{"id":19323,"date":"2013-02-07T00:00:13","date_gmt":"2013-02-06T23:00:13","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=19323"},"modified":"2013-02-07T00:00:13","modified_gmt":"2013-02-06T23:00:13","slug":"lesegewohnheiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=19323","title":{"rendered":"Lesegewohnheiten"},"content":{"rendered":"<p>Da scheine ich durch meine Neugier ob <a href=\"http:\/\/buzzaldrins.wordpress.com\/2013\/01\/28\/die-stimme-versagt-marica-bodrozic-in-bremen\/#comments\">Buzzaldrin<\/a> \u00fcber den Bremer Literaturpreis bloggt, eine Diskussion \u00fcber das Lesen ausgel\u00f6st zu haben.<br \/>\nWie viel oder wenig soll man lesen? Gibt ein Limit oder eine Latte, bzw. ein Leistungssoll? Daran hat sich dann noch ein anderer <a href=\"http:\/\/writeaboutsomething.wordpress.com\/2013\/02\/01\/death-by-literature\/comment-page-1\/#comment-464\">Blog<\/a> angeschlossen und ich n\u00fctze die Diskussion zu einem Blogeintrag, weil ich derzeit ja, da ich  h\u00f6chstwahrscheinlich noch das n\u00e4chste halbe Jahr am <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/11\/05\/nanowrimoschreiben-2012\/\">&#8220;Nanowirimo&#8221;<\/a> bzw. am <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/06\/09\/literaturgefluster-texte-buch\/\">&#8220;Literaturgefl\u00fcster-Texte-Buch&#8221;<\/a> korrigiere, relativ wenig &#8220;eigene Artikel&#8221; schreibe und daf\u00fcr mehr Buchbesprechungen. Die Zahl der Veranstaltungen scheint auch zur\u00fcckzugehen, habe ich ja, wahrscheinlich durch die krisenbedingten Einsparbem\u00fchungen bemerkt, da\u00df da am Freitag nichts mehr stattfindet, aber da fahren wir ohnehin jede zweite Woche nach Harland und am Donnerstag habe ich Abendstunden und das Lesen bzw. die Zahl der Buchbesprechungen und da sind wir schon beim Thema, steigt.<br \/>\nDerzeit sind es drei bis vier diesbez\u00fcgliche Artikel, die in der Woche erscheinen und ich habe ja eigentlich gar keinen B\u00fccherblog, sondern ein literarisches Tagebuch, das Herr Blaha f\u00fcr die Ank\u00fcndigung der <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/lesungen\/\">&#8220;Schreibinteressen&#8221; am 14. 2.<\/a>, sicherlich sehr \u00fcbertrieben, &#8220;Das schreibende Gewissen der Gegenwart&#8221;, genannt hat.<br \/>\nAber ich lese gerne und habe das eigentlich immer schon getan, das war mir, genau, wie das Schreiben und da behaupte ich ja immer, da\u00df das an erster Stelle steht, immer sehr wichtig.<br \/>\nIch kann mich erinnern, da\u00df ich schon in der Volksschule am Wochenende Aufs\u00e4tze f\u00fcr mich geschrieben habe und sie am Montag der Lehrerin zeigte, die mir dann die ersten Schreibtips gab, gelesen habe ich auch sehr viel und B\u00fccher waren im <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/09\/20\/erinnerungen\/\">Gemeindebau in Hernals<\/a> auch immer da und da habe ich gelesen und gelesen und mich immer schon f\u00fcr Literatur interessiert.<br \/>\nZuerst wahrscheinlich sehr brav und angepasst, so kann ich mich erinnern, in der Hauptschule in die st\u00e4dtische B\u00fccherei am Elterleinplatz gegangen zu sein, um mir einen Krimi auszuborgen. Die strenge und wahrscheinlich sehr verstaubte Dame hat der circa Zw\u00f6lfj\u00e4hrigen aber nur einen pro Woche zugebilligt. So ist eine ebenfalls verstaubte <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/11\/12\/reisen-mit-franz-grillparzer\/\">Grillparzer<\/a>-Ausgabe zu mir gekommen, die ich nach ein paar Leseversuchen, wahrscheinlich genauso verstaubt, zur\u00fcckgegeben habe.<br \/>\nNach der Matura, in meiner Studentenzeit, habe ich viel gekauft und viel gelesen, den ganzen Adalbert Stifter, viel Thomas Mann, den &#8220;Mann ohne Eigentschaften&#8221; in vierzehn Tagen im Sommer 1973 oder 1974 im Gartenh\u00e4uschen auf der H\u00f6henstra\u00dfe und nat\u00fcrlich nicht verstanden.<br \/>\nDoderers &#8220;D\u00e4monen&#8221;, ein paar Jahre sp\u00e4ter und fasziniert davon, wenn auch immer noch ohne viel Verst\u00e4ndnis der Zeitgeschichte. Den die haben wir in der Stra\u00dfergasse trotz der enormen Leselisten der Frau Professor Friedl nicht mitbekommen und von H.C. Artmann, Peter Handke, Gert Jonke etc, habe ich damals nicht viel gewu\u00dft oder es hat mich auch nicht so interessiert.<br \/>\nIch kann mich erinnern, da\u00df ich in den fr\u00fchen Siebzigerjahren, um mein eigenes Schreiben zu \u00fcberpr\u00fcfen, in eine Buchhandlung in der Kalvarienberggasse gegangen bin und verzweifelt in einem Jonke-B\u00e4ndchen bl\u00e4tterte, denn so wollte und konnte ich nicht schreiben.<br \/>\nAber viel gelesen und irgendwann ein bi\u00dfchen zeitgem\u00e4\u00dfer geworden. Das kam wahrscheinlich auch mit dem eigenen Schreiben und da war der <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/07\/30\/besuch-im-residenz-verlag-und-sophie-hungers-fur-den-offenen-bucherschrank\/\">Jung-Residenzverlag<\/a> der Siebziger und Achtziger Jahre sicherlich das Eldorado. Henisch, Frischmuth, etc. Ich habe die sch\u00f6nen alten Residenzausgaben und ich eine Zeitlang auch die Thomas Bernhard-Romane mit Begeisterung gelesen und bei den &#8220;Alten Meistern&#8221; kann ich mich erinnern, in der Bahnstation H\u00fctteldorf, weil ich ja eine Zeitlang nach St. P\u00f6lten pendelte, herzlich gelacht zu haben. Da schreibt einer \u00fcber dreihundert Seiten, ob er am Abend ins Burgtheater gehen soll, dann geht er hin und das Buch endet mit &#8220;und die Vostellung war eine f\u00fcrchterliche.&#8221;<br \/>\nJetzt kann ich den Bernhardschen Negativismus nicht mehr so gut aushalten, die Verhaltenstherapeutin wehrt sich wahrscheinlich dagegen und die \u00d6sterreichbeschimpfungen, die k\u00fcrzlich erst in <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/02\/01\/literaturpreise-und-inide-probleme\/\">\u00d61<\/a> waren, kann ich auch nicht mehr h\u00f6ren. Aber gelesen und gelesen und nat\u00fcrlich und leider mit nicht sehr viel Erfolg, Beachtung und Aufmerksamkeit geschrieben. Da nur sehr wenig, bzw. negatives Feedback bekommen und irgendwann habe ich mit dem B\u00fccherkaufen aufgeh\u00f6rt. Ich erkl\u00e4re mir es als Trotzreaktion, wenn die Verlage mich nicht wollen, mu\u00df ich mir auch nicht ihre B\u00fccher kaufen. Ich war aber immer schon sehr sparsam und eigentlich auch eine <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/04\/26\/leben-ohne-geld\/\">&#8220;Konsumverweigerin&#8221;<\/a>. Gelesen habe ich aber immer und habe, inzwischen verteilt an zwei Orten auch schon fast siebentausend B\u00fccher, denn inzwischen habe ich die ja katalogisiert, als ich einmal zu Weihnachten &#8220;Holzf\u00e4llen&#8221; nicht mehr gefunden habe und die Anna beschuldigte, der ich ja einige B\u00fccher gegeben habe, das sie es h\u00e4tte.<br \/>\nDann kamen die ersten B\u00fcchert\u00fcrme, bzw. Kisten mit Gratisb\u00fcchern, die man sich bei Flohm\u00e4rkten oder anderen Gelegenheiten nehmen konnte. Da gabs ja einmal bei der Buchwoche so eine hundert B\u00fccher-Kanonliste, die man gelesen haben sollte und man konnte seine eigene dazuschreiben und einen zehntausend Schilling Gutschein daf\u00fcr gewinnen, was ich nat\u00fcrlich nicht habe, aber die B\u00fcchert\u00fcrme waren eine Zeitlang bei der Literatur im M\u00e4rz, solange die es noch gab, da und da haben die Verlage das offenbar Unverk\u00e4ufliche hineingestellt und ich habe es herausgenommen und gelesen und gelesen. Da kam mir das erste Mal, glaube ich, die Idee, da\u00df ich ja am Morgen oder am Abend in der Badewanne ein Buch (aus)lesen k\u00f6nnte. Ich glaube ich habe auch einiges \u00fcberflogen. <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/10\/28\/priessnitz-preistrager-richard-obermayr\/\">Richard Obermayrs<\/a> &#8220;Der gef\u00e4lschte Himmel&#8221;, beispielsweise. Dann kam Thalia, bzw. Amadeus daher und lockte mit zehn Eurogutscheinen f\u00fcr Leserrezensionen und da habe ich angefangen, die B\u00fccher, die ich lese, zu besprechen. Als diese Aktion endete, habe ich damit aufgeh\u00f6rt, mit dem Bloggen aber wieder begonnen. Und das halte ich inzwischen f\u00fcr eine Superidee, denn da kann man auf Knopfdruck nachschauen, wie einer das Buch gefallen hat und man hat nichts vergessen, es schult nat\u00fcrlich auch die Schreibf\u00e4higkeit. So empfiehlt das Gustav Ernst, wie ich ihm einmal sagen h\u00f6rte, seinen Studenten auf der Hochschule f\u00fcr Sprachkunst.<br \/>\nAls ich dann schon bloggte und mit den B\u00fccherbesprechen angefangen habe, das hat ja einige Zeit gedauert, bis ich wirklich jedes Buch besprach, dachte ich, jetzt werde ich auf diese Art und Weise bald meinen B\u00fccher-SUB aufgelesen haben. Mitnichten, denn da kam der erste <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/08\/21\/bucherschrank-geschichten\/\">offene B\u00fccherschrank<\/a>, dem weitere folgten und damit wuchs auch meine Leselust oder ist es eine Sucht? Ich w\u00fcrde es nicht so bezeichnen, aber der Appetit kommt mit dem Essen und wenn man sich mit B\u00fcchern besch\u00e4ftigt, steigert das auch die Lust am Lesen, bei mir jedenfalls, wie ich mich ja eigentlich ein bi\u00dfchen wundere, da\u00df mich das auch noch nach vierzig Jahren Lese- und Schreiberfahrung immer noch so interessiert und die Freunde an den B\u00fcchern und am Schreiben nicht nachgelassen hat und das ist eigentlich sehr sch\u00f6n, so depressiv und unerfreulich, die Begleitumst\u00e4nde vielleicht auch sind.<br \/>\nMeinen SUB werde ich, solange ich zu den B\u00fccherk\u00e4sten gehe und ich komme ja regelm\u00e4\u00dfig daran vorbei, nicht aufholen, dar\u00fcber habe ich auch schon <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_zwillingswelten.html\">geschrieben<\/a> und schreibe ich <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/10\/26\/jurysitzung-und-nanowrimoplane\/#comments\">immer wieder<\/a>, wei\u00df, da\u00df das eine Quadratur des Kreises ist, einen Knoten, den man nicht aufkn\u00fcpfen kann, aber es macht ja nichts, es ist ja sch\u00f6n, da\u00df soviele Leute schreiben. Ich finde das wenigstens, dann will ich auch alles oder das meiste lesen, wei\u00df, da\u00df ich das nicht kann, probiere es trotzdem, etc.<br \/>\nDar\u00fcber habe ich ja auch schon viel <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/09\/10\/leselistenleiden\/\">gebloggt<\/a> und im <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/09\/17\/in-eigener-sache\/\">Herbst 2010<\/a> kam Elisabeth von leselustfrust, die es nicht mehr bloggend gibt, deren Blog mich sehr beeindruckt und auch mein Leseverhalten gemeinsam mit den B\u00fccherk\u00e4sten gesteigert hat, mit einer <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/09\/17\/in-eigener-sache\/\">Herbstleseliste<\/a>. Ich habe aus meinem SUB im Badezimmer mir auch gleich eine erstellt und die dann x-mal umge\u00e4ndert, was vorgezogen, etc.<br \/>\nIm Herst 2010 wurden aber meine B\u00fccherregale in der Krongasse zu klein und ich hatte die Wahl was auszumustern, nicht mehr zu den Schr\u00e4nken zu gehen, die \u00dcbersicht zu verlieren oder mir ein neues zu kaufen. Ich w\u00e4hlte das <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/01\/10\/das-neue-bucherregal\/\">Letztere<\/a>, jonglierte im J\u00e4nner 2011 noch eine Weile mit sich st\u00e4ndig ver\u00e4ndernden Leselisten, bis ich im World Wide Net auf eine hundert B\u00fccher Challenge stie\u00df, mir gleich eine <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/02\/16\/hundert-bucher\/\">solche Liste<\/a> machte und meine <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/leseliste\/\">Leseliste<\/a> war geboren. Seither lese ich mehr als hundert B\u00fccher im Jahr und habe, um meinen SUB zu ordnen, inzwischen Listen bis 2017, was man nat\u00fcrlich f\u00fcr  idiotisch finden kann. F\u00fcr mich ist es aber wichtig, weil ich nichts \u00fcbersehen will und seither lese ich auch eher strikt hinunter, ziehe h\u00f6chstens Geburtstagsb\u00fccher oder Rezensionsexemplare vor und fahre f\u00fcr mich selber gut damite.<br \/>\nVon mir aus braucht aber niemand lesen, da ist die p\u00e4dagogische Ader der Psychologin und Verhaltenstherapeutin nicht sehr ausgebildet. Lesen ist sch\u00f6n und wichtig, aber ins Kino gehen, surfen, fernsehen, Fu\u00dfballspielen, etc sicher auch.<br \/>\nSo bin ich auch nicht unbedingt darauf erpicht, da\u00df die anderen <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/02\/12\/cover-fragen\/\">meine B\u00fccher<\/a> lesen, wenn sie nicht wollen, brauchen sie das nicht. Sie brauchen sie auch nicht kaufen. Ich lese aber gerne, was die anderen schreiben und ich bin, so seltsam das auch klingen mag, wirklich an sehr vielem interessiert. An allem nicht, so lese ich beispielsweise h\u00f6chstwahrscheinlich keinen Harry Potter und auch nicht <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/05\/04\/may-im-mai\/\">Karl May<\/a>.<br \/>\nDas ich aber Liebesromane, die sogenannten Groschenschundhefterln, in der meiner Schulzeit sehr gerne und auch  viel gelesen habe, habe ich jetzt zu erw\u00e4hnen fast vergessen. Falls mich die Zeitschrift &#8220;Volltext&#8221;, einmal zu meiner &#8220;Unw\u00fcrdigen Lekt\u00fcrenerfahrung&#8221; auffordern sollte, w\u00fcrde ich \u00fcber Hedwig Courths Mahler schreiben, deren Romane ich f\u00fcr ein gro\u00dfartiges zeitgeschichtliches Kolorit des Berlins der neunzehnhundertzwanziger Jahre, gepaart mit einer sehr strengen unrealistischen Moral, die sie selber immer wieder klammheimlich, aufbricht, halte.<br \/>\nSchade, da\u00df das au\u00dfer von mir noch nicht sehr bemerkt wurde. Eine Stephenie Meyer habe ich aber inzwischen im Schrank gefunden und auch Nele Neuhaus &#8220;Schneewittchen mu\u00df sterben&#8221; und freue mich auf das Lesen irgendwann in den n\u00e4chsten Jahren.<br \/>\nMarcel Proust und Joyce w\u00fcrde ich, um die Fragen der beiden jungen Germanistinnen von &#8220;writeaboutsomething&#8221; zu beantworten, aus dem Kasten ziehen und zu lesen versuchen, der &#8220;Ulysses&#8221; lag schon mal auf meinem Badezimmertischchen in Harland, dann kam die liebe Anna daher und sagte &#8220;Kann ichs haben, Mama?&#8221;, nat\u00fcrlich, denn das ist ja ein Buch, das man lesen sollte!<br \/>\n<a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/09\/16\/kaff-auch-mare-crisium\/#comments\">&#8220;Kaff Mare Crisium&#8221;<\/a> habe ich schon gefunden und es an dem Vormittag gelesen, als es den letzten <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/09\/17\/zwanzig-jahre-rund-um-die-burg\/\">&#8220;Rund um die Burg rund um die Nacht<\/a> Lesemarathon&#8221; gegeben hat. Da habe ich mich entschieden, da\u00df ich das Buch lieber nicht verstehen will, als ihm das n\u00e4chste Jahr zu widmen, bin aber ein <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/10\/05\/zur-entstehung-des-uberbuchs\/\"> Monat sp\u00e4ter<\/a> brav in die Hauptb\u00fccherei<\/a> gegangen, wo &#8220;Zettels Traum&#8221;, pr\u00e4sentiert wurde, habe mich neben Peter Henisch gesetzt, gefragt, ob er das Buch verstanden hat und ein Herr hat einen Vortrag gehalten, in dem er erkl\u00e4rte, wie man das Buch lesen oder nicht lesen soll. Ich habe daraus entnommen, da\u00df man es nur, wie ich machen kann, entweder die Leseliste f\u00fcr das n\u00e4chste Jahr vergessen und in seine Welt hineintauchen oder schauen, da\u00df man nicht zu sp\u00e4t zum Literaturmarathon kommt.  Inzwischen steht aber ein Sekund\u00e4rband zu Schmidt auf einer meiner Listen. Eine Woche lese ich aber schon mal an <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/01\/04\/pulp-head\/?preview=true\">einem<\/a> <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2013\/01\/20\/andere-wege\/?preview=true\">Buch<\/a>.<br \/>\nIch sollte meine Leseliste vielleicht auch nicht unbedingt soweit in die Zukunft ausdehnen, wei\u00df ich ja nicht, wie lange ich noch lebe oder gut sehen kann.<br \/>\nAber das Angebot ist da und der Appetit kommt, wie erw\u00e4hnt, mit dem Essen, wenn ich eine Pearl S. Buck oder Vicki Baum aus dem B\u00fccherkasten oder der Bibliothek meiner Eltern lese, schaue ich nach, was ich sonst noch habe und setze das Buch dann auf die Liste oder so, wie k\u00fcrzlich jetzt endlich doch den ersten Erz\u00e4hlband von Marica Bodrozic, den ich bisher nicht las, weil ich ja keine Erz\u00e4hlungen wollte.<br \/>\nLeselisten und B\u00fccherbloggen kann also auch Vorurteile aufl\u00f6sen und meinen Vorsatz f\u00fcr 2013 m\u00f6glichst nur zwei B\u00fccher pro Woche auf meine Listen zu setzen, habe ich letzte Woche auch eingehalten. Da kam zwar noch eine uralte DDR-Anthologie dazu, aber sonst war ich ganz &#8220;brav&#8221; und habe dieses Jahr auch schon viel gelesen. Achtzehn B\u00fccher sind es bis dato schon.<br \/>\nWow, wenn das so weitergeht k\u00f6nnte ich wirklich einmal die zweihundert B\u00fcchermarke sprengen! Aber man soll ja keine Rekorde aufstellen und es nicht wichtig, wie viel oder wenig man liest! F\u00fcr mich offenbar doch ein bi\u00dfchen und wenn ich jemanden zum Nachmachen animieren kann, will ich das auch gerne tun! <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da scheine ich durch meine Neugier ob Buzzaldrin \u00fcber den Bremer Literaturpreis bloggt, eine Diskussion \u00fcber das Lesen ausgel\u00f6st zu haben. Wie viel oder wenig soll man lesen? Gibt ein Limit oder eine Latte, bzw. ein Leistungssoll? 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