{"id":21613,"date":"2013-05-24T11:23:18","date_gmt":"2013-05-24T09:23:18","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=21613"},"modified":"2013-05-24T11:23:18","modified_gmt":"2013-05-24T09:23:18","slug":"vierzig-jahre-matura-vierzig-jahre-schreiben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=21613","title":{"rendered":"Vierzig Jahre Matura, vierzig Jahre Schreiben"},"content":{"rendered":"<p>Vor vierzig Jahren, am 24. 5. 1973 habe ich meine m\u00fcndliche Matura in der Stra\u00dfergasse, in Franz\u00f6sisch und Musik, glaube ich, hinter mich gebracht und die Franz\u00f6sischlehrerin am\u00fcsiert, weil ich, da ich in der Aufregung nicht wu\u00dfte, welche Farbe ein Kanarienvogel hat,&#8221;rouge&#8221; gesagt habe, um irgendwas zu sagen und die Musiklehrerin hat etwas zu elektronischer Musikuntermalung bei Krimis wissen wollen, was ich heute noch f\u00fcr Unsinn halte, beziehungsweise noch immer nicht nachvollziehen kann.<br \/>\nWarum ich nicht in Deutsch angetreten bin, wei\u00df ich nicht, hat dieses Fach mich ja schon damals interessiert und ich bin auch lesend und, wie schon beschrieben mit gro\u00dfen Fantasien in das reife Leben hinausgetreten, die auch den Nobelpreis einbezogen.<br \/>\nHeute sprechen alle von der Zentralmatura, die im n\u00e4chsten Jahr eingef\u00fchrt werden soll, wovor sich die Lehrer und die Sch\u00fcler f\u00fcrchten und der Herr Wissenschaftsminister verk\u00fcndet mit gro\u00dfer Leidenschaft, da\u00df-, nachdem ein Arzt seine Studienverz\u00f6gerung, weil er keinen Platz f\u00fcr eine Lehrveranstaltung bekommen hat, einklagte, es nicht angehen kann, das jeder, was er will zu studieren beginnt.<br \/>\n1973 unter Kreisky, war das das zum Gl\u00fcck noch m\u00f6glich und damals galt der freie und kostenlose Hochschulzugang, als sozialistische Errungenschaft und hat mich auf die Universit\u00e4t gebracht, was heute wahrscheinlich nicht mehr gelingen w\u00fcrde, aber damals war ich zuversichtlich und sicher, ich werde <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/poesie_und_brotberuf.html\">schreiben und Psychologie studieren<\/a> und zu schreiben, habe ich auch gleich, am 25. oder 26. Mai angefangen.<br \/>\nAber nat\u00fcrlich habe ich schon fr\u00fcher geschrieben, aber das w\u00fcrde ich f\u00fcr nicht sehr literarisch einsch\u00e4tzen. Den literarischen Beginn habe ich schon ein paar Jahre fr\u00fcher, mit &#8220;nach der Matura&#8221; angegeben und mir auch gleich einen &#8220;experimentellen Stil mit kurzen S\u00e4tzen und Bindestrichen&#8221;, dazu ausgedacht, weil man damals ja experimentell schreiben mu\u00dfte, was aber genauso keinen Anklang fand, wie das meiste andere.<br \/>\nDie Novelle, die ich im Sommer 1973 begonnen habe, hat dann auch nicht sehr experimentell von einer franz\u00f6sischen Hure, die am Nachmittag in einem Kloster Kinder unterrichtet und mit einer Nonne \u00fcber Gott und die Welt diskutiert, gehandelt.<br \/>\n&#8220;Satre und Camus auf jeder Seite&#8221;, habe ich sp\u00e4ter in einem Text geschrieben, den ich als Reaktion auf einen Brief Helmut Sch\u00f6nauers bez\u00fcglich des &#8220;Max von der Gr\u00fcn Preises&#8221; geschrieben habe und der in der &#8220;Selbstmord-Anthologie&#8221; der GAV erschienen ist.<br \/>\nIch bin dann im Sommer ein Monat auf ein Workcamp ins Westpark-Hospital nach Epsom gefahren, habe dort den Frans aus Holland kennengelernt, mit dem ich noch heute korrespondiere und mir sehr viele B\u00fccher gekauft.<br \/>\nOb <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/05\/23\/kafka-mit-sekt-und-torte\/\">&#8220;Amerika&#8221;<\/a> schon darunter war, kann ich mich nicht erinnern, eine &#8220;Rilke-Gesamtausgabe&#8221; war aber dabei und der &#8220;Mann ohne Eigenschaften&#8221;.<br \/>\nDen habe ich, glaube ich, 1974 gelesen und mein Literaturgeschmack war damals noch sehr konservativ, obwohl sich 1973  auch die Grazer Autoren Versammlung gegr\u00fcndet hat und das habe ich, glaube ich,, im Gartenh\u00e4uschen meiner Eltern, wo ich den Sommer verbrachte, auch im Radio mitbekommen.<br \/>\nSonst aber keine Beziehung zu Literaten gehabt und wenn ich meiner Mutter, wenn sie von der Arbeit m\u00fcde nach Hause kam, davon erz\u00e4hlen wollte, hat sie mich  eher hilflos angeschaut.<br \/>\nIm ersten Semester habe ich dann einem \u00e4lteren, lieben Herrn, der in seiner Pension Psychologie studierte, die Erz\u00e4hlung gezeigt, der sie &#8220;Eine interessante Brosch\u00fcre!&#8221;, nannte, was mich irritierte, war es doch eine Novelle.<br \/>\nIch dachte damals brav und ehrgeizig, wie ich war, am Tag werde ich studieren und am Abend, am Wochenende und in den Ferien schreiben. Eine Zweiteilung, die so allein und feedbacklos, wie ich damals war, nicht funktionieren konnte. Aufgegeben habe ich aber nie, sondern bis heute verbissen und entschlossen weitergemacht. 1976 habe ich ein Workcamp in Hamburg gemacht und mich dort in den Rudolf ein bi\u00dfchen &#8220;platonisch&#8221; verliebt, so da\u00df die &#8220;Einladung zum Tee&#8221; herausgekommen ist und ich dachte, da ist mir jetzt endlich was gelungen.<br \/>\nDie Monika und dem Gerhard, denen ich den Text zeigte, hat es nicht so gefallen und sie haben mir das ziemlich brutal gesagt, was mich damals mehr verst\u00f6rte, als wenn die <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/10\/26\/vorschau-auf-zwillingswelten\/#comments\">JuSophie<\/a> die <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_mimi.html\">&#8220;Mimi&#8221;<\/a> verrei\u00dft oder eine kritische Leserin <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/02\/14\/schreibinteressen\/#comments\">&#8220;So was schlechtes habe ich noch nie gelesen&#8221;<\/a>, schreibt. Da denke ich, es wird schon durchschnittlich sein und ist so gut, wie ich es kann und viel h\u00f6her, will ich heute auch nicht mehr hinaus, nur Anerkennung und Beachtung finden, obwohl der Nobelpreis w\u00e4re nat\u00fcrlich schon sehr sch\u00f6n&#8230;.<br \/>\n&#8220;Bist du betrunken!&#8221;, hat die <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2008\/09\/18\/noch-farb-ich-meine-haare-rot\/\">Elfriede Haslehner<\/a> auch Jahre sp\u00e4ter auf einer meiner diesbez\u00fcglichen Andeutungen, ebenso brutal gesagt, sie habe ich 1979 im Arbeitskreis schreibender Frauen kennengelernt und da dachte ich, das w\u00e4re so was wie die Gruppe 47, was vielleicht gar nicht so falsch gedacht war, war ja die <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?s=Marie+Therese+Kerschbaumer\">Marie Therese Kerschbaumer<\/a> und andere dabei und die ersten Adressen von Literaturzeitschriften habe ich dort auch in die Hand gedr\u00fcckt bekommen und die Brigitte Guttenbrunner, die ich dort kennenlernte, hat 1979 beim Bachmannpreis gelesen und die <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/05\/17\/veza-canetti-lebt\/\">Valerie<\/a> habe ich dort kennengelernt und und&#8230;<br \/>\nDer Professor Szabo hat mich aber nicht gef\u00f6rdert, sondern nur charmant meine Hand gek\u00fc\u00dft, wenn mich seine Frau zum Kaffee eingeladen hat und in die GAV bin dadurch wiederum viel sp\u00e4ter, 1987 war das, glaube ich, als ich schon ziemlich wahllos herumschickte und mich f\u00fcr Preise und Stipendien bewarb, die ich nie bekommen habe, auch gekommen.<br \/>\nDamals habe ich meine Manuskripte in gro\u00dfen St\u00f6\u00dfen ausgeschickt, zweiundvierzig Verlage f\u00fcr die &#8220;Hierarchien&#8221; angeschrieben, die dann in Jacks Unterwegers Wortbr\u00fccke Anfang der Neunzigerjahre herausgekommen sind.<br \/>\nAber wieder ein St\u00fcck zur\u00fcck und chronologisch vorgegangen.<br \/>\n1979 habe ich kurz vor Weihnachten meine Rigorosen abgelegt, im J\u00e4nner 1980 promoviert, von 1983 bis 1987 hatte ich eine halbtags Assistentenstelle an der II. HNO-Klinik an der Sprachambulanz.<br \/>\n1987 bin ich in die freie Praxis gegangen und war, da auch bereit freiberufliche Schriftstellerin zu werden, habe die &#8220;Martha&#8221;, bzw. &#8220;Zwischen H\u00fctteldorf und Heiligenstadt&#8221; geschrieben und mir recht schwer dabei getan, hatte aber schon Termine bei den &#8220;Textvorstellungen&#8221; in der Alten Schmiede, da den Joachim Jung, nicht den Verleger, kennengelernt, der mich unter den Vorwand, das er mich interviewen wollte, ansprach, war bei einer Schreibwerkstatt im J\u00e4germayerhof und habe mit der Edith Thabet, auch eine Arbeitskreisfrau &#8220;La\u00df dir Zeit Stottern will verlernt sein&#8221;, geschrieben, das im Fischer Taschenbuch Verlag herausgekommen ist.<br \/>\nDie freie Praxis war also eher eine psychologische und das ein sehr guter sch\u00f6ner Brotberuf, obwohl ich f\u00fcr die GAV immer auch ein bi\u00dfchen organiserte, zuerst in St. P\u00f6lten, dann die <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/05\/12\/tag-der-freiheit-des-wortes\/\">&#8220;Freiheit des Wortes&#8221;<\/a>, die <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/03\/22\/die-mittleren-vi\/\">&#8220;Frauenlesung&#8221;<\/a>, die ich inzwischen aufgegeben habe, weil mich zuerst das <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2008\/10\/28\/literaturverhinderungshaus-priessnitzpreis\/\">Literaturhaus<\/a> hinausgeschmissen hat, ich sp\u00e4ter um das <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/05\/10\/zweimal-amerlinghaus\/#comments\">Amerlinghaus <\/a>bangte und auch sonst nicht sehr viel zur\u00fcckgekommen ist und als ich f\u00fcr die &#8220;Wiener Verh\u00e4ltnisse&#8221; einen Verlag suchte, das war dann schon wieder zehn Jahre sp\u00e4ter, ist der Alfred mit dem DigiBuch dahergekommen und hat es mir zum Geburtstag geschenkt.<br \/>\n&#8220;Juchu, so sch\u00f6n, so schnell, so billig, ab jetzt wird jedes meiner B\u00fccher erscheinen und eine ISBN-Nummer brauche ich nicht!&#8221;, habe ich frohlockt und mich damit schon wieder in das n\u00e4chste Fettn\u00e4pfchen gesetzt. Denn ich brauche sie nicht, die anderen aber offenbar schon, um ein Buch anzuschauen und ihm eine Chance zu geben. Auch das k\u00f6nnte sich noch einmal zehn Jahre sp\u00e4ter durch das Amazon Direkt Publishing vielleicht ein bi\u00dfchen <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/07\/30\/kehrtwende\/\">\u00e4ndern<\/a> und ich habe weitergeschrieben, in meiner Praxis und da dann wahrscheinlich wirklich nebenher zwischen meinen Stunden, am Wochenende und im Sommer in <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2008\/07\/03\/sommerfrische\/\">Harland in der Sommerfrische<\/a> und das geht inzwischen wirklich gut.<br \/>\nDa kann ich mich auch an eine Kaffeejause bei der Vali, jetzt sind wir wieder in den fr\u00fchen Achtzigerjahren wahrscheinlich, erinnern, wo sie sagte &#8220;Bei mir sprudelts so heraus!&#8221; und ich sie anschaute und dachte &#8220;Bei mir leider nicht, denn ich bin sehr gehemmt!&#8221;<br \/>\nInzwischen tut es das auch bei mir, ungef\u00e4hr <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/01\/20\/indie-bucher\/\">drei B\u00fccher<\/a> <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/02\/12\/cover-fragen\/\">im Jahr<\/a>, so da\u00df mein <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/05\/09\/vorschau-auf-beim-sterben-sollte-man-zu-hause-sein\/\">drei\u00dfigstes<\/a>, wenn ich keinen Fehler mehr finde, vielleicht doch noch vor dem 8. Juni oder kurz danach erscheinen wird.<br \/>\nDa mu\u00df ich mich dann bei den anderen schon ob meiner F\u00fclle genieren, die &#8220;Schreib nicht so viel!&#8221;, sagen und das Selbstgemachte immer noch ein bi\u00dfchen pikiert hochnehmen und im Vorjahr habe ich auch ein daran <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/04\/22\/neue-wege-oder-standortklarung\/\">gelitten<\/a> das ich schreiben,  schreiben und dar\u00fcber bloggen kann und keinem interessierts.<br \/>\nDas ist jetzt ein bi\u00dfchen besser geworden und im letzten halben Jahr habe ich auch nichts Neues geschrieben, sondern meine  <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_kerstinsachterl.html\">Projekte<\/a> fertig gemacht und am <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/06\/09\/literaturgefluster-texte-buch\/\">Literaturgefl\u00fcsterbuch<\/a> korrigiert.<br \/>\nEs gibt auch nicht nur drei\u00dfig selbstgemachte B\u00fccher, zu den vielen Texten in Anthologien, die ich habe, &#8220;M\u00e4dchen d\u00fcrfen pfeifen, Buben d\u00fcrfen weinen&#8221;, das den halben Kinderbuchpreis bekommen ha, und auch in einem Schulbuch war, gibt es auch,  die Hierarcheien und zwei Fachb\u00fccher \u00fcbers Stottern in anerkannten Verlagen, sondern am 3. Juli, wenn Kafka Geburtstag hat, auch f\u00fcnf Jahre Literaturgefl\u00fcster und das Bloggen ist f\u00fcr mich, das habe ich schon <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/07\/03\/1-jahr-literaturgefluster\/\">zum ersten Geburtstag <\/a>geschrieben, f\u00fcr mich ein wahrer Segen.<br \/>\nIm Herbst 1973 bin ich einmal in die Oper gegangen, was ich damals so einmal in der Woche machte und habe mich gefragt, was wohl aus meinen Schreiben werden wird?<br \/>\nEs ist etwas daraus geworden, auf der einen Seite, vierzig Jahre beharrliches unentwegtes Schreiben, das leider nicht sehr beachtet wird und es mir nicht gelingt, darauf aufmerksam zu machen, &#8220;Seht her da ist eine!&#8221;, ich wei\u00df noch immer  nicht so recht, an was das wirklich liegt? An meiner Sch\u00fcchternheit, meinem mangelnden Charisma, meiner Realistik, meinen Rechtschreibfehlern  oder was auch immer, Ronald Greinl hat einmal die Schachtels\u00e4tze genannt, die ihm aber gefallen w\u00fcrde, w\u00e4hrend es bei den anderen so scheinbar leicht und m\u00fchlos passiert?<br \/>\nAber vielleicht habe ich da eine verzerrte Wahrnehmung und tue sowieso weiter, so gut und selbstbewu\u00dft mit meinen selbstgemachten B\u00fcchern, die ich auf meinen Blog bewerbe, meinen <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/lesungen\/\">Lesungen<\/a> zu denen ich  doch eingeladen werden und da gibt es jetzt ja auch drei in Planung weiter und werde auch mit meiner Praxis, wenn ich im November sechzig werde, so weitermachen und denken, da\u00df das Schreiben und die Psychologie eigentlich eine gute Kombination ist, wie ich bei <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/11\/24\/marathonschreiben\/\">Interviews<\/a> auch immer hinweise.<br \/>\nAber erst ist vierzig Jahre Matura zu feiern und das passiert bei uns heute mit einem Fest, wo der Alfred schon ein paar Tage in der K\u00fcche steht, Frischk\u00e4se auf Zuchinir\u00f6llchen streicht, Sardinen und Garnelen grillt, etc. Allerdings l\u00e4dt er um f\u00fcnf seine Betriebsratskollen ein und ich habe mich auch beim Sigmund Freud Museum zu einem Vortrag angemeldet, da werde ich aber absagen und das Fest auf meine Art und Weise genie\u00dfen und da von dem vom Alfred Vorbereiteten soviel \u00fcbergeblieben ist, ist es sich dann auch auch f\u00fcr mehr oder weniger <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/10\/28\/zwischenbericht\/\">literarisches Mittagessen<\/a> mit <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/04\/07\/bei-ruth-und-robert\/\">Ruth und Robert<\/a> am n\u00e4chsten Tag ausgegangen.<br \/>\nDenn<a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/01\/01\/ins-neue-jahr-2\/\"> 2013<\/a> ist wirklich ein Jubil\u00e4umsjahr und wenn es mir noch gelingt, den letzten Fehler beim &#8220;Nanowrimo-Novel&#8221; zu beseitigen, kann das drei\u00dfigste selbstgemachte Buch mit einem Gewinnspiel, drei\u00dfig Jahre zu drei\u00dfig B\u00fcchern erscheinen und da ich jetzt ja wieder eine regelm\u00e4\u00dfige und positiv gesinnte <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/05\/21\/der-tanz-der-sieben-teufel\/#comments\">Kommentiererin<\/a> habe, habe ich auch eine Chance, eine Frage beantwortet zu bekommen und wenn nicht, ist es auch egal.<br \/>\nDenn die Jubil\u00e4ums gehen ja lustig weiter. Am 8. Juni lese ich mit oder auch ohne Buch aus dem &#8220;Nanowrimo-Novel&#8221; in der Klimt-Villa, am 3. Juli gratuliere ich Franz Kafka zum Geburtstag und feiere f\u00fcnf Jahre Geburtstag und am 8. November gibts  das literarische Geburtstagsfest mit &#8220;Sechzig Minunten Eva Jancak aus drei\u00dfig selbstgemachten B\u00fcchern zum sechzigsten Geburtstag&#8221;.<br \/>\nMan sieht, es ist also schon etwas weitergegangen. Vorher reiche ich noch bei der SVA meine Pension ein und nachher fahre ich wahrscheinlich mit Kind Mann, Schwiegermutter und einer Tasche B\u00fccher eine Woche nach Ungarn, weil wir heuer wegen Alfreds \u00dcbersiedlung keine anderen Reise machen und werde die Zeit zu einem <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/05\/28\/erlesenes-pfingsten\/\">Lesemarathon<\/a> n\u00fctzen, da ja meine B\u00fccherberge dank der <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/08\/21\/bucherschrank-geschichten\/\">offenen B\u00fccherschr\u00e4nke<\/a> angewachsen sind und ich so ehrgeizig bin, sie jetzt ziemlich alle aufgeschrieben zu haben, so da\u00df ich wenn nichts mehr dazukommt <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/leseliste\/\">2025<\/a> damit fertig sein soll. Es kommt aber wahrscheinlich was dazu, weil in den Schr\u00e4nken und in den Abverkaufskisten so viele sch\u00f6ne B\u00fccher liegen, die mich interessieren, so da\u00df ich doch nach Ihnen greife, obwohl ich mir ja <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/03\/28\/bucherbeschrankung\/\">nie mehr was kaufen wollte<\/a> und auch nur eines pro Woche nach Hause nehmen will und auch das macht ja nichts, ist ja egal, denke ich. Ich lese soviel und schreibe so gut ich kann und werde jetzt versuchen ein wenig in die Stimmung des sch\u00fcchernen jungen M\u00e4dchens in dem teuren hellblauen Kleid, das sie sich damals in einer Boutique am Graben kaufte, das von der Stra\u00dfergasse mit dem Bus nach Salmansdorf in das Gartenh\u00e4uschen der Eltern fuhr, vorher in der Kondietorei N\u00f6bauer einen Halt machte und sich wahrscheinlich einen kleinen Braunen und ein St\u00fcck Kuchen kaufte und glaubte, da\u00df nun alles anders ist und die Welt ihr zu ihrer Verwirklichung geh\u00f6re, hineinzukommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor vierzig Jahren, am 24. 5. 1973 habe ich meine m\u00fcndliche Matura in der Stra\u00dfergasse, in Franz\u00f6sisch und Musik, glaube ich, hinter mich gebracht und die Franz\u00f6sischlehrerin am\u00fcsiert, weil ich, da ich in der Aufregung nicht wu\u00dfte, welche Farbe ein &hellip; <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=21613\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[41],"tags":[],"class_list":["post-21613","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21613","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=21613"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/21613\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=21613"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=21613"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=21613"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}