{"id":12283,"date":"2012-02-23T10:36:35","date_gmt":"2012-02-23T09:36:35","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=12283"},"modified":"2012-02-23T10:36:35","modified_gmt":"2012-02-23T09:36:35","slug":"gedankensplitter-und-fruhjahrsplane","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=12283","title":{"rendered":"Gedankensplitter und Fr\u00fchjahrspl\u00e4ne"},"content":{"rendered":"<p>Nachdem die Praxisstunden und die Wochendiagnostik so einigerma\u00dfen absolviert sind, bleibt Zeit zum Korrigieren, aber auch zum Ordnen und Weiterplanen. Da bin ich  immer noch mit Buch <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/02\/12\/cover-fragen\/\">29<\/a> und <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/01\/20\/indie-bucher\/\">30<\/a> in der Endphase.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/07\/25\/weiter-mit-den-drei-s\/\">&#8220;Die Frau auf der Bank&#8221;<\/a> hat mir der Alfred zum Durchsehen gegeben, ich habe nur eine verschwundene Satzh\u00e4lfte entdeckt und, da\u00df der Alfred die Abs\u00e4tze bei den direkten Reden weggelassen hat, die ich gerne habe, weil es so leichter zum Lesen ist. Aber das will ich nicht mehr zur\u00fcckkorrigieren, weil ichs zu m\u00fchsam finde und man vielleicht dabei auch was vergi\u00dft. Das Umschlagbild haben wir, den Text bringt Sara Wipauer zum Vorbereitungstreffen der Frauenlesung mit, dann kann ich eine Vorschau ins Literaturgefl\u00fcster stellen und mich auf das Buch freuen, das wieder sehr realistisch ist und ein St\u00fcck Leben von drei vielleicht nicht so priveligierten Frauen schildert, die sich nach vorne k\u00e4mpfen und der die Verhaltenstehrapeutin ein  positives Ende g\u00f6nnt.<br \/>\nAn der <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/01\/19\/rohtext\/\">&#8220;Wiedergeborenen&#8221;<\/a> habe ich noch zu Korrigieren und befinde mich in der Endphase damit, das hei\u00dft, einmal denke ich, jetzt habe ichs, dann finde ich wieder Fehler um Fehler. Am Anfang hat mich das sehr genervt und sogar in ziemliche Verzweiflungen gest\u00fcrzt, jetzt gehe ich damit lockerer um. Die Fotos aus den alten Schachteln, die ich von meiner Mutter erbte, haben wir am Samstag in Harland fotografiert. Ich habe sie mir zwar noch nicht angeschaut, denke aber, sie ergeben ein sch\u00f6nes Titelbild. Eigentlich br\u00e4uchte ich  zwei Frauen die mit einem Kind in Dirndlkleidern am Wolfgangssee stehen und eines mit zwei Frauen mit einem Blumenstrau\u00df vor der Universit\u00e4t, das eine aus den Drei\u00dfiger-, das andere aus den F\u00fcnfzigerjahren. Das genau habe ich nicht, aber ein Dirndlkleidfoto gibt es von meiner Tante Grete und meine Oma h\u00e4lt meine Schwester Ursula im Arm, das war zwar in den Vierzigerjahren, w\u00e4hrend die Marianne 1950 geboren wurde, aber wer schaut schon so genau?<br \/>\nDen Beschreibungstext habe ich schon geschrieben, das hei\u00dft, wenn ich mit dem Korrigieren fertig bin, kann ich die Vorschau mit den Schreibberichten auch in den Blog stellen,  mich auf das Buch freuen und \u00fcberlegen, ob ich, wenn ich Buch drei\u00dfig in H\u00e4nden halte, eine besondere PR Aktion veranstalten will?<br \/>\nDrei\u00dfig B\u00fccher beispielsweise verlosen, etc, aber die finden bei meinen t\u00e4glichen hundertf\u00fcnzig Lesern und gelegentlichen Kommentatoren wohl kein gro\u00dfes Interesse, obwohl in den n\u00e4chsten Tagen, wenn mich nicht alles t\u00e4uscht, der hunderttausendste Besucher zu erwarten ist. Tusch und Applaus f\u00fcr ihn oder sie!<br \/>\nDerzeit habe ich 99.700 Aufrufe und einundzwanzig Artikel mu\u00df ich noch schreiben, bis ich den tausendsten Post bekanntgeben kann. Das wird wohl in einem Monat so passieren, obwohl ich derzeit wirklich fast t\u00e4glich etwas schreibe, wir werden aber am vierzehnten M\u00e4rz nach Leipzig fahren und da nehme ich keinen Laptop mit und so werde ich die n\u00e4chsten zwei Monate wahrscheinlich sehr besch\u00e4ftigt sein, bevor ich mich dann langsam, langsam an das Planen des Neuen machen kann. Da aber niemand aus seiner Haut herauskann und ich das gar nicht will, habe ich schon einen Namen von einer m\u00f6glichen neuen Hauptperson im Kopf. Paula Nebel k\u00f6nnte meine Protagonistin hei\u00dfen, ich liebe ja sprechende Namen, wie man an der <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2009\/08\/11\/aktueller-korrekturbericht\/#comments\">&#8220;Sophie Hungers&#8221; Debatte<\/a> sehen kann und wenn ich so die Morgen-oder Mittagsjournale h\u00f6re, komme ich nicht umhin zu denken, da\u00df das N\u00e4chste wieder etwas mit der derzeitigen Situation in Europa und der Wirtschaftskrise zu tun haben k\u00f6nnte. Dar\u00fcber habe ich zwar schon oft geschrieben, \u00fcber die konsumverweigernden depressiven Akademikerinnen, die im Rathauspark spazieren gehen und dort den B\u00fcrgermeister oder andere Politiker treffen, aber vielleicht finde ich eine Nische oder etwas Neues auf das ich aufspringen kann.<br \/>\nIch habe also vor, nachdem ich jetzt auch meine Steuererkl\u00e4rung geschrieben habe, mit den beiden works in progress fertig zu werden, dann wieder einen Wohnungsputz zu machen und mich anschlie\u00dfend mit einem Fahrrschein oder auch zu Fu\u00df auf Spurensuche zu machen.<br \/>\nDazwischen wird die Fahrt nach Leipzig sein, da habe ich mich schon bei Gerlinde Tamerl angemeldet, sie wieder auf ihren <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/11\/12\/dritter-messetag\/\">Stand zu besuchen<\/a>, <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/lesungen\/\">die Frauenlesung, die Lesung im El Speta<\/a>, die Osterferien und <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/lesungen\/\">die Lesung in Salzburg<\/a>, an die wir, da sie an einem Donnerstag ist, noch das Wochenende anh\u00e4ngen. Wenn ich bis dahin mit den den beiden B\u00fcchern fertig bin, kann ich mich ab Mai auf die Suche nach dem Neuen machen und eine neue Frauenlesung sollte ich auch organisieren, aber da sp\u00fcre ich Widerstand, bzw. <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/11\/07\/subkulturmeldungen\/\">Resignation<\/a> und die Frage soll ich mir das wieder noch einmal antun? Lesende suchen, Julija Rabinowich oder Angelika Reitzer k\u00f6nnte ich zwar einladen, Lale Rodgia-Dara habe ich schon gefragt und vielleicht sogar JuSophie oder Margit Heumann, aber dann ist das so m\u00fchsam und man wei\u00df nicht, wie wird das mit dem Amerlinghaus? Wird es das dann noch geben und wenn ich mit meinen Zetteln herumlaufe und die Leute sagen alle, k\u00f6nnen wir nicht, denn da hat meine Gro\u00dfmutter Zahnschmerzen oder so und die ber\u00fchmteren Lesenden nach der Lesung, was trinken gehen und die nicht so ber\u00fchmten sitzen lassen, ist das auch nicht sehr motivierend, wie es das auch nicht ist, wenn ich die Daten an die Zeitschrift Buchkultur schicke und im Programm ist dann nur Dine Petrik angegeben.<br \/>\nAndererseits will ich eigentlich nicht aufgeben, w\u00fcrde das auch nicht meinen Klienten raten, habe das aber ohnehin schon so oft getan, mich nicht mehr um Stipendien beworben, meine Texte nicht mehr an die Verlage und die Literaturzeitschriften geschickt, etc&#8230;.<br \/>\nWo ich nicht aufgebe ist das Schreiben selbst, denn das praktiziere ich ja sehr beharrlich, dizipliniert und konsequent und so hoffe ich auch auf den gro\u00dfen Wurf beim neuen Projekt. Da\u00df mir mit viel Zeitlassen endlich einmal der gro\u00dfe Roman gelingt, der auff\u00e4llt und beachtet wird, das w\u00e4re schon sehr sch\u00f6n und darauf arbeite ich auch hin, weil ich, ganz ehrlich, nicht so ganz verstehe, wieso das ausgerechnet mir nicht zu gelingen scheint.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem die Praxisstunden und die Wochendiagnostik so einigerma\u00dfen absolviert sind, bleibt Zeit zum Korrigieren, aber auch zum Ordnen und Weiterplanen. 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