{"id":12888,"date":"2012-03-31T18:54:29","date_gmt":"2012-03-31T16:54:29","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=12888"},"modified":"2012-03-31T18:54:29","modified_gmt":"2012-03-31T16:54:29","slug":"osterspaziergang-etwas-windig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=12888","title":{"rendered":"Osterspaziergang, etwas windig"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/literaturgefluester.files.wordpress.com\/2012\/03\/20120331-190300.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/literaturgefluester.files.wordpress.com\/2012\/03\/20120331-190300.jpg?w=300\" alt=\"\" title=\"\" width=\"300\" height=\"198\" class=\"alignright size-medium wp-image-12918\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das die Osterferien herangebrochen sind, h\u00e4tte ich in meinem Vorausberichterstattungsstre\u00df, zweieinhalb  Buchrezensionen warten auf die Ver\u00f6ffentlichung, jetzt fast \u00fcbersehen. Aber nat\u00fcrlich sind wir nach Harland gefahren und am Montag gibt es noch drei Tage in Wien, habe ich ja am Mittwoch um 20:12 im El Speta eine <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/lesungen\/\">Lesung<\/a> und der <a href=\"http:\/\/rudimenteloma2011.jimdo.com\/2012\/03\/23\/noch-ein-hinweis-lesung-im-april-kein-scherz-ha-ha-rufzeichen\/\">liebe Rudi<\/a> hat mir dazu in letzter Minute noch ein paar sehr sch\u00f6ne Karten geschickt. Leider kann man die auf seinen Blog nicht sehen, aber ich <a href=\"http:\/\/rudimenteloma2011.jimdo.com\/2012\/03\/23\/noch-ein-hinweis-lesung-im-april-kein-scherz-ha-ha-rufzeichen\/\">verlinke einmal<\/a> und lade noch einmal, die, die am Mittwoch  in Wien sein sollten, zu der Lesung herzlich ein und in St. P\u00f6lten gibt es ja am Palmsamstag den traditionellen Osterspaziergang der literarischen Gesellschaft und dazu kann <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/04\/04\/parlamentssession-und-erster-osterspaziergang\/\">ich<\/a> <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/04\/03\/osterspaziergang-der-literarischen-gesellschaft-st-polten\/\">auch<\/a> <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/04\/16\/osterspaziergang\/\">verlinken<\/a>, denn da war ich schon einige Male. Einmal,ich glaube, es war das ber\u00fchmte Jahr 2000 oder 2001, ging es mit Alois Eder die Traisen entlang. Ich las aus der Viertagebuchfrau. Da geht es ja um Ostereier, um blaue und um gr\u00fcne und zum Abschlu\u00df ins Bootshaus an der Traisen. Dann das war wahrscheinlich 2008, ging es in den Kaiserwald und ab da immer um den Viehofnersee mit Lesungen und dem ber\u00fchmten Picknick respektive Eierpecken. Ich bin da immer mitgegangen und seit es das Literaturgefl\u00fcster gibt, gibt es auch einen Bericht. Gelesen habe ich auch immer etwas. 2008 mein &#8220;Harland- Stadt&#8221;, aus den Best off II Geschichten, weil ich ja den St. P\u00f6lten Bezug suche und da ist Manfred Wieninger sicherlich ein Anhaltungspunkt und der hat ja jetzt ein neues <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/03\/25\/223-oder-das-faustpfand\/\">Buch<\/a>, da geht es zwar nicht \u00fcber die Zwangsarbeiter in Viehofen aber um das Massacker in Hofamt Priel und das habe ich schon besprochen. Dann habe ich das letzte Jahr meinen Brief an den B\u00fcrgermeister bez\u00fcglich der <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/08\/19\/doris-kloimstein-und-hochsicherheitszone\/\">Frequency<\/a> gelesen, die <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_odessa.html\">F\u00fchrung aus der &#8220;Reise nach Odessa&#8221;<\/a>, denn das hat einen Bezug zu den Sladky-Wanderungen und dann noch eine Szene aus dem <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_haus.html\">&#8220;Haus&#8221;<\/a> n\u00e4mlich den &#8220;Hochschwabblick&#8221;. Diesmal hatte ich auch nichts \u00fcber Ostern und nichts \u00fcber St. P\u00f6lten, mir aber die <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_absturzgefahr.html\">&#8220;Taubenf\u00fctterszene&#8221;<\/a> aus der &#8220;Absturzgefahr&#8221; vorbereiten und wer vorher einen Schreibbericht von mir h\u00f6ren will, bitte sehr. Es gab diese Woche <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/03\/27\/vladimir-vertib-in-der-alten-schmiede\/\">ja<\/a> <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/03\/28\/veroffentlichtes-und-unveroffentlichte-von-julian-schutting-und-marianne-gruber\/\">einen<\/a> <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/03\/29\/susanne-ayoub-neues-buch\/\">wahren<\/a> <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/03\/30\/schreibe-ich-deutsch-troste-ich-die-falschen\/\">Veranstaltungsmarathon<\/a> und dennoch trotzdem war ich sehr flei\u00dfig. Zwar nicht bez\u00fcglich der <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/03\/10\/vorschau-auf-die-frau-auf-der-bank-oder-dreimal-s\/\">&#8220;Frau auf der Bank&#8221;<\/a> oder doch, denn da finde ich lustig Fehler um Fehler und das Fehlerteufelchen grinst sich ein hinein und sagt &#8220;Wird noch nichts mit Buch 29, aber das macht ja gar nichts, weil das ohnehin keinen interessiert!&#8221;<br \/>\nDaf\u00fcr w\u00e4chst die<a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/03\/23\/weiter-mit-der-romanarbeit\/\"> Paula Nebel<\/a>, obwohl ich da, ich gebe es zu, f\u00fcr meine Kritiker, ein wenig ins Blaue schreibe, habe aber inzwischen elf Szenen respektive 15 505 W\u00f6rter und wem es interessiert, weil ich im Literaturgefl\u00fcster wegen der Rezensionen und der Veranstaltungsberichte nicht dazu gekommen bin, ich habe auf Thomas Wollingers Blog, der ja auch gerade am Neubeginn steht und seine ber\u00fchmten Schreibtips gibt, gelegentlich \u00fcber <a href=\"http:\/\/thomaswollinger.com\/14144\/schreibprozesse\/anleitung\/\">meine <\/a><a href=\"http:\/\/thomaswollinger.com\/12592\/vom-rand-des-schreibens\/\">Fortschritte<\/a> <a href=\"http:\/\/thomaswollinger.com\/14041\/buch-schreiben\/anatomie-meines-schreibens\/\">berichtet<\/a> und da ist ja interessant, was herauskommt, wenn man sich Etappenziele setzt. Da\u00df ich mit der Paula Nebel, diesen sch\u00f6nen Namen, der mir einmal eingefallen ist, das Leben einer neunzigj\u00e4hrigen Frau beschreiben wollte, war ja bald klar, die ihren Haushalt macht, ihre B\u00fccher liest und sich langsam aus diesem Leben verabschiedet, so wars geplant. Dazwischen funken ihr ihre oder meine F\u00e4lle durch den Kopf, denn sie war ja Psychologin und hatte 1942 Pech, weil die F\u00fcrsorge der Studentin das neugeborene Kind wegnahm und auf den Spiegelgrund steckte und dann hat sie im Institut f\u00fcr Erziehungshilfe mit Schulverweigern gearbeitet und als ich einmal im Kino war und da ein junges M\u00e4dchen eines Morgens ihre tote Gro\u00dfmutter aufwecken wollte, ist mir das auch noch eingefallen. So weit so gut, damit kann man herrlich eine Demenz beschreiben, aber dann tauchte eine dreizehnj\u00e4hrige Romni namens Sofia auf, fragt, ob sie bei Paula wohnen kann und will in die Hauptschule gehen und den Herrn Hans, einen gemobbten Hausmeister eines Studentenheims, der Paula beim Tragen ihrer Eink\u00e4ufe hilft, hatte ich auch schon. Inzwischen ist Sofia bei Paula eingezogen, sie macht ihr und Herrn Hans Palatschinken und am Sonntag kommt der Enkel Rainer, der in der Klinik auf einen Ausbildungsplatz wartet oder  schon bekommen hat, zu Besuch und wird sein Schnitzel essen. Alles vielleicht eher f\u00fcr ein Jugendbuch und wieder nicht sehr abgehoben, die Tagespolitik und der <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_hunger.html\">HAIE<\/a>, der die Nachrichten kommentiert, soll ja auch seine Rolle spielen und dann wache ich am Morgen auf und h\u00f6re im Journal in Tirol d\u00fcrfen die Kinder nicht mehr aufs Gymnasium gehen, weil das die B\u00fcrgermeister verhindern, denn die \u00d6VP will ja kein Auslaufmodell aus der Hauptschule machen, also wird ein <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/03\/04\/langer-brief-an-den-herrn-kurz\/\">Kevin <\/a>von seiner Mutter nach Wien geschickt und mit dem wird dann vielleicht die Paula lernen. So weit, so gut und spannend. Das schreiben geht sehr gut. Schade, da\u00df sich niemand daf\u00fcr interessiert und aufs Literaturgefl\u00fcster so wenig konstruktive R\u00fcckmeldung kommt. Da denke ich immer, ich sollte etwas machen, aber mehr als ein <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/02\/12\/cover-fragen\/\">paar Fotos hineinstellen<\/a> bzw. <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/01\/20\/indie-bucher\/\">Artikel schreiben<\/a> f\u00e4llt mir nicht ein und so bin ich, als ich Szene elf geschrieben hatte, auch mit der &#8220;Absturzgefahr&#8221; zur Seedose aufgebrochen und weil der Himmel sehr bew\u00f6lkt und es sehr windig war, gab es eigentlich keinen Osterspaziergang, sondern eine Einkehr in die Seedose, wo wir vorne einen gro\u00dfen Tisch besetzten und durch eine Glaswand eine Geburtstags oder andere Feier beobachten konnten, wo junge Familien mit ihren Kindern, Blumen und Kuchenblechen hineinstr\u00f6mten und Sekt serviert wurde. Wir haben gelesen. Ingrid Reichel hatte Sybille Lewitscharoffs &#8220;Blumenberg&#8221; mit, weil sie ihre Sprache mag und Eva Riebler zwei B\u00fccher, die sie eigentlich wegwerfen wollte, aber vorher las sie ein paar Geschichten \u00fcbers Gl\u00fcck daraus und der Herr Prof. hatte etwas Lustiges \u00fcbers Knochensammeln. Ein j\u00fcngerer Mann las das Vorwort zu seinem Theaterst\u00fcck, wo es ums &#8220;Wei\u00dfe R\u00f6ssel&#8221; geht und ein anderer Universit\u00e4tsprofessor hatte vier Ges\u00e4nge zur Nacht.<br \/>\nIch kam mit meiner Taubenf\u00fctterszene als letzte dran, den Kakao hatte ich mir schon vorher bestellt und ausgetrunken und nachher gab es zwar kein Picknick aber das Osterpecken im Lokal, das hei\u00dft Ostereier, Salz und etwas Brot dazu und Wein konnte trinken, wer gerade ein Glas vor sich stehen hatte, war aber trotzdem  interessant und ein paar Fr\u00fchlingsblumen habe ich bei der R\u00fcckfahrt auch gefunden. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das die Osterferien herangebrochen sind, h\u00e4tte ich in meinem Vorausberichterstattungsstre\u00df, zweieinhalb Buchrezensionen warten auf die Ver\u00f6ffentlichung, jetzt fast \u00fcbersehen. 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