{"id":14620,"date":"2012-06-12T00:17:46","date_gmt":"2012-06-11T22:17:46","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=14620"},"modified":"2012-06-12T00:17:46","modified_gmt":"2012-06-11T22:17:46","slug":"wochen-zahlen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=14620","title":{"rendered":"Wochen z\u00e4hlen und Urlaubsvorbereitungen"},"content":{"rendered":"<p>Die erste Woche ist um, in &#8220;Kerstins Achterln&#8221;, so habe ich das &#8220;Glas zuviel&#8221; umbenannt und meine Leser werden es wahrscheinlich ahnen. Jetzt kommt nat\u00fcrlich, wieder der Absturz, das Jammern, die Depression, der Schreibstillstand nach der <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/06\/08\/schreibflus\/\">Jubeleuphorie des letzten langen Wochenendes<\/a>, denn da habe ich ja wahrlich manisch geschrieben, Figuren eingef\u00fchrt, den Sandler Max Winter, den kleinen Hektor von den Hellinger Marmeladen. Kerstin hat bei einer Hochzeit, einer Vernissage und im KHM fotografriert, am Morgen hat Barbara angerufen, da\u00df sie sich am Sonntag im Gasthaus am Kalksburger Hauptplatz mit dem Lehrer Hans Richter trifft, war auch schon klar. Vorher kam noch ein Kuchen f\u00fcr das Pfarrfr\u00fchst\u00fcck und die Drohung Franz will sie nicht bei seiner Vernissage in sechs Wochen dabei haben. So weit, so what, bei Szene f\u00fcnfundzwanzig, noch in Harland bin ich wieder abgest\u00fcrzt, hab die nur halb geschrieben, mich wiederholt und war mit meiner Weisheit (vorl\u00e4ufig) wieder fertig.<br \/>\nBei f\u00fcnfundzwanzig Szenen und f\u00fcnfundsechzig Seiten. Nicht so wenig f\u00fcr zehn Tage Schreibarbeit. Aber wieder das alte Muster, das ich ja \u00fcberwinden will. Figuren werden angerissen und k\u00f6nnten, sollten, ausgearbeitet werden. Das ist die Romanarbeit, die ich vielleicht nicht, (noch nicht) kann, weil ich zu schnell, zu ungeduldig bin, aber wenn ich einen Entzug beschreiben will, dann ist die Geschichte nach der ersten Woche nicht fertig und die war ja sehr erfolgreich. Beim t\u00e4glichen Achterl, plus einem zus\u00e4tzlichen halben Glas Sekt und einem Stifterl ists geblieben.  Franz fehlt aber noch sehr und die Deadline ist seine Vernissage in f\u00fcnf Wochen. Bis dahin kann soll und mu\u00df noch viel passieren, aber was? Das &#8220;Das kann ich nicht, ich wei\u00df nicht weiter und mir f\u00e4llt nichts ein!&#8221;, war vor ein paar Stunden, als ich mit meinen Stunden fertig war und noch nicht in die Badewanne lesen gehen wollte, da. Ich habe mit dem Korrigieren angefangen, denn das steht jetzt wieder an, das Ganze durchgehen und  die n\u00e4chsten Schritte festlegen, da\u00df ich mich an die noch fehlenden f\u00fcnf Wochen festhalten will, wei\u00df ich schon und bis dahin kann ich meine Nebenfiguren  sich entwickeln lassen, ihre Geschichten schreiben und dazwischen larviert sich die Kerstin durch, l\u00e4uft, fotografiert, trinkt ihr Achterl oder auch mehr, sucht Franz und l\u00e4\u00dft sich von Barbara aufwecken&#8230;.<br \/>\nF\u00fcnf mal sechzig ist dreihundert. Das w\u00e4re ja schon ein toller Rohtext, solange mu\u00df es aber gar nicht werden und wo es noch ein bi\u00dfchen hackt ist, wie bring ich das in die Struktur hinein, ohne, da\u00df es langweilig wird?<br \/>\nDas ist wahrscheinlich die Kunst des Schreibens und ich mu\u00df mir immer wieder vorsagen: &#8220;Zeitlassen!&#8221;<br \/>\nDas w\u00e4r ja etwas Neues, einmal einen Roman sich entwickeln lassen, Um- und Neuschreiben und mal sehen, wie es geht?<br \/>\nSpannend, spannend, also demn\u00e4chst weiter korrigieren, vielleicht kommen dann die Ideen f\u00fcr die n\u00e4chste Woche. Wochen\u00fcberschriften w\u00e4ren ja auch ganz gut und dazwischen habe ich, wenn es mir der Alfred gibt,  noch meine anderen Sachen, die <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=24GsuDmokD4\">&#8220;Wiedergeborene&#8221;<\/a>, die <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/03\/12\/nebelschwaden\/\">&#8220;Paula Nebel&#8221;<\/a> und das <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/06\/09\/literaturgefluster-texte-buch\/\">&#8220;Literaturgefluester-Texte-Buch&#8221;<\/a> fertig zu machen und irgendwann einmal, n\u00e4mlich in zwei Monaten, kommt der Urlaub, da wollen wir ja im August in die baltischen Staaten Estland, Lettland, Litauen fahren. Bis <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/08\/12\/wieder-zuruck-aus-dem-urlaub\/\">Polen<\/a> sind wir ja schon das letzte Jahr gekommen und ich habe keine Ahnung von der estischen und der lettischen Literatur. Da\u00df die in Estland reich sein soll, habe ich, glaube ich, voriges Jahr einen <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/05\/21\/heimito-von-doderer-und-ruth-kluger\/\">estischen \u00dcbersetzer in der Gesellschaft der Literatur<\/a> sagen h\u00f6ren. \u00dcber Lettland wei\u00df ich gar nichts, \u00fcber Litauen schon ein bi\u00dfchen mehr. Denn das war ja 2002 Gastland in Frankfurt und da waren wir dort und da habe ich au\u00dfer Teeproben, die es in dem Sonderpavillon gab, auch ein paar B\u00fccher \u00fcber das Dritte Reich, Vilnus und &#8220;the best writing from and about Lithuania&#8221;, sowie einen Haufen Heftchen mit Schriftstellerportraits mitgenommen, in meinem B\u00fccherregal eingelagert, jetzt wieder herausgesucht und in die sch\u00f6ne Tasche gepackt, die mir der Alfred aus Australien mitgebracht hat, das kommt in den Urlaub mit und wenn wir in Estland oder Lettland sein werden, kann ich ja die beiden Hauptverbandb\u00fccher zum Tag des Buches \u00fcber das &#8220;Erlesene Reisen&#8221; und das &#8220;Erlesene Europa&#8221; lesen, das passt  auch ganz dazu. Eines der kleinen Heftchen ist Renata Serelyte gewidmet und deren Lebenslauf habe ich vor mehr als einem Jahr, als ich <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/01\/17\/blaubarts-kinder\/\">&#8220;Blaubarts Kinder&#8221;<\/a> gelesen habe, so verzweifelt gesucht und dann stehts schon im B\u00fccherregal&#8230;<br \/>\nCornelius Hell habe ich auch wieder angemailt, ob er mir Lesetips geben kann? Er hat sich noch nicht gemeldet, ist diese Woche aber in den &#8220;Gedanken f\u00fcr den Tag&#8221; \u00fcber Elfriede Gerstl, die ja dieser Tage achtzig geworden w\u00e4re und gerade in den &#8220;Tonspuren&#8221; war zu h\u00f6ren und meine n\u00e4chste <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/lesungen\/\">Lesung<\/a> eilt auch heran, da wei\u00df ich jetzt, da\u00df die Junilesereihe beim offenen B\u00fccherschrank in der Grundsteingasse &#8220;Grundstein in Ottakring&#8221;, zu verdanken ist, wo unter dem Motto &#8220;moods und methods&#8221;, die ganze Grundsteingasse zur Fu\u00dfg\u00e4ngerzone wird und Ateliers, Ausstellungen und Lokale zum Besuch einladen werden. Ich er\u00f6ffne den Lesungsreigen, bzw. lese ich zwischen Helge Streit und Peter A Krobath, SchriftstellerInnen die dem B\u00fccherschrank als regelm\u00e4\u00dfige NutzerInnen verbunden sind, wie es so sch\u00f6n angek\u00fcndigt wurde. Dann gibt es zwei Mittwoche, den 20. und den 27, wo man sich zu f\u00fcnf Minuten Lesungen anmelden konnten und ein paar der Angemeldeten sind mir auch wohl bekannt. So werden <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/05\/09\/muttertagsfeier-8-mai-kundgebung-bezirksschreiberleser\/\">Emily Walton<\/a>, <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/01\/13\/wilde-worte-neue-bucher\/\">Dagmar Fischer<\/a>, <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/04\/02\/lex-list-12\/\">Wolfgang Millendorfer<\/a>, etc lesen und Manfred Rebhandel, der am Abschlu\u00dfabend lesen wird, ist mit seinem <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/03\/18\/zuruck-aus-leipzig\/\">&#8220;Schwert des Ostens&#8221;,<\/a> das glaube ich, am Brunnenmarkt spielt, auf die Sportlist f\u00fcr den Leo Perutz-Preis gekommen. Edith Kneifl mit <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/03\/09\/der-tod-fahrt-riesenrad\/\">&#8220;Der Tod f\u00e4hrt Riesenrad&#8221;<\/a> \u00fcbrigens auch.  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die erste Woche ist um, in &#8220;Kerstins Achterln&#8221;, so habe ich das &#8220;Glas zuviel&#8221; umbenannt und meine Leser werden es wahrscheinlich ahnen. 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