{"id":13247,"date":"2012-04-14T00:29:16","date_gmt":"2012-04-13T22:29:16","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=13247"},"modified":"2012-04-14T00:29:16","modified_gmt":"2012-04-13T22:29:16","slug":"kolumnenlesung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=13247","title":{"rendered":"Kolumnenlesung"},"content":{"rendered":"<p>Jetzt war ich schon lange nicht mehr im Literaturhaus, was Robert Huez freute oder auch nicht. Jedenfalls ist es sich seit dem <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/11\/26\/short-cuts-i\/\">Short-Cuts-Symposium<\/a> im November nicht mehr richtig ausgegangen. Ich war zwar bei dem <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/12\/13\/alles-gute-zum-advent\/\">Adventrundgang <\/a>dort und auch bei diversen Veranstaltungen der <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/01\/27\/manes-sperber-preis-und-regionalversammlung-der-ig-autoren\/\">IG<\/a>&#8211;<a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/02\/27\/ig-autoren-und-zum-dritten-mal-andere-buchmesse\/\">Autoren<\/a> und bei der <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/01\/28\/studentenlesung-ii\/\">Studentenlesung <\/a>und ich habe das auch nicht, um beim <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/04\/12\/fortsetzungsbericht\/\">Thema der Woche<\/a> zu bleiben, vermieden, obwohl ich ja ein <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2008\/10\/28\/literaturverhinderungshaus-priessnitzpreis\/\">Literaturhaustrauma<\/a> habe und das wurde gestern auch noch einmal aufgelebt, denn die Veranstaltung zum Tag der Freiheit des Wortes, die Petra Ganglbauer jetzt <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/06\/10\/freiheit-des-wortes-2010\/\">zweimal<\/a> im <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/06\/09\/zum-tag-der-freiheit-des-wortes\/\">Juni<\/a> und in der Uni machte, findet wieder dort und am 10. Mai statt und die habe ich dort ja von 2003 bis <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/05\/12\/tag-der-freiheit-des-wortes\/\">2009 <\/a>veranstaltet und dann zur\u00fcckgelegt, bzw. mich f\u00fcr die <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/03\/22\/die-mittleren-vi\/\">&#8220;Mittleren&#8221;<\/a> entschieden, als die GAV entschied, da\u00df man nur mehr eine Veranstaltung pro Jahr machen kann und mir Silvia Bartl den Programmtext ver\u00e4ndert hat und ich dachte, im n\u00e4chsten Jahr reden sie mir vielleicht auch noch bei der Auswahl der Autoren drein. Inzwischen habe ich ja auch die Frauenlesung aufgegeben und bin bei der Freiheit des Wortes nicht mehr eingeladen, zum zweiten Mal nicht mehr, w\u00e4re aber trotzdem am zehnten Mai hingegangen, wenn der nicht gerade ein Donnerstag w\u00e4re und da habe ich ja eine fixe Abendstunde, was gut ist, weil mir das wahrscheinlich \u00c4rger und Anspannung erspart und vielleicht gehe ich auch jemanden ab.<br \/>\nJetzt war ich also schon lange nicht mehr im Literaturhaus, weil sichs nicht ausgegangen ist oder es  auch nicht die entsprechenden Veranstaltungen gegeben hat. Das Literaturhaus hat ja ein Mainstreamprogramm und auch ein neues Logo, an das ich mich erst gew\u00f6hnen mu\u00df und eine Zusammenarbeit mit der Zeitschrift &#8220;Datum&#8221;, die ich das erste Mal beim Filmfestival am Karlsplatz kennenlernte. Jetzt liegt sie jedenfalls im Literaturhaus zur freien Entnahme auf und es gibt auch regelm\u00e4\u00dfige Veranstaltungen, bei denen ich bisher nicht war. Am Freitag war Franz Schuh unter dem Titel &#8220;Verbrechen und Strafe&#8221;, so hei\u00dft ja jetzt der Roman in der neuen deutschen \u00dcbersetzung, der fr\u00fcher &#8220;Schuld und S\u00fchne&#8221; gehei\u00dfen hat, was ich auch sehr bl\u00f6d finde, aber ich bin offenbar eine konsvervative Menschin, die sich an das Gewohnte klammert.  Franz Schuh hat in der Zeitschrift &#8220;Datum&#8221; eine Kolumne unter diesen Titel und ist in dieser auch mit einer Pistole abgebildet, weil das etwas Mafi\u00f6ses hat und so gab es eine Kolumnenlesung und Franz Schuh, 1947 geboren, der Philosoph, der Redakteur im Wespennest und auch einmal Generalsekret\u00e4r der GAV war, ist ja bekannt f\u00fcr seine Kolumnen und seine Essays.<br \/>\nIn Ex Libris hat er, glaube ich, eine unter dem Titel &#8220;Gl\u00fcck&#8221; und er interessiert sich auch f\u00fcr Krimis und so sollte seine in der Zeitschrift &#8220;Datum&#8221; eigentlich eine werden, wo Krimis rezensiert werden, deshalb auch die Pistole, was dann offenbar nicht funktionierte, so sind seine Kolumnen inzwischen Essays und behandeln Gott und die Welt. Ich habe in meinem verzweifelten Bem\u00fchen mein literarisches Leben festzuhalten sicher schon geschrieben, da\u00df mich Franz Schuh, als ich noch in der Otto Bauergasse wohnte und meine Texte noch an die Zeitschrift Wespennest schickte, also in den sp\u00e4ten Siebziger, fr\u00fchen Achtzigerjahren einmal anrief, um mir mitzuteilen, da\u00df er einen meiner Texte gerne wo ver\u00f6ffentlicht h\u00e4tte, mich aber leider nicht erreichen konnte und ich habe auch ein Buch von ihm gelesen und nicht verstanden, n\u00e4mlich &#8220;Schwere Vorw\u00fcrfe, schmutzige W\u00e4sche&#8221;, das habe ich mir damals um den Thalia Gutschein gekauft, den ich 2005, glaube ich, in der st\u00e4dtischen B\u00fccherei Pannaschgasse gewonnen habe. In der Alten Schmiede habe ich ihn sicher auch \u00f6fter geh\u00f6rt und in dem Film <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/07\/12\/froschfest-und-schwitzkasten\/\">&#8220;Froschfest&#8221;<\/a>, den ich 2010 am Karlsplatz gesehen habe, hat er auch mitgespielt, ist er ja inzwischen der Star-Essayist Wiens und so hat er auch gleich mit sonorer Stimme losgelesen und seine Essays sind auch sehr umfassend und man erf\u00e4hrt viel darin.<br \/>\nMit den Menschen ist es losgegangen, um dann zu den Philosophenmittagessen hin\u00fcberzuschwenken, die Kanzler Sch\u00fcssel in der Zeit der schwarz blauen Regierung veranstaltet in der Hofburg veranstaltet hat, um offenbar sein Image aufzupolieren und sich dann in Distanz mit dem Bild des Kaiser Franz Josefs begeben hat oder davon, wie Franz Schuh im Cafe Imperial sitzt und sich seine Finger wund smst, um seinen Unmut \u00fcber einen der von Wien nach M\u00fcnchen zog, loszuschreiben, pl\u00f6tzlich steht Wolf Wondratschek vor ihm, der von M\u00fcnchen nach Wien gezogen ist und  von ihm fotografiert werden will. Von der Kunst des Mitschreibens hat er gelesen, etwas was ich ja auch sehr h\u00e4ufig tue und von einer deutschen \u00d6sterreich Kritikerin, die dieses Land verhaidert und rassistisch findet, was offenbar einen Spiegel Redakteur st\u00f6rte u.u.u.<br \/>\nDie Schuh Kolummen sind ja sehr umfassend und man m\u00fc\u00dfte sie mitlesen, was man auch problemlos kann, lagen ja die Datum Ausgaben zur freien Entnahme auf, so da\u00df ich mir einen ganzen Haufen nach Hause schleppte. Nachher gab es wieder ein Glas Wein zu trinken und ich beobachtete, wie die vielen sehr jungen Leute, die zu der Lesung gekommen waren, schnell verschwanden. Einige sind auch nur zum Rauchen vor die T\u00fcre gegangen. Ein paar \u00e4ltere Stammbesucherinnen waren da und es gab auch eine Ausstellung von Lore Heuermann zu bewundern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jetzt war ich schon lange nicht mehr im Literaturhaus, was Robert Huez freute oder auch nicht. 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