{"id":11465,"date":"2012-01-19T00:01:52","date_gmt":"2012-01-18T23:01:52","guid":{"rendered":"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/?p=11465"},"modified":"2012-01-19T00:01:52","modified_gmt":"2012-01-18T23:01:52","slug":"rohtext","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/literaturgefluester.akis.site\/?p=11465","title":{"rendered":"Rohtext"},"content":{"rendered":"<p>Ist es sch\u00f6n oder nicht? Der Rohtext ist jetzt, glaube ich, fertig. Ungef\u00e4hr acht Wochen habe ich diesmal dazu gebraucht. Ich bin eben eine sehr Schnelle und das das eigentlich etwas Gutes ist, die mit den Schreibblockaden werden mich daf\u00fcr schon beneiden, hat mir auch <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/01\/18\/hertha-kraftners-wirklichkeit\/\">Judith Gruber-Rizy bei der Dine Petrik Lesung in der Buchhandlung Tiempo<\/a> best\u00e4tigt. Da\u00df ich es damit nicht schaffe aufzufallen ist eine andere Geschichte, wird mir aber zunehmend egal, auch wenn mir das meine Leser jetzt nicht glauben.<br \/>\nEs sind jedenfalls hundertf\u00fcnf Rohseiten, neununddrei\u00dfig Szenen und 53 340 Worte geworden. Jetzt beginnt das Korrektieren, das ich aber diesmal, wie ich schon <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2012\/01\/14\/samstagbericht\/\">berichtete<\/a>, immer wieder dazwischen tat.<br \/>\n\u00dcber den Schreibproze\u00df habe ich diesmal auch sehr viel geschrieben und am Wochenende habe ich die neunundneunzig Seiten, die ich bis dahin hatte, noch einmal korrigiert. Dann kamen, glaube ich, noch f\u00fcnf Szenen und eigentlich ein schnelles Ende, heute Nachmittag zwischen zwei Stunden.<br \/>\nIch war bei Szene neununddrei\u00dfig und im Wiener Literaturhaus, wo Ari Eisenstein das Buch seiner Mutter vorstellt, das, das ist jetzt neu, statt &#8220;Schattenrosen&#8221; oder &#8220;Hannah, das Leben meiner Mutter&#8221;, &#8220;Die Wiedergeborene&#8221; hei\u00dfen wird und hatte gerade &#8220;Sehr gut ausgezeichnet!&#8221;, dachte Theresa!&#8221;, geschrieben, als es l\u00e4utete.<br \/>\nNachher habe ich noch ein paar Zeilen dazu geschrieben und hatte ja eigentlich vor, das Ganze in einer fulminanten Schlu\u00dfszene enden zu lassen, wo sich alle in der W\u00e4hringerstra\u00dfe treffen und Albert Taher aufgeigen wird.<br \/>\nAber das hatte ich schon am Nachmittag vorgezogen und in den drei Szenen, die ich geschrieben habe, hat Theresa, Albert schon in die Wohning mitgenommen, er hat da schon gespielt und Margit Mayerhofer, die die beiden auf der Stiege treffen, hat Theresa auch schon gesagt, da\u00df sie nun wei\u00df, da\u00df Ilona Serenzy ihre Schwester ist und Theresa hat auch schon angedeutet, da\u00df sie mit Ilona und Albert eine WG machen will.<br \/>\nWozu also noch eine Schlu\u00dfszene, habe ich gedacht, als ich nach der Klientin, die neunundrei\u00dfigste Szene beendet habe. So \u00e4hnlich ist es mir <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/2011\/08\/31\/nicht-nur-zuruck-zum-roman\/\">&#8220;Bei der Frau auf der Bank&#8221;<\/a> auch gegangen. Da hatte ich am Schlu\u00df auch eine Szene weniger als geplant und meine Kritiker k\u00f6nnen jetzt wieder einwerfen, da\u00df die &#8220;Wiedergeborene&#8221; so \u00e4hnlich, wie <a href=\"http:\/\/www.jancak.at\/auszug_mimi.html\">&#8220;Die Mimi&#8221;<\/a>, n\u00e4mlich bei einer Lesung im Literaturhaus enden wird. Bei der &#8220;Mimi&#8221; wars die &#8220;Zungenku\u00df-Preisverleihung&#8221;, bei der &#8220;Wiedergeborenen&#8221;, ists die Pr\u00e4sentation von Ari Eisensteins Buch und auf den Titel, nimmt die Theresa in dieser Szene auch Bezug. Da war ich mir ja einige Zeit unsicher, ob dieser Titel \u00fcberhaupt zu dem Text passt oder ob er nicht viel zu abgehoben ist, weil es ja  ein wenig anders, als geplant geworden ist. Jetzt habe ich aber Aris Buch so genannt und es passt wieder.<br \/>\nIch habe wieder kein halbes Jahr f\u00fcr den Rohtext gebraucht, soll so sein, ich bin eben eine schnelle Schreiberin und das ist, wie schon erw\u00e4hnt auch gut. Jetzt habe ich wieder einige Monate des Korrigierens vor mir, obwohl ich das ohnehin schon sehr viel tat. Aber da gings um den Handlungsverlauf, jetzt um die Rechtschreibfehler, bis alles sitzt und einige Ungereimtheiten werden auch noch anzuschauen sein. Ich werde es in den n\u00e4chsten Tagen nocheinmal durchgehen und \u00fcberlegen, ob ich es wirklich so enden lassen will?<br \/>\nDann, das habe ich auch schon geschrieben, mir den Frey nochmals durchlesen und schauen, ob ich da bez\u00fcglich Spannungsbogen, Konflikten, Personenf\u00fchrung, etc noch etwas \u00e4ndern will.<br \/>\nErfahrungsgem\u00e4\u00df ver\u00e4ndert sich dann nicht mehr sehr viel. Eine gro\u00dfe Umschreiberin bin ich nicht und habe das auch in den schon erfolgten Korrekturen nicht getan.<br \/>\nEin paar Seiten werden aber wahrscheinlich trotzdem noch wegfallen, so da\u00df es sein kann, da\u00df es letztlich hundert Rohseiten und f\u00fcnfzigtausend Worte sein werden. Danach werde ich wieder alles Szene f\u00fcr Szene durchgehen bis es sitzt und es passt.<br \/>\nDen Buchtext habe ich, als  Margot Koller, vor zwei Wochen von mir eine Beschreibung dessen, was ich in Salzburg lesen will, wollte, schon geschrieben und mich da auch entschlossen, da\u00df ich bei meinen zwei <a href=\"http:\/\/literaturgefluester.wordpress.com\/lesungen\/\">Lesungen<\/a>, die ich im M\u00e4rz und im April habe, aus der &#8220;Wiedergeborenen&#8221; lesen werde.<br \/>\nFein also, die manischen Schreibephasen halten an und ich bin eigentlich sehr zufrieden, obwohl ich manchmal schon gelegentlich denke &#8220;Oh, wie schlecht!&#8221; und mir das dann auch anschauen will, ob ich nicht noch einige Klischees, Ungereimtheiten etc hinausbringen kann?<br \/>\nBis ich den Text dann soweit habe, da\u00df er an den Alfred geht, der daraus ein Buch machen wird. Aber der hat ja noch &#8220;Die Frau auf der Bank&#8221; auf seinen Schreibtisch liegen und ist damit, glaube ich, noch nicht sehr weit gekommen. Daf\u00fcr waren wir aber am Samstag im Rathauspark und haben die B\u00e4nke f\u00fcr das Titelbild fotografiert, allerdings mit Blick zum Rathaus, denn der Springbrunnen war leider abgedeckt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ist es sch\u00f6n oder nicht? Der Rohtext ist jetzt, glaube ich, fertig. Ungef\u00e4hr acht Wochen habe ich diesmal dazu gebraucht. 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