{"id":17483,"date":"2012-11-05T00:00:21","date_gmt":"2012-11-04T23:00:21","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=17483"},"modified":"2012-11-05T00:00:21","modified_gmt":"2012-11-04T23:00:21","slug":"nanowrimoschreiben-2012","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=17483","title":{"rendered":"Nanowrimoschreiben 2012"},"content":{"rendered":"<p>Jetzt habe ich mich doch entschlo\u00dfen beim <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/10\/26\/jurysitzung-und-nanowrimoplane\/\">Nanowrimo<\/a> mitzumachen, das wollte ich schon seit 2008, als ich durch das Writersstudio darauf aufmerksam  wurde. 2009 ist die <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_heimsuchung.html\">&#8220;Heimsuchung&#8221; <\/a>daraus entstanden und es war ein interessantes Experiment, durch das ich das gleich in den Computer schreiben und auch mit den Wort- und Zeichenzahlen umgehen lernte.<br \/>\nNanwowrimo ist eine Idee aus Amerika, das den Geniekult und den Musenku\u00df, der bei uns immer noch ein wenig vorherrscht, nicht kennt und man das kreative Schreiben in der Schule lernt, die 1999 von Chris Baty ins Leben gerufen wurde.<br \/>\nInzwischen nehmen, wie man auf dem Button rechts ersehen kann, dreihunderttausend Leute weltweit teil und haben Spa\u00df, im November, einen Roman mit f\u00fcnfzigtausend Worten zu schreiben und weil das Ganze eine Ermutiguns\u00fcbung ist, soll man den inneren Zensor drau\u00dfenlassen, m\u00f6glichst ohne Plot hineingehen und schreiben, schreiben, auch wenn es zwischendurch, wie man im <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/09\/22\/zwei-jahre-in-zwei-tagen\/\">Writersstudio<\/a> lernt &#8220;Mir f\u00e4llt nichts ein&#8221; sein kann.<br \/>\nKorrigiert wird sp\u00e4ter und ver\u00f6ffentlichten kann man inzwischen bei <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/07\/30\/kehrtwende\/\">Amazon als E-Book<\/a> oder als Book on Demand, auch das hat sich inzwischen ge\u00e4ndert. 2009 hat, glaube ich, Sarah Wipauer, die heuer mitmachen d\u00fcrfte, falls sie sich nicht stattdessen f\u00fcr die Viennale entschied, Cornelia Travnicek gefragt, ob sie das ebenfalls macht?<br \/>\n&#8220;Nein, denn ich bin f\u00fcr Qualit\u00e4t!&#8221;, hat sie geantwor.tet Aber die kann ja in den f\u00fcnfzigtausend Worten  enthalten sein und nat\u00fcrlich entsteht kein Roman in einem Monat, aber vielleicht eine Ideensammlung, ein Rohentwurf etc.<br \/>\nSo gesehen habe ich 2010 auch an der <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_absturzgefahr.html\">&#8220;Absturzgefahr&#8221;<\/a> korrigiert und 2011 an der <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_bank.html\">&#8220;Frau auf der Bank&#8221;<\/a>, die ich ja am <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/10\/30\/bedenkliche-beziehung\/\">Montag in der Alten Schmiede<\/a> vorstellte.<br \/>\nDa\u00df ich wieder  mitmachen will, war klar, aber ich mu\u00df im Oktober mit dem Work in progress so weit fertig sein, da\u00df ich im November was Neues anfangen kann. Nach meinen Krisen im Fr\u00fchling, die, glaube ich, weniger mein Schreiben betrafen, denn das ist so, wie ich es kann, sondern eher die mangelnde Reaktion darauf. Da plage ich mich wieder, bringe was zusammen und im g\u00fcnstigstens Fall kommt jemand daher und sagt, &#8220;Schon wieder nichts!&#8221; oder &#8220;Warum immer nur \u00fcber alte Leute schreiben,  k\u00fcrzer und verst\u00e4ndlicher sollte es schon sein!&#8221; oder es passiert, wie  meistens \u00fcberhaupt nichts.<br \/>\nAn das versuche ich mich zu gew\u00f6hnen und weil ich mit <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/07\/19\/korrigierbericht-2\/\">&#8220;Kerstins Achterl&#8221;<\/a> am Mittwoch fertig wurde, danach die Fenster putze, was zu meinen Schreibanfangritualen geh\u00f6rt und mit dem tollen Titel &#8220;Zum Sterben sollte man alleine sein&#8221;  schon eine Idee hatte, habe ich mich am Freitag mit dem Alfred angemeldet und  gleich zum Schreiben anfgefangen.<br \/>\nAm Freitag eine, am Samstag zwei Szenen und am Sonntag dann schon drei, so da\u00df ich, als es am Ersten losing, 12.716 Worte hochgeladen habe, auch wenn man nicht vorschreiben sollte. Aber der November ist f\u00fcr mich, das habe ich schon geschrieben, ein ung\u00fcnstiger Monat. Zwar beginnt es diesmal mit einem langen Schreibwochenende, aber dann kommt das literarische Geburtstagsfest, die Literatur im Herbst, die Buch-Wien etc, wo ich unterbrechen werde und da ich schon seit neununddrei\u00dfig Jahren mit literarischen Anspruch schreibe, an die drei\u00dfig selbstgemachte B\u00fccher und auch ein paar andere habe, wei\u00df ich, da\u00df ich f\u00fcnfzigtausend Worte in einen Monat schreiben kann. Brauche ich f\u00fcr die Rohentw\u00fcrfe ja meistens nur sechs Wochen und nicht, wie geplant, ein Jahr, was ich immer sehr bedauere.<br \/>\nIch sollte l\u00e4nger schreiben \u00fcben, was ich vielleicht nicht kann, weil ich schon sehr viele Themen angerissen habe, deshalb wieder die alte Frau, die diesmal durch einen alten Mann in einer Luxusseniorenresidenz erg\u00e4nzt wird, denn das war die Ausgangsidee, weil ich im Radio ein Interview dar\u00fcber h\u00f6rte.<br \/>\nBevor ich mit dem Schreiben angefangen habe, habe ich im Netz ein bi\u00dfchen \u00fcber Antiaging recherchiert und die Idee mit der slowakischen Pflegehelferin hatte ich schon. Beim <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/10\/14\/von-der-buchmesse\/\">Buchmessensurfing<\/a> ist die Idee, ihr ein Kind zu geben, das von einer Vergewaltigung in einer anderen Seniorenresidenz stammt und dann noch eine \u00fcberforderte Schwester dazugekommen, die manchmal in die Disco fl\u00fcchtet, so da\u00df Lea Wei\u00dfensteiner nicht nur Kasimir Konstantin, wie der Held jetzt hei\u00dfen wird, kennenlernen, sondern den beiden Frauen vielleicht ein bi\u00dfchen unter die Arme greifen wird, w\u00e4hrend sich Valentina am Karlsplatz mit einen Gymnasiasten aus Bratislava befreundet und Mirka vielleicht Besuch vom Enkel ihres Kindesvater bekommt. Die Lea ist jetzt 95, der Kasimir 82 und nicht 105 und 112, wie ich es im ersten Entwurf plante.<br \/>\nEs k\u00f6nnte, war eine Idee, auch eine Materialsammlung werden, da bin ich inzwischen schon konkreter, aber, da\u00df ich nachher weiterschreiben oder gleich korrigieren werde, wei\u00df ich jetzt auch.<br \/>\nVielleicht wirds was Neues, was nat\u00fcrlich immer Eva Jancak bleiben wird. Aber da stehe ich jetzt an dem Punkt, da\u00df meine Hemmungen durch das kontinierliche Bloggen tats\u00e4chlich weniger werden und ich wei\u00df auch genauer, was ich kann und was nicht und da l\u00e4\u00dft es sich weitermachen. Mich nicht gleich an die Wand zu schreiben versuchen, tiefer, dichter, etc werden und da bin ich schon bei der zweiten Regel, die ich wahrscheinlich brechen werde, denn ich habe schon 2009 zwischendurch korrigiert und was weggestrichen. Durchlesen mu\u00df ich mir das Ganze auch immer, um nicht irgendwohin zu kommen und am Ende f\u00fcnfzigtausend wirre Worte  zu haben.<br \/>\nDann hatte ich ein verl\u00e4ngertes Wochenende, wo sich an der Handlung feilen lie\u00df. Der Gedanke, da\u00df ich das nicht kann und nicht recht weiter wei\u00df, war nat\u00fcrlich auch schon da. Die siebente Szene habe ich am Morgen des Ersten geschrieben, da wird Kasimir von Lore Lechner angerufen, die ihm von ihrem neugierigen Enkel erz\u00e4hlt und Lea, die eine Biographie \u00fcber sich oder \u00fcber die Seniorenresidenz schreiben will, soll er im hauseigenen Cafe Servus auch noch kennenlerne und ich habe auch herausbekommen, da\u00df von den mir bekannten Bloggern heuer auch Klaudia Zotzmann und Anni B\u00fcrkl mitmachen werden. Jaqueline Vellguth Schreibwerkstatt ist mit ihrer Frequenzy-Statistik sowieso sehr hilfreich, obwohl ihre  Blogparade diesmal aus Zeit- und Anmeldungsgr\u00fcnden nichts f\u00fcr mich ist.<br \/>\nUnd die Feststellung, da\u00df der Nanowrimo, wie eine bipolare Depression einschl\u00e4gt, l\u00e4\u00dft sich nur  wiederholen.<br \/>\nAm Tag eins mit zw\u00f6lftausend Worten eingestiegen und bis neunzehntausend hochgeschrieben, am Tag  zwei kam dann die erste Korrektur und ein Verringern der vierundzwanzig auf dreiundzwanzigtausend Worte.<br \/>\nAm Tag drei gings dann wieder flott dahin, um am Nachmittag des vierten Tages bei 37.095 Worten, sechsundzwanzig Szenen und fast am Ende zu sein, denn eigentlich ist alles schon gesagt.<br \/>\nTina hat Johannes vom Gym an der Stubenbastei abgeholt und ihre &#8220;Oma&#8221; gefragt, ob sie auf den Kleinen schaut, wenn sie mit ihm im Flex ist? Edy Lechner Junior hat einen Tag an seiner Diplomarbeit schreibend im Cafe Servus verbracht und K und K Lea Wei\u00dfensteiner den Auftrag eine Biografie \u00fcber sie zu schreiben gegeben. Da\u00df sich die Mirka in den Edy verliebt und umgekehrt wird vorausgesetzt.<br \/>\nZwei, vielleicht auch noch drei oder vier Szenen l\u00e4\u00dft sich das, denke ich jetzt, noch dahinschleppen, dann ist der sechste, siebente oder achte November, ich habe h\u00f6chstwahrscheinlich keine f\u00fcnfzigtausend Worte und war wieder einmal viel viel zu schnell oder ich versuche eine zweite oder dritte Handlungskurve hineinzubekommen, dichter zu werden, zu Ver\u00e4nderungen zu kommen, da ich ja noch sechsundzwanzig Tage Zeit habe, den Text zu einem Roman werden zu lassen und das Ganze auf diese Art und Weise, als ganz besonderes Schreibseminar betrachten k\u00f6nnte, wo ich egal, wie erst am letzten Tag um 23.59 fertig bin, also  x-mal durchgehen, einen unlogischen Handlungsstrang haben, Geschichten und Szenen einf\u00fcgen, ect, endkorrigiert wird dann erst sp\u00e4ter und da darf es dann auch wieder k\u00fcrzer sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jetzt habe ich mich doch entschlo\u00dfen beim Nanowrimo mitzumachen, das wollte ich schon seit 2008, als ich durch das Writersstudio darauf aufmerksam wurde. 2009 ist die &#8220;Heimsuchung&#8221; daraus entstanden und es war ein interessantes Experiment, durch das ich das gleich &hellip; <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=17483\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[41],"tags":[],"class_list":["post-17483","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17483","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=17483"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17483\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=17483"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=17483"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=17483"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}