{"id":17218,"date":"2012-10-17T00:00:46","date_gmt":"2012-10-16T22:00:46","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=17218"},"modified":"2012-10-17T00:00:46","modified_gmt":"2012-10-16T22:00:46","slug":"arthur-schnitzer-und-sigmund-freud","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=17218","title":{"rendered":"Arthur Schnitzer und Sigmund Freud"},"content":{"rendered":"<p>Ich bekomme ja die Einladungen zu den Veranstaltungen des Sigmund Freud Museums und gehe auch gelegentlich hin, einmal bin ich nach einer <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2008\/09\/26\/werkstatt-jour-fixe-und-freud-ausstellung\/\">anderen Veranstaltung, eine Weile im Foyer<\/a> gesessen und habe mir die alten Freud Filme mit dem Sigmund und der Anna in der Sommerfrische etc angesehen, der <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/06\/16\/sigmund-freud-statt-aris-fioretes\/\">Kernberg<\/a> war einmal da und einmal gab es einen Vortrag \u00fcber Anna Freuds Kindergarten, wo ich nicht wei\u00df, ob ich dar\u00fcber gebloggt habe, ich blogge ja eher \u00fcber die literarischen Veranstaltungen und beim Sigmund Freud Museum, bin ich ja wieder an der Grenze, habe ich ja Psychologie studiert und bin w\u00e4hrend meines Studiums mit und ohne Hansi Berger gelegentlich zu den psychoanalytischen Montagen oder Samstagen gegangen, von den Hut und dem Stock, die damals noch sehr einladend im Vorzimmer hingen, habe ich ja im <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_schokolade.html\">&#8220;Wiener Stadtroman&#8221;<\/a> geschrieben und jetzt habe ich mich wieder zu einer Veranstaltung, einem besonderen Schmankerl angemeldet, sonst h\u00e4tte ich ja wieder in den <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/10\/10\/schule-der-intellektuellen-selbstverteidigung\/\">Augartenradius<\/a>, in die Gesellschaft f\u00fcr Literatur zu Ilse Kilics Filmen oder ins Literaturhaus zu einer Veranstaltung \u00fcber das Urheberrecht gehen k\u00f6nnen.<br \/>\nEin Dr. Belletini, ein Italiener und Schnitzler Spezialist hat aber eine szenische Lesung &#8220;In geziemender Sch\u00fcchternheit: Arthur Schnitzler und Sigmund Freud&#8221;, anl\u00e4\u00dflich des 150. Schnitzler Geburtstag zusammengestellt und das ist sehr interessant, gibt es ja ziemliche \u00c4hnlichkeiten zwischen dem 1982-1931 und dem 1856-1939 Lebenden und das hat ja schon Freud in seinen sogenannten &#8220;Doppelg\u00e4ngerbriefen&#8221; so festgestellt, wo von &#8220;Entwicklungen und Schwankungen zwischen Bewunderung und Neid, Ber\u00fchrungs\u00e4ngsten und Ann\u00e4herungsversuchen&#8221; die Rede ist und als ich das erste Mal bei einer Veranstaltung in der Gesellschaft der \u00c4rzte war, war ich von der Atmosph\u00e4re dort sehr beeindruckt, die ja so dicht ist, da\u00df man glaubt, der Sigmund und Arthur w\u00fcrden da jetzt um die Ecke biegen und sich begr\u00fc\u00dfen.<br \/>\nVon Arthur Schnitzler war ich, obwohl ich ja nicht unbedingt eine Theatergeherin bin, in meiner Studienzeit auch sehr beeindruckt, vom &#8220;S\u00fc\u00dfen M\u00e4del&#8221;,  der &#8220;Liebelei&#8221; im Film mit Romy Schneider, vom &#8220;Reigen&#8221; nat\u00fcrlich und besonders vom &#8220;Professor Bernhardi&#8221;, den ich, glaube ich, dreimal gesehen habe, einmal in M\u00fcnchen, einmal im Burgtheater und dann noch die Lesetheaterveranstaltung im Amtshaus des zweiten Bezirkes und als ich voriges Jahr zu meiner <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/10\/18\/solo-lesung\/\">komischen Lesung ins Cafe Amadeus<\/a> gegangen bin, hat vorher offenbar im Schrank ein Antiquar seine unverk\u00e4uflichen B\u00fccher hineingestellt und ich habe mir ein im S. Fischer Verlag, 1910, erschienenes Exemplar von &#8220;Der junge Medardus&#8221; herausgezogen.<br \/>\nSchnitzler und Freud, die beide Medizin studiert haben und der eine dann die Psychoanalyse und der zweite das weite Land der Seele entdeckte, das fasziniert offenbar auch heute noch die jungen Wissenschaftler und so hat der Italiener Lorenzo Bellini eine szenische Lesung aus Texten von Freud und Stifter zusammengestellt, die Mijou Kovacs und Michael Smulik vorgetragen haben.<br \/>\nVorher gab es eine Diashow von den jungen bis zu den alten Doppelg\u00e4ngern und Lorenzo Bellini hat auch  einen Einleitungsvortrag gehalten. Dann gab es Briefe, Traumsequenzen, Announcen, Tagebucheintragungen ect.<br \/>\n&#8220;Lese die Vorlesungen von Freud und tr\u00e4ume seither wieder mehr und praeciser&#8221;, hat Arthur Schnitzler so am 23. 4. 1922 in sein Tagebuch geschrieben.<br \/>\nDann gab es noch ein Buffet, Wein, Wasser und kleine Pizzast\u00fcckchen, die irgendeine Dame oder ein Herr gespendet hatten und Schnitzlers Enkeltochter ist mit ihrem Mann auch im PUblikum, von dem ich niemanden gekannt habe, gesessen, die literarischen Stammbesucher habe ich nicht gesehen und auch keine Fachkollegen, aber einige junge Leute, die eifrig von ihrem Studium und ihrem Baby erz\u00e4hlten &#8220;Sch\u00f6n wie die Mutter, intelligent wie der Vater!&#8221;, hat ein \u00e4lterer Herr gemalltalkt und ich habe  mir gedacht, &#8220;Sind wir noch immer nicht viel weitergekommen?, aber wenn er es umgekehrt zitiert h\u00e4tte, w\u00e4re mir wahrscheinlich, das Zitat aus der <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/05\/26\/die-tante-jolesch\/\">Tante Jolesch<\/a> eingefallen, die ja irgendwie auch zu diesem Thema passt und das gestrige <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/10\/16\/grundbuch-jean-amery\/\">Grundbuch der Alten Schmiede<\/a>, das  heute im Stifterhaus in Linz vorgestellt wurde, nat\u00fcrlich auch. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich bekomme ja die Einladungen zu den Veranstaltungen des Sigmund Freud Museums und gehe auch gelegentlich hin, einmal bin ich nach einer anderen Veranstaltung, eine Weile im Foyer gesessen und habe mir die alten Freud Filme mit dem Sigmund und &hellip; <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=17218\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[41],"tags":[],"class_list":["post-17218","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17218","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=17218"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/17218\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=17218"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=17218"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=17218"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}