{"id":12804,"date":"2012-03-28T00:25:33","date_gmt":"2012-03-27T22:25:33","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=12804"},"modified":"2012-03-28T00:25:33","modified_gmt":"2012-03-27T22:25:33","slug":"veroffentlichtes-und-unveroffentlichte-von-julian-schutting-und-marianne-gruber","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=12804","title":{"rendered":"Ver\u00f6ffentlichtes und Unver\u00f6ffentlichtes von Julian Schutting und Marianne Gruber"},"content":{"rendered":"<p>Neue \u00f6sterreichische Literatur in der Herrengasse, n\u00e4mlich die Pr\u00e4sentation des neuen Buchs von Julian Schutting &#8220;Theatralisches&#8221; und dann noch eine Lesung aus einem Work in Progress von Marianne Gruber.<br \/>\nAls ich in den zweiten Stock kam, war die Gesellschaft f\u00fcr Literatur noch ziemlich leer, nur Ingeborg Reisner kauft gerade das Buch am B\u00fcchertisch und da ich bei einer Schutting Lesung schon einmal ganz hinten gestanden bin und dann noch von Edith Ulla Gassner gemahnt wurde, mich nicht vorzudr\u00e4ngen, war das ganz angenehm, seine Jacke in die zweite Reihe zu deponieren und dann an dem Tisch zu schm\u00f6kern, wo es ein Sparschwein und einen ganzen Haufen B\u00fccher, zu entnehmen gegen eine freie Spende gab, so da\u00df ich mit Inge Reisner raten konnte, welche Autoren wir kennen und ich kenne ja nicht zu wenige davon. Peter Campa zum Beispiel und dann gab es &#8220;<a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/10\/15\/alte-schmiede-im-beisl\/\">Damals und dort&#8221; von Reinhard Wegerth<\/a>, den ich schon einmal um das Buch gefragt habe, einen alten Gedichtband von Waltraud Haas, ein Ritter Buch von Karin Ivancsics und dann &#8220;Ein besonderer Mensch &#8211; Erinnerungen an Hermann Hakel&#8221;, einer der literarischen F\u00f6rderer, der F\u00fcnfziger und Sechzigerjahre und tempor\u00e4rer Ehemann der Erika Danneberg.<br \/>\nMit einer Tasche voller B\u00fccher also in den Saal gegangen, wo immer noch sehr wenige Leute waren, aber Angelika Kaufmann, Gabriele Petricek, Christl Greller waren da, ein paar ganz junge Leute und ein paar \u00e4ltere Paare. Ein paar der alten Damen bl\u00e4tterten in dem Schutting Buch, dann erschienen Julian Schutting und Marianne Gruber, die sich offenbar eine Begr\u00fc\u00dfung im Duett ausgedacht hatten, die etwas mi\u00dflang, weil gerade das Mikrophon einen Quitschton abgab und dann begann Marianne Gruber mit ihrem Work on Progress, einer unver\u00f6ffentlichten Erz\u00e4hlung mit dem Titel &#8220;Die Bombe&#8221;, bei der sie, wie sie erz\u00e4hlte, sich nicht entscheiden konnte, ob sie die Heldin \u00fcberleben oder sterben lassen soll und dann wird es nicht fertig. Es ging um eine Fotografin, die offenbar einen Anschlag in London \u00fcberlebte und dabei das Gedankenlesen lernte, jetzt kann sie in die Zukunft sehen, wenn sie den Menschen ins Gesicht schaut und das soll ja nicht gut tun und den CIA oder FBI hat sie sich dadurch auch auf den Hals gehetzt und weil sie einiges aus ihrer Jugend kl\u00e4ren will, wei\u00df Marianne Gruber nicht, wie sie die Geschichte ausgehen lassen soll?<br \/>\nMarianne Gruber, die Leiterin der Gesellschaft f\u00fcr Literatur, hat ja, glaube ich, noch ein fertiges Werk, n\u00e4mlich ein bei Haymon erschienenes Buch &#8220;Erinnerungen eines Narren&#8221;, das demn\u00e4chst in der Alten Schmiede vorgestellt wird und ist sicher eine interessante Schreiberin. Hat sie ja Kafka fertig oder umgeschrieben und ich kenne sie, weil sie diesen Wettbewerb zum nicht -rollenspezifischen Kinderbuch &#8220;M\u00e4dchen d\u00fcrfen pfeifen Buben d\u00fcrfen weinen&#8221;, aus der \u00c4ra Dohnal, dem Staatssekretariat f\u00fcr Frauenfragen, damals auch gewonnen hat und ich kann mich erinnern, da\u00df sie mir, als ich sie damals bei irgendeiner Pr\u00e4sentation getroffen habe, Ver\u00f6ffentlichungstipps gegeben hat. Einige B\u00fccher hat sie geschrieben, ich glaube eines hei\u00dft  &#8220;Die gl\u00e4serne Kugel&#8221; und ich habe es mir in den Achtzigerjahren gekauft und gelesen und dieser Text war erstaunlich lakonisch und erstaunlich realistisch und birgt, wie offenbar in vielen Gruber Werken interessante Fragen, was ist, wenn ich in die Zukunft schauen kann, kann ich dann \u00fcberleben oder geht es mir dann eher schlecht?<br \/>\nJulian Schutting folgte und las im Duett mit einer Dame theatralische Ges\u00e4nge um den Liebestod der K\u00f6nigin Dido. Ich kenne mich in der griechischen Mythologie ja nicht aus, aber Julian Schutting hat auch noch die Nibelungen hineingebracht und ich glaube noch ein paar andere neuzeitliche Anspielungen und hatte dann noch eine Glosse \u00fcber die Intelligenztests &#8220;Streichen Sie heraus, was nicht in die Reihe passt, L\u00f6we, Tiger, B\u00fcffel, Adler&#8221;.<br \/>\nAdler w\u00fcrde ich sagen, aber Julian Schutting hatte eine ganze Reihe von Voschl\u00e4gen, was und wie und warum, die wahrscheinlich eine gro\u00dfes b\u00fcrgerliches Wissen erfordern und das neue Buch enth\u00e4lt noch ein paar andere St\u00fccke, wie er statt der Diskussion erz\u00e4hlte, unter anderen geht um um die Logik und die Mengenlehre und daraus hat er in Tirol gelesen, aber in diesem Rahmen nicht.<br \/>\nIch habe ja schon vor eineinhalb Jahren ein bi\u00dfchen \u00fcber <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2010\/03\/05\/an-den-schreibplatzen\/\">Julian Schutting geschrieben<\/a> und auch die B\u00fccher aufgelistet, die ich von ihm  gelesen habe und so war es ein sehr interessanter Abend und ich habe jetzt wieder Lesestoff in H\u00fclle und in F\u00fclle und mu\u00df nur das R\u00e4tsel l\u00f6sen, wie ich das alles am besten bew\u00e4ltigen soll.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neue \u00f6sterreichische Literatur in der Herrengasse, n\u00e4mlich die Pr\u00e4sentation des neuen Buchs von Julian Schutting &#8220;Theatralisches&#8221; und dann noch eine Lesung aus einem Work in Progress von Marianne Gruber. Als ich in den zweiten Stock kam, war die Gesellschaft f\u00fcr &hellip; <a href=\"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=12804\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[41],"tags":[],"class_list":["post-12804","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-uncategorized"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12804","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=12804"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/12804\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=12804"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=12804"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=12804"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}