{"id":18716,"date":"2012-12-30T00:43:31","date_gmt":"2012-12-29T23:43:31","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=18716"},"modified":"2012-12-30T00:43:31","modified_gmt":"2012-12-29T23:43:31","slug":"funf-stunden-schreiben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=18716","title":{"rendered":"F\u00fcnf Stunden schreiben"},"content":{"rendered":"<p>Anni B\u00fcrkl bietet, wie man auf ihren Blog &#8220;Ein Buch schreiben lernen&#8221; sehen kann, im Mai eine Schreibwoche in Wien an, mit je f\u00fcnf Stunden schreiben mit allen Sinnen angeleitet durch Schreibimpulsen an interessanten Orten der Stadt mit erg\u00e4nzenden Freizeitprogramm. Das <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/09\/22\/zwei-jahre-in-zwei-tagen\/\">Writersstudio<\/a> hat das Urban Magic Mindwriting, Ideen schreiben an inspierierenden Pl\u00e4tzen in Wien wie, der japanische Garten, das Freud Museum oder ein Donauschiff, bzw. das  Mindwriting zum Jahreswechsel, wo man mit Morgenseiten, Wunschtagebuch etc, sich das neue Jahr erschreiben kann, w\u00e4hrend ich in der sogenannten Niemandszeit zwischen Weihnachten und Sylvester in Harland bei St. P\u00f6lten <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/12\/27\/weihnachtsferien\/\">Weihnachtsferien <\/a>mache und es mir trotz pl\u00f6tzlichen Todesfall gut gehen lasse, da das Wetter derzeit mild und fr\u00fchlingshaft und die Traisen schneefrei, mit dem Rad herumfahre, mit dem Alfred am vorigen Sonntag und am Stefanitag auf der Rudolfsh\u00f6he war und nat\u00fcrlich schreibe, beziehungsweise korrigiere.<br \/>\nZwischen Weihnachts- und anderen Filmen, die ich mir immer wieder auf You Tube angesehen habe, habe ich das <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/11\/05\/nanowrimoschreiben-2012\/\">Nanowrimo zum &#8220;Sterben sollte man zu Hause sein&#8221;<\/a> solange durchkorrigiert, bis ich mirs unbedingt ausdrucken mu\u00df, um an neue Fehler zu kommen. Der Alfred hat wieder begonnen ein Buch aus <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/11\/28\/vorschau-auf-kerstins-achterln\/\">&#8220;Kerstins Achterln&#8221;<\/a> zu machen und hat mir die neu dazugekommenenen Artikel f\u00fcr das &#8220;Literaturgefl\u00fcster-<a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/06\/09\/literaturgefluster-texte-buch\/\">Texte-Buch&#8221;<\/a> zum Korrigieren und das wird sehr viel Arbeit sein, auf meinen Laptop \u00fcberspielt.Ich habe auch ein bi\u00dfchen herumgesurft, die Blogs gelesen, die nicht Weihnachtsferien machen und bin da auf Anni B\u00fcrkls Schreibwoche gesto\u00dfen.<br \/>\nDie ist zwar erst im Mai. Aber ich krebse auch recht gern in <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/07\/26\/st-polten-im-regen\/?preview=true\">St. P\u00f6lten<\/a> mit einem Notizbuch herum. Zwar gibts jetzt nichts wirklich Neues zu schreiben oder doch vielleicht, nach dem Literaturgefl\u00fcsterbuch soll ja ein Roman kommen, der aus dreizehn Kapiteln besteht.<br \/>\nDas hei\u00dft, ich fange mit einer Geschichte an und nehme dann eine Person daraus in die n\u00e4chste und die dreizehn Personen habe ich noch nicht.<br \/>\nGrund genug, mein gro\u00dfes gelbes Notizbuch einzupacken, wo ich schon die Ideen f\u00fcr &#8220;Kerstins Achterln&#8221; eingefangen habe und damit mit dem Rad nach St. P\u00f6lten zu fahren. Zu Weihnachten bekomme ich von der Schwiegermutter immer ein Geschenkkuvert mit hundert Euro. Keinen Buchgutschein, was die Sache leichter machte, sondern Geld und das gebe ich <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/04\/26\/leben-ohne-geld\/\">nicht aus<\/a> und w\u00e4re auch nicht wirklich sinnvoll zum Thalia zu stapfen und mir da f\u00fcnf B\u00fccher zu je zwanzig Euro auszusuchen, wenn sich sowieso schon soviel auf der <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/leseliste\/\">Leseliste<\/a> findet.<br \/>\nZum Thalia l\u00e4\u00dfts sich aber auf jeden Fall fahren, vielleicht gibts dort eine Abverkaufkiste mit ein Euro-B\u00fcchern, dann w\u00fcrde ich zuschlagen, habe ich doch die &#8220;Dusl&#8221;, die ich zu Weihnachten bekommen habe, auf die 2012 Liste gesetzt und den &#8220;Sullivan&#8221; auf die von 2013, jetzt siehts aber so aus, da\u00df ich mit der &#8220;Dusl&#8221; schon fr\u00fcher fertig werde und was mache ich dann? Eigentlich will ich nicht ins Jahr voraus bloggen, obwohl ich nicht abergl\u00e4ubisch bin.<br \/>\nZum Friseur sollte ich auch gehen, das ist sich in Wien nicht ausgegangen. Also hatte ich schon das Programm. Eine Stunde nach St. P\u00f6lten und zur\u00fcck mit dem Rad fahren, eine Stunde dort beim Friseur, bzw beim Mc Donald verbringen. Eine Stunde beim Thalia, eine Stunde spazierengehen, dazwischen brav Notizen machen und mit allen Sinnen alles beobachten, was sich entdecken l\u00e4\u00dft. Vielleicht finden meine dreizehn Personen zu mir und dann nach Hause fahren und nach dem Mittaqgsschlaf die &#8220;F\u00fcnf Stunden&#8221; bloggen.<br \/>\nBeim Friseur mu\u00dfte ich ein bi\u00dfchen warten und konnte dabei das MFG-Gratismagazin lesen, in dem es um die jungen innovativen St. P\u00f6ltnerinnen ging, die in den Seitengassen ihre kleine Gesch\u00e4ften aufmachen. Da gibt es ein alternatives Buchgesch\u00e4ft, zwei Sozialarbeiterinnen f\u00fchren einen Bioladen, eine Kombination, die ich interessant finde und ein Cup Cake Gesch\u00e4ft gibt es auch.<br \/>\nIch ging aber zum Thalia und sah mich bei den B\u00fcchern um, bevor ich mich mit meinen gelben Buch auf die breite Sitzbank setzte, um die ersten Notizen zu machen.<br \/>\nEine Frau kam mit ihrer Tochter, die energisch verk\u00fcndete, da\u00df sie sich, um ihre Gutscheine keine Schulb\u00fccher einl\u00f6sen w\u00fcrde und als ich an den Regalen entlangmarschierte, habe ich sehr viel Bekanntes gefunden. Zehn bis f\u00fcnfzehn B\u00fccher habe ich davon, glaube ich,  schon gelesen und auf meinen Blog besprochen. Die <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/12\/28\/stalins-kuhe\/\">Sofi Oksanen<\/a> lag auf,  Cornelia Travniceks &#8220;Chucks&#8221;, aber auch Chick Lits, Horrorgeschichten und Kriminalromane, eine Abverkaufskiste gab es nicht.<br \/>\nDa k\u00f6nnte ich noch nach Wilhelmsburg fahren, um an einen anderen Ort literarische Notizen sammeln und dabei schauen, ob die Feuerwehrskiste des Papiergesch\u00e4ftes, zu der ich gerne schaue, etwas hat.<br \/>\nBeim Mc Donald gabs wieder einen Cheeseburger TS, kleine Pommes Frites und einen Cafe Latte, was ich meistens nehme, wenn ich ausw\u00e4rts esse und dann eine Stunde, um die Stadt spaziert, am neuen Bahnhof bin ich auch gesessen und ein zwei Ideen, die sich vielleicht verwenden lassen, stehen jetzt im gelben Buch. Aber vor Mai komme ich wahrscheinlich nicht dazu an den &#8220;Dreizehn Kapiteln&#8221; zu arbeiten, da lassen sich dann sicher noch einige Recherchetage mit allen Sinnen in Wien einschieben und die Idee beim n\u00e4chsten Nanowrimo bzw. im Dezember einen Adventkalender zu schreiben, vierundzwanzig kleine Geschichten mit dem Titel die &#8220;Weihnachtsfrau&#8221;, die sich dann vielleicht als E-Book verschicken lassen, gibt es auch.<br \/>\nDenn das E-Book schreiben bzw. das Selfpulishing ist ja jetzt der letzte Hit und das Literaturcafe berichtet immer flei\u00dfig von den neuen Sternen, die es da gibt und den vielen B\u00fcchern, die auf diese Art und Weise entstehen.<br \/>\nDas nennt sich jetzt Genreliteratur und besteht aus Horrorgeschichten, Chick Lits und Krimis, was die Leute gerne lesen und so gibt es jede Woche einen neuen Star, der seine B\u00fccher \u00fcber Amazon selbst verkauft und auf erster Stelle des Buchrankinks steht.<br \/>\nIm Sommer wurde da ja Martina Gercke mit ihren &#8220;Holunderk\u00fcsschen&#8221; gro\u00df gefeiert, so da\u00df sie gleich darauf das &#8220;Champagnerk\u00fc\u00dfchen&#8221; schrieb und schon am dritten Buch arbeitete, als die Amazonleser soange \u00c4hnlichkeiten mit Sophie Kinsella und Ildiko von K\u00fcrthy bemerkten, bis sich die Justiziare der betroffenen Verlage einschalteten und etwa vierzig gleichlautende Textstellen ver\u00f6ffentlichten.<br \/>\nMartina Gercke hat sich dann geoutet, da\u00df sie beim Konzipieren ihrer Handlung, diese Fremdstellen verwendet und zu Entfernen vergessen hat.Jetzt ist das Video wieder entfernt, also haben sich die Rechtsanw\u00e4lte doch noch nicht geeinigt und im Literaturcafe kann man von einer Nika Lubitsch lesen, der mit ihrem Thriller &#8220;Der siebente Tag&#8221; ebenfalls ein gro\u00dfer Verkaufserfolg gelang. Einen Horrorautor, der \u00fcber seine Verkaufskurven berichtet, gibt es auch. Der erz\u00e4hlt auch von den Grabenk\u00e4mpfen der Selbstpublischer, um die ersten Rankingpl\u00e4tze. Angeblich schreiben sie sich ihre Rezensionen selber und bem\u00e4ngeln die B\u00fccher der anderen und ich wundere mich, da\u00df das Selbstgemachte pl\u00f6tzlich ein so gro\u00dfer Erfolg ist.<br \/>\nDa\u00df das jetzt alle machen, die gern schreiben ist klar, man h\u00f6rt aber doch, da\u00df die Leute immer weniger lesen. Die Verlage st\u00f6hnen dar\u00fcber, bei den E-Books scheint das anders zu sein, da scheinen sich die Leute auf die 0.99 oder 2.99 B\u00fccher, die ja wirklich viel billiger als das Hardcover sind, zu st\u00fcrzen und jedes Selbstgemachte sofort begeistert zu verschlingen, obwohl man ja noch vor kurzem h\u00f6rte, da\u00df das Selbermachen die gr\u00f6\u00dfte Tods\u00fcnde ist, weil man da nie mehr einen Verlag findet.<br \/>\nJetzt scheinen die Autoren darauf zu pfeifen, bzw. wenn die E-Books sich gut verkaufen, melden sich die Verlage und auch Verlagsautoren, wie etwa Cornelia Travniceks k\u00fcnden auf ihren Seiten an, da\u00df sie ihre vergriffenenen Werke, f\u00fcr die sie die Rechte haben, selbst verlegen werden.<br \/>\nNun ja so \u00e4ndern sich die <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/07\/30\/kehrtwende\/\">Zeiten<\/a>, ich bin was diese Erfolgszahlen betrifft ein bi\u00dfchen skeptisch, es st\u00f6rt mich auch, da\u00df nur der Platz eins am Ranking z\u00e4hlt, da\u00df es offenbar nur auf das Verkaufen geht und denke, da\u00df ich bei den f\u00fcnfzig selbstgedruckten B\u00fcchern bleiben werde. F\u00fcr meine deutschen Leser kann ich sie gerne als E-Book versenden, weil das Porto nach Deutschland zu teuer w\u00e4re, aber sonst glaube ich nicht, da\u00df ich bei Amazon viel verkaufe, wenn ich an meine <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/12\/25\/besucherfrequenz\/\">Kommentierfrequenz<\/a> bzw. an die Reaktionen auf meine B\u00fccher denke.<br \/>\nIch schreibe auch keine Krimis, keine Horrorgeschichten und keine Chick Lits, sondern realistische Autofiction oder wie man das nennen will, freue mich nat\u00fcrlich, da\u00df es pl\u00f6tzlich keine Schande mehr ist, wenn man seine B\u00fccher selber macht und \u00fcberlege, wie ich meine bekannter machen kann. Das sollte ja mit dem Literaturgefl\u00fcster gelingen, obwohl ich da ja manchmal zu verschwinden scheine, aber noch ehe die &#8220;Kommentierfrequenz&#8221; ver\u00f6ffentlicht wurde, sind ja ein paar aufmunternde Kommetare gekommen. Maria B\u00f6hmberger hat meinen Artikel \u00fcber <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/12\/19\/bruno-seiser-in-memoriam\/\">Bruno Seiser <\/a>bemerkt und sich per Mail gemeldet und <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/leseliste\/#comments\">Jan Drees<\/a> hat meine Leseliste auch empfohlen.<br \/>\nAlso weiterschreiben, weiterbloggen, weitersurfen und \u00fcber Feedback und Anerkennung freue ich mich nat\u00fcrlich nach wie vor sehr. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anni B\u00fcrkl bietet, wie man auf ihren Blog &#8220;Ein Buch schreiben lernen&#8221; sehen kann, im Mai eine Schreibwoche in Wien an, mit je f\u00fcnf Stunden schreiben mit allen Sinnen angeleitet durch Schreibimpulsen an interessanten Orten der Stadt mit erg\u00e4nzenden Freizeitprogramm. &hellip; <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=18716\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[41],"tags":[],"class_list":["post-18716","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18716","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=18716"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/18716\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=18716"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=18716"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=18716"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}