{"id":11992,"date":"2012-02-09T00:46:28","date_gmt":"2012-02-08T23:46:28","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=11992"},"modified":"2012-02-09T00:46:28","modified_gmt":"2012-02-08T23:46:28","slug":"schreiben-da-und-dort","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=11992","title":{"rendered":"Schreiben da und dort"},"content":{"rendered":"<p>&#8220;Was tut sich auf der Schreiberfront?&#8221;, werden aufmerksame Leser vielleicht fragen, da ich seit dem 19. 1. nicht mehr von meinem <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/01\/19\/rohtext\/\">Romanprojekt<\/a> berichtet habe und vorher gab es alle paar Tage einen <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/01\/14\/samstagbericht\/\">Schreibbericht<\/a>. Die Antwort ist, ich korrigiere mehr oder weniger eifrig vor mich hin. Im Gegensatz zu anderen Korrekturphasen, wo es manchmal vorkam, da\u00df mich das Korrektieren nicht mehr freut oder mir der Text nicht mehr gef\u00e4llt, ist das diesmal anders. Denn den habe ich ja schon w\u00e4hrend der Rohtextphase immer wieder korrigiert und er gef\u00e4llt mir auch ganz gut, obwohl ich mir keine Illusionen mehr mache, da\u00df das auch f\u00fcr die anderen zutrifft. Das habe ich, glaube ich, in den dreieinhalb Bloggerjahren, wo ich mein Schreiben sozusagen in die \u00d6ffentlichkeit stelle, gelernt, da\u00df das  eine sehr einseitige Sache ist und mir der Weg nach drau\u00dfen und sei es auch nur zu einem klitzekleinen Verlag, offenbar nicht gelingt.<br \/>\nSei es darum, es war eine spannende Textarbeit und ich habe ihn, als ich Mitte J\u00e4nner fertig wurde, auch ein paar Mal durchkorrigiert und war damit zufrieden, so da\u00df ich dachte, im M\u00e4rz und im April bin ich damit fertig und dann gibt es, wenn der Alfred genauso flei\u00dfig ist, nach der <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/07\/25\/weiter-mit-den-drei-s\/\">&#8220;Frau auf der Bank&#8221;<\/a> bald &#8220;Die Wiedergeborene&#8221; und alle werden verwundert sagen &#8220;Du hast schon wieder ein neues Buch. Das wievielte ist das schon?&#8221; und nicht hineinsehen.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/01\/20\/indie-bucher\/\">Das Drei\u00dfigste<\/a>, wenn ich mich nicht verz\u00e4hlt habe. Nach dem zweiten Durchgehen, habe ich mir, wie schon erw\u00e4hnt, den James N. Frey hergeholt, nochmal durchgebl\u00e4ttert und nichts am Text ver\u00e4ndernt, obwohl er sicher seine Schw\u00e4chen hat oder sagen wir einmal, er ist, wie er ist und ich schreibe so, wie ich es kann und will.<br \/>\nDann bin ich, wie ich das jetzt immer mache, das ganze Szene f\u00fcr Szene durchgegangen  und bin da jetzt gerade bei Szene elf oder auf Seite einunddrei\u00dfig, also beim ersten Drittel. Und daf\u00fcr brauche ich jetzt auch schon eher lang, obwohl es nicht an einer Korrigierabwehrhaltung liegt, aber ich f\u00fchre auch noch eine psychologische-psychotherapeutische Praxis und da gehen die Termine eben vor und bin au\u00dferdem in den letzten Wochen wieder mehr zu Veranstaltungen gegangen. Das ist ja im J\u00e4nner eher schleppend angelaufen, aber das geh\u00f6rt auch einmal zu dem literarischen Leben, wie ich es verstehe und ich tue es sehr gern und dann gibts ja auch noch das Lesen und wenn man da die <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/02\/05\/zwei-jahre-offene-bucherschranke-in-wien\/\">B\u00fccherschr\u00e4nke<\/a> vor der Haust\u00fcre hat und immer wieder tolle Dinge darin findet, ergibt das auch einen Druck, am Abend und am Morgen in die Badewanne zu steigen und zwischen den Stunden und am Wochenende, wenn ich dazu komme zu korrigieren.<br \/>\nAber f\u00fcr diese Woche bin ich mit meinem Veranstaltungsprogramm eigentlich fertig, lesen will ich noch einiges, so zum Beispiel den &#8220;Ruge&#8221; fertig, dann mit dem Peter Stephan Jungk beginnen, &#8220;Der Hals der Giraffe&#8221; steht auch als n\u00e4chstes auf der <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/leseliste\/\">Leseliste<\/a> bzw. auf meinen internen Leseplan.  Trotzdem werde ich in den n\u00e4chsten Tagen und am Wochenende wahrscheinlich Zeit zum Korrigieren haben und deshalb gibt es jetzt wieder einen Korrigierbericht.<br \/>\nAuf der anderen Seite gibt es noch &#8220;Die Frau auf der Bank&#8221;, die noch beim Alfred liegt, der jetzt Augenprobleme hat, aber trotzdem mit den Korrigieren schon ganz weit gekommen ist und einen Vorschlag f\u00fcr das Cover gibt es auch schon. Zumindest was das Titelbild betrifft,  beim Text, ist noch der der <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_heimsuchung.html\">&#8220;Heimsuchung&#8221;<\/a> drauf. Aber wir waren ja einmal an einem Samstag am Rathausplatz und haben da zwar nicht genau die Bank vorm Springbrunnen, aber doch das Rathaus verdeckt mit B\u00e4umen fortografiert. So da\u00df sich vielleicht ein sehr sch\u00f6nes Titelbild ergibt. Ich habe ja schon ein Buch mit einem Rathausplatzcover, n\u00e4mlich die &#8220;Viertagebuchfrau&#8221;, das haben wir einmal am ersten Mai, kurz nach dem Maiaufmarsch fotografiert, aber dieses sieht ganz anders aus und das Buch hat auch einen anderen Inhalt.<br \/>\nSo weit die Nachrichten von meiner Schreibefront, daneben gibt es die <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/lesungen\/\">Frauenlesung<\/a>, vorzubereiten. Da habe ich jetzt schon das Flugblatt an die Lesenden geschickt und zum Vorbereitungstreffen eingeladen. N\u00e4chste Woche werde ich das Flugblatt dann vervielf\u00e4ltigen und mit dem Verteilen beginnen, das hei\u00dft es an die literarischen Orte legen, wo ich bei Lesungen bin und &#8220;Den Falter&#8221;, &#8220;Das Akin&#8221; etc auf die Veranstaltung aufmerksam zu machen.<br \/>\nDann kommt bald die Leipziger Messe und da werden wir heuer wieder hinfahren, weil wir da ja bei den Hundertmarks immer auf dem Dachboden schlafen k\u00f6nnen und danach am 4. 4. um 20.12 habe ich mit dem Rudi Lasselsberger eine Lesung im <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/02\/03\/literatur-im-el-speta\/\">El Speta<\/a> vereinbart.<br \/>\nMan sieht, ich gebe es nicht auf und versuche es immer wieder auf mich und mein literarisches Schreiben aufmerksam zu machen, obwohl sich der Erfolg in Grenzen h\u00e4lt und die <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/11\/07\/subkulturmeldungen\/\">Wege zur Resignation<\/a> gro\u00df sind und dann gibt es nat\u00fcrlich manchmal eine gewisse Hilflosigkeit, wenn ich von den Erfolgen der anderen h\u00f6re und frage mich, ob es wirklich Sinn macht, mich daf\u00fcr zu interessieren?<br \/>\nDie Antwort ist aber, es interessiert mich halt und so schlage ich halt nach, was sich in <a href=\"http:\/\/www.schlosswartholz.at\/index.php\/literaturwettbewerb.html\"> Wartholz<\/a> und in <a href=\"http:\/\/www.rauriser-literaturtage.at\/rauris_2012\">Rauris<\/a> ereignen wird. Der Wartholzer Literaturpreis wird vom  17 und 19. Februar vergeben. Andreas Unterweger ist da bei den lesenden \u00d6sterreichern. Rauris wird ab n\u00e4chstes Jahr zwei neue Organisatoren haben und heuer wird <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/07\/10\/bachmannpreisverleihung\/\">Maja Hadalap<\/a> den Preis f\u00fcr den Bachmannpreis bekommen, woran man wieder sieht, da\u00df immer dieselben gewinnen, was f\u00fcr eine, die schon lange aufgegeben hat, sich um das Bachmannpreislesen zu bewerben, nat\u00fcrlich nicht ermutigend ist, wie ich auch bei <a href=\"http:\/\/www.buecher.at\/show_content.php?sid=94&amp;detail_id=5402\">www. buecher.at<\/a> gesehen habe, da\u00df Julya Rabinovich und Paulus Hochgatterer, Literaturstipendien der Stadt Wien bekommen werden. Da gibt es auch immer Diskussionen, ob jemand, der im Brotberuf sehr gut verdient, Literaturstipendien bekommen soll.<br \/>\nIch gebe aber die Hoffnung auf, es vielleicht irgendwann einmal doch zu schaffen, nicht auf, schreibe und korrigiere mehr oder weniger engagiert weiter und Maja Haderlaps &#8220;Engel des Vergessens&#8221; steht auf meiner Leseliste.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8220;Was tut sich auf der Schreiberfront?&#8221;, werden aufmerksame Leser vielleicht fragen, da ich seit dem 19. 1. nicht mehr von meinem Romanprojekt berichtet habe und vorher gab es alle paar Tage einen Schreibbericht. 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