{"id":16982,"date":"2012-10-19T00:00:06","date_gmt":"2012-10-18T22:00:06","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=16982"},"modified":"2012-10-19T00:00:06","modified_gmt":"2012-10-18T22:00:06","slug":"mein-italien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=16982","title":{"rendered":"Mein Italien"},"content":{"rendered":"<p>Mit Klaus Wagenbach, dem 1930 geborenen Verleger des Wagenbachverlags, kreuz und quer durch Italien. Alfred macht es m\u00f6glich, hat er mir ja in <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/03\/18\/zuruck-aus-leipzig\/\">Leipzig<\/a> das Wagenbach Taschenbuch 559, aufgeteilt in acht Abschnitten und erl\u00e4uert durch den Herausgeber, gekauft und jetzt, kann ich mich, die ich ja keine Kurzgeschichten und Textausschnitte mag, in Italiens Literatur durchrobben.<br \/>\nVielleicht ist das aber gar nicht so schlecht, bin ich ja mit Alfred bis 2004 oder 2005 lang jedes Jahr hin gefahren und hatte da auch manchmal Wagenbachb\u00fccher im Gep\u00e4ck und  ebenfalls 2005 oder war es 2006 bzw 2007 bin ich einmal in die Hauptb\u00fccherei gegangen und da das erste Mal auf die B\u00fccherlandungseineurokiste gesto\u00dfen und da lagen lauter Wagenbach Italienb\u00fccher drinnen, denn Klaus Wagenbach, den, ich, glaube ich beim letzten <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/11\/27\/erich-fried-preis-an-thomas-stangl\/\">Fried Preis<\/a>  und auch schon <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/03\/22\/leipzig-liest\/\">Leipzig<\/a> traf, als er einen Preis bekommen hat, ist ja ein Italienkenner und Spezialist dieser Literatur, gibt vorzugsweise die linken Italiener heraus und ich mu\u00df zu meiner Schande gestehen, au\u00dfer <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/06\/02\/erica-und-ihre-geschwister\/\">&#8220;Erica und ihre Geschwister&#8221;<\/a> von dem, was ich mir in der Buchlandung kaufte, noch nichts gelesen zu haben, es gibt ja soviel Konkurrenz.<br \/>\nDie &#8220;Zwiebel&#8221;, das j\u00e4hrliche Verlagsprogramm, in dem man ebenfalls Leseproben finden kann, hole ich mir nat\u00fcrlich und jetzt zu Zeiten der Frankfurterbuchmesse, wo Neuseeland Gastland ist, ein Streifzug durch die kritische Literatur bella Italias, beim Aufschlagen des Buches bin ich, wie ich wieder gestehen mu\u00df,  zusammengezuckt, denn dreihundertsiebenundsiebzig Seiten Kleindruck, wie lange brauche ich dazu und wie schaffe ich das zu bloggen, ohne etwas zu vergessen?<br \/>\nDie L\u00f6sung ist ettappenweise, also beginne ich mit der &#8220;Ortsbesichtigung&#8221;, wo der 1910 in Pescara geborene und 1972 in Rom gestorbene Ennio Flaiano uns \u00fcber die &#8220;Gr\u00f6\u00dften Fehler der Italiener&#8221; erz\u00e4hlt. Und Umberto Eco macht gleich weiter mit &#8220;Welche Schande, wir haben keine Feinde&#8221;, wobei das eine Frage ist, die ihn in New York ein pakistanischer Taxifahrer stellt und Andrea Camilleri, von dem ich inzwischen <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/05\/13\/jagdsaison\/\">einiges<\/a> bei einem anderen Verlag Erschienenes <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/04\/09\/der-zweite-kuss-des-judas\/\">gelesen<\/a> habe, macht ich \u00fcber den &#8220;Bei den Tempeln vergessenen Engl\u00e4nder&#8221; lustig, da verkleidet sich ein schlaues B\u00fcrschchen als Engl\u00e4nder und versucht die Bauern zu foppen, die kommen aber darauf und verpr\u00fcgeln dann irrt\u00fcmlicherweise einen echten Engl\u00e4nder, der das dann f\u00fcr die italienischen Gebr\u00e4uche h\u00e4lt und &#8220;Seltsames um den Turm von Pisa&#8221; von Gianni Rodari ist \u00fcberhaupt sehr lustig, da kommen die Marsmenschen und wollen den schiefen Turm entf\u00fchren, was aber durch den Andenkenverk\u00e4ufer Carletto Palladino verhindert wird. Tiziano Scarpa erz\u00e4hlt etwas \u00fcber &#8220;Venedig&#8221;, das ist auch sehr interessant, weil ich ja gerade <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/10\/08\/wie-durch-dunkles-glas\/\">Donna Leon<\/a> gelesen habe, dann kommen Carlo Fruttero und Franco Lucentini und der 1927 geborene Luigo Malerba, der uns mit seinem &#8220;Aufgezehrten Panorama&#8221; Roms unterh\u00e4lt, das von den vielen Touristen kommt, bevor mit &#8220;Quer durch&#8221; in das &#8220;Lombardische Land&#8221; zum &#8220;Po&#8221; und mit Anna Maria Ortese, der bis jetzt ersten Frau, zu den &#8220;Wei\u00dfen Gesichtern in Mailand&#8221; geht, da berichtet sie, wie sich die Stadt jeden Sommer leert, die aus der Bel Etage ziehen in die Sommerfrische, w\u00e4hrend die Hausmeisterkinder mit wei\u00dfen Gesichter, weiter die Treppen kehren m\u00fc\u00dfen und der kleine Sohn des distinguierten Beamten in der Eisdiele, den Vater wenigstens um einen Sonntagsausflug bittet und Gianne Celati erz\u00e4hlt \u00fcberhaupt in &#8220;Eines Abends vor dem Ende der Welt&#8221; von einer Frau, die davon h\u00f6rte, da\u00df die Kohlens\u00e4ure aus den St\u00e4dten sich in der Atmosph\u00e4re aufstauen w\u00fcrde, so flieht sie mit einer Freundin nach Norwegen, als die sich aber dort verheiratet, wechselt sie den Job, freundet sich mit einem Mineralwasserliferanten an, als sie aber von ihm verlassen und von den anderen verspottet wird, verklebt sie sich den Mund und h\u00fcllt sich in Nylon, so da\u00df sie nach dem Knall noch im Spital verstirbt.<br \/>\nFerderico Fellini berichtete von seinem &#8220;Rimini&#8221;, das sich seit dem Krieg in eine einzige Flanaierzeile mit unz\u00e4hligen Restaurants, Bars und Hotels verwandelt hat und Giorgio Manganelli f\u00fchrte und in &#8220;Die Uffizien&#8221; von Florent und hatte \u00fcber beinahe jedes Bild etwas zu sagen, w\u00e4hrend Luigi Malerbo, von dem ich inzwischen &#8220;Die Schlange&#8221; im Wortschatz gefunden und noch ein anderes ungelesenes Buch in den Regalen stehen haben, belehrt uns \u00fcber Korruption, die Toleranz, die Denkm\u00e4ler und noch \u00fcber einiges anderes das es im sch\u00f6nen Rom zu finden gibt, w\u00e4hrend  uns der 1921 in Sizilien geborene Leonardo Sciascia im &#8220;Weinfarbenen Meer&#8221;, eine Reise von Rom nach Sizilien miterleben l\u00e4\u00dft, die ein Ingenieur in einem Abteil gemeinsam mit einem Lehrerehepaar, dessen S\u00f6hne Lulu und Nene und einem jungen M\u00e4dchen, das einem Gel\u00fcbde wegen noch ein Monat lang ein schwarzes Kleid tragen mu\u00df, macht.<br \/>\nBei den &#8220;Sitten und Gebr\u00e4uchen&#8221; lesen wir zum Teil sehr schrullige Sachen. So lassen sich bei Primo Levi zum Beispiel die Leute Werbeschriften auf die Stirn gravieren, damit sie mit dem damit verdienten Geld ihren Ehestand finanzieren k\u00f6nnten, weil das alle wollen,  kommt es aber zur Inflation und als Laura nach drei Jahren schwanger wird, kommt das Kind schon mit einer solchen Schrift zur Welt.<br \/>\nUmberto Eco schildert &#8220;Eine TV-Show im Spiegel des Landes&#8221; und Gianni Rodari erz\u00e4hlt im &#8220;Am Strand von Ostia&#8221;, von einem Herrn, der Unmut erregt, weil er sich mit seinem Sonnenschirm aus Platzmangel ein St\u00fcckchen h\u00f6her in die Luft begibt. Und Luciano de Crescenzo l\u00e4\u00dft in &#8220;Geschichte einer Verwarnung&#8221;, einen Taxichauffeur die Frage stellen, ob der Fahrgast die Strafe f\u00fcr eine Verkehrs\u00fcbertretung zu bezahlen hat, w\u00e4hrend Guiseppe Marotta die italienischen Gebr\u00e4uche schlicht und einfach an Hand der &#8220;Spaghetti&#8221; schildert. Dann geht es zur Geschichte, was haupts\u00e4chlich in den zweiten Weltkrieg bedeutet und da hat sich Mussolini ja eine Stadt schaffen wollen, wie Leonardo Sciascia erz\u00e4hlt und der im M\u00e4rz verstorbene Antonio Tabucchi, der 19988 den \u00f6sterreichischen Staatspreis f\u00fcr europ\u00e4ische Literatur bekommen hat,  erz\u00e4hlt in seiner &#8220;Hydraulischen Gleichheitsmaschine&#8221;, vom Hunger in den D\u00f6rfern, der kommunistischen Selbsthilfe und die Rolle, die der Dorfgeistliche dabei spielt und ich habe &#8220;Erkl\u00e4rt Pereira&#8221; noch immer nicht  gelesen.<br \/>\n&#8220;Der falsche Arzt&#8221; zeigt wieder viel vom Camillerischen Humor, da fahren zur Zeit des spanischen B\u00fcrgerkriegs sowetische Schiffe drau\u00dfen am Meer und der Arzt des sizilianischen D\u00f6rfchens soll hinausfahren um einen Kranken zu retten, aber der wird immer seekrank, so holt er den Vater des Protagonisten, der soll kommen, den Puls messen und den Kranken ins Spital bringen lassen, der wird dann gesund und die Sowets wollen dem richtigen Arzt dann einen Orden geben und die Faschisten versprechen seltsamerweise auch ihn zu belohnen, vergessen aber darauf. In Romano Bilenchi &#8220;Der junge Linder&#8221;, schlie\u00dft sich ein j\u00fcdischer Fl\u00fcchtling dem kommunistischen Widerstand an und  Natalia Ginzburg erz\u00e4hlt vom &#8220;Winter in den Abruzzen&#8221;. Italo Calvino zeigt im &#8220;Schwarzen Schaf&#8221; wie das italienische System funktioniert, alle rauben des Nachts das Haus des anderen aus und Guiseppe Tomasi di Lampedusa ber\u00fchrt mit &#8220;Freude und moralisches Gesetz&#8221;, da bekommt ein armer Buchhalter zu Weihnachten sein dreizehntes Gehalt, von dem er seinen Schulden zur\u00fcckzuzahlen hat und einen riesigen Kuchen, den er mit seiner Familie essen will, aber er mu\u00df ihm, der &#8220;Ehre&#8221; wegen, an einen Advokaten schicken.<br \/>\nIn der Abteilung &#8220;Frauen, M\u00fctter, S\u00f6hne&#8221; sind mehr Autorinnen vertreten, trotzdem stammt die Geschichte &#8220;Ein Meteorit aus dem Kosmos&#8221; von dem 1937 geborenen Gianni Celati, wo eine Frau, wegen der Schlechtigkeit der Welt nicht mehr aus dem Haus gehen will, so kommt sie zu einem Arzt, der ihr ein paar gute Ratschl\u00e4ge gibt, ein Meteorit schl\u00e4gt in ihrem Garten ein, sie ver\u00e4ndert sich und am Schlu\u00df wird sie die Gattin des Arztes. So weit so gut und vielleicht passend zum italienischen Frauenbild des vorigen Jahrhunderts, das auch <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/05\/31\/bagheria\/\">Dacia Maraini<\/a>, die Lebenspartnerin von Alberto Moravia, treffend karikiert. Da zieht eine Frau aus der Wohnung ihrer Eltern, in eine eigene und h\u00f6rt ab nun, wie die Mama dr\u00fcben, das drei\u00dfigj\u00e4hrige S\u00f6hnchen badet, anzieht, bekocht und verw\u00f6hnt, so lange bis die Mama einmal stirbt, da l\u00e4\u00dft sie die Mauer niederrei\u00dfen und \u00fcbernimmt fortan Mamas Rolle. S\u00f6hnchen ist gar nicht \u00fcberrascht. Die n\u00e4chste Geschichte stammt vom Meister selbst, von dem ich ja <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/08\/23\/die-gleichgultigen\/\">einiges<\/a> <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/10\/26\/der-konformist\/\">gelesen<\/a> und noch etwas auf meiner Leseliste habe. Da geht es auch, um die Frauen mit den \u00e4lteren M\u00e4nnern, die Geschichten von den Frauen mit den \u00e4lteren Liebhabern erz\u00e4hlen, die das Geld, das sie dabei verdienen den j\u00fcngeren Liebhabern bringen und von ihnen betrogen zu werden. So weit so what und hoffentlich schon lange vorbei!<br \/>\nNatalia Ginzberg bringt dann etwas \u00fcber &#8220;Die kaputten Schuhe&#8221;, w\u00e4hrend Francesco Piccolo von der anderen Art der italientischen Mutterliebe erz\u00e4hlt, denn da wird einem Knaben aufgetragen, dem Bruder ja nicht &#8220;Auf der Stra\u00dfenseite&#8221; gehen zu lassen, wenn er mit ihm zur Schule geht, was diesen zu sehr vielen Gedanken und darauf bringt, da\u00df ihn die Mama weniger lieben k\u00f6nnte.<br \/>\nIn der Abteilung &#8220;Gift und Galle&#8221; wirds kunterbunt. Dario Fo bringt einen dramatischen Ausschnitt, von einem Dieb, der w\u00e4hrend des Einbruchs von seiner Freundin angerufen wird.<br \/>\n&#8220;Wieder diese Frauen!&#8221;, k\u00f6nnte man denken.<br \/>\nZwei Texte befassen sich mit der Literatur und am Ende des Kapitels wirds politisch und ausnahmsweise so modern, da\u00df sich die Geschichten mit Silvio Berlusconi und seiner Politik besch\u00e4ftigen. Eine, die des 1947 geborenen Stefano Benni, f\u00fchrt sogar ins Jahr 2194. Da geht ein Student in eine futoristische Bibliothek und will \u00fcber die Politik des fr\u00fchen einundzwanzigsten Jahrhunderts eine Seminararbeit schreiben, aber \u00fcber Berlusconi findet der Computer nichts.<br \/>\nDie &#8220;Lebens- und Liebesgeschichten&#8221; ziehen einen weiten Rahmen, berichten vom Allt\u00e4glichen und kehren auch ein bi\u00dfchen in Sado-Maso-Abteilung, die jetzt ja sehr modern ist, ein.<br \/>\nDa berichtet Guiseppe Pontiggia vom Lebensweg eines 1905 geborenen, mit der ersten Ohrfeige erweckt ihn die Hebamme zum Leben, dann kommen epileptische Anf\u00e4lle, die der Doktor als Wachstumsbeschwerden beschreibt, damit kann er sich auch vor dem Eingezogenwerden dr\u00fccken und wird, wie es der Vater wollte, staatlich gepr\u00fcfter Chemiker, erwischt die falsche Frau, wandert aus und stirbt dann irgendwann verbittert. \u00c4hnliches passiert auch Marco Lodolis Helden in &#8220;Italien  90&#8221;, w\u00e4hrend Claudio Piersanti in &#8220;Zelindas Kinder&#8221; von den Grausamkeiten des Lebens erz\u00e4hlt, hat die alte Putzfrau des Arztes  zwei behinderte Kinder aufzuziehen, die sie verpr\u00fcgeln und von denen sie sich trotzdem nicht trennen will und Goggredo Parise hat das &#8220;Shade of Grey&#8221; in &#8220;Die Frau im Sattel&#8221;, schon vor langer Zeit, ist er ja 1986 gestorben, auf umgekehrte Art und Weise erz\u00e4hlt. Aber auch  bei Alberto Moravias &#8220;Der Tisch aus Birnbaum&#8221; streiten sich die Paare und tragen untereinander ihre Konflikte aus. Mario Fortunato erz\u00e4hlt von &#8220;Seinen (homosexuellen) Gef\u00fchlen&#8221; und Italo Calvino schickt in &#8220;Der  nackte Busen&#8221; seinen &#8220;Herrn Palomar&#8221; spazieren. Der tut das dann auch in der Abbteilung &#8220;Arrividerci&#8221; und dort sind ebenfalls noch ein paar vermischte Texte versammelt. So qu\u00e4lt sich bei Tommaso Landolfis &#8220;Der Ku\u00df&#8221; ein sch\u00fcchterner Notar n\u00e4chtens durch geheimnisvoll K\u00fc\u00dfe durchs Leben und schlie\u00dflich in den Tod, w\u00e4hrend uns Antonio Tabucchi &#8220;Vom Traum des Carlo Collodi&#8221;, das ist der Pinoccio Erfinder erz\u00e4hlt und uns Pier Paolo Pasolini einen Vortrag \u00fcber die Abtreibung h\u00e4lt und so bin ich, w\u00e4hrend ich mich gleichzeitig durch die Frankfurter <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/10\/14\/von-der-buchmesse\/\">Buchmesse<\/a> zappte, mit Klaus Wagenbach &#8220;Kreuz und quer&#8221; durch Italien gerast, Erinnerungen aufgefrischt, Gelesenes geordnet und die <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/leseliste\/\">Leseliste<\/a> erg\u00e4nzt. Die meisten der gro\u00dfen Italiener, die Klaus Wagenbuch in seine Anthologie aufgenommen hat, sind M\u00e4nner und geh\u00f6ren auch der \u00e4lteren Generation an, w\u00e4hrend ich ja vor kurzem den Bestseller eines sehr <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/09\/24\/die-einsamkeit-der-primzahlen\/\">jungen Italieners<\/a> gelesen habe, der das Durchschnittalters der  Tr\u00e4ger des Preises, den er gewonnen hat, sehr herabsetzte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit Klaus Wagenbach, dem 1930 geborenen Verleger des Wagenbachverlags, kreuz und quer durch Italien. 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