{"id":12714,"date":"2012-03-23T09:36:34","date_gmt":"2012-03-23T08:36:34","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=12714"},"modified":"2012-03-23T09:36:34","modified_gmt":"2012-03-23T08:36:34","slug":"weiter-mit-der-romanarbeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=12714","title":{"rendered":"Weiter  mit der Romanarbeit"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/03\/21\/oksana-sabuschko-und-martin-pollack-in-der-hauptbucherei\/\">Die<\/a> <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/03\/19\/italienische-liebe\/\">vielen <\/a><a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/03\/14\/christos-tsioikas-in-der-hauptbucherei\/\">Veranstaltungen<\/a> und die <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/03\/18\/zuruck-aus-leipzig\/\">Leipziger Buchmesse<\/a> haben mich von meiner Romanarbeit, mit der ich vor drei Wochen <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/02\/23\/gedankensplitter-und-fruhjahrsplane\/\">ja<\/a><a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/03\/03\/auf-romansuche\/\"> begonnen<\/a> und au\u00dfer <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/03\/04\/langer-brief-an-den-herrn-kurz\/\">zwei<\/a> <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/03\/12\/nebelschwaden\/\">Literaturgefl\u00fcsterartikel<\/a> auch drei Szenen und vierzehn Seiten geschrieben habe, wieder etwas herausgebracht. Denn in den letzten Tagen war in der Praxis viel zu tun, es war auch <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/03\/22\/die-mittleren-vi\/\">die Frauenlesung<\/a> mit den resignativen Gedanken, das tue ich mir nicht mehr an, wenn das niemanden interessiert und dann dem Gegengef\u00fchl, da\u00df das ja eigentlich sehr schade w\u00e4re und jeder so schreiben soll, wie er kann und will und das auch ein bi\u00dfchen Aufmerksamkeit haben soll.<br \/>\nDann bin ich, nachdem ich mit der Korrektur der <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/01\/19\/rohtext\/\">&#8220;Wiedergeborenen&#8221;<\/a> erstaunlich schnell und erstaunlich rasch fertig geworden bin, sehr flei\u00dfig gewesen und die Idee eine neunzigj\u00e4hrige pseudo- oder wirklich demente Frau mit der aktuellen Wirtschaftskrise zu verkn\u00fcpfen ist dann sehr bald gekommen und der sch\u00f6ne Name Paula Nebel war schon da. Paula Nebel ist neunzig und blickt daher auf ein langes Leben zur\u00fcck und sie hat nat\u00fcrlich ihre Traumen und ihre negativ Erlebnisse, hat sie ja auch den Krieg erlebt. Darum kommt man, wenn man auch die Wirtschaftskrise von 2012 beschreiben will, nicht herum und dann habe ich vor drei Wochen, nach dem ich mit dem <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/03\/04\/langer-brief-an-den-herrn-kurz\/\">&#8220;Langen Brief an den Herrn Kurz&#8221;<\/a> eine kleine Einstiegs\u00fcbung machte, wahrscheinlich wieder viel zu schnell begonnen und mich, was ich f\u00fcrchte, da\u00df ich \u00f6fter so tue, wieder einmal zu schnell festgelegt. Ich verrate alle Geheimnisse, k\u00f6nnte man sagen, schon im Kapitel eins und wei\u00df dann nicht weiter, habe aber in der Woche darauf, den Artikel <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/03\/12\/nebelschwaden\/\">&#8220;Nebelschwaden&#8221;<\/a> geschrieben, der den Plot schon andeutet und dann noch die Szenen zwei und drei, wo die kleine Sofia auftaucht und sich bei Paula Nebel einquartieren will.<br \/>\nDann sind wir nach Leipzig gefahren und ich habe zwar das Heftchen f\u00fcr die Notizen, aber sonst nichts mitgenommen und jetzt ist mir der Roman wieder ganz fremd und sehr weit weg und ich sollte wohl noch einmal Notizen machen. Ein ordentliches Arbeitsexpose und ein paar Personenb\u00f6gen erstellen und dann vielleicht noch einmal anfangen, um tiefer zu werden und, um meine Fallen herumzukommen.<br \/>\nHeute habe ich noch eine Diagnostik und zwei Stunden und dann ein Wochenende, wo ich mich wieder ann\u00e4hern kann. Dann kommt noch eine Arbeitswoche und dann ist schon die Karwoche mit ein paar Harlandertagen, wo ich auch Zeit zum Schreiben haben werde.<br \/>\nZeitlassen und mich langsam hineinlassen, ist die Devise, die ich brauche, ich wei\u00df. Ein bi\u00dfchen aufmunterndes Feedback und postive R\u00fcckmeldung w\u00e4ren auch ganz gut, aber da kommt, seit der liebe Otto als Kommentator verschwunden ist, nicht viel ins Literaturgefl\u00fcster, was ich ein wenig schade finde, aber nicht ver\u00e4ndern kann.<br \/>\nIch denke aber, ich gehe es einseitig an und reflektiere vor mich hin, das ist meistens auch ganz gut. Ansonsten habe ich ja noch die <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/03\/10\/vorschau-auf-die-frau-auf-der-bank-oder-dreimal-s\/\">&#8220;Frau auf der Bank&#8221;<\/a>, die ich noch einmal durchsehen mu\u00df, bevor sie an die Druckerei gehen kann und der Alfred mu\u00df noch das PDF der &#8220;Wiedergeborenen&#8221; machen. Im <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/lesungen\/\">April fahre ich nach Salzburg und lese aus der &#8220;Wiedergeborenen&#8221;<\/a>. Dann ist der Stress vorbei und wenn der Alfred im Mai nach Australien f\u00e4hrt, habe ich Zeit mich in eine Schreibklausur zu begeben und zu zeigen, da\u00df eine, die das schon vierzig Jahre beharrlich und regelm\u00e4\u00dfig tut und auch schon <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/02\/12\/cover-fragen\/\">drei\u00dfig B\u00fccher<\/a> hat, nat\u00fcrlich kann.<br \/>\nZeit lassen vielleicht bis zum Nanowrimo, bei dem ich  gerne wiedermal mitmachen m\u00f6chte, denn ein Roman schreibt sich nicht in sechs Wochen, obwohl das auch gen\u00fcgend andere Autoren so tun und bei mir, wie ich mir manchmal denke, ohnehin egal ist, weil es auch nicht auffallen w\u00fcrde, wenn ich ein Jahr daran schreibe und dann eine &#8220;Frau ohne Eigenschaften&#8221; herausgekommen ist.<br \/>\nIch will es aber mit der Paula Nebel versuchen und da dranbleiben, ihr Leben ein bi\u00dfchen geheimnisvoller und auch aktuell zu beschreiben und, da\u00df das interessant sein k\u00f6nnte, glaube ich, eigentlich schon. Also dran bleiben an der Romanarbeit und wieder oder noch einmal damit beginnen.<br \/>\nDie Idee an den freien Tagen mit dem Notizbuch in Wien herumzufahren gibt es ja und die ist auch sehr gut, obwohl ich, seit dem <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_heimsuchung.html\">Nanowrimo von 2009<\/a> ja gleich in den Laptop tippe. Aber dranbleiben an der &#8220;Paula Nebel&#8221; bzw. wieder hineinkommen in das Leben dieser alten Frau w\u00e4re gut und wie weit ich mich dabei von den Verlockungen des Literaturbetriebs ablenken lasse oder in die Schreibklausur zur\u00fcckziehe, mu\u00df ich auch entscheiden.<br \/>\nMomentan scheine ich, wenn ich nicht aufpasse, wieder in einen <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/09\/10\/leselistenleiden\/\">&#8220;Leselistenstre\u00df&#8221;<\/a> hineinzugeraten, gibt es doch so viele B\u00fccher und ein paar neue Rezensionsexemplare, obwohl die Liste von <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/leseliste\/\">2012 schon bei 81<\/a> h\u00e4lt, sind inzwischen auch zu mir gekommen.<br \/>\nDavon sollte man sich nicht abhalten, sondern eher inspirieren lassen, denke ich und schreibe, bzw. korrigiere eifrig weiter und schlie\u00dfe mit dem schon bekannten Satz, es w\u00e4re sch\u00f6n, wenn mir jetzt der gro\u00dfe Roman gelingt, der wahrgenommen wird und auch etwas Aufmerksamkeit bekommt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die vielen Veranstaltungen und die Leipziger Buchmesse haben mich von meiner Romanarbeit, mit der ich vor drei Wochen ja begonnen und au\u00dfer zwei Literaturgefl\u00fcsterartikel auch drei Szenen und vierzehn Seiten geschrieben habe, wieder etwas herausgebracht. 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