuckerkandl vorstellen w\u00fcrde. Dabei ist Andrea Winkler ja wahrscheinlich die &#8220;junge Mayr\u00f6cker&#8221;, aber so ist das mit dem Literaturbetrieb und mir ist sie ja fast auch ein wenig zu &#8220;wortr\u00e4uschig&#8221;, obwohl ich mich mit diesen sch\u00f6nen S\u00e4tzen schon anfreunden kann und auch gen\u00fcgend Sinn und Handlung darin finde.<br \/>\nDer &#8220;Falter-Kolumnist&#8221;, ehemaliger Bachmann-Juror und <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/11\/08\/staatspreis-fur-literaturkritik-und-jury-andruchowytsch\/\">Staatspreistr\u00e4ger<\/a> Klaus N\u00fcchtern folgte mit einem neuen Kolumnenband &#8220;Fr\u00fcher waren die Friseure frecher&#8221;, wo er seine Betrachtungen in kleinen H\u00e4ppchen an die Leser verteilte.<br \/>\ndann kam wieder die Qual der Wahl, n\u00e4mlich Barbara Coudehove-Kalergi, die ich k\u00fcrzlich sowohl in <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/05\/20\/pfingstwochen-gesamtausgabe-von-sigrid-undsawende\/\">Melk<\/a>, als auch in <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/04\/14\/literatur-und-wein\/\">Krems<\/a> h\u00f6rte, oder Eva Rossmann mit ihrem neuen Genre &#8220;Krummv\u00f6gel&#8221;, mit ihren alten, war sie gestern in der Hauptb\u00fccherei bei einem Krimifestival und bei &#8220;Krummv\u00f6gel&#8221; ziehen zwei Leute aufs Land, suchen weil sie viel Zeit haben, die sogenannten &#8220;Krummv\u00f6gel&#8221;, von denen man nicht recht wei\u00df, ob sie nicht schon ausgestorben sind und finden einen &#8220;gro\u00dfen Brauen&#8221;, der einen Bauunternehmer aus Zagreb oder Lybien sucht und die Staatspolizei interessiert sich auch f\u00fcr sie.<br \/>\nUnd auf Jan Kossdorfs dritten Roman &#8220;Kauft Leute&#8221;, wo es statt der Shoppingcity ein Gesch\u00e4ft gibt, wo man sich Menschen aller Art f\u00fcr jede Art von Dingen und T\u00e4tigkeiten kaufen kann. eine Satire auf die Konsumgesellschaft und die AMS-Mentalit\u00e4t, von der ich auch schon in &#8220;Ex Libris&#8221; h\u00f6rte und die mich nat\u00fcrlich sehr interessiert, obwohl ich noch immer nicht dazu gekommen bin, sein zweites Buch <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/09\/26\/literatur-in-st-polten\/\">&#8220;Spam&#8221;<\/a> zu lesen, das ich bei &#8220;Tahlia&#8221; in St. P\u00f6lten auf dem 3.99 Sto\u00df fand.<br \/>\nUm zw\u00f6lf Uhr drei\u00dfig kam Marlen Schachinger in einer wei\u00dfen Bluse mit weiten weiten Schleier\u00e4rmeln und einer lila Hose, der es offenbar auch gelungen ist, im Literaturbetrieb aufzusteigen mit ihrer <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/05\/13\/denn-ihre-werke-folgen-ihnen-nach\/\">&#8220;Plagiatssatire&#8221;<\/a>, wie es Miriam Jessner nannte, die ich ja schon gelesen habe und dann Egyd Gst\u00e4ttner, den sehr bem\u00fchten K\u00e4rtner Autor, den ich einmal in Klagenfurt bei einer Lesung h\u00f6rte und 1992 eine ganze Kiste seiner Werke f\u00fcr das &#8220;Nachwuchsstipendium&#8221; durchgesehen habe, der auch immer \u00fcber den Bachmannpreis bloggt, jetzt hatte er Fernsehkolumnen &#8220;Hansi Hinterseer rettet die Welt oder die Besteigung des K\u00fcniglbergs&#8221;, auch f\u00fcr eine Nichtferseherin sehr interessant und lustig und den Abschlu\u00df bildete Dirk Stermann mit seinem &#8220;Sto\u00df im Himmel &#8211; Der Schnitzelkrieg der Kulturen&#8221;, da habe ich ja die <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/04\/01\/sechs-osterreicher-unter-den-ersten-funf\/\">&#8220;sechs \u00f6sterreicher unter den ersten f\u00fcn&#8221;<\/a>, mit einem Weihnachtssternchen versehen, einmal im Schrank gefunden. Das Buch d\u00fcrfte sich als Fortsetzung verstehen. Dirk Stermann f\u00e4hrt in einem hei\u00dfen Sommer mit der U-Bahn durch Wien und erlebt dabei sehr interessante und auch tragische Geschichten.<br \/>\nEr schlo\u00df etwas fr\u00fcher, damit alle rechtzeitig zum Mittagessen k\u00e4men und vorher lobte Mirjam Jessa noch Franz Schubert f\u00fcr die gekonnte Zusammenstellung, was ich auch best\u00e4tigen kann, denn  davon abgesehen, da\u00df es immer k\u00fcrzer wird und Franz Schubert seinem Publikum keine besondere Leseausdauer zutrauen d\u00fcrfte, war es exzellent gemacht.<br \/>\nDann ging es kurz nach Hause zum Bloggen und die \u00fcbergebliebene Pizza essen, die Alfred gestern nach Hause brachte, bevor es weiter in die Hauptb\u00fccherei ging, denn da gabs ja Freitag und Samstag ein &#8220;Krimifestival.&#8221;<br \/>\nDie Krimitage Wien&#8221; fanden im Rahmen des von Beate Maxian organisierten Krimi Literatur Festival schon zum dritten Mal in der Hauptb\u00fccherei, diesmal unter dem Thema &#8220;Die Frau im Krimi&#8221; gestern und heute statt und da vers\u00e4umte ich am Freitag den &#8220;Englischen Krimi rund um Agatha Christie&#8221; Petra Hartlieb, Christian David und Eva Rossmann, w\u00e4hrend es heute mit einem Vortrag von Beate Maxian \u00fcber den &#8220;Weiblichen Aberglauben&#8221; ging und die 1967 in M\u00fcnchen geborene Beate Maxian, die mit &#8220;Tod hinterm Stefansdom&#8221;, wie Christian David auf der Shortlist f\u00fcr den heurigen Leo-Perutzpreis steht, hat drei Krimis mit einer abergl\u00e4ubischen Protagonistin namens Sarah Pauli geschrieben, las ein paart Stellen aus diesen B\u00fcchern vor und erz\u00e4hlte dann \u00fcber den Aberglauben im Theater, \u00fcber Katzen, Flederm\u00e4use, wie man den Teufel bannen kann, da\u00df man auf &#8220;Toi,toi, toi!&#8221;, &#8220;Wird schon schief gehen!&#8221; und nicht &#8220;Danke!&#8221;, sagen darf und, da\u00df sie in der Silvesternacht rote Unterw\u00e4sche tr\u00e4gt, weil man auf diese Art und Weise offenbar das B\u00f6se bannen kann.<br \/>\nDann gabs eine lange Pause, die ich mit mit Mineralwasser und einem Gang auf das Dach vertrieb und danach lasen Clementine Skorpil und Veronika A. Grager aus ihren B\u00fcchern, bevor ein pensionierter Kommissar aus M\u00fcnchen einen Vortrag \u00fcber &#8220;Wie morden Frauen?&#8221;, hielt und das war genauso interessant, wie das Buch \u00fcber die &#8220;Forensische Psychiatrie&#8221;, dessen Bresprechung demn\u00e4chst folgt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem es vorigen Herbst &#8220;Rund um die Burg&#8221; neu, ohne Lesezelt und mit einigen Veranstaltungsorten, wo man st\u00e4ndig relativ sinnlos von einem zum anderen laufen mu\u00dfte, gegeben hat, habe ich einige Stimmen, wie Gerhard Ruiss und auch den Alfred geh\u00f6rt, &hellip; <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=22021\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[41],"tags":[],"class_list":["post-22021","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22021","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=22021"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/22021\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=22021"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=22021"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=22021"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}