{"id":21780,"date":"2013-06-06T00:15:50","date_gmt":"2013-06-05T22:15:50","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=21780"},"modified":"2013-06-06T00:15:50","modified_gmt":"2013-06-05T22:15:50","slug":"bank-austria-literis-stipendiaten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=21780","title":{"rendered":"Bank Austria Literis Stipendiaten"},"content":{"rendered":"<p>Vom Bank Austria Literais habe ich an dieser Stelle schon \u00f6fter berichtet, das erste Mal bin ich irgendwann um Weihnachten damit in Ber\u00fchrung gekommen, als in der Bank Austria Kundenzeitung ein Gewinnspiel ausgeschrieben war, wo man etwas von der Wieser Edition zwei gewinnen konnte. Die Ausschreibungsfrist war noch nicht zu Ende, da hatte ich schon die neun B\u00fccher im Haus und als ich nachfragte, bekam ich die Auskunft &#8220;Da ist wohl der Praktikant zu \u00fcbereifrig gewesen!&#8221;<br \/>\nDann war etwas in der CA oder Bank Austria Filiale beim Schottentor. Da wurden einige Preistr\u00e4ger vorgestellt und ich habe Annemarie T\u00fcrk Teodora Dimovas &#8220;Die M\u00fctter&#8221; abgeschnorrt und dann das Buch im literarischen Zirkel der Hauptb\u00fccherei unter der Leitung von Angelika Reitzer vorgestellt.<br \/>\nDann gabs den <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/11\/18\/erster-messetag-und-bank-austria-literaris-lesefest\/\">Bank Literis 2020 im gro\u00dfen Sendesaal des Radiokulturhauses<\/a>, wo ich mir die <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/01\/17\/blaubarts-kinder\/\">Renata Serelyte<\/a> und den <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/03\/12\/familienarchiv\/\">Boris Cheronskij <\/a>nach Hause brachte und hier besprochen habe.<br \/>\n2012 war eine <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/11\/26\/buch-wien-geschichten\/\">Veranstaltung in der Akademie der Wissenschaften<\/a>, da gab es dann drei B\u00fccher die ich noch lesen mu\u00df und beim Bank Austria Literis werden auch Stipendien, n\u00e4mlich das Milo Dor Stipendium vergeben, das diemal der Rum\u00e4ne Lucian Dan Theodorovici und der Ungar Attila Menes  bekommen haben. B\u00fccher gibt es da noch keine auf Deutsch, nur ein ein monatlicher Aufenthalt in Wien und eine Lesung mit Textausz\u00fcgen aus den beiden B\u00fcchern in der Hauptb\u00fccherei, die wie in der Einleitung betont wurde, schon sehr viele Veranstaltungen mit Kultur Kontakte Austria machte.<br \/>\nDa bin ich noch bei keiner gewesen, was wahrscheinlich zu bedauern ist, denn die Veranstaltung war sehr festlich. Wei\u00df gedeckte Stehtische und es hat schon vor der Veranstaltung Sekt gegeben, dann begr\u00fc\u00dfte eine Dame mit starken deutschen Akzent von der Bank Austria, sagte, wie sehr sich sich nach den vielen Zahlen f\u00fcr die sch\u00f6ne Literatur interessiere und froh w\u00e4re alle in der &#8220;Wiener Stadtb\u00fccherei&#8221; begr\u00fc\u00dfen zu d\u00fcrfen, was schon ein bi\u00dfchen peinlich war.<br \/>\nEin Herr vom Kulturkontakt begr\u00fc\u00dfte auch und sagte, er h\u00e4tte Geldsorgen, dann kam schon Annemarie T\u00fcrk und entschuldigte den Rum\u00e4nen der aus famili\u00e4ren Gr\u00fcnden sein Stipendium nicht antreten hat k\u00f6nnen. F\u00fcr ihn las die ehemalige Leiterin des rum\u00e4nischen Kulturinstituts ein St\u00fcckchen auf dem Roman &#8220;Bruno Matel&#8221; in der Originalsprache. Da geht es um einen Marionettenspieler, der im Rum\u00e4nien der F\u00fcnfzigerjahre sein Ged\u00e4chtnis verliert.<br \/>\nNikolaus Kinsky, nicht der Klaus, las die deutsche \u00dcbersetzung, dann folgte Aattila Menes und der ungarische \u00dcbersetzer Ge\u00f6rgy Buda, den ich schon ein <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/05\/12\/judische-literatur-aus-polen-tschechien-und-ungarn\/\">paar<\/a> Mal geh\u00f6rt und auch <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/08\/14\/erlesenes-europa\/\">gelesen<\/a> habe und der heuer den Staatspreis f\u00fcr \u00dcbersetzungen bekommt und Annemarie T\u00fcrk stellte den Stipendiaten vor, der 1961 in Debrecen geboren wurde, von seiner Literatur nicht leben kann und daher auch als Schreibtherapeut und als Trainer bei Alphabetisierungskampagnen bez\u00fcglich Roma t\u00e4tig ist. Sein Roman hei\u00dft &#8220;Dauerwelle kalt&#8221; und handelt von einer Mutter und einer Tochter in den Siebzigerjahren, die Tochter verbringt ihre Freizeit in Parks und findet die alleinerziehende Mutter peinlich, die eine Brieftasche mit sechsuhundert Forinth und einem Parteiausweis bei der Polizei abgibt, weil sie ansonsten Verfolgungs\u00e4ngste h\u00e4tte. Es folge eine Diskussion. Annemarie T\u00fcrk stellte ein paar Fragen zur sozialen Lage Ungarns, Attila Menes meinte, sie w\u00e4re sehr schlecht, bedankte sich bei Kulturkontakte und der Bank Austria f\u00fcr das Stipendium, dann gab es es einen Imbi\u00df mit Bl\u00e4tterteigtascherln und was zu trinken. Ich kam mit einer Dame ins Gespr\u00e4ch und konnte die sonstigen Besucher, den Sascha, Cornelius Hell, etc beobachten und bin gespannt, wann es die B\u00fccher in Deutsch geben wird. Der Wieser scheint es nicht mehr zu machen, zumindest hat Annemarie T\u00fcrk angedeutet, da\u00df der Sinn des Stipendiums ist, da\u00df die Autoren mit den Verlagen in Kontakt kommen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vom Bank Austria Literais habe ich an dieser Stelle schon \u00f6fter berichtet, das erste Mal bin ich irgendwann um Weihnachten damit in Ber\u00fchrung gekommen, als in der Bank Austria Kundenzeitung ein Gewinnspiel ausgeschrieben war, wo man etwas von der Wieser &hellip; <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=21780\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[41],"tags":[],"class_list":["post-21780","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21780","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=21780"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21780\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=21780"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=21780"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=21780"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}