{"id":14397,"date":"2012-06-02T00:08:07","date_gmt":"2012-06-01T22:08:07","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=14397"},"modified":"2012-06-02T00:08:07","modified_gmt":"2012-06-01T22:08:07","slug":"happy-birthday-writers-studio","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=14397","title":{"rendered":"Happy Birthday, Writersstudio!"},"content":{"rendered":"<p>Es gibt manchmal Tage, da f\u00e4llt das Entscheiden, wohin man gehen soll, nicht so leicht. Der Freitag war ein solcher, Frank Gassner von den offenen B\u00fccherschr\u00e4nken, hat schon lange auf eine Diskussion in der Grundmanngasse im Rahmen der Architekturtage aufmerksam gemacht und Clemens Ettenauer  zu einer <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/04\/04\/sex-mit-45\/\">&#8220;Schundlesung&#8221;<\/a> in die komischen K\u00fcnste eingeladen. Lange Nacht der Kirchen war auch, aber da hat es mich nicht so hingezogen,  au\u00dferdem ist der Alfred aus Australien zur\u00fcckgekommen, da sollten wir nach Harland fahren, der Garten ist zu betreuen, seinem Vater geht es nicht so gut, dann kam dann noch die Einladung zum zehnten Geburtstag des Writersstudio.<br \/>\nWow gibt es das schon so lange? Solange wei\u00df ich jedenfalls nichts davon, sondern w\u00fcrde sch\u00e4tzen, da\u00df es 2006 oder 2007 war, als mich die Sigmund Freud Uni zu einer Pr\u00e4sentation von Judith Hubers Buch &#8220;Freischeiben&#8221; einlud, da gab es dann einen B\u00fcchertisch, wo es auch das Frauenbuch der Antia C. Schaub mit meinem Portrait lag und jede Menge Informationmaterial.<br \/>\nSo bin ich dem Writersstudio treu geblieben, bzw. in den Verteiler gekommen und habe auch schon \u00f6fter dar\u00fcber geschrieben, bzw, einige der Informationsveranstaltungen besucht, zuerst in der Kaiserstra\u00dfe, da war ich bei zwei Einf\u00fchrungen, eine \u00fcbers <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2008\/10\/02\/lese-und-schreibgelegenheiten\/\">Sachbuchschreiben<\/a> und dann eine, die <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2008\/10\/30\/aus-dem-elfenbeinturm\/\">Irene Rauch<\/a> machte, die jetzt nicht mehr im Studio ist, mir aber ihre Veranstaltungstermine schickt.<br \/>\n2010 ist Judith Wolfsberger, wie sie jetzt hei\u00dft, mit ihrem Team in die Pramerstra\u00dfe umgezogen, da gab es einen <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?s=Vom+Zuckerlgesch%C3%A4ft+zu+Writersstudio\">tollen Tag der offenen<\/a> T\u00fcr, <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/09\/24\/vom-writersstudio-zum-drehbuchautorenforum\/\">2011 hats das gleich zwei Tage lang gegeben<\/a> und im vorigen Juni war ich einmal bei einem<a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/06\/10\/yoga-schreib-cafe-und-radiofamilie\/\"> Schreibcafe mit Yoga<\/a>, im Herbst in einer <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/10\/03\/schreibfabrik\/\">Schreibfabrik<\/a> und dazwischen habe ich die <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_bank.html\">&#8220;Frau auf der Bank&#8221;<\/a> geschrieben.<br \/>\nDas Writersstudio, das inzwischen auch einen Blog mit einem Monatsbrief zu einem bestimmten Thema betreibt, gibt es also schon zehn Jahre und w\u00e4chst und w\u00e4chst, denn offensichtlich wollen ja sehr viele schreiben und hat auch einen anderen, n\u00e4mlich amerikanischen Ansatz. Schreiben soll Spa\u00df machen, Kreativit\u00e4t ist wichtig und nicht das, was ich immer noch im Kopf trage, &#8220;Du kannst und darfst es nicht, h\u00f6r doch endlich damit auf!&#8221;<br \/>\nVielleicht gehe ich deshalb so gerne zu den Schnupperseminaren, aber ich interessiere mich \u00fcberhaupt sehr \u00fcber das Schreiben in Wien, weil ich ja vielseitig dar\u00fcber bloggen will und wenn ich dann noch zu einer Grillparty eingeladen werde, ein Torte in Aussicht gestellt wird und es wieder eine Verlosung gibt, wo man Seminargutscheine, diesmal welche zu einem Youtopia-Seminar, das am Sonntag stattfinden wird, gewinnen kann, habe ich dem Alfred \u00fcberredet mich um acht dort abzuholen, zum Gl\u00fcck hat es schon um f\u00fcnf angefangen.<br \/>\nUm vier bin ich also los, vorher ist es sich noch f\u00fcr eine kurze Szene des <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/05\/22\/existenzen-an-der-kippe-und-romanbeginn\/\">&#8220;Glas zuviel&#8221;<\/a> ausgegangen und da habe ich auch wieder vor mich freizuschreiben und den Zensor im Kopf nicht zuzulassen. Wer sagt denn, da\u00df ich kitschig schreibe, au\u00dfer <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/10\/26\/vorschau-auf-zwillingswelten\/#comments\">JuSophie<\/a> und die mu\u00df nicht alles wissen.<br \/>\nBettina Balaka ist mit ihrem <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/03\/15\/kassiopeia\/\">&#8220;Kassaiopea&#8221;<\/a> auch auf die Bestenliste des ORFs gekommen und da k\u00f6nnte man auch sagen, da\u00df das eigentlich ein weitschweifiger Chicklitroman mit nicht besonders neuen Themen ist.<br \/>\nNa gut, die Szene ist mir gelungen, obwohl ich vorher ein bi\u00dfchen getr\u00f6delt habe und als ich kurz nach f\u00fcnf den Hof in der Pramergasse erreichte, waren gerade ein paar Trainerinnen da. Das Grillgut war aber schon hergerichtet, es gab W\u00fcrstchen und viel Vegetarisches. Judith Wolfsberger erkl\u00e4rte die Saucen, die sie dazu gekauft hatte, alles sehr exquisite Sorten und die ersten Blumenstr\u00e4u\u00dfe und Geschenke wurden gebracht. Eine junge Frau mit schicken Hut erkl\u00e4rte mir, da\u00df sie mit ihrer Trainerausbildung fertig sei und jetzt solche Seminare in Graz anbieten w\u00fcrde, ich erz\u00e4hlte, da\u00df ich 2003 bei der Er\u00f6ffnung des Grazer Literaturhauses war, wo \u00fcbrigens am Donnerstag Clemens J. Setz und Cornelia Travnicek gelesen haben, habe die ersten W\u00fcrstchen gekostet und bekannte Gesichter gesehen.<br \/>\nBis sieben wurde es sehr voll, ich habe einen Zettel f\u00fcr das Gewinnspiel ausgef\u00fcllt, dann bat Judith Wolfsberger in die Lounge und erkl\u00e4rte, was ich sehr gerne h\u00f6rte, da\u00df schreiben mehr als ein Hobby ist.<br \/>\n&#8220;Nat\u00fcrlich!&#8221;, sage ich doch immer, es ist geballte Kreativit\u00e4t, die ich nicht gern nur dem alten Goethe oder dem etwas j\u00fcngeren Andre Heller \u00fcberlassen, sondern selber machen will und auch das Selbstverlegen ist jetzt in Mode und bekommt ein besseres Image.<br \/>\n&#8220;Wow!&#8221;, da war ich meiner Zeit auch ungef\u00e4hr zehn Jahre voraus. Judith Wolfsberger verglich das Schreiben aber mit einem Schiff, das viele Ruderer habe und stellte ihre Trainerinnen und Helfer vor, bekam noch einen Blumenstrau\u00df, dann trat Dr. Seuss, der bekannteste amerikanischer Kinderbuchautor mit hohem roten Hut und roter Krawatte auf, der allerdings nicht der echte gewesen sein d\u00fcrfte, da dieser, Theodor Seuss Geisel 1904 geboren, der auch den Grinch geschrieben hat, 1991 in La Jolla Kalifornien gestorben ist und memorierte ein sehr langes Geburtstagsgedicht auf Englisch. Dazwischen brachten die Helferlein die gro\u00dfe Torte und als die angeschnitten wurde, war es acht und  der Alfred schon da. Also habe ich auf die Mini Schreib\u00fcbung &#8211; zehn Schreibw\u00fcnsche frei, verzichtet, aber ich h\u00e4tte sicher ohnehin geschrieben, da\u00df ich den Nobelpreis oder andere literarische Aufmerksamkeiten will, den gro\u00dfen Roman schreiben, zu einer Lesung eingeladen werden, mehr Anerkennung und nicht immer h\u00f6ren will, &#8220;Du schreibst schlecht, h\u00f6r endlich damit auf!&#8221;, aber das passiert ohnehin nur in meinen Kopf, kommentieren tut das jetzt keiner mehr.<br \/>\nEs gab aber auch einen neuen Writersletter und da sind Judith Wolfersberger zehn Schreibw\u00fcnsche abgedruckt, wie &#8220;Ungest\u00f6rte Zeiten zum Schreiben, sch\u00f6ne inspierierende Orte, Einbettung in eine Community, etc.&#8221;, nachzulesen.<br \/>\nDavon habe ich  schon einiges erreicht und au\u00dferdem wieder vor, den neuen Roman in einem selbstgemachten Schreibseminar so langsam, wie nur m\u00f6glich kommen zu lassen, die Community k\u00f6nnte ich mir \u00fcber den Blog holen, wenn die das will, Zeit nehme ich mir und die Schreibr\u00e4ume erprobe ich auf meinen <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/05\/19\/arbeitsbericht\/\">Recherchetagen<\/a> und da hatte ich erst unl\u00e4ngst einige, also bin ich noch vor der Verlosung nach Harland gefahren, denn ich h\u00e4tte wahrscheinlich ohnehin nichts gewonnen und selbst wenn, an diesem Utopia-Seminar, das am Sonntag stattfindet, h\u00e4tte ich nicht teilnehmen k\u00f6nnen und kann mir inzwischen ein kleines Utopia auch selber machen, also mit der Torte in der Hand das Seminar verlassen und nach Harland gefahren, wo ich Radfahren und auch an meinem Roman weiterschreiben kann und richtig, ein paar B\u00fccher gab es zur freien Entnahme auch am Klo in einer Kiste, Biblophile was willst du mehr? Da konnte ich mir noch Steven Blooms &#8220;Stellt mir eine Frage&#8221; nach Harland mitnehmen und im Sommer lesen und wer es wissen will, den Erich Fried Preis wird heuer Nico Bleutge bekommen. Die Preise gehen immer an die anderen, das Schreiben macht aber trotzdem Spa\u00df.<br \/>\nAm Schlu\u00df noch eine kleine Querverbindung, der neunte Bezirk, wo sich die Pramergasse ja befindet, hatte vor kurzem die erste <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/05\/09\/muttertagsfeier-8-mai-kundgebung-bezirksschreiberleser\/\">Bezirksschreiberin Wiens<\/a> und die hat vor ein paar Tagen in der FH Wien auch einen Vortrag zum &#8220;Traumziel SchriftstellerIn&#8221; gehalten. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt manchmal Tage, da f\u00e4llt das Entscheiden, wohin man gehen soll, nicht so leicht. Der Freitag war ein solcher, Frank Gassner von den offenen B\u00fccherschr\u00e4nken, hat schon lange auf eine Diskussion in der Grundmanngasse im Rahmen der Architekturtage aufmerksam &hellip; <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=14397\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[41],"tags":[],"class_list":["post-14397","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14397","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=14397"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/14397\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=14397"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=14397"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=14397"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}