{"id":13369,"date":"2012-04-19T00:09:16","date_gmt":"2012-04-18T22:09:16","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=13369"},"modified":"2012-04-19T00:09:16","modified_gmt":"2012-04-18T22:09:16","slug":"mordserien-in-wien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=13369","title":{"rendered":"Vergangenes Morden"},"content":{"rendered":"<p>Der Krimi ist ja, h\u00f6re ich immer, eine Literaturgattung, die die Leute lesen und die Autoren demnach auch sehr gerne schreiben, weil man da man einen Verlag und auch seine Leser findet, man kann ein bi\u00dfchen sozialkritisch sein und angeblich haben wir ja alle eine dunkle Seele in uns, die morden w\u00fcrde, wenn sie k\u00f6nnte&#8230;.<br \/>\nSo gibt es den Regionalkrimi und in letzter Zeit vermehrt den historischen Kriminalroman, auf den ich vor kurzem gesto\u00dfen bin. Eigentlich durch <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/12\/23\/chuzpe\/\">Andreas Pittler oder dem Buch<\/a>, das ich bei Klaudia Zotzmanns Gewinnspiel zu Weihnachten 2010 gewonnen habe oder noch eigentlicher schon fr\u00fcher 2005, 2006 oder 2008. 2006 habe ich, glaube ich, bei dem Festwochenliteraturwettbewerb der B\u00fccherei Pannaschgasse mitgemacht und einen Thalia Buchgutschein gewonnen mit dem ich auf die Mariahilferstra\u00dfe spazierte und dort unter anderen Evelyne Polt-Heinzls bei Milena erschienenes Buch &#8220;Zeitlos&#8221; neun Portraits unbekannterer Frauen, von der ersten \u00f6sterreichischen Krimiautorin bis zur ersten deutschen Satirikerin, erstand. Die Krimiautorin war Auguste Groner von der ich damals das erste Mal h\u00f6rte.<br \/>\nDann habe ich Anni B\u00fcrkls Blog entdeckt, meinen eigenen erfundenen und 2008 gab es bei Anni B\u00fcrkl, die sich ja auch mit Kriminalromanen besch\u00e4ftigt und inzwischen ebenfalls einen historischen &#8220;Die Spionin von Wien&#8221; geschrieben hat, einen Hinweis auf eine Internetseite, wo man sich Auguste Groners Romane finden konnte. Da habe ich mir dann, glaube ich, zwei ausgedruckt und <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2008\/12\/14\/arbeitswochenende\/\">gelesen<\/a>, offensichtlich habe ich sie vergessen in meinen Katolog einzutragen, was ich eigentlich ziemlich penibel tue, aber vielleicht habe ich es vergessen oder mich verschrieben, jedenfalls kann ich die Eintragung nicht finden. Ich erinner mich aber den Roman \u00fcber das Warenhaus auf der Mariahilferstra\u00dfe, war es der Gerngro\u00df oder der Herzmansky, gelesen zu haben. Ob ich den &#8220;Roten Merkur&#8221;, den ber\u00fchmtesten ersten Kriminalroman mit dem ersten Serienaufkl\u00e4rer Josef oder Joe M\u00fcller, gar nicht, ganz oder nur angelesen habe, wei\u00df ich nicht genau, denn leider habe ich 2008 noch nicht jedes gelesene Buch besprochen, so da\u00df ich nur auf meine Andeutungen <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2008\/12\/10\/xxxxxxx-small\/\">verlinken<\/a> kann.<br \/>\nJedenfalls hat Traude Korosa, die ich 1987, als ich zu einer Schreibwerkstatt nach Linz eingeladen wurde,  kennenlernte, vor kurzem in der Edition Mokka herauszugeben begonnen bzw.  die Frauenedition Ada gegr\u00fcndet und Judith Gruber Rizy hat mir zum letzten Geburtstag den &#8220;Roten Merkur&#8221; mitgebracht, die erste Buchausgabe \u00fcberhaupt, denn 1910 ist es nur in Fortsetzungen erschienen und um weiter chronologisch zu berichten, 2010 habe ich bei Claudia Zotzmann einen der Pittler Romane um Mayor Bronstein gewonnen und war begeistert, denn ich interessiere mich ja f\u00fcr das alte Wien, wohne jetzt in Margareten, in Hernals aufgewachsen und zur Schule gegangen.<br \/>\nAnni B\u00fcrkl berichtete dann weiter von ihrem historischen Roman und vor kurzem ist Edith Kneifls, mit der ich Psychologie studiert haben mu\u00df, obwohl ich mich nicht an sie erinnern kann und sie erst kennenlernte, als sie im Wiener Frauenverlag publizierte, <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/03\/09\/der-tod-fahrt-riesenrad\/\">&#8220;Der Tod f\u00e4hrt Riesenrad&#8221;<\/a> erschienen und da war ich dann erstaunt, auf den Namen Auguste Groner zu sto\u00dfen.<br \/>\nJetzt gab es eine gemeinsame Pr\u00e4sentation im Literaturhaus mit Traude Korosa und Edith Kneifl und als ich am Vormittag ein bi\u00dfchen daf\u00fcr recherchierte, n\u00e4mlich mir die Polt Heinzl Anthologie und den &#8220;Roten Merkur&#8221; hervorholte, bin ich darauf gesto\u00dfen, da\u00df Edith Kneifl das Vorwort f\u00fcr das Groner Buch geschrieben hat.<br \/>\nEine gemeinsam geplante Veranstaltung um beide B\u00fccher nahezubringen, von denen ich eines besprochen und das andere zumindest  angelesen habe und ich bin im Literaturhaus auch auf Bekannte gesto\u00dfen.<br \/>\nSo war die B. da und Hilde Schm\u00f6lzer, Auguste Groner habe ich bei meiner Recherche herausbekommen, war eine Freundin von Auguste Fickert und die war wieder mit <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/04\/21\/rosa-mayreder-buchprasentation\/\">Rosa Mayreder<\/a> befreundet, zu der ja Hilde Schm\u00f6lzer forschte und dann gibt es auch noch die Connection zu der Frauengruppe des ersten Wiener Lesetheaters, da ja Traude Korosa dort gelegentlich mitliest.<br \/>\nTraude Korosa hat in ihrer Einleitung ein bi\u00dfchen \u00fcber Auguste Groner erz\u00e4hlt. 1850 in Wien geboren, 1929 gestorben, Volksschullehrerin mit einem Schriftsteller und Redakteur verheiratet, der das &#8220;Interessante Blatt&#8221; herausgegeben hat, in dem ihre Kurzgeschichten und Fortsetzungsromane und auch R\u00e4tseln erschienen. Kinderb\u00fccher und Schauerromane gab es auch und eine Connection zu Sherlock Holmes, bzw. Sir Conan Doye. Traude Korosa hat ein paar Stellen gelesen, wo ich mir wieder sicher war, ich kenn das Buch.<br \/>\nDas Fr\u00e4ulein Anna findet die Leiche der Tante und die hat einmal Briefmarken, darunter den &#8220;Roten Merkur&#8221; ein ganz besonders rares St\u00fcck verkauft und das Fr\u00e4ulein wohnt dann, bei dem inzwischen schon pensionierten Polizeiermittler, der auch eine kriminelle Vergangenheit hat.<br \/>\nDann gings gleich weiter mit dem sch\u00f6nen Gustav von Karoly, der ebenfalls das Gesetz durchbrochen und auch eine Tante hat, die Artikeln schreibt und Frauenrechtlerin ist.<br \/>\nEdith Kneifl, die 1954 geborene Psychoanalytikerin und erfolgreiche Krimiautorin, die einen ganzen B\u00fccherberg am B\u00fcchertisch liegen hatte, erz\u00e4hlte, da\u00df sie einmal in eine gro\u00dfen Wohnung im ehemaligen Messepalast, wo  die kaiserlichen Reitstallungen waren, wohnte und sie diese Wohnung zum Vorbild f\u00fcr die  der Tante und des Neffens nahm, die mit dem ehemaligen Kinderm\u00e4dchen dort leben. Sehr interessant, auch da\u00df Edith Kneifl, auf die Fehler aufmerksam machte, die ihr beim Schreiben passierten, so hat sie zum Beispiel diese Illustrierte, f\u00fcr die die Tante, aber auch Auguste Groner arbeitete, anders genannt.  Nachher gabs wieder ein paar Gespr\u00e4che bei einem Glas Wein. Eva Geber war noch den Bekannten und Traude Korosa hat inzwischen  auch noch einen anderen Band herausgegeben, n\u00e4mlich Max Winters Sozialreportagen &#8220;Die Steigeisen der Kopflaus&#8221; und da kann ich mich erinnern, da\u00df ich einmal einen Band Sozialreportagen von den Wiener Kinderfreunden zu meiner Jugendweihe oder so bekommen habe, den ich auch nicht in meinen B\u00fccherkatolog finde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Krimi ist ja, h\u00f6re ich immer, eine Literaturgattung, die die Leute lesen und die Autoren demnach auch sehr gerne schreiben, weil man da man einen Verlag und auch seine Leser findet, man kann ein bi\u00dfchen sozialkritisch sein und angeblich &hellip; <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=13369\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[41],"tags":[],"class_list":["post-13369","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13369","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=13369"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/13369\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=13369"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=13369"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=13369"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}